Maria gehört seit 2017 zum Redaktionsteam von Vergleich.org und schreibt vorwiegend über Themen aus dem Bereich Gaming. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Gaming regelmäßig Produkttests und Produktvergleiche, um Leser:innen dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden. Außerdem teilt sie Alltagswissen zu den Haushalts-Themen Küchenwaagen und Mühlen.
Maria ist seit über 20 Jahren Gamerin und Gaming-Journalistin, privat Serienjunkie, dazu Romanautorin und Leseratte und dank eigener Erfahrungen auch in allen psychischen Themen aller Art bewandert.
Mit einer Schmorpfanne braten Sie Fleisch scharf an und garen es anschließend schonend weiter. Sie eignet sich zum Beispiel für Schmorgerichte und Pfannengerichte. Wichtig sind ein hoher Rand, eine gleichmäßige Wärmeverteilung und eine gute Beschichtung. Unterschiede gibt es bei Schmorpfannen vor allem im Material und in der Größe. Preislich liegen sie oft bei 40 bis 180 Euro.
So wurde getestet
Im Test der Schmorpfannen bereiten wir ein Schmorgericht zu. Wir braten Zwiebeln und Fleisch scharf an und schmoren zusätzlich Gemüse. Wir bewerten während des Tests die Handhabung der Schmorpfannen, aber auch die spätere Reinigung der Modelle. Außerdem prüfen wir die Verarbeitungsqualität, Maße, das Gewicht und bewerten Griffe sowie die Deckel-Passung (wenn vorhanden).
Testsieger
Wmf Schmorpfanne
9533 Bewertungen
Die Wmf-Schmorpfanne 28 cm hat eine Randhöhe von 8,5 cm und besteht aus robustem und rostfreiem 18/10-Cromargan-Edelstahl. Sie verfügt über eine innenbeschichtete Keramik-Antihaftbeschichtung, sodass nichts anbrennt. In unserem Schmorpfanne-Test heizt sie schnell auf und brät auch schnell an. Danach können wir durch den Deckel kontrolliert schmoren. Die Reinigung gelingt ebenfalls unkompliziert.
Profi-Tipp
Tefal Trattoria Servierpfanne E21872
1971 Bewertungen
Die Tefal-Trattoria-Servierpfanne E21872 hat einen Innendurchmesser von 28 cm und eine Randhöhe von 7,5 cm. Sie besteht aus Aluminiumguss mit Titanium-Extra-Versiegelung. Im Test brät sie Fleisch und Gemüse schnell an und schmort danach mit Deckel weiter. Sowohl Griffe als auch Deckel werden während des Tests und trotz Silikonschutz deutlich heiß. Die Reinigung ist dagegen vollkommen unkompliziert.
Design-Favorit
Stoneline 19512
459 Bewertungen
Die Schmorpfanne Stoneline 19512 bietet 28 cm Innendurchmesser, aber nur eine Randhöhe von 6,4 cm. Als Material kommt Aluminium zum Einsatz, was sich auch am niedrigen Gewicht der Pfanne zeigt. Sie ist antihaftbeschichtet, bietet im Test stets kalte Griffe und ist vor allem optisch ansprechend. Auf unserem Herd rutscht sie jedoch ein wenig und ist weniger stabil.
Inhaltsverzeichnis
Vergleichstabelle
Testergebnisse
Wmf Schmorpfanne
Tefal Trattoria Servierpfanne E21872
Stoneline 19512
Kaufratgeber
Welche Ausführungen von Schmorpfannen gibt es?
Welche Kriterien sind bei der Auswahl einer Schmorpfanne wichtig?
Fragen und Antworten zum Thema Schmorpfanne
Kommentare
Vergleichstabelle Schmorpfanne
In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Unser Testsieger: Die Wmf-Schmorpfanne 28 cm besteht aus Edelstahl
Testsieger
Wmf Schmorpfanne
9533 Bewertungen
Die Schmorpfanne von WMF wird in einem grauen Karton mit einfacher Laschenverschluss-Konstruktion geliefert. Der Deckel liegt in einer Papiertüte verpackt, darunter befindet sich eine Pappeinlage als Trennschicht. Anschließend liegt die in Papier eingewickelte Schmorpfanne darin. Kunststoff verwendet Wmf für den Transport nicht.
