Das Wichtigste in Kürze
  • Golf-Übungsnetze sind Fangnetze für Golfbälle, mit deren Hilfe Sie auch an Orten Abschläge üben können, an denen nicht ausreichend Raum für die volle Flugkurve des Golfballes ist. Wie der Golf-Übungsnetz-Vergleich zeigt, sind die meisten Netze für den Außen- und Inneneinsatz geeignet. Große Fangnetze eignen sich besser als Golf-Übungsnetze im Garten. Kleine Bautypen, die von der Form her Igluzelten ähneln, eignen sich aufgrund der kompakten Bauweise besser für die Garage oder sogar das Wohnzimmer. Entscheiden Sie sich daher für ein Indoor-Golf-Übungsnetz aus der Vergleichstabelle, wenn Ihnen nur wenige Quadratmeter zum Trainieren zur Verfügung stehen.

1. Welche Schläge können mit einem Golf-Übungsnetz trainiert werden?

Bevor Sie ein Golf-Übungsnetz kaufen, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, welche Art von Schlag Sie trainieren wollen. In unserem Vergleich haben wir hierzu drei Schlagarten aufgeführt: Pitchen, Chippen und Putten.

Beim Pitchen handelt es sich um einen Annäherungsschlag. Das heißt, der Golfball soll meist eine verhältnismäßig weite Strecke zurücklegen. Verläuft die Flugkurve entsprechend steil und kräftig, so sind hier Fangnetze ideal. Zwar sind Netze auf dem Markt, die auch indoor genutzt werden können, besser eignen sich Fangnetze jedoch für den Garten. Rechteckige Golf-Übungsnetze mit 3-m-Breite und einer Höhe von 2 bis 3 Metern bieten genug Angriffsfläche, um den Abschlag sicher abzufangen.

Die besten Golf-Übungsnetze finden Sie, wenn Sie an Ihrem Chip, also am halbhohen Abschlag arbeiten wollen. Hier ist die Produktpalette besonders breit aufgestellt. Das gilt sowohl für die Größe als auch für den Funktionsumfang. So sind Zielscheiben und Ziellöcher bei Chipping-Netzen besonders verbreitet.

Kaum Fangnetze finden sich, wenn man das Putten üben möchte. Wählen Sie ein Modell mit bodennahem Loch aus der Vergleichstabelle, wenn Sie zumindest einige ebenerdige Schlagübungen ausführen möchten.

2. Was haben Golf-Übungsnetz-Tests im Internet zur benötigten Aufbauzeit ergeben?

Grundsätzlich ist der Aufwand zum Aufbau eines Golfnetzes gering. Allerdings gibt es hier Unterschiede, wie diverse Online-Tests zu Golf-Übungsnetzen zeigen. Die gute Nachricht vorweg: Für nahezu kein Modell benötigen Sie zusätzliches Werkzeug.

Golf-Übungsnetze von Callaway, PGM und Co. werden üblicherweise mit wenigen Handgriffen zusammengesteckt. Dies funktioniert ganz ähnlich wie eine Zelt- oder Pavillonkonstruktion und ist in wenigen Minuten geschafft. Netze mit Pop-up-Funktion lassen sich sogar ganz ohne Montageschritte auffalten. Dies dauert nur wenige Sekunden.

Es lohnt sich daher auch nicht, ein Golf-Übungsnetz selber zu bauen. Allein das Netzmaterial und die notwendigen Näharbeiten würden die gängigen Preise der guten Einsteigermodelle ab 50 Euro bereits übersteigen. Vorsicht ist auch bei gebrauchten Golf-Übungsnetzen geboten. Weisen diese bereits Risse und Löcher in den Maschen auf, kann Ihr Golfball schnell großen Schaden anrichten.

3. Muss ein Golfnetz am Boden befestigt werden?

Grundsätzlich müssen kaum Golfnetze zwingend am Boden befestigt werden. Sie sind durch ihre Bauweise auch ohne Verankerung meist in der Lage, den Einschlag des Golfballs problemlos zu absorbieren. Wählen Sie jedoch ein Modell mit Erdhaken und Bodenbefestigung aus der Vergleichstabelle, wenn Sie im Garten üben möchten. Starker Wind kann ein Netz ohne Befestigung umstoßen oder wegtragen.

golf-uebungsnetz-test