Golfball Test 2017

Die 7 besten Golfbälle im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Titleist Pro V1 Srixon AD333 Pure White Wilson Ultra Vice Golf Pro VG103-FBA Callaway Warbird Vice Golf Tour Callaway Supersoft Pink
Vergleichsergebnis¹
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Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
12/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Kundenwertung noch keine
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57 Bewertungen
17 Bewertungen
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1 Bewertungen
6 Bewertungen
Anzahl
Preis pro Ball
12 Stück
ca. 4,58 € pro Ball
12 Stück
ca. 1,66 € pro Ball
24 Stück
ca. 0,70 € pro Ball
12 Stück
ca. 3,49 € pro Ball
12 Stück
ca. 1,67 € pro Ball
12 Stück
ca. 2,19 € pro Ball
12 Stück
ca. 1,83 € pro Ball
KonstruktionEin 2-Piece-Golfball besteht aus zwei Schichten: einem Kern und einer Außenschicht. Er ist besonders langlebig und wird häufig von Hobbygolfern verwendet.

Ein 3-Piece-Golfball besitzt zusätzlich einen Polymer-Mantel, weist tendenziell mehr Spin auf und bietet eine bessere Kontrolle.

Daneben gibt es auch 1-Piece-Bälle, die jedoch meist nur als Übungsbälle eingesetzt werden sowie hochpreisige Multi-Layer-Bälle mit mehr als 3 Schichten, die im Profi-Bereich Anwendung finden.
3-Piece-Golf­ball 2-Piece-Golf­ball 2-Piece-Golf­ball 3-Piece-Golf­ball 2-Piece-Golf­ball 3-Piece-Golf­ball 2-Piece-Golf­ball
Typ Per­for­mance
Spin- und Ball­flug­kon­trolle
Dis­tance
Weite & Geschwin­dig­keit
Dis­tance
Weite & Geschwin­dig­keit
Per­for­mance
Spin- und Ball­flug­kon­trolle
Dis­tance
Weite & Geschwin­dig­keit
Per­for­mance
Spin- und Ball­flug­kon­trolle
Feel
wei­ches Schlag­ge­fühl
DimplesAls Dimples werden die Vertiefungen in einem Golfball bezeichnet. Diese verringern den Luftwiderstand, erhöhen somit den Auftrieb des Golfballs und können die Flugbahn beeinflussen.

