18 Zoll Kinderfahrrad Test 2017

Die 5 besten 18 Zoll Kinderfahrräder im Vergleich.

PUKY „Kinderfahrrad ZL“ PUKY „Kinderfahrrad ZL“
POZA „Kinderfahrrad Mike“ POZA „Kinderfahrrad Mike“
Bachtenkirch Dream Cat Bachtenkirch Dream Cat
Bachtenkirch Empress Bachtenkirch Empress
Prometheus Bicycles „Kinderfahrrad HAG91509“ Prometheus Bicycles „Kinderfahrrad HAG91509“
Abbildung Vergleichssieger
Modell PUKY „Kinderfahrrad ZL“ POZA „Kinderfahrrad Mike“ Bachtenkirch Dream Cat Bachtenkirch Empress Prometheus Bicycles „Kinderfahrrad HAG91509“
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
04/2017
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
04/2017
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Bewertung2,1gut
04/2017
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Bewertung2,5gut
04/2017
Kundenwertung
bei Amazon
56 Bewertungen
noch keine
21 Bewertungen
14 Bewertungen
10 Bewertungen
Fahrradtyp Citybike Citybike Citybike Citybike Citybike
Radgröße 18 Zoll 18 Zoll 18 Zoll 18 Zoll 18 Zoll
Altersempfehlung ab 4 Jahre 4 - 8 Jahre 5 - 7 Jahre k. A. 5 - 6 Jahre
RahmenmaterialDer Rahmen kann prinzipiell entweder aus Stahl oder aus Aluminium gefertigt sein. Stahl ist schwerer, aber sehr robust. Aluminium ist leichter, aber empfindlicher. Aluminium Stahl Stahl Aluminium Stahl
Gewicht 9,9 kg ca. 13 kg 11,2 kg 11,0 kg 10,9 kg
ReifenbreiteBei Kinderrädern sollte die Reifenbreite einen Wert von 1.75 Zoll nicht unterschreiten. 1.75 Zoll 1.75 Zoll 1.75 Zoll 1.75 Zoll 1.75 Zoll
Farbe z.B. Grün, Blau, Rosa Orange-Grau Grün-Rosa Pink Rosa
Gangschaltung Nein Nein Nein Nein Nein
Rücktritt Ja Ja Ja Ja Ja
geschlossener Kettenkasten Ja Ja Ja Ja Ja
SicherheitslenkergriffeSicherheitslenkergriffe sollen ein Abrutschen verhindern und sind mit einem Prallschutz ausgestattet, der dafür sorgt, dass – im Falle eines Sturzes – der Aufprall gedämpft wird. Ja Nein Ja Ja Ja
verstellbare Sattelhöhe Ja Ja Ja Ja Ja
Reflektoren Ja Ja Ja Nein Ja
Vorteile
  • sehr gute Ver­ar­bei­tung
  • stoß­f­este Pul­ver­la­ckie­rung
  • tiefer Ein­s­tieg
  • Gepäck­träger
  • gibt es auch in anderen Aus­füh­rungen, z.B. als Prin­zessin Lil­lifee Rad
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • bequemer Sattel
  • robuster Rahmen
  • Gepäck­träger
  • inkl. Sei­ten­bänder
  • inkl. Korb (vorn)
  • Katzen-Design
  • Gepäck­träger
  • inkl. Korb (vorn)
  • Gepäck­träger
  • Stütz­räder
  • tiefer Ein­s­tieg
  • Gepäck­träger
  • robuster Rahmen
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5/5 aus 11 Bewertungen