Die Schmorpfanne besteht aus hochglänzendem 18/10-Cromargan-Edelstahl, der die Außenseite komplett überzieht. Der Glasdeckel ist am Rand ebenfalls in Hochglanz-Edelstahl eingefasst und verfügt über einen Edelstahlhenkel an der Oberseite. An der Pfanne selbst befinden sich links und rechts zwei Griffe, die aus dem Edelstahl herausgebogen und auf separaten Platten festgenietet sind. Die Verarbeitung ist sehr gut. Alle Übergänge und Verbindungen sitzen präzise und wir entdecken keine Unsauberkeiten. Optisch wirkt die Schmorpfanne elegant und gleichzeitig klassisch-traditionell.
Die Wmf-Schmorpfanne 28 cm punktet im Test mit der einfachen Reinigung
Wenn wir die Schmorpfanne von Wmf in die Hand nehmen, fällt sofort das beachtliche Gewicht auf. Während der Hersteller 2.080 Gramm ohne Deckel angibt, wiegen wir in unserem Test 1.920 Gramm. Die Schmorpfanne liegt insgesamt schwer, aber auch stabil in der Hand.
Sie verfügt innen über eine anthrazitfarbene, PFOA-freie ILAG-Durit-Keramik-Antihaftbeschichtung. Der Glasdeckel ohne Dampföffnung sitzt sicher auf der Pfanne, lässt sich aber leicht nach rechts und links verschieben. Das ist beim Ausgießen praktisch.
Die Wmf-Pfanne besitzt zudem einen ausgeprägten Schüttrand, der ein tropffreies Abgießen ermöglicht.
Bei den Abmessungen stimmen unsere Messungen mit den Herstellerangaben überein. Die Randhöhe beträgt 8,5 cm, der Innendurchmesser misst 28 cm. Das Fassungsvermögen gibt Wmf mit 5 Litern an. Laut Hersteller ist die Schmorpfanne hitzebeständig bis 250 °C, wobei für die Antihaftbeschichtung 180 °C empfohlen werden.
Für unseren Schmorpfanne-Test bereiten wir eine Gemüsepfanne zu. Zunächst geben wir etwas Backspray in die Pfanne und erhitzen diese. Anschließend braten wir Zwiebeln zusammen mit Hähnchenfleisch auf Stufe 9 von 9 auf unserem Induktionsherd scharf an. Bereits nach ein bis zwei Minuten entwickeln sich intensive Röstaromen. Das Fleisch zeigt auf der ersten Seite bereits eine ideale Bräunung. Nach dem Wenden geht es genauso zügig weiter. Die Zwiebeln werden sehr schnell glasig, was für eine gute Wärmeverteilung in der Edelstahl-Schmorpfanne spricht.
Als Nächstes fügen wir das Gemüse (Zucchini, Karotten und Paprika) hinzu und braten es ebenfalls auf Stufe 9 scharf an. Wir müssen es häufig wenden, da die Pfanne enorm heiß wird und alles sehr schnell anbräunen würde. Sobald alles scharf angebraten ist, reduzieren wir die Temperatur auf Stufe 5 und geben 50 Milliliter Wasser sowie etwas Würze hinzu. Wir rühren alles um und setzen den Deckel auf.
Nach etwa fünf Minuten Schmorzeit testen wir die Konsistenz. Die Möhren sind bereits bissfest. Wir lassen das Gericht weitere zwei bis drei Minuten schmoren, danach haben die Möhren als härtestes Gemüse die ideale Konsistenz. Das fertige Gericht sieht nach der Zubereitung in der Wmf-Schmorpfanne appetitlich und ansprechend aus. Die Henkelgriffe bleiben während des gesamten Kochvorgangs angenehm kühl und liegen ergonomisch in der Hand.
Bei der Reinigung geben wir Spülmittel und warmes Wasser in die Pfanne und arbeiten mit der weichen Seite eines Schwamms. Ohne vorheriges Einweichen lässt sich die Schmorpfanne durch die gute Antihaftbeschichtung problemlos säubern. Nur die hochglänzenden Außenseiten erfordern beim Abtrocknen etwas mehr Aufmerksamkeit, damit keine Fingerabdrücke sichtbar bleiben.
Der Wmf-Glasdeckel lässt sich trotz starker Verschmutzung ebenfalls leicht reinigen.
Tipp: Alternativ zur Schmorpfanne können Sie je nach Gericht auch eine Wokpfanne verwenden. Unsere Empfehlungen finden Sie in unserem Wokpfanne-Test.
Wmf-Schmorpfanne 28 cm: Gute Handhabung mit ergonomischen Griffen
Die Wmf-Schmorpfanne mit 28 cm Durchmesser bietet in unserem Schmorpfanne-Test ein ausgewogenes Gesamtpaket. Sie ist vor allem für klassisches Schmoren geeignet, brät aber auch sehr zügig an. Die Pfanne nimmt schnell Hitze auf, erzeugt starke Röstaromen und sorgt für eine gleichmäßige Bräunung beim scharfen Anbraten.
Der hohe Rand von 8,5 cm und das großzügige Volumen von 5 Litern sorgen ebenfalls für den Testsieg. Die Handhabung ist jederzeit sicher, da die Schmorpfanne ohne Rutschen auf dem Herd steht. Außerdem bleiben die Griffe jederzeit kalt und die Antihaftbeschichtung sorgt dafür, dass nichts anbrennt. Die Reinigung gestaltet sich ebenfalls unkompliziert.
Testsieger
Wmf Schmorpfanne
9533 Bewertungen
ab 59,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Tefal-Trattoria-Servierpfanne E21872 im Test: Schmorpfanne aus Aluminiumguss
Profi-Tipp
Tefal Trattoria Servierpfanne E21872
1971 Bewertungen
Die Tefal-Schmorpfanne wird in einem schwarzen Karton mit einfacher Lasche zum Öffnen geliefert. Zuerst heben wir den mitgelieferten Deckel heraus, anschließend die Pfanne. Tefal verzichtet vollständig auf Kunststoff und verwendet als Schutz lediglich Pappstücke.
Zum Lieferumfang gehören neben der Schmorpfanne und dem Deckel zwei rote Silikongriffe. Sowohl Pfanne als auch Deckel bestehen aus Aluminiumguss. Optisch überzeugt die Schmorpfanne von Tefal sofort durch ihr edles Design. Die Pfanne ist in matt-anthrazitfarbenem Aluguss gehalten.
Die Tefal-Trattoria-Servierpfanne E21872 fällt im Test durch die heißen Griffe auf
Die Tefal-Schmorpfanne verfügt über zwei direkt in den Korpus integrierte Henkelgriffe. Sie bestehen aus gegossenem Aluminium und sind rechts und links angebracht. Die mitgelieferten roten Silikon-Pads lassen sich problemlos auf die Griffe aufstülpen, die sowohl oben als auch unten über den Henkel greifen.
Das Auf- und Abziehen der Silikon-Überzüge bei der Tefal-Schmorpfanne gelingt problemlos mit einer Hand. Die Überzüge sitzen nicht zu fest.
Tefal setzt auf eine anthrazitfarbene Antihaftbeschichtung mit Titanium-Extra-Versiegelung, die das gesamte Innere überzieht. Der Deckel sitzt stabil auf der Schmorpfanne, lässt sich jedoch gezielt um einen halben Zentimeter von rechts nach links verschieben. Dadurch kann Flüssigkeit besser abgegossen werden oder Dampf entweichen (bei Bedarf).
Laut Hersteller beträgt das Gewicht ohne Deckel 2.000 Gramm. In unserem Schmorpfanne-Test wiegen wir ohne Deckel jedoch nur 1.460 Gramm nach. Der angegebene Durchmesser von 28 cm stimmt allerdings mit unserem gemessenen Innendurchmesser überein. Bei der Randhöhe weichen unsere Messungen wiederum stark ab. Statt der angegebenen 10,5 cm ermitteln wir 7,5 cm. Das Fassungsvermögen beträgt laut Tefal 3,3 Liter. Die PFOA-freie Pfanne ist backofenfest bis 250 °C, induktionsgeeignet und verfügt über einen praktischen Schüttrand.
