Das Wichtigste in Kürze
  • Bis 1995 der Schwefelanteil in Dieselkraftstoff begrenzt wurde, waren die Unterschiede zu extra leichtem Heizöl (Heizöl EL) kaum messbar. Auch deshalb handelt es sich bei Tests von Dieselpumpen im Grunde stets auch um Tests von Heizölpumpen. Zudem werden Sie damit leichtes Heizöl (Heizöl L), das aber kaum noch verwendet wird, und Bio-Diesel pumpen können. Alle diese Stoffe sind chemisch eng verwandt und besitzen darüber hinaus vergleichbare Eigenschaften beim Verbrennen. Deshalb ist die Pumpe für Diesel zumeist für diese ganze Gruppe an Stoffen ausgelegt. Außerdem entscheidend beim Kauf einer Dieselpumpe ist die Förderleistung. Wollen Sie große Tanks befüllen und leeren, entscheiden Sie sich am besten für 60 l/min oder mehr. Bei kleinen Maschinen mit entsprechend geringem Tankvolumen sind 30-40 l/min ausreichend. Diese Geschwindigkeit können Sie an der Dieselpumpe zumeist nicht einstellen, sodass Sie eine schwächere Pumpe am ehesten für beides einsetzen können. Bei großen Mengen müssen Sie dann nur mehr Zeit einplanen.

1. Welche Schläuche kann ich für meine Dieselpumpe verwenden?

Die besten Dieselpumpen für den sofortigen Start liefern die passenden Schläuche gleich dazu. Ein Saugschlauch wird von der Kraftstoffpumpe in den Vorratsbehälter geführt. Bei diesem ist lediglich wichtig, dass der speziell für Diesel konzipiert ist und nicht von diesem angegriffen werden kann. Der Druckschlauch zur Zapfpistole muss darüber hinaus den von der Pumpe erzeugten Druck aushalten. Je nach der Förderhöhe und -menge ist er entsprechend dick gestaltet und deshalb auch deutlich teurer als der Saugschlauch, weil eine leistungsstarke Dieselpumpe mit 230-Volt-Anschluss einen Druck von mehreren bar erzeugen kann. Achten Sie außerdem auf die Größe der Anschlüsse. Die meisten Dieselpumpen sind mit 1 Zoll großen Verbindungen ausgestattet, wofür Sie problemlos Ersatz kaufen können.

2. Ist es wichtig, dass die Dieselpumpe selbstansaugend ist?

Bauen Sie die Pumpe häufig auf und ab und füllen kleinere Mengen von einem Tank in einen anderen, ist eine selbstsaugende Pumpe sehr sinnvoll. Setzen Sie die Pumpe dagegen in einem großen Tank ein und sie bleibt regelmäßig in Betrieb, ist die Eigenschaft beim Vergleich der Dieselpumpen nicht mehr ganz so entscheidend. Vor der ersten Inbetriebnahme müssen Sie lediglich den Saugschlauch komplett mit Dieselkraftstoff auffüllen. Dies gelingt über eine Öffnung an der Pumpe sowie mit einem passenden Kanister und Trichter. Danach arbeiten auch Pumpen, die nicht selbstansaugend sind, ganz automatisch.

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