18 Zoll Kinderfahrrad-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Bis zu einer Größe von 18 Zoll werden Kinderfahrräder noch als „Spielzeug“ gewertet und sind für die Nutzung im Straßenverkehr nicht geeignet. Nichtsdestotrotz sollten sie gewisse Sicherheitsmerkmale aufweisen. Dazu zählen unter anderem eine intakte und kindgerechte Bremsvorrichtung, ein Kettenschutzkasten und Sicherheitslenkergriffe.
  • Ob ein 18 Zoll Fahrrad für Ihr Kind geeignet ist, hängt in erster Linie von dessen Schrittlänge ab, die Sie mithilfe eines Maßbands ganz leicht bestimmen können. Der Richtwert für ein Rad mit 18 Zoll Bereifung liegt zwischen 51 und 62 cm.
  • Der Rahmen eines Kinderfahrrads kann entweder aus Stahl oder aus Aluminium gefertigt sein. Stahl ist schwerer als Aluminium, dafür aber auch preiswerter und stabiler. Alu-Fahrräder sind leichter und lassen sich einfacher fahren, sind dafür aber auch weniger robust.

18 Zoll Kinderfahrrad Test

Eine Studie der Krankenkasse DAK Gesundheit zeigt: Immer weniger Kinder haben ausreichend Bewegung und körperliche Aktivität. Das sorgt nicht nur für Gewichtsprobleme, sondern auch für eingeschränkte motorische Fähigkeiten. Vor allem Drei- bis Fünfjährige sind stark von Entwicklungsstörungen des Bewegungsapparats betroffen. Als Hauptgrund wird der Mangel an Bewegung in der Freizeit genannt – dabei ist der Bewegungsdrang der Kleinen doch vor allem in diesem Alter besonders groß. Sie möchten laufen, hüpfen, springen und die Welt erkunden. Und als Eltern sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind dieser Neugierde auch nachgehen kann.

Ab einem gewissen Punkt wird Ihr Kind dann vielleicht den Wunsch äußern, fortan auf zwei Rädern zur Kita oder zur Schule zu flitzen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, dass Sie sich Gedanken über ein Kinderfahrrad machen. Die Suche nach dem passenden Gefährt ist aber oft gar nicht so einfach – schnell verliert man sich im Angebotsdschungel. Damit Sie den Überblick behalten, erklären wir Ihnen in unserem 18-Zoll-Kinderfahrrad-Vergleich 2017, worauf es beim Fahrradkauf besonders ankommt!

1. Bevor Sie ein Fahrrad kaufen: Ist Ihr Kind schon bereit?

Puky Fahrrad

Bevor es richtig losgeht: Laufrad fahren trainiert den Gleichgewichtssinn.

Ein festes Alter, ab dem Ihr Kind Fahrradfahren können muss, gibt es nicht! Wie so häufig gilt auch hier: Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo und seine eigenen Stärken und Schwächen. Manche Kinder sitzen schon mit drei Jahren sicher im Sattel, während andere sich erst im Grundschulalter aufs Rad wagen.F

Falscher Ehrgeiz seitens der Eltern kann dazu führen, dass Kinder sich schnell überfordert fühlen und keinen Spaß an der Sache haben. Der ist aber zwingend notwendig, wenn es darum geht, den Kleinen das Radfahren näherzubringen. Bedenken Sie auch immer, dass Kinder ihre Umwelt anders wahrnehmen als Erwachsene und einen kleineren Blickwinkel sowie ein eingeschränktes Richtungshören haben. Auch ihr Gleichgewichtssinn ist noch nicht vollständig entwickelt. Es empfiehlt sich, an Kinder nicht die gleichen Ansprüche zu stellen, die man an einen ausgewachsenen Menschen stellen würde.

Manchmal macht es auch mehr Sinn, Ihr Kind auf einem Roller üben zu lassen, bevor es auf ein Fahrrad steigt. Rollerfahren trainiert den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung und die Reaktionsfähigkeit und bereitet Ihr Kind so langsam auf die Teilnahme am Straßenverkehr vor. Gleiches gilt auch für Laufräder.

Ein gutes Zeichen dafür, dass Ihr Kind bereit ist, Fahrradfahren zu lernen, ist sein eigener ausdrücklicher Wunsch danach. In der Regel ist dies der beste Zeitpunkt, das richtige Rad zu kaufen, Ihr Kind zu rufen und in den Park zu gehen.

Wie Sie herausfinden, welches das beste Kinderfahrrad 18 Zoll ist und worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten, erfahren Sie in folgender Kaufberatung zu unserem 18-Zoll-Kinderfahrrad-Vergleich 2017. Und wer weiß: vielleicht planen Sie schon bald die erste kleine Radtour mit der ganzen Familie.

2. Welche Kinderfahrrad-Typen gibt es?

Ähnlich wie bei Fahrrädern für Erwachsene gibt es auch in der Kategorie „Kinderfahrräder“ unterschiedliche Bauweisen, die wir Ihnen in folgender Tabelle genauer vorstellen werden:

Fahrradtyp Erklärung
Citybike
Mädchen Fahrrad Puky Kinderfahrrad
  • klassisches Fahrrad für Kinder, das einem typischen Damenfahrrad ähnelt
  • bietet einen Rahmen mit tiefem Einstieg (leichtes Auf- und Absteigen)
  • verfügt über praktisches Zubehör, wie z.B. einen Gepäckträger oder einen Ständer
Cruiser
Kinder Fahrrad
  • hat einen geschwungenen Rahmen
  • Lenker und Sattel stehen relativ weit auseinander, weswegen sich der Fahrer recht weit nach vorne neigen muss
  • der Sattel ist sehr tief gelegen (kann eine gerade Rückenhaltung begünstigen)
BMX
Kinderfahrrad 18 Zoll Jungen
  • zeichnet sich durch sehr dicke Reifen aus (gut bei unebenem Bodenbelag)
  • der Lenker ist sehr hoch gelegen
  • in der Regel ist der Rahmen etwas breiter als der eines klassischen Citybikes
Mountainbike
Kinder Mountainbike
  • hat, genau wie das Kinderfahrrad 18 Zoll im BMX Stil, sehr breite und robuste Reifen
  • die Sattelstange ist verkürzt (verbesserte Federung)
  • der Hinterreifen wird von einem Blech bedeckt, das vor Schmutz schützt

3. Kaufkriterien für Kinderfahrräder: Darauf müssen Sie achten

3.1. Die richtige Kinderfahrrad Größe

Jugendfahrrad

Wichtig: Messen Sie die Schrittlänge Ihres Kindes!

Ein 18 Zoll Kinderfahrrad ist nicht für jeden geeignet! Damit Sie beim Kauf des neuen Rads auch wissen, welche Rahmengröße die richtige ist, sollten Sie vorab die Schrittlänge (auch „Innenbeinlänge“ genannt) Ihres Kindes messen. Nur so lässt sich sichergehen, dass Ihr Kind bei niedrigster Sattelhöhe mit beiden Füßen den Boden berühren kann. Kontakt zum Boden ist besonders für Fahranfänger wichtig, die noch Schwierigkeiten haben, das Gleichgewicht zu halten.

Um die Schrittlänge zu ermitteln, bitten Sie Ihr Kind, sich gerade an eine Wand zu stellen. Es sollte dabei keine Schuhe tragen. Dann greifen Sie zu Zollstock oder Maßband und messen den Abstand zwischen Boden und Schritt.

In folgender Tabelle zeigen wir Ihnen, welche Fahrradgröße für welche Schrittlänge geeignet ist. Beachten Sie auch die für die Schrittlänge Ihres Kindes angegebene maximale Sattelhöhe:

Schrittlänge (in etwa) Größe Sattelhöhe (max.)
33 – 40 cm nur Laufräder 31 – 38 cm
44 cm 12 – 14 Zoll Kinderfahrrad 47 cm
48 cm 12 – 16 Zoll Kinderfahrrad 52 cm
51 cm 14 – 18 Zoll Kinderfahrrad 55 cm
55 cm 16 – 20 Zoll Kinderfahrrad 59 cm
59 cm 18 – 20 Zoll Kinderfahrrad 64 cm
62 cm 18 – 20 Zoll Kinderfahrrad 67 cm
66 cm 20 – 24 Zoll Kinderfahrrad 72 cm
69 cm 24 Zoll Kinderfahrrad 75 cm
Ein 18 Zoll Kinderfahrrad eignet sich also für Kinder mit einer Schrittlänge, die zwischen 51 und 62 cm liegt. Achtung: Es handelt sich hierbei natürlich nur um Richtwerte. Ob ein bestimmtes Fahrrad für Ihr Kind geeignet ist, hängt auch stark von dessen motorischen Fähigkeiten ab!

Bitte achten Sie bei der Auswahl des richtigen Modells darauf, dass das Fahrrad nicht zu groß ist. Gerade bei den ersten Fahrversuchen sind Kinder häufig noch sehr ängstlich – ein zu großes Fahrrad kann dazu führen, dass sie die Balance verlieren und stürzen. Viele Eltern tendieren dazu, ihren Kindern ein Fahrrad zu schenken, in das sie noch „hereinwachsen“ sollen. Das mag auf den ersten Blick Sinn machen, denn Kinderfahrräder sind nicht gerade preiswert. Wem aber wirklich daran gelegen ist, dass sein Kind sicher und selbstbewusst Fahrradfahren lernt, der wählt auch ein Rad aus, das ganz genau passt. Sparen Sie also nicht am falschen Ende. Unser 18-Zoll-Kinderfahrrad-Vergleich zeigt: die Investition lohnt sich. Und: Kinderfahrräder (vor allem von bekannten Herstellern) lassen sich später auch sehr gut wiederverkaufen!

3.2. Material und Gewicht

18 Zoll Kinderfahrrad Alu

Manchmal ist der Rahmen aus Aluminium, z.B. bei diesem Prinzessin Lillifee Kinderfahrrad 18 Zoll von Puky.

Sobald Sie sichergestellt haben, dass ein Fahrrad mit 18 Zoll Bereifung das richtige für Ihr Kind ist, sollten Sie sich genauer ansehen, aus welchem Material ihr persönlicher 18-Zoll-Kinderfahrrad-Vergleichssieger gefertigt ist.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Rahmen: Stahlrohr- und Aluminiumrahmen. Stahlrahmen sind schwerer und tragen dazu bei, dass ein eigentlich sehr kleines und kompaktes Kinderfahrrad schnell mal bis zu zwölf Kilogramm auf die Waage bringt. Das muss aber nicht zwangsläufig schlecht sein, denn ein höheres Gewicht bringt meist auch mehr Stabilität. Gleichzeitig heißt es aber auch, dass Ihr Kind auf einem Stahlrahmen-Fahrrad weniger wendig ist. Ein Kinderfahrrad 18 Zoll mit Alurahmen ist meist weniger schwer. Das erleichtert den Lenkvorgang, denn je schwerer ein Rad, desto mehr Kraft muss Ihr Kind auch aufbringen, um es kontrollieren und steuern zu können. Der Nachteil von Alu-Rädern: sie sind weniger stabil.

Für welches Material Sie sich letztendlich entscheiden, ist Ihnen überlassen. 18 Zoll Kinderfahrräder mit Aluminium-Rahmen sind meist teurer als Räder mit Stahlrahmen, bestechen aber gleichzeitig durch ihr leichtes Gewicht. Es gibt aber auch Stimmen, die behaupten, das Gewicht sei bei Kinderfahrrädern völlig unerheblich – schließlich ginge es hier darum, einen möglichst sicheren Umgang mit dem Zweirad zu erlernen und nicht darum, die Tour de France zu gewinnen.

Kinderfahrrad 24 Zoll

3.3. Ausstattung

18 Zoll Kinderfahrrad leicht

Sicherheitslenkergriffe verhindern, dass Ihr Kind abrutscht und dämpfen den Aufprall.

Laut der internationalen Norm DIN 79110 sind Kinderfahrräder mit einer Größe von 12 bis 18 Zoll verkehrsrechtlich als „Spielzeug“ zu betrachten. Kinder auf „Spielrädern“ sind aus rechtlicher Sicht Fußgängern gleichgestellt und dürfen weder auf der Straße, noch auf dem Radweg fahren. Das bedeutet, dass 18 Zoll Kinderfahrräder nicht straßenverkehrstauglich ausgestattet sein müssen. Eine Lichtanlage ist beispielsweise nicht erforderlich. Und auch ein Kinderfahrrad 18 Zoll mit Gangschaltung halten viele Experten für übertrieben. Trotzdem sind beim Kauf eines 12 bis 18 Zoll großen Rads natürlich bestimmte Sicherheits- und Qualitätsmerkmale zu beachten, die wir Ihnen im Folgenden einmal auflisten möchten.

Das beste 18 Zoll Kinderfahrrad verfügt über folgende Ausstattung:

  • einen geschlossenen Kettenkasten: Er schützt davor, dass die Hose Ihres Kindes in der Kette stecken bleibt und verhindert so unnötige Stürze und Verletzungen. Der Kettenschutz sollte aus leichtem Kunststoff gefertigt sein (auch aus Gewichtsgründen) und keinesfalls aus scharfkantigem Blech!
  • Sicherheitslenkergriffe: Sie sorgen dafür, dass Ihr Kind beim Lenken nicht abrutscht und sind mit einem Prallschutz ausgestattet, der dafür sorgt, dass – im Falle eines Sturzes – der Aufprall gedämpft wird.
  • intakte Rücktritt- und Vorderradfelgenbremsen: Während bei der Rücktrittbremse eigentlich kaum etwas schief gehen kann, sollten Sie bei der Felgenbremse darauf achten, dass sie kindgerecht ist und sich leicht und ohne großen Kraftaufwand bedienen lässt.
  • eine verstellbare Sattel- und Lenkerhöhe: Um eine möglichst lange Nutzungszeit zu gewährleisten, sollten Sie darauf achten, dass Sattel und Lenker höhenverstellbar sind. Nur so lassen sich eine perfekte Rahmengeometrie und die optimale Sitzhaltung erzielen.
  • Rahmen mit tiefem Durchstieg: Er ermöglicht Ihrem Kind den leichteren Auf- und Abstieg. Vor allem in kritischen Fahrsituationen ist es wichtig, dass Ihr Kind schnell abspringen kann, ohne hängenzubleiben.
  • eine Reifenbreite von 47 mm (1,75 Zoll): Spielfahrradreifen müssen griffig sein und Stöße gut abfedern können. Reifen mit einer Breite von 47 mm erfüllen diese Anforderung sehr gut. Sie sind heute an beinahe allen Kinderrädern zu finden. Vermeiden Sie auf jeden Fall Reifen, die dünner als 37 mm sind.
  • Sicherheitsreflektoren: Sie schützen Ihr Kind in der Dunkelheit.

Zusätzlich dazu werden einige 18 Zoll Kinderfahrräder mit den unterschiedlichsten Extras geliefert, die zwar nicht zwingend notwendig sind, aber mitunter trotzdem zum Fahrspaß beitragen können: So freut sich jedes Kind über eine laute Glocke oder einen kleinen Gepäckträger, auf dem das Lieblingsstofftier spazieren gefahren werden kann.

Tipp: Zu manchen 18 Zoll Fahrrädern gibt es Stützräder gratis mit dazu. Diese vereinfachen zwar den Fahranfang, können aber gleichzeitig hinderlich für die Entwicklung des Gleichgewichtssinns Ihres Kindes sein. Viele Fahrradhändler raten deswegen dazu, das Kind schon früh mit einem Laufrad üben zu lassen, denn dann fällt der Umstieg aufs richtige Rad nicht mehr so schwer und Stützräder werden überflüssig.

Hier nochmal die Argumente für und gegen Stützräder im Überblick:

  • erleichtern anfangs das Fahren
  • verringern zu Beginn die Sturzgefahr
  • verzögern den Lernprozess des Kindes
  • Kinder wiegen sich in „falscher Sicherheit“
  • erhöhen später die Sturzgefahr
  • Kind muss ohne Stützräder das Fahren „neu lernen“

3.4. Optik

Übrigens…

Sie können das Fahrrad Ihres Kindes auch optisch aufpeppen, indem Sie es mit Stickern verzieren. Wie wäre es mit ein paar hübschen Blümchen oder gefährlichen Dinosauriern? Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch besonders beliebt bei Kindern sind Speichenperlen, die lustig hin- und herklackern.

Natürlich ist es in erster Linie wichtig, dass das Fahrrad Ihres Kindes qualitativ hochwertig ist und die nötigen Sicherheitsmerkmale aufweist. Das bringt aber alles nichts, wenn Ihr Kind gar nicht erst aufs Rad steigen möchte, weil es ihm optisch nicht gefällt!

18-Zoll-Kinderfahrrad-Tests zeigen aber, dass es Räder in den unterschiedlichsten Farben und Ausführungen gibt. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ob cooles Piraten-Bike oder pinker Prinzessinnen-Traum, Jungen- oder Mädchenfahrrad – Sie werden sicherlich das richtige Fahrrad finden. Und wenn das Rad nicht ausgerechnet eine Überraschung werden soll, können Sie Ihr Kind ja auch bewusst in den Auswahlprozess einbeziehen und gemeinsam nach einem geeigneten Modell suchen.

4. Sicher fahren: Nur mit der richtigen Schutzausrüstung

Puky Fahrrad Kinderfahrrad 18 Zoll Mädchen

Radfahren lernen? Niemals ohne den richtigen Helm!

Auch wenn es sich bei 18 Zoll Kinderfahrrädern nur um „Spielzeug“ handelt, ist es absolut erforderlich, dass Ihr Kind richtig geschützt ist, wenn es aufs Rad steigt. Die meisten Kinder in diesem Alter sind noch unerfahren und nicht in der Lage, Ihre Umgebung ausreichend zu überblicken. So kann es auch auf dem Fußgängerweg zu Zusammenstößen und Stürzen kommen.

Um gefährliche Kopfverletzungen zu verhindern, müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Kind stets einen Fahrradhelm trägt. Hierbei ist es besonders wichtig, dass der Helm richtig sitzt und Schläfen und Hinterkopf fest umschließt.

Die meisten Kinderfahrräder sollten mit Sicherheitsreflektoren ausgestattet sein. Sie können aber zusätzlich dafür sorgen, dass die Sichtbarkeit Ihres Kindes erhöht wird, indem Sie weitere Reflektoren am Helm oder am Fahrrad anbringen.

5. Kinderfahrräder bei der Stiftung Warentest: Qualität häufig unzulänglich

Es gibt keinen spezifischen 18-Zoll-Kinderfahrrad-Test der Stiftung Warentest. Im Jahr 2005 nahm sich das Institut aber dem Thema „Kinderfahrräder“ an. Im Kinderfahrrad-Test wurden 16 verschiedene Modelle mit 20-Zoll Bereifung auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis war ernüchternd: Kein einziges Fahrrad konnte den Ansprüchen der Tester ausreichend Genüge leisten.

Kritisiert wurde unter anderem, dass die Bremsen nicht kindgerecht seien, was bei Vollbremsungen mitunter dazu führen könne, dass die Kinder sich komplett überschlagen. Außerdem sei die Verarbeitung der getesteten Räder oft mangelhaft und die Sicherheitsausstattung absolut unzulänglich gewesen. Das einzig Positive war: Alle Fahrräder ließen sich optimal auf die Größe der Kinder einstellen.

Einen 18-Zoll-Fahrrad-Test hat die Stiftung ja bisher leider noch nicht durchgeführt. Trotzdem zeigt der 20-Zoll-Kinderfahrrad-Test noch einmal, worauf es ankommt: eine solide Verarbeitung, intakte und kindgerechte Bremsen und eine ausgefeilte Sicherheitsausstattung.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema 18 Zoll Kinderfahrrad

6.1. 18 Zoll Kinderfahrrad: Ab welchem Alter?

18 Zoll Kinderfahrrad welches alter

Hat Ihr Kind eine Körpergröße von 105 cm erreicht? Dann könnte es Zeit für ein 18 Zoll Fahrrad sein.

Viel wichtiger als die Frage nach dem Alter Ihres Kindes ist tatsächlich die Frage nach seiner Schrittlänge. Kinder wachsen unterschiedlich schnell – das Alter sagt nicht immer unbedingt etwas über die Körpergröße aus. Deswegen an dieser Stelle nochmal der Hinweis: Messen Sie vor dem Kauf eines Rads für Ihr Kind unbedingt dessen Schrittlänge!

Die meisten Marken und Hersteller von 18 Zoll Kinderfahrrädern geben trotzdem eine grobe Altersempfehlung ab, die je nach Modell aber recht stark variieren kann. Einige Räder mit 18 Zoll Bereifung können demnach schon ab einem Alter von vier Jahren genutzt werden, andere werden erst ab fünf oder fünfeinhalb Jahren empfohlen.

In einer Broschüre mit dem Titel „Fahrradkauf kinderleicht“ äußert sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zu dem Thema: Der Verein geht davon aus, dass 18 Zoll Räder für Kinder ab einem Alter von vier Jahren (aufwärts) geeignet sind, die eine Körpergröße von etwa 105 cm erreicht haben.

6.2. Wie lange kann mein Kind sein 18 Zoll Fahrrad nutzen?

In der Regel kann Ihr Kind das Rad so lange nutzen, bis seine Schrittlänge 62 cm überschreitet. Dann wird es Zeit für ein Kinderfahrrad mit 20 Zoll Bereifung. In den meisten Fällen sind Kinder zu diesem Zeitpunkt etwa sechs oder sieben Jahre alt und haben eine Körpergröße von 120 cm erreicht.

Achtung: Genauso schädlich wie ein zu großes Fahrrad, ist ein zu kleines Fahrrad! So kann ein zu niedrig eingestellter Sattel auf Dauer zu Knieproblemen führen. Auch Rücken, Handgelenke, Schultern oder Nacken können betroffen sein.

6.3. Kann man ein 18 Zoll Kinderfahrrad gebraucht kaufen?

Wer sich kein teures Neurad leisten kann, der kann selbstverständlich schauen, ob er ein 18 Zoll Kinderfahrrad günstig gebraucht finden kann. Ein gebrauchtes Kinderfahrrad 18 Zoll für Jungen oder Mädchen kann man zum Beispiel auf Flohmärkten, über Kleinanzeigen im Internet oder auch beim Fahrradhändler finden. Aber Vorsicht: Beim Gebrauchtkauf gibt es einige Dinge, die man beachten sollte.

Fragen Sie den Anbieter unbedingt danach, wie häufig und wie lange das Fahrrad vorher in Nutzung war und ob es drinnen oder draußen geparkt wurde. Achten Sie vor allem auch auf die Reifen: In welchem Zustand ist das Profil? Sind sie eventuell trocken und porös? Es macht auch Sinn, das Rad einmal anzuheben und die Reifen zu drehen, um dann sehen bzw. fühlen zu können, ob sie sich gleichmäßig bewegen. Ob das Fahrrad gut gepflegt wurde, erkennen Sie auch an den Felgen. Wenn diese rostig sind, ist das kein gutes Zeichen. Ein anderer Anhaltspunkt ist der Rahmen. Weist dieser Risse oder Dellen auf oder rostet an manchen Stellen, dann sollten Sie besser die Finger von dem Rad lassen. Und natürlich auch sehr wichtig: die Bremsen. Um die Bremsleitungen zu testen, können Sie die Bremsen im Stehen mehrere Male anziehen und dabei beobachten, ob der Druckpunkt sich verändert.

Tipp: Wenn Sie jemanden kennen, der sich mit Bikes besonders gut auskennt, dann sollten Sie eventuell darüber nachdenken, sich von dieser Person begleiten zu lassen. Es passiert leider viel zu häufig, dass man eine Menge Geld für Fahrräder ausgibt, die eigentlich schrottreif wären.

6.4. Wie bringe ich meinem Kind das Fahrradfahren bei?

Aller Anfang ist schwer! Das gilt auch fürs Radfahren. Nicht nur Ihr Kind steht vor einer Herausforderung – auch Sie müssen sich überlegen, wie Sie Ihrem Kind den Einstieg erleichtern können.

Ein paar hilfreiche Tipps und Tricks liefert folgendes Video, das Sie sich unbedingt anschauen sollten:

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Vergleichssieger
PUKY „Kinderfahrrad ZL“
sehr gut (1,3) PUKY „Kinderfahrrad ZL“
56 Bewertungen
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Kommentare (2)
  1. Hendrik:

    Vielen Dank für den Beitrag! Ich kann nur zustimmen! Es ist absolut wichtig, dass Eltern wieder häufiger an die frische Luft gehen mit ihren Kindern! Was ich im Bekanntenkreis erlebe ist unfassbar, da verbringt man lieber das Wochenende faul auf dem Sofa und glotzt fern als den Kindern eine Freude zu machen und den Hintern mal raus zu bewegen. Gottseidank sind meine Frau und ich da anders drauf!
    Auf jeden Fall liebäugelt meine Tochter (5 Jahre alt) gerade mit einem 18 Zoll Kinderfahrrad mit Gangschaltung (3 Gang). Es ist ein Puky Fahrrad, eigentlich ja eine ziemlich bekannte und gute Marke. Allerdings habe ich jetzt gelesen, dass eine Gangschaltung eher schlecht sein soll für Kinder in dem Alter? Könnten Sie dazu vielleicht mal Ihre Meinung abgeben? Besten Dank!

    Antworten
    1. Vergleich.org:

      Lieber Hendrik,

      vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Kinderfahrrad 18 Zoll Test!

      Sie sprechen einen wichtigen Punkt an – beim Thema Gangschaltung scheiden sich die Geister. Prinzipiell gilt aber: Je sicherer und erfahrener Ihr Kind im Umgang mit dem Rad ist, desto eher wird es auch in der Lage sein, eine Gangschaltung zu bedienen.

      Ob Sie sich letztendlich für ein Kinderrad mit Schaltung entscheiden sollten, hängt also in erster Linie von den Fähigkeiten Ihrer Tochter ab. Wenn sie absolute Fahranfängerin ist, dann raten wir Ihnen von einem Rad mit Gangschaltung ab. Zu Beginn ist es wichtiger, dass Ihr Kind ein Gefühl fürs Gleichgewicht erlangt, das rechtzeitige Bremsen erlernt und den Überblick behält. Hier würde eine Gangschaltung nur für Verwirrung sorgen. Sitzt sie schon recht sicher im Sattel, so wäre eine 3-Gang-Schaltung eine Überlegung wert. Mehr als eine Nabenschaltung mit drei Gängen sollte es aber nicht sein, sonst wird die Bedienung zu schwer.

      Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen und wünschen Ihnen viel Spaß an der frischen Luft!

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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