Ein herkömmlicher Golfball hat etwa 300 bis 450 Dimples, wobei je nach Hersteller die Anordnung, die Abdeckung und die Form variiert.
352
Tet­ra­eder-Design
324
6 ver­schie­dene Größen
432
ellip­tisch
318
extra groß
332
sechs­e­ckig
392
ellip­tisch
332
sechs­e­ckig
KompressionDie Kompression gibt an, wie stark sich ein Golfball verformt, wenn auf ihn komprimierender Druck ausgeübt wird. Dabei gilt: Je niedriger die Kompression, desto weicher ist das Gefühl für den Golfer. 80% 60% 80% 60% 70% 60% 30%
Ballgefühl
SpinJe höher der Spin, also die Umdrehungsrate des Golfballs, desto höher fliegt dieser und desto schneller bleibt er beim Aufkommen auf dem Grün liegen. Die Intensität des Spins hängt neben dem Golfball auch von der Neigung der Schlagfläche des Schlägers, der Geschwindigkeit im Treffmoment sowie dem Eintreffwinkel ab. 90% 70% 50% 80% 60% 70% 50%
Flughöhe 90% 80% 60% 90% 60% 80% 60%
HandicapDas Handicap beschreibt die ungefähre Spielstärke im Golf. Je niedriger ein Handicap, desto besser ist die Spielstärke. hohes bis nie­d­riges Han­dicap hohes bis mitt­leres Han­dicap hohes bis mitt­leres Han­dicap hohes bis nie­d­riges Han­dicap hohes bis mitt­leres Han­dicap hohes bis nie­d­riges Han­dicap hohes bis mitt­leres Han­dicap
für Anfänger geeignet Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Farbe Weiß Weiß Weiß Weiß Gelb Weiß Pink
Vorteile
  • sehr hohe Flug­bahn
  • starke Länge
  • gutes Ball­ge­fühl
  • gute Kon­trolle rund ums Grün
  • lange Halt­bar­keit
  • hohe Flug­bahn
  • wei­ches Gefühl
  • kom­bi­niert Weite mit großer Spin­kon­trolle
  • beson­ders für Hob­by­spieler geeignet
  • gute Flu­gei­gen­schaften
  • gute Füh­rung am Schlä­ger­kopf
  • sehr wei­ches Ball­ge­fühl
  • sta­bile Flug­bahn
  • sehr robust
  • modernes Design
  • beson­ders gut für den Abschlag geeignet
  • relativ gerade Flug­bahn
  • hohe Sicht­bar­keit
  • auch in Weiß erhält­lich
  • gute Kon­trolle beim kurzen Spiel
  • relativ gerade Flug­bahn
  • geringe Abwei­chung
  • modernes Design
  • sehr wei­ches Ball­ge­fühl
  • gute Kon­trolle beim kurzen Spiel
  • sehr gerade Flug­bahn
  • hohe Sicht­bar­keit
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Golfbälle-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Golfball ist nicht gleich Golfball: Sie unterscheiden sich in ihrem Aufbau und demnach auch in ihren Eigenschaften wie Festigkeit, Dicke, Spin oder Flugbahn.
  • Während 2-Piece-Bälle aus einem Kern und einer Schale bestehen, besitzen 3-Piece-Golfbälle zusätzlich einen Mantel als Zwischenschicht. Die Schale eines Golfballs besitzt die charakteristischen Dellen, genannt Dimples, welche je nach Hersteller in ihrer Form, Anordnung und Abdeckung variieren.
  • Mit sogenannten Distance-Bällen können Sie besonders große Weiten erreichen, Feel-Bälle sollen hingegen vor allem ein weiches Schlaggefühl schaffen. Performance-Bälle zeichnen sich durch ihre gute Spin- und Ballflugkontrolle aus und werden deshalb bevorzugt von Profis gespielt.

Golfball Test

Selbst wenn der Fußball scheinbar über allem thront: Der Golfsport ist in Deutschland beliebt wie noch nie. Im Jahr 2015 wurden bereits mehr als 640.000 Golfer gezählt, während es im Jahr 2000 lediglich 370.000 waren. Entsprechend steigt auch die Zahl der Golfclubs und Golfplätze deutschlandweit an (Quelle: Deutscher Golf Verband).

Zur wichtigsten Golfausrüstung gehört neben dem Golfschläger natürlich vor allem der Golfball. Auch wenn das individuelle Können eines Golfspielers den größten Einfluss auf seine Ergebnisse hat, gibt es auch bei den Golfbällen unterschiedliche Eigenschaften, Flugbahnen und Reichweiten, welche die sportliche Leistung mitentscheiden können. In unserem Überblick über Golfball-Tests 2017 erklären wir Ihnen, auf welche Kriterien Sie beim Kauf besonders achten sollten, damit Sie den Golfball finden, der am besten zu Ihnen und Ihrem Spiel passt.

1. Golfball-Arten: Der Aufbau kann über Ihr Spiel entscheiden

Golfball Innen

Ein Golfball sieht innen je nach Art und Hersteller unterschiedlich aus.

Golfbälle werden heutzutage nicht einfach aus einem Material gegossen, sondern sie bestehen meist aus einem Kern und einer Schale. Einige Golfbälle haben innen nicht nur einen Kern, sondern auch noch einen oder mehrere Mäntel als Zwischenschichten. In erster Linie werden deshalb Golfbälle danach unterschieden, aus wie vielen Schichten sie bestehen.

