Das Wichtigste in Kürze
  • Die Elektro-Multirolle kommt genau dann zum Einsatz, wenn Tiefe und Eigenart des Gewässers, oder das hohe Gewicht von Köder und Fisch, das Angeln zum unnötigen Kraftakt werden lassen. Somit stellt dieser Rollentyp vor allem auch für ältere oder motorisch eingeschränkte Anglerfreunde eine attraktive Option dar, um sich die Ruhe und Entspannung beim Angeln zu bewahren.
  • Bei der elektrischen Multirolle wird der Schnureinzug nicht mehr manuell, sondern mithilfe eines Elektromotors vollzogen. Dieser wird wiederum von einem externen Akku, also über ein Netzkabel von einer Stromquelle versorgt, betrieben.
  • Die meisten Elektro-Multirollen weisen daher im Vergleich zu anderen Multirollen (z. B. Baitcaster) ein höheres Gewicht auf, obwohl es innerhalb des Produktangebots eine große Schwankungsbreite, in der Regel zwischen 500 – 1.500 g, gibt. Auch Gesamtfassung der Schnur, sowie Bremskraft variieren untereinander deutlich, sind bei den meisten jedoch im Vergleich zu herkömmlichen Angelrollen größer.
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Auch im Anglerwesen hält die moderne Technik mittlerweile Einzug. Neben der Integration eines leistungsfähigen Elektromotors enthalten viele Modelle weitere technische Spielereien, wie beispielsweise ein digitales Tiefenzählwerk oder eine automatische Datenspeicherung bei kurzem Stromausfall.

Ungefähr 2,2 Millionen Fische, gesammelt bei insgesamt 108.000 Angelausfahrten – diese Zahlen, publiziert auf der Seite netzwerk-angeln.de, registrierte das norwegische Fischereidirektorat im Jahr 2018. Und gerade die Freunde des Dorsches, Steinbeißers oder Rotbarschs wissen, dass sie ihr Anglerglück am ehesten in den tiefen und kalten Gewässern des skandinavischen Landes finden werden. Schon seit Langem erfreut sich der Angelurlaub im Norden großer Beliebtheit und immer häufiger landen die hierzulande eher selten anzutreffenden Multirollen im Anglergepäck. Doch vor allem ihre elektrifizierte Weiterentwicklung, die Elektro-Multirolle wird immer öfter mit zur Fahrt auf das Wasser genommen, gerade weil Strömung, aber auch das Gewicht des Fisches das Potential einer manuellen Multirolle schnell ausschöpfen können.

In dieser Hinsicht haben sich die Elektro-Multirollen als äußerst stabil erwiesen, da sie meistens eine für die Tiefe geeignete Schnurfassung aufweisen, dazu ein kontrolliertes Einholen, sowie einen kraftsparenden Drill ermöglichen, wodurch beispielsweise auch das Angeln mit schweren Ködern oder Pilkern erleichtert wird. Dennoch sind dies nicht die alleinigen, kaufrelevanten Kriterien, auf die Sie Vergleich.org durch den hiesigen Elektro-Multirollen-Vergleich 2020 aufmerksam machen möchte.

Dorsch mit Pilker und Gummi-Oktopus-Drilling

Gerade das Angeln auf Dorsch oder Köhler, die sich am liebsten in Grundnähe aufhalten, wäre ohne Pilker kaum möglich. Solche aus Blei oder anderen Metallen gefertigten Köder lassen sich mit einer elektrischen Angelrolle am leichtesten führen.

1. Kaufberatung für Elektro-Multirollen: Wer seine Rolle nicht kennt, dem hilft auch kein guter Motor

elektro-multirolle-rolle1

Natürlich muss auch feststehen, mit welcher Hand gekurbelt werden soll. Je nachdem, auf welcher Seite die Kurbel liegt, wird zwischen Links- und Rechtshandmodellen unterschieden.

Möchten Sie zukünftig mit einer Elektrorolle angeln, dann gibt es wie bei jeder anderen Rolle eine ganze Handvoll an Aspekten zu berücksichtigen, die von vornherein bedacht werden müssen. Wie tief kann die Schnur ausgeworfen werden und wie viel wird von Rolle und Motor wieder eingezogen? Welche Kraft muss die Bremse maximal stemmen können, welchen Einfluss hat die Anzahl an Kugeln im Lager und wie schwer sollte die Rolle überhaupt in der Hand liegen?