Wir bereiten im Schmorpfanne-Test eine Gemüsepfanne mit Hähnchenfleisch zu. Hierfür sprühen wir als Erstes Backspray in die Pfanne und erhitzen sie auf unserem Induktionsherd. Anschließend braten wir Zwiebeln und Hähnchenfleisch scharf auf Stufe 9 von 9 an. Die Pfanne überzeugt uns dabei bereits mit ihrer Bratleistung. Das Fleisch und die Zwiebeln beginnen sofort zu braten und entwickeln schon nach ein bis zwei Minuten eine durchgehend braune, appetitliche Farbe mit intensiven Röstaromen. Der gesamte Anbratvorgang ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Danach geben wir das Gemüse (Zucchini, Karotten und Paprika) hinzu und braten auch dieses noch scharf an.
Genau an diesem Punkt zeigt sich ein deutliches Manko. Die Griffe werden extrem heiß, leider auch mit den aufgesteckten Silikonüberzügen. Zwar verbrennen wir uns nicht direkt daran, doch die Temperatur ist definitiv unangenehm. Nach dem scharfen Anbraten geben wir 50 Milliliter Wasser und Gewürze hinzu und rühren um. Danach setzen wir den Deckel auf und reduzieren die Temperatur auf Stufe 5.
Nach etwa fünf Minuten machen wir eine erste Garprobe. Dabei stellen wir fest, dass auch der Henkel am Deckel unangenehm heiß geworden ist. Der Deckel selbst erreicht zudem eine Temperatur, bei der wir uns sofort verbrennen würden. Da wir den Deckel zum Abstellen umdrehen müssen, damit das Kondenswasser nicht ausläuft, benötigen wir zwingend ein dickes Handtuch oder einen Topflappen. Nach den ersten fünf Minuten sind die Möhren bereits bissfest, weshalb wir sie weitere zwei bis drei Minuten bei Stufe 5 köcheln lassen. Danach ist das Gemüse ideal gegart.
Alle Rückstände lassen sich zügig und ohne Einweichen entfernen. Auch der Tefal-Gussdeckel lässt sich unkompliziert reinigen.
Obwohl die Handhabung mit der Schmorpfanne nicht ganz reibungslos verläuft, überzeugt uns am Ende das Ergebnis. Gemüse und Fleisch sind gleichmäßig gegart und schmackhaft. Bei der Reinigung zeigt sich die Schmorpfanne dagegen von ihrer besten Seite. Es ist wichtig, das Material erst abkühlen zu lassen. Anschließend reinigen wir die Schmorpfanne von Tefal mit warmem Wasser, Spülmittel und einem weichen Lappen.
Tefal-Trattoria-Servierpfanne E21872: Schmorpfanne für erfahrene Anwender
Der massive Aluminiumguss der Schmorpfanne von Tefal ist sauber verarbeitet. Vor allem das moderne, matte Design wirkt ansprechend. Nichts brennt an und auch die Reinigung gelingt einfach. Positiv werten wir außerdem, dass die Pfanne dank ihres Gewichts sehr standfest auf dem Herd steht. Beim Anbraten und Schmoren liefert sie zudem gute Ergebnisse mit schönen Röstaromen und gleichmäßiger Garung.
Allerdings wird die ansonsten starke Leistung durch ein Problem getrübt. Sowohl die integrierten Aluguss-Griffe als auch der Deckel entwickeln während des Kochens extreme Hitze. Die mitgelieferten Silikonüberzüge bieten zwar theoretisch Schutz, werden in der Praxis aber ebenfalls unangenehm heiß. Besonders kritisch ist der Deckel, der Temperaturen erreicht, bei denen wir uns sofort verbrennen würden. Sie benötigen daher im Umgang mit der Schmorpfanne unbedingt Topfhandschuhe oder ein dickes Küchenhandtuch. Die Pfanne ist daher vor allem für Profi-Anwender geeignet, für die die Hitze der Griffe kein Hindernis ist.
Profi-Tipp
Tefal Trattoria Servierpfanne E21872
1971 Bewertungen
ab 68,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Stoneline 19512 im Test: Schmorpfanne aus Aluminium
Design-Favorit
Stoneline 19512
459 Bewertungen
Die Schmorpfanne von Stoneline wird in Luftpolsterfolie geliefert und trägt zusätzlich eine mittige Banderole. Schon beim Auspacken spüren wir das niedrige Gewicht der Aluminium-Pfanne. Der Hersteller gibt das Gewicht ohne Deckel mit 1.230 Gramm an, unsere Waage zeigt jedoch 1.290 Gramm.
Optisch ist die Pfanne zweifarbig. Von der Seite bis zum Boden hinunter dominiert ein helleres Anthrazit. Der Boden selbst ist in Silber gehalten. Der Griff besteht aus schwarzem, mattem Kunststoff und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Besonders das Design überzeugt uns bei dem Modell von Stoneline. Die gesamte Innenfläche schmücken weiße Sprenkel aus einer Beschichtung mit echten Steinpartikeln. Diese PFOA-freie Antihaftbeschichtung endet exakt am oberen Rand und erinnert optisch an einen Sternenhimmel. Dadurch wirkt die Schmorpfanne ungewöhnlich, jedoch optisch sehr ansprechend.
Die Stoneline 19512 punktet im Test durch das Design
Die Schmorpfanne von Stoneline ist vor allem durch ihr Design auffällig. Ebenfalls ungewöhnlich ist aber die Tatsache, dass kein Deckel mitgeliefert wird. Daher eignet sie sich etwas weniger als echte Schmorpfanne. Der Innendurchmesser liegt dem Hersteller zufolge bei 28 cm, was wir auch bestätigen können. Bei der Randhöhe ergibt sich eine kleine Differenz. Stoneline gibt 7 cm an, aber der Rand ist mit 6,4 cm sogar noch etwas niedriger.
Das Fassungsvermögen liegt bei 3 Litern. Zusätzlich verfügt sie über einen Schüttrand und ist auch für Induktion geeignet. Eine Besonderheit ist der abnehmbare Griff. Da dieser recht lang ist, können Sie die Schmorpfanne dadurch auch in den Ofen stellen. Sie ist allerdings nur bis 180 °C ofenfest. Um den Griff zu lösen, ziehen wir an einem Schiebeschalter. Das Griffstück lässt sich anschließend problemlos entfernen.
Hinter dem Stoneline-Griff ist zudem eine große Kreuzschraube am Kontaktstück zur Pfanne vorhanden. Mit dieser können Sie den Griff wieder festziehen, falls er sich mit der Zeit lockern sollte.
Der ergonomisch geformte Griff der Stoneline-Schmorpfanne liegt angenehm in der Hand und verfügt über einen praktischen Aufhängehaken. Für unseren praktischen Schmorpfanne-Test geben wir zuerst Backspray in die Pfanne. Nach dem Erhitzen braten wir Zwiebeln und Hähnchenfleisch auf Stufe 9 von 9 unseres Induktionsherdes scharf an. Die Pfanne entwickelt schon nach ein bis zwei Minuten Röstaromen. Das Hähnchen und die Zwiebeln nehmen zügig eine braune Färbung an.
Sobald wir das Gemüse (Zucchini, Karotten und Paprika) hinzufügen, brät auch dieses rasch mit. Allerdings müssen wir häufiger wenden, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen. Die Antihaftbeschichtung funktioniert dabei gut. Ein Deckel ist nicht im Lieferumfang der Schmorpfanne, sodass wir das Gemüse und Fleisch nur offen weiter schmoren können. Hierfür schalten wir die Temperatur auf Stufe 5 von 9. Nach etwa fünf Minuten erreichen die Möhren bereits eine bissfeste Konsistenz. Nach weiteren drei bis vier Minuten sind sie passend gegart. Insgesamt benötigt unser Pfannengericht aufgrund des fehlenden Deckels etwas mehr Zeit.
Der Griff bleibt während des gesamten Kochvorgangs vollständig kalt. Durch das geringe Gewicht der Aluminiumkonstruktion rutscht die Pfanne allerdings etwas stärker auf dem Herd. Bei der Reinigung verwenden wir Spülmittel und warmes Wasser. Die weiche Seite unseres Schwamms reicht nicht aus, um alle Rückstände zu entfernen. Mit der Scheuerseite lassen sich jedoch alle Reste problemlos entfernen. Die Schmorpfanne von Stoneline ist grundsätzlich auch spülmaschinengeeignet. Der Hersteller empfiehlt allerdings für die Langlebigkeit der Antihaftbeschichtung die Handwäsche.
Stoneline 19512: Optisch ansprechende Schmorpfanne ohne Deckel
Die Stoneline-Schmorpfanne ist eine recht alltagstaugliche Pfanne, die aber durch den fehlenden Deckel weniger zum Schmoren geeignet ist. Sie benötigt in unserem Schmorpfanne-Test dadurch etwas mehr Zeit. Dennoch gelingen Fleisch und Gemüse auch hier sehr gut. Praktisch ist zudem der abnehmbare Griff, sodass Sie die Pfanne auch im Ofen verwenden können (allerdings nur bis 180 °C).
Die Antihaftbeschichtung mit den Steinpartikeln sorgt für einen Blickfang. Generell ist die Pfanne optisch sehr ansprechend. Positiv fällt uns im Schmorpfanne-Test auch der Griff auf, der komplett kalt bleibt. Das Volumen fällt allerdings vergleichsweise gering aus, was vor allem am niedrigen Rand liegt. Auf dem Herd rutscht die leichte Pfanne zudem ein wenig. Dafür lässt sie sich verhältnismäßig einfach reinigen, wenn auch nicht mit einem weichen Schwamm, sondern mit leichtem Scheuern.
Design-Favorit
Stoneline 19512
459 Bewertungen
ab 63,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Schmorpfannen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Schmorpfannen Test oder Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
Schmorpfannen mit Deckel besitzen einen hohen Rand und sind für die schonende Zubereitung von großen Mengen geeignet.
Bei Schmorpfannen mit guter Antihaftbeschichtung brennt auch bei langen Garzeiten nicht so schnell etwas an.
Schmorpfannen aus Gusseisen sind die traditionelle Variante. Daneben gibt es Modelle aus Edelstahl oder Aluminiumguss.
Die hohen Wände einer Schmorpfanne (wie hier beim Modell von WMF) bringen den Vorteil mit, dass Sie auch eine größere Menge Essen in ihr schmoren können.
Wenn Sie aromatische Gerichte mit langen Garzeiten kochen möchten, ist die Schmorpfanne mit Deckel der optimale Küchenhelfer. Sowohl Fleisch als auch vegetarische Gerichte mit Bohnen, Pilzen und anderen Gemüsesorten können Sie mit der speziellen Pfanne auf Ihrem Herd schonend zubereiten. Manche Pfannen sind sogar für die Nutzung im Backofen geeignet.
In unserer Kaufberatung lesen Sie unter anderem, welche Arten es auf dem Markt gibt und welche Eigenschaften die unterschiedlichen Materialien aufweisen. Erfahren Sie außerdem, welche Beschichtungsarten es gibt und welche Ausstattung nützlich ist.
1. Welche Ausführungen von Schmorpfannen gibt es?
Viele Schmorpfannen sind mit einem langen Stielgriff ausgestattet. Manche Modelle besitzen einen zweiten, kleinen Handgriff auf der gegenüberliegenden Seite, was das Tragen erleichtern soll. Richtig große und schwere Modelle sind oft sogar mit zwei Handgriffen auf jeder Seite ausgestattet. Die Vor- und Nachteile beider Varianten zeigen wir Ihnen in dieser Tabelle auf:
Typ
Vor- und Nachteile
Schmorpfanne mit Stielgriff
+ Stielgriff zum Anheben + auch zum Schwenken der Pfanne + einhändiges Heben möglich + manchmal mit abnehmbarem Griff - bei schweren Pfannen zweiter Griff notwendig - nimmt viel Platz im Schrank weg
Schmorpfanne mit 2 seitlichen Handgriffen
+ große Schmorpfannen sicher tragen + optimal für den sicheren Transport - Schwenken nur schwer möglich - beide Hände zum Tragen benötigt - bei manchen Modellen werden die Griffe heiß
Der Griff der Stoneline 19512 ist einfach abnehmbar.
2. Welche Kriterien sind bei der Auswahl einer Schmorpfanne wichtig?
Damit Sie die beste Schmorpfanne ausfindig machen können, sollten Sie das passende Material für Ihren Bedarf auswählen und entscheiden, ob Sie ein Modell mit Beschichtung oder ohne bevorzugen. Wir erklären Ihnen, was diesbezüglich zu bedenken ist, und helfen Ihnen zudem dabei, die richtige Größe auszuwählen.
2.1. Material
Schmorpfannen bestehen typischerweise aus diesen Materialien:
Material
Eigenschaften
Gusseisen
+ hohe Wärmespeicherkapazität + Wärme verteilt sich gleichmäßig + lange Haltbarkeit - hohes Gewicht - Einbrennen notwendig und sollte regelmäßig wiederholt werden, da nur dadurch die Antihaftwirkung entsteht
Edelstahl
+ robust + pflegeleicht + sehr hitzeresistent + rostet nicht + manche Modelle für Induktion besitzen einen Sandwichboden - enthält Nickel (für Allergiker kritisch) - relativ hohes Gewicht
Aluminiumguss
+ geringes Gewicht + wird schnell heiß + mit Antihaftbeschichtung - schlechte Wärmespeicherung
Edelstahl-Schmorpfannen gibt es mit und ohne Beschichtung. Unbeschichtete Modelle sind besonders langlebig und halten auch sehr hohe Temperaturen von weit über 250 Grad aus. Zudem sind sie sehr pflegeleicht und kratzfest. Einbrannte Reste lassen sich ohne schlechtes Gewissen mit einem Stahlschwamm entfernen.
Dafür haben Edelstahl-Schmorpfannen mit Beschichtung deutlich bessere Antihaftbeschichtungen, was eine fettarme Zubereitung ermöglicht und dafür sorgt, dass nicht sofort etwas am Pfannenboden anbackt. Bei der Reinigung müssen Sie bei diesen Modellen aber vorsichtig sein. Hier ist der Stahlschwamm tabu.
Tipp: Wenn Sie mit Induktion kochen, sollten Sie vor dem Kauf unbedingt überprüfen, ob die Schmorpfanne induktionsgeeignet ist.
Sie erkennen eine Schmorpfanne für Induktion auch an den entsprechenden Symbolen am unteren Pfannenboden.
2.2. Beschichtung
Wenn Sie eine Schmorpfanne mit Antihafteigenschaften kaufen möchten, können Sie zwischen der Keramik-Schmorpfanne und Modellen mit PTFE-Beschichtung wählen. Deren Eigenschaften finden Sie in dieser Tabelle:
Art der Beschichtung
Eigenschaften
PTFE-Beschichtung
+ hohe Antifhaftwirkung + Antihafteffekt hält lange + ideal für fettarmes Braten - nicht längerfristig für hohe Temperaturen ab 260 °C geeignet - nutzt sich mit der Zeit ab
Keramik
+ hält hohe Temperaturen aus (kann beim abrupten Abkühlen aber Risse bekommen) + gute Antihaftwirkung - Antihafteffekt weniger dauerhaft - beim Anbraten mehr Öl notwendig
Es gibt auch Schmorpfannen, die mit Emaille beschichtet sind. Sie haben allerdings keine Antihafteigenschaften, sind aber sehr hitzebeständig, kratzfest und pflegeleicht.
Wenn Sie sich für eine Edelstahl-Schmorpfanne ohne Beschichtung entscheiden, müssen Sie beim Schmoren häufig umrühren, damit nichts am Boden anbackt. Beim Anbraten brauchen Sie hingegen jede Menge Öl.
Schmorpfannen aus Aluguss sind in der Regel mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet, wobei es auch unbeschichtete Modelle (z. B. für Profi-Küchen) gibt.
Etwas anders sieht es bei der Gusseisen-Schmorpfanne aus. Sie ist ebenfalls nicht beschichtet. Allerdings können Sie ihr durch vorheriges Einbrennen eine natürliche Antihaftbeschichtung verleihen. Dafür müssen Sie die Pfanne nach dem Kauf ordentlich mit einem hitzebeständigen Öl auf dem Herd erhitzen. Wiederholen Sie den Vorgang ein paar Mal.
2.3. Durchmesser
Der Durchmesser einer Schmorpfanne entscheidet, welche Mengen Sie in der Pfanne zubereiten können. Für ein bis zwei Portionen genügen Schmorpfannen mit 24 cm Durchmesser. Sie sind also ideal für alleinlebende Menschen.
Paare brauchen mindestens eine Schmorpfanne mit 26 cm Durchmesser. Sie liefert etwa zwei bis drei Portionen. Mit einer Schmorpfanne mit 28 cm Durchmesser können Sie hingegen schon eine kleine Familie satt machen. Ab fünf Personen sind Schmorpfannen ab 30 cm Durchmesser empfehlenswert.
Natürlich kommt es auch auf Ihr persönliches Kochverhalten an. Wenn Sie allein leben, aber gerne am Wochenende für die kommende Woche vorkochen, kann auch eine große Schmorpfanne mit 32 cm Durchmesser die richtige Wahl für Sie sein.
2.4. Zubehör und Ausstattung
Damit es beim Schmoren nicht zu einem hohen Flüssigkeitsverlust kommt, sollte die Schmorpfanne mit einem Deckel ausgestattet werden. Achten Sie darauf, dass er im Lieferumfang enthalten ist. Sonst müssen Sie später einen separaten Deckel besorgen.
Darüber hinaus sind Schmorpfannen mit einem leicht abgerundeten Schüttrand eine gute Wahl. Sie erleichtern das Ausschütten des Pfanneninhalts in ein Serviergefäß. So müssen Sie das Gericht nicht Kelle für Kelle ausschöpfen.
Manchmal können Sie auch Schmorpfannen-Sets mit dem passenden Pfannenwender kaufen. Der eignet sich dann perfekt für das jeweilige Pfannenmaterial oder die verwendete Beschichtung.
Schmorpfannen wie das Modell von WMF können auch als Servierpfannen zum Anrichten auf dem Tisch genutzt werden.
3. Fragen und Antworten zum Thema Schmorpfanne
3.1. Schmorpfanne oder Bratpfanne – was ist der Unterschied?
Grundsätzlich sind Schmorpfannen nichts anderes als eine Unterart der Pfannen. Das Hauptmerkmal einer Schmorpfanne ist der hohe Rand. Dieser kann gut 5 oder 10 cm hoch sein und verläuft gerade nach oben. Die klassische Bratpfanne ist hingegen mit einem flachen, leicht gebogenen Rand ausgestattet.
Natürlich können Sie in einer Schmorpfanne aus Keramik, Gusseisen, Edelstahl oder Aluguss auch Fleisch, Fisch, Gemüse, Eier und andere Lebensmittel anbraten. Es kann jedoch sein, dass Sie der hohe Rand beim Wenden etwas stört. Wenn Sie also eine normale Pfanne zur Hand haben, sollten Sie besser diese verwenden.
Rezepte für beliebte Schmorpfannen-Gerichte wie Gulasch, Rinderrouladen oder Chili con Carne gibt es im Internet oder in Kochbüchern. Auch auf Social Media und auf Food-Blogs können Sie fündig werden.
Ja, manche Schmorpfannen haben eine eckige Form. Sie haben den Vorteil, dass sie besonders viel Platz bieten. Wenn Sie eine eckige Pfanne mit einer Größe von 30 x 30 cm wählen, hat sie mehr Fläche als ein rundes Modell mit 30 cm Durchmesser.
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Zusammenfassung: Die besten Schmorpfannen in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Durchmesser
Gewicht
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Wmf Schmorpfanne
ca. 59 €
28 cm
2,08 kg
Sofort lieferbar
Platz 2
Wmf Devil
ca. 59 €
28 cm
3,3 kg
Sofort lieferbar
Platz 3
Tefal C26732 Start'Easy
ca. 38 €
24 cm
1,7 kg
Sofort lieferbar
Platz 4
Tefal Trattoria Servierpfanne E21872
ca. 68 €
28 cm
2 kg
Sofort lieferbar
Platz 5
Le Creuset Schmorpfanne
ca. 153 €
24 cm
2 kg
Sofort lieferbar
Unsere Produktvergleiche sind:
Immer aktuell:
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Neutral und unabhängig:
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
Anspruchsvoll:
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
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