Grundsätzlich spricht man daher von:

  • 1-Piece-Golfbällen (aus einem Guss),
  • 2-Piece-Golfbällen (Kern und Schale),
  • 3-Piece-Golfbällen (Kern, Schale und Mantel),
  • sowie Multi-Layer-Golfbällen (Kern, Schale, mehrere Mantelschichten).
Wasserlösliche Golfbälle –
der Umwelt zuliebe

Ein Hamburger Unternehmer hat umweltfreundliche Golfbälle entwickelt, die zu Fischfutter werden. Diese lösen sich binnen 72 Stunden im Wasser auf und hinterlassen keine Kunststoffreste im Meer. Wie die Stiftung Warentest in der Ausgabe 07/2012 berichtet, kommen besonders auf Kreuzfahrtschiffen die Öko-Golfbälle zum Einsatz.

Die Schale eines Golfballs ist zunächst einmal wichtig für dessen Haltbarkeit, aber auch für das Gefühl beim Schlag und den Drall des Balles. Als Materialien werden für die Schale meist Urethan, ein eher weicher Kunststoff, oder Ionomere, relativ feste Kunststoffe, verwendet.

Aufgrund der verschiedenen Materialien variiert auch die Festigkeit, Dicke und Steifigkeit der Schale. Außen besitzt sie die für Golfbälle charakteristischen Dimples, also kleine Dellen in unterschiedlicher Form, Größe und Anordnung.

Der Golfball-Kern besteht meist aus Kunstharz und ist je nach Hersteller unterschiedlich groß und fest bzw. weich. Durch die unterschiedlichen Beschaffenheiten der einzelnen Materialbestandteile lässt sich also für jeden Spielertyp der passende Ball finden.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht zu den üblichen Golfball-Typen und ihrer Beschaffenheit:

1-Piece-Ball 2-Piece-Ball 3-Piece-Ball Multi-Layer-Ball
 1-piece-golfball  2-piece-golfball  3-piece-golfball  multi-layer-golfball
keine Schale harte Schale mittel-harte bis weiche Schale sehr weiche Schale
geringe Kontrolle, wenig Spin geringe Kontrolle,
relativ wenig Spin
gute Kontrolle,
etwas mehr Spin
sehr gute Kontrolle, etwas mehr Spin
geringe Distanz, niedrige Geschwindigkeit große Distanz,
relativ hohe Geschwindigkeit
gute Distanz,
hohe Geschwindigkeit
gute Distanz,
hohe Geschwindigkeit
sehr langlebig langlebig etwas anfällig sehr anfällig
für Anfänger, Training sehr hohes bis mittleres Handicap hohes bis niedriges Handicap niedriges Handicap, Profis

2. Der richtige Golfball für jeden Zweck und jede Spielstärke

Nummerierung der Golfbälle

Auf jedem Golfball befindet sich eine Nummer, meist von 1 bis 4. Diese dient dazu, den Ball von den Golfbällen anderer Spieler zu unterscheiden, angenommen diese spielen mit einem Ball der gleichen Marke und des gleichen Typs. Über die Qualität oder die Eigenschaften des Golfballs sagt diese Identifizierungszahl hingegen nichts aus.

Golfbälle werden in erster Linie nicht in Größe und Gewicht unterschieden, denn hierfür gibt es feste Regelungen und Vorgaben. Auch Farbe oder Design spielen natürlich nur eine untergeordnete Rolle. Grundsätzlich ist der jeweilige Anwendungszweck sowie das Handicap des Spielers wichtig.

Dabei kann zunächst zwischen Driving-Range-Bällen, Luftbällen zum Üben und Spielbällen unterschieden werden. Rangebälle sind sehr preiswert, bestehen meist nur aus einem Material ohne Schale und werden als Golfbälle für Anfänger beispielsweise zum Üben des Abschlags und beim Training eingesetzt.

Luftbälle bzw. Trainingsbälle sind aus Plastik oder Schaumstoff gefertigt und dienen als Übungsball zu Hause oder im heimischen Garten. Ihre Beschaffenheit und ihr reduziertes Gewicht verhindert, dass Schäden entstehen oder die Bälle sehr weit (bis in Nachbars Garten) fliegen können.

Spielbälle wiederum haben meist einen zweischichtigen oder dreischichtigen Aufbau und kommen auf sämtlichen Golfplätzen und auch bei Turnieren zum Einsatz. In unserer Übersicht über Golfball-Tests haben wir uns deshalb auf verschiedene Spielbälle konzentriert. Die größten Unterschiede werden hier zwischen den verschiedenen Schwunggeschwindigkeiten der Golfer und deren persönlicher Präferenzen gemacht. Sogenannte Distance-Bälle sind auf Länge optimiert, d.h. es können besonders große Weiten erlangt werden, auch bei geringerer Schlagkraft.

Callaway Golfbälle

Auch Super-Soft Callaway Golfbälle für Damen sind pink.

Feel-Bälle sollen hingegen für ein weiches Schlaggefühl sorgen und besitzen daher oft einen hochelastischen Kern und eine relativ weiche, wenn auch robuste Schale. In diesem Zusammenhang finden sich mittlerweile auch spezielle Damenbälle auf dem Markt, die sich nicht nur durch ihre meist klischeebehaftete pinke Farbe auszeichnen, sondern vor allem durch ihren Aufbau die mangelnde Schlagkraft der Golferinnen ausgleichen.

Premium- oder Performancebälle zeichnen sich durch ihre gute Spin- und Ballflugkontrolle aus und werden von Profis und Golfern mit niedrigem Handicap verwendet.

3. Kaufberatung für Golfbälle: Darauf müssen Sie achten

Um festzustellen, welcher Ball am besten für welchen Spieler geeignet ist, werden für Profis sogenannte Golfball-Fittings durchgeführt, die von einigen Golfball-Herstellern sogar für Hobbyspieler angeboten werden. Einfacher ist es jedoch, sich an den folgenden Kriterien in den diversen Golfball-Tests zu orientieren.

3.1. Spielstärke und Handicap

Wie bereits erklärt, ist es wichtig, einen Golfball passend zur Spielstärke des jeweiligen Golfers auszuwählen. Generell werden vor allem 2-Piece-Bälle oder 3-Piece-Bälle von Hobbygolfern gespielt, da diese relativ langlebig sind und dabei trotzdem auf die Spieleigenschaften des Golfers eingehen. 2-Piece-Bälle sind zudem preiswert und bereits ab ca. 0,70 Euro pro Ball zu erhalten. 3-Piece-Bälle und Multi-Layer-Bälle, die bevorzugt von Profis gespielt werden, kosten im oberen Preissegment etwa 5 Euro pro Ball.

3.2. Dimples

Als Dimples werden die Vertiefungen (bzw. Dellen) in einem Golfball bezeichnet. Sie verringern den Luftwiderstand und erhöhen somit den Auftrieb des Balles. Außerdem können sie je nach Größe und Tiefe die Flugbahn des Golfballs entscheidend beeinflussen.

Titleist Golfbälle

Die Titleist Pro V1 Golfbälle verfügen über 352 Dimples.

  • Große und flache Golfball-Dimples sorgen für eine eher hohe Flugbahn bei verhältnismäßig wenig Drall und einem dementsprechend geringeren Rollweg auf dem Grün, da sie die Umgebungsluft relativ schnell passieren lassen.
  • In eher kleinen aber tiefen Golfball-Dimples wird die Umgebungsluft sehr viel deutlicher abgefangen, was den Auftrieb reduziert, ohne den Drall so stark zu vermindern, wie es bei größeren Dimples der Fall wäre. Dadurch ergibt sich trotz relativ hoher Umdrehungsrate eine niedrigere Flugbahn sowie ein längerer Rollweg.

Ein herkömmlicher Golfball hat etwa 300 bis 450 Dimples. Ihre Anordnung und Form variiert dabei von Hersteller zu Hersteller sowie von Ball zu Ball extrem. Von elliptisch, über sechseckig bis zu ausgefallenen Tetraeder-Designs oder Netzstrukturen ist heutzutage alles auf dem Markt zu finden. Auch verschieden große Dimples auf einem Golfball sind keine Seltenheit.

3.3. Kompression und Spin

Golfball Geschwindigkeit

Je härter der Golfball, desto weiter ist der Ballflug.

Die Kompression gibt an, wie stark sich ein Golfball verformt, wenn auf ihn komprimierender Druck ausgeübt wird. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit dem persönlichen Empfinden des Spielers wichtig, denn es gilt: Je niedriger die Kompression, desto weicher ist das Ballgefühl für den Golfer. Es handelt sich also weniger um eine messbare Spieleigenschaft, weshalb der Kompressions-Faktor heutzutage keinen allzu hohen Stellenwert mehr hat.

Als Spin wird der Drall des Balles bezeichnet, den er durch den Schlag erhält. Je weicher die Schale des Golfballs, desto mehr Spin kann erreicht werden. Härtere Golfbälle sorgen hingegen für einen weiteren Ballflug. Bälle mit zwei Schichten sind etwas härter, erreichen wenig Spin und können eine weite Entfernung zurücklegen. Golfbälle mit drei Schichten bieten dem Spieler etwas mehr Spin und Ballgefühl, da sie meist weicher sind.

Je höher die Umdrehungsrate des Golfballs, desto höher ist seine Flugbahn und umso schneller bleibt der Ball beim Aufkommen auf dem Grün liegen. Allerdings ist nicht nur die Art des Golfballs für die Intensität des Spins zuständig, sondern auch die Neigung der Schlagfläche des Schlägers, die Geschwindigkeit im Golfball-Treffmoment sowie der Eintreffwinkel.

Übrigens: Die Kompression eines Golfballs wird von den Herstellern meist mit einer Zahl zwischen 0 und 200 angegeben. Die meisten Distance-Bälle haben einen Kompressions-Wert von 70 bis 90; Feel-Bälle, also sehr weiche Golfbälle, oder auch spezielle Golfbälle für Damen werden hingegen häufig mit einer sehr niedrigen Kompressionszahl von beispielsweise 35 bis 50 verkauft.

3.4. Anzahl und Farbe

Wenn Sie einen Golfball kaufen, dann erwerben Sie natürlich nicht einen einzelnen Ball, sondern eine Packung mit mehreren Modellen. In der Regel können Sie Golfbälle als 12-er-Set erhalten, besonders günstige Golfbälle kommen auch in höherer Stückzahl. Viele Hersteller bieten nicht nur weiße Bälle; für eine bessere Sichtbarkeit befinden sich auch oftmals farbige Golfbälle in Gelb oder Orange in ihrem Sortiment. Golfbälle für Damen, auch Ladybälle genannt, werden meist in Pink verkauft. Außerdem können Sie Golfbälle auch bedrucken bzw. personalisierte Golfbälle mit Ihren Initialen herstellen lassen.

Golfen im Dunkeln: Wer sich als Nachtgolfer versuchen möchte, für den eignen sich spezielle Leucht-Golfbälle, die entweder ihre Leuchtkraft über eine Batterie, über eine UV-Beschichtung oder mit Hilfe eines Knicklichts erhalten.

Zu einer vollständigen Golf-Ausstattung gehören neben Golfschuhen, Golfhandschuhen oder gar einem Golfwagen als Zubehör natürlich auch die passenden Golfschläger. Egal ob Putter oder Driver – in unserem Golfschläger Vergleich finden Sie mit Sicherheit das richtige Eisen!

4. Lakeballs – Secondhand-Golfbälle aus dem See

Als Lakeballs oder im Deutschen auch Teichbälle werden gebrauchte Golfbälle bezeichnet, die aus den Wasserhindernissen der Golfplatzanlagen gefischt werden. Nach gründlicher Reinigung werden diese, oft auch nach bestimmten Marken sortiert, als Secondhandware wiederverkauft.

Lakeballs - gebrauchte Golfbälle

Ein versenkter Ball wird häufig als Lakeball wiederverkauft.

Besonders für Anfänger und Hobbygolfer mit sehr hohem Handicap sind die Unterschiede zwischen 2-Piece-Bällen oder 3-Piece-Bällen nur schwer wahrzunehmen und daher weniger relevant. Lakeballs sind günstiger als neue Golfbälle und für Anfänger somit eine preiswerte Alternative, allerdings weisen sie auch eine deutlich reduzierte Flugweite sowie teils Abnutzungserscheinungen an der Schale auf.

Die Vor- und Nachteile von Bällen der Kategorie Lakeballs gegenüber neuen Golfbällen haben wir Ihnen noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

  • sehr preiswert
  • für Anfänger kaum Unterschiede im Spiel
  • besonders zum Üben des Abschlags geeignet
  • deutlich reduzierte Flugweite
  • teils kleine Macken und Abnutzungserscheinungen an der Schale
  • kein einheitlicher Ball-Typ

Das folgende Video gibt einen Einblick, wie man mit dem Konzept der Secondhand-Golfbälle als sogenannter Golfball-Taucher durchaus zu Erfolg kommen kann:

5. Bekannte Hersteller und Marken von Golfbällen

Neben den größten Herstellern aus den USA oder Asien mischen seit wenigen Jahren auch zwei Münchner den weltweiten Markt für Golfbälle auf. Mit modernen, schlichten Designs wirbt Vice Golf dafür, hochqualitative Golfbälle auf Tour-Niveau zu produzieren – mit Erfolg: Seit 2015 ist die Firma sogar offizieller Ballausstatter der Deutschen Golf Liga (DGL).

In unserem Golfball Vergleich haben wir aber natürlich auch eine Reihe weiterer Marken und deren Modelle unter die Lupe genommen. Auf der Suche nach dem besten Golfball für Ihr Spiel und Level werden Ihnen mit Sicherheit auch folgende Hersteller begegnen:

  • Titleist
  • Callaway
  • Wilson
  • Srixon
  • Nike
  • Bridgestone
  • Pinnacle
  • Vice
  • Precept
  • Yamato
  • Inesis
  • Second Chance
  • TaylorMade

Golfball putten

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Golfball

6.1. Wie schwer ist ein Golfball?

In den offiziellen Regeln des Golfsports ist festgeschrieben, dass ein Golfball ein Gewicht von 45,98 g nicht übersteigen darf. Mit dieser Vorgabe ist somit die maximale Flugweite des Golfballs begrenzt, denn: Je schwerer ein Golfball, desto weiter fliegt er. Ein minimales Gewicht für Golfbälle gibt es hingegen nicht.

6.2. Wie groß ist ein Golfball?

Golfball Durchmesser

Der Nike Power Distance Long ist etwa 5 cm groß.

Auch der Durchmesser eines Golfballs und damit seine Größe ist reglementiert: Er muss einen minimalen Durchmesser von 42,67 mm haben.

Auch wenn kleinere Golfbälle weiter fliegen, benutzen einige Spieler bewusst größere Golfbälle, da sich diese durch einen ruhigeren Flug auszeichnen und ihre Flugrichtung besser einhalten.

6.3. Wie weit fliegt ein Golfball?

Die Reichweite beim Abschlag, bei dem der Ball auf ein sogenanntes Golf-Tee gesetzt wird, hängt vor allem von der Schlagkopfgeschwindigkeit, aber auch vom Eintreffwinkel und Treffmoment ab. Profis können mit dem richtigen Schläger eine Geschwindigkeit von über 190 km/h erzielen und somit Weiten von über 300 Metern beim Abschlag (Drive) erreichen.

Der weiteste Abschlag im Golf während eines Turniers gelang laut Guinness Records 1974 Mike Austin: Er schlug den Golfball 471 m weit.

6.4. Warum hat ein Golfball dellen?

Golfbälle von Wilson

Die Golfbälle Wilson Ultra haben 432 elliptische Dimples.

Die Dellen eines Golfballs werden Dimples genannt und sorgen während des Fluges für Luftverwirbelungen. Dadurch wird der Auftrieb des Golfballs erhöht und der Luftwiderstand verringert. Der Golfball wird also windschlüpfrig und kann weiter fliegen.

Je nach Hersteller wird versucht, mit unterschiedlichen Systemen und Anordnungen eine möglichst große Abdeckung des Balles mit Dimples zu erreichen. Die Anzahl der Dimples auf dem Golfball sollte jedoch nicht allein entscheidend für die Wahl Ihres persönlichen Golfball Vergleichssiegers sein.

Vergleichssieger
Preis-Leistungs-Sieger

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