Gerade letztgenanntes ist ein enorm wichtiger Punkt, da im ungünstigen Falle das Einsparen von körperlicher Anstrengung durch die Arbeit des Elektromotors durch ein zu hohes Gewicht wieder beseitigt wird. Ebenso einleuchtend ist, dass ein höheres Gewicht mitunter das kontrollierte und ruhige Führen der Angel, aber auch das Einholen bei hoher Widerstandskraft erschweren kann. Darum sollten Sie lieber einmal mehr überlegen, wie viel Kraft Sie für das Halten und den Transport Ihrer zukünftigen Elektro-Multirolle aufbringen möchten.

1.1. Schnureinzug und Übersetzung, oder: wovon Ihre Angeltechnik abhängt

Je nach vorgesehenem Einsatz sind der Einzug der Schnur einerseits, sowie deren Übersetzungsverhältnis andererseits, die Faktoren, auf die Sie beim Kauf einer passenden Elektro-Multirolle zuerst achten müssen. Sollen etwa die großen Fische vom Grund auf nach oben gebracht werden, ohne sie im Mittelwasser gleich wieder zu verlieren, oder ist Ihnen etwa ein schneller und kraftvoller Einzug gegen widerstandsfähige Beißer wichtiger?

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Gerne werden Elektro-Multirollen auch auf dem offenen Meer eingesetzt. In solchen Fällen muss bei der Abwägung des Einzugs unbedingt auch auf die Strömungsgegebenheiten geachtet werden.

Der Schnureinzug ergibt sich aus der bei einer Kurbelumdrehung aufgewickelten Schnurlänge, während das Übersetzungsverhältnis hierbei die Anzahl an Rollenumdrehungen anzeigt. Beide Parameter zusammen geben Ihnen also den entscheidenden Hinweis darauf, wie schnell und weit sich Pilker oder Gummiköder beim Kurbeln bewegen lassen. Wer nun allerdings meint, dass eine höhere Übersetzung automatisch ein schnelleres Einholen der Schnur ermöglicht, den soll folgendes Rechenbeispiel eines Besseren belehren.

Rolle 1 Rolle 2
Übersetzung 2,5 : 1 5,0 : 1
Einzug 80 cm 30 cm
Spulenumdrehungen bei fünf Kurbelumdrehungen 12,5 x 25 x
aufgewickelte Schnur bei fünf Kurbelumdrehungen 1.000 cm 750 cm
Wie zu sehen ist, kann eine Rolle mit niedrigem Übersetzungsverhältnis und hoher Einzugslänge mehr Schnur aufnehmen, als ein Modell mit umgekehrten Eigenschaften. Jene Rollen sind allerdings i. d. R. größer, da sich die Länge der eingezogenen Schnur direkt aus dem Rollendurchmesser ergibt.

Doch das darf nicht gleichzeitig bedeuten, dass die Zahlen vor dem Doppelpunkt getrost ignoriert werden können – schließlich hat das Übersetzungsverhältnis einen entscheidenden Einfluss darauf, mit welcher Angeltechnik sich welche Köder bzw. Fische problemlos führen lassen. Hierbei gilt, dass Rollen mit niedriger Übersetzung (bis 4,8 : 1) das Mittel der Wahl für große Köder, vor allem auch im kalten Wasser, sind, da die Kraftübertragung beim Kurbeln durch ein höheres Drehmoment deutlich effizienter vonstattengeht. Des Weiteren erfolgt der Einzug deutlich langsamer, was eine bessere Kontrolle beim Einholen ermöglicht, um so beispielsweise dem typischen Ausschlitzen großer Fische entgegenzuwirken.

elektro-multirolle-rolle3

Um das gezielte Führen von Köder oder Pilker zu vereinfachen, besitzen einige Elektro-Multirollen eine platzierte Schnurführung.

Demgegenüber weisen Elektro-Multirollen mit hoher Übersetzung (ab 6,0 : 1) ein geringeres Drehmoment auf, wodurch das Kurbeln merklich mehr Energie beansprucht und daher die Wahl eines kleineren Köders angemessen ist. Diese kommen beispielsweise bei der als „Faulenzen“ bekannten Angelmethode zum Einsatz, wo eine hohe Übersetzung zudem ein schnelles Abspringen des Köders vom Grund, sowie ferner ein zügiges Einholen des Schnurbogens ermöglicht.

Falls angesichts dieser beiden unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten weiterhin Unsicherheit besteht, so können hier möglicherweise elektrische Multirollen mit einem mittleren Übersetzungsverhältnis (5,0 – 5,8 : 1) Abhilfe schaffen. Diese gelten nämlich als Allrounder; sowohl das kontrolliert langsame Angeln mit schweren Ködern als auch die Nutzung flinker Crankbaits, die rasch eingeholt werden müssen, gestalten sich mit diesen Rollen äußert erfolgreich.

Tipp: Auch wenn das Einziehen nicht mehr aus eigener Muskelkraft erfolgt, so muss doch immer bedacht werden, dass sich die Wahl der optimalen Einzugsleistung positiv auf die Energieeffizienz des Rollenmotors auswirkt.

Fazit: Der Einwand, dass eher der Schnureinzug für Ihren Kauf eine größere Bedeutung einnehmen soll, als die Übersetzung, lässt sich pauschal nicht bestätigen. Vielmehr entscheiden die konkrete Angel- bzw. Einholtechnik, der ausgewählte Zielfisch, oder die für den Köder vorgesehene Tiefe darüber, welchen Elektro-Multirollen Sie den Vorzug geben sollten.

1.2. Will der Fisch entfliehen, dann brauchen Sie eine starke Bremse

elektro-multirolle-test-sternradbremse

Direkt neben der Kurbel ragen die Ausläufer des Sternrads hervor, durch Drehen desselben lassen sich verschiedene Bremsstärken einstellen. Je nach Situation müssen Sie genauestens einschätzen können, mit wie viel Kraft dem widerspenstigen Beißer jegliche Fluchtmöglichkeit genommen werden soll.

Der Anspruch auf stabile und funktionstüchtige Rollen-Komponenten sollte gerade bei der Bremse nicht zu gering ausfallen, schließlich handelt es sich hierbei nicht nur um ein Kernelement der Elektro-Angelrolle, sondern auch um ihr empfindlichstes Bauteil, das in der dauerhaften Anwendung mitunter als erstes versagt. Um dem vorzubeugen, sollte Ihr Auge auf zwei wesentliche Aspekte der Bremswirkung von elektrischen Multirollen gerichtet sein: Bremskraft und Art der eingebauten Bremse.

Eine astronomische Bremsleistung

Schon interessant: Das Konzept von mit Kohlenstofffasern verstärkten Siliciumcarbid-Bremsscheiben stammt ursprünglich aus der Raumfahrt und hat sich mittlerweile auch bei der Konstruktion von Angelrollen durchgesetzt. Hier wie dort sorgt der spezielle Verbundstoff für eine effektive Reibung bei zugleich überschaubarer Temperaturentwicklung, die normalerweise für das schnelle Nachlassen der Bremswirkung verantwortlich ist – damit Ihre Rolle auch langfristig gesehen einen vernünftigen Drill hergibt.

Erstere wird üblicherweise mit dem Maximalwert vom Hersteller angegeben, der innerhalb der Produktkategorie stark variieren kann. Daher sollte schon von vornherein feststehen, auf welches Tier in welchen Gewässern Sie es abgesehen haben, denn sowohl das Gewicht des Fisches als auch die Geschwindigkeit der Strömung entscheiden darüber, ob Ihre Rollenbremse standhält oder durchrasselt. Auch kann der bereits angebissene Fisch schnell wieder entweichen, sollte der Drill durch eine zu schwache Bremse nicht ausreichen und das Einholen somit unnötig hinausgezögert werden.

Die meisten elektrischen Multirollen verfügen über eine sogenannte Sternbremse, bei der der Bremsmechanismus außerhalb der Spule liegt. Hier kann die Bremskraft durch Auf- bzw. Zudrehen eines kleinen Sternrads individuell eingestellt werden. Auch der Schnurfreilauf lässt sich bei diesem Bremssystem problemlos über Hebel oder Knopf kontrollieren. Dennoch existieren einige Modelle, die anstelle eines Sternrades einen Bremshebel zum Anpassen der Bremswirkung aufweisen, die sogenannten Schiebebremsen (Lever Drag Brakes). Bei diesem, außerhalb der Spule gelegenen Bremssystem, wird die Kraft vom Hebel auf zwei Andruckplatten übertragen, die schließlich die Rolle zum Abbremsen bringen.

Im Folgenden hat Vergleich.org Ihnen die Vor- und Nachteile der Sternbremse gegenüber der Schiebebremse aufgelistet:

    Vorteile
  • fein justierbar, Bremskraft somit besser dosierbar
  • Freilaufknopf vorhanden
  • geringeres Binding-Risiko
  • meist kostengünstiger
    Nachteile
  • höheres Überhitzungsrisiko, daher schnellere Abnutzung
  • durchschnittlich schwächere Bremsleistung
  • keine Voreinstellung der Bremskraft möglich

1.3. Im Kugellager siegt Qualität über Quantität

Um den Fisch geschmeidig und ohne Perückenbildung der Schnur an die Oberfläche zu bringen, ist die Wahl einer Rolle mit hochwertigem Kugellager von nicht unerheblicher Bedeutung; also der Elektro-Multirollen-Test. Mittlerweile ist die Tendenz erkennbar, dass verschiedene Hersteller versuchen, mit immer mehr verbauten Kugeln den Käufer anzulocken. Dabei entscheidet jedoch weniger die Anzahl der Kugellager, als vielmehr ihre Qualität über den dauerhaften Erfolg Ihrer Elektro-Multirolle. Dennoch sollten mindestens zwei, besser noch drei oder mehr Kugeln, in der Rolle vorhanden sein, um eine optimale Leichtläufigkeit zu gewährleisten.

elektro-multirolle-kugellager

Es gibt sie in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen. Neben ihrem Einsatz in Fahrzeugrädern- und -motoren sorgen die Kugellager auch in Angelrollen für verminderte Reibung.

Als qualitativ relevante Merkmale eines guten Kugellagers gelten dabei zum einen die Materialqualität– und -reinheit, zum anderen die spezielle Positionierung und Verarbeitung der Kugeln. Auch die Befettung der Kugellager hat einen gewissen Einfluss auf Verschleißintensität und Laufgeräusch, gleichwohl sich hier selten Angaben von Herstellern finden lassen.

Das eingesetzte Material wirkt sich entscheidend auf die Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit des Kugellagers, sowie auf das Gewicht desselben in der Rolle aus. Häufig hat sich hier der Einsatz von (legiertem) Edelstahl als Standard etabliert, da dieser ein befriedigendes Maß an Rostresistenz aufweist und zudem meist salzwasserfest ist. Andere Materialien wie Kohlenstoffstahl, die vor allem aus Kostengründen vermehrt ihren Weg in die Rolle finden, haben sich bzgl. jener Eigenschaften als weniger zuverlässig erwiesen.

2. Pilken – man muss kein Profi sein

Besonders für das Pilken hat sich die elektrische Angelrolle als äußerst nützlich erwiesen. Diese Technik findet hauptsächlich beim Meeresangeln ihren Einsatz und eignet sich zum Sammeln vornehmlich größerer Beutefische. Der Pilker, ein eher träger Köder aus Blei, wird vom Boot aus in die Tiefe gelassen, von wo aus er mittels abwechselnder Steig- und Sinkbewegungen einen verletzten Beutefisch simulieren soll. Obwohl dieses Verfahren als eher schwierig und anstrengend gilt, lassen sich mit einigen Tipps auch für Anfänger sichtbare Erfolge erzielen.

elektro-multirolle-test-pilker-solo

Solch ein Pilker verführt gerne mal einen Dorsch oder Seelachs zum Anbeißen. Der optimalerweise am schwereren Ende befestigte Drillingshaken tut sein Übriges.

Dabei kommt es im Wesentlichen auf drei Aspekte an, die sich bereits vor dem Pilk-Ausflug auf das Wasser weitestgehend klären lassen:

  • der richtige Pilker
  • die optimale Schnur
  • die passenden Rolleneigenschaften

Da der Köder verlockend leicht durch das Wasser springen und dennoch Kontakt zum Grund herstellen soll, eignen sich mittelschwere Pilker für den Anfang am besten. Darüber hinaus bieten viele Hersteller für verschiedene Zwecke diverse Pilkertypen an, von beim Herunterlassen taumelnden Select- bis zu schnell absinkenden Pearl-Select-Pilkern. Doch auch beim Kauf der optimalen Schnur kann sich der herangehende Pilk-Profi viel Mühe und Ärger ersparen, denn oftmals resultiert die unerfreuliche Perückenbildung, oder das Ausschlitzen der Fische neben weiterem aus einer zu harten Schnur. Empfohlen wird daher eine Schnurstärke von 0,3 bis maximal 0,5 mm. Weil Wind und Strömung das Boot in auch unvorhersehbare Richtungen treiben können, sollten Sie während des Pilkens die Schnur immer in Sichtweite behalten können, wozu sich insbesondere fluoreszierende Schnüre hervorragend eignen. Um die passende Schnur für Ihre nächste Angelausfahrt mit Pilkern zu finden, möchten wir Sie gerne auf den Angelschnur-Vergleich von Vergleich.org hinweisen.

Pilken = Jigging?

Im Grunde genommen bezeichnen beide Begriffe dieselbe Vorgehensweise mit dem Unterschied, dass beim Jigging statt Drillingshaken ein oder mehrere „jigs“ (Beifänger) am Seitenarm des Pilkers befestigt werden. Beide Varianten haben in unterschiedlichen Situationen ihre jeweiligen Vorzüge; das Angeln in Grundnähe lässt sich mit Beifängern deutlich effektiver bewerkstelligen, während bspw. das Fischen nahe unter dem Boot mit dem klassischen Pilker sinnvoller ist.

Je nachdem, ob in Luv oder Lee gepilkt wird, muss die optimale Elektrorolle ein weites Auswerfen des Köders, darüber hinaus ein kontrolliertes Einholen der Schnur ermöglichen. Wählen Sie daher eine Rolle, die einen tendenziell größeren Schnureinzug und ein Fassungsvermögen von mindestens 100 Metern aufweist. Aufgrund der höheren Belastung von Schnur und Rolle sollten für einen sicheren und balancierten Lauf ebenfalls mehrere Kugellager vorhanden sein.

Lässt sich mit Ihrer Elektro-Multirolle die Position des Pilkers leicht bestimmen, darüber hinaus ein dosiertes Einziehen und Loslassen der Schnur problemlos durchführen, dann steht Ihrem zukünftigen Dorschfang nicht mehr viel im Wege. Und falls doch, dann sei zusätzlich auf das folgende Video verwiesen, in dem ausführlich die Technik des Pilkens präsentiert wird.

3. Fragen und Antworten rund um das Thema Elektro-Multirolle

Nicht immer werden in den verschiedenen Elektro-Multirollen-Tests und -Vergleichen im Internet alle Fragen beantwortet. Wir haben ein paar Typische für Sie zuasammengestellt:

  • 1. Ist für mich ein Links- oder Rechtshandmodell geeignet?

    Leider lässt sich auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort finden, da sich diese je nach bisheriger Praxis und Erfahrung mit Multi- und vor allem Stationärrollen ergibt. Häufig wird bei Stationärrollen nämlich mit der starken Hand gehalten und mit der schwächeren gekurbelt. Übertragen bedeutet dies logischerweise, dass Rechtshänder, die bei einem Wechsel keine Umgewöhnung durchlaufen wollen, eher eine Linkshand-Elektro-Multirolle bevorzugen würden und umgekehrt. Dennoch liegen hier die individuellen Präferenzen weit auseinander, sodass im Zweifelsfall nur ein Probelauf mit der jeweiligen Ausführung eindeutig Aufklärung bringen kann.
  • 2. Kann ich mit meiner Elektro-Multirolle auch ohne Motor angeln?

    Die allermeisten Elektro-Multirollen lassen sich auch im manuellen Betrieb gut benutzen. Dies kann zum einen aus purer Lust an der eigenen, körperlichen Betätigung, zum anderen aber auch aus der schlichten Notwendigkeit des Energiesparens erfolgen, denn meistens bringt die Arbeit des Elektromotors einen hohen Akkuverbrauch mit sich.
  • 3. Ich bin mir noch unsicher, ob sich der Kauf einer Elektrorolle für meinen Angelurlaub lohnt – ist ein Verleih ebenfalls möglich/empfehlenswert?

    Gerade bei eher unregelmäßig fischenden Anglern, die für ihren nächsten Skandinavienurlaub den Kauf einer Elektro-Multirolle in Erwägung ziehen, werfen die mitunter hohen Kosten denselben nachvollziehbaren Zweifel auf. Glücklicherweise bieten einige Angelgeschäfte- und -verleihe die Option an, elektrische Angelrollen für einen bestimmten Zeitraum zu mieten – sogar auf Ebay lassen sich mehrere solcher Angebote finden. Auch sind meistens, neben der Mitgabe passender Akkus und Ladegeräte, Schnüre, sowie das kostenlose Bespulen der Rolle, als Service mit inbegriffen. In dieser Hinsicht kann das Mieten von elektrischen Angelrollen also durchaus sinnvoll sein, da somit auch nachträglich anstehende Wartungs- und -Reinigungskosten vermieden werden. Auch in diesem Falle kann Ihnen der Elektro-Multirollen-Vergleich von Vergleich.org einen hilfreichen Überblick bieten.
  • 4. Ist die Montage einer Schnurführung für eine gute Elektro-Multirolle unbedingt notwendig?

    Im ersten Moment möchte man meinen, dass die Schnurführung als zusätzliche Funktion einer Multirolle automatisch für ein qualitativ besseres Produkt stehen müsste. Doch eine kurze Zusammenfassung von Erfahrungen verschiedener Angler zeigt eher Gegenteiliges: für ein reibungsloses und erfolgreiches Angeln ist eine Schnurführung nicht unbedingt erforderlich. Vielmehr wird darauf hingewiesen, dass das zusätzliche Bauteil äußerst empfindlich gegenüber Schäden sein und darüber hinaus auch ein Verheddern der Schnur am Metall der Führung möglich werden kann.

4. Elektro-Multirollen im Test: Die wichtigsten Hersteller und ihre Besonderheiten

  • Daiwa
  • WFT
  • Shimano
  • Banax
  • Lineaeffe

Mit Blick auf die obige Vergleichstabelle dürften Ihnen sicherlich vor allem drei Hersteller aufgefallen sein: WFT, Daiwa und Shimano. Dabei lassen sich diese drei schwer in bestimmte Preiskategorien unterteilen – sowohl günstige als auch hochpreisige Produkte lassen sich bei diesen schnell finden.

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Hochwertiger Materialeinsatz, exakte Verarbeitung und eine umfangreiche Auswahl verwandter Zubehör-/Ersatzteile: dies und weiteres zeichnet Hersteller wie Daiwa aus, denen auf dem Angel-Markt mittlerweile ein guter Ruf vorauseilt.

Hinsichtlich der Verwendung ausgefallener Technologien sind zunächst die Daiwa-Elektrorollen zu erwähnen. Nicht nur die Verwendung besonders robusten Materials in den Kugellagern (CRBB), auch die Implementierung spezieller Bremssysteme wie das UTD weisen den japanischen Hersteller definitiv als geschätzten Produzenten für Angeltechnik aus. Zudem wird versprochen, mit der Washable-Konstruktion der Rollen ein unproblematisches Reinigen unter fließendem Wasser zu gewährleisten. Neben alldem bietet das Unternehmen auch ein angepasstes Repertoire an Ersatzteilen, sowie einen in Deutschland verfügbaren Kundenservice an; sogar Profitipps und Produktvideos werden auf der Internetseite des Herstellers hochgeladen, damit kein Angler mit seiner Bestellung im Dunkeln tappen muss.

Doch auch eine Shimano-Elektrorolle hat ihre treuen Fans, darüber hinaus überzeugte Fachleute. Der ebenfalls aus Japan stammende Komponentenhersteller kann bereits mit mehreren Auszeichnungen auf seine Professionalität in der Anglerdomäne verweisen. