Die Temperaturfähigkeit eines Hydrauliköls richtet sich nach dem sogenannten Pourpoint, dem Flammpunkt und dem Viskositätsindex. Das beste Hydrauliköl hält niedrigen Temperaturen stand und ist nur schwer entflammbar.
Der Pourpoint gibt an, ab welcher Temperatur das Öl nicht mehr fließen kann und fest wird. Den niedrigsten Pourpoint in unserer Produkttabelle weist beispielsweise das Zentralhydrauliköl von Liqui Moly auf, das besonders für Hydrauliksysteme in Fahrzeugen geeignet ist. Wenn Sie das Hydrauliköl für Fahrzeuge und Maschinen verwenden möchten, die häufig kalten Temperaturen ausgesetzt sind, beispielsweise in einer Kühlhalle oder bei niedrigen Wintertemperaturen, dann raten wir Ihnen zu einer Produktwahl mit einem Pourpoint von mindestens -30 Grad.

Mit einer Herstellung in Deutschland ist bei diesem Liqui-Moly-Hydrauliköl „HLP 22“ natürlich nicht verbunden, dass das Öl dafür hier gefördert wird.
Der Flammpunkt bezeichnet diejenige Temperatur, bei der das Hydrauliköl brennen kann. Für Maschinen und Fahrzeuge, die beispielsweise durch hohe Beanspruchung einer hohen Temperaturbelastung ausgesetzt sind, raten wir zu einem Flammpunkt über 200 Grad.
Der Viskositätsindex gibt an, wie empfindlich das Hydrauliköl auf Temperaturbelastung reagiert. Je niedriger der Index ist, desto unempfindlicher ist das Öl.
Ich möchte wissen, ob ich Hydrauliköl nachfüllen oder immer komplett austauschen muss.
Vielen Dank.
Burkhard Seibel
Sehr geehrter Herr Seibel,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Vergleich für Hydrauliköl.
Ja, es ist möglich Hydrauliköl, beispielsweise bei zu niedrigem Ölstand, nachzufüllen. Achten Sie dann bitte darauf, dass das noch vorhandene Hydrauliköl nicht zu alt ist. Alle fünf Jahre sollte das Hydrauliköl komplett ausgetauscht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vergleich.org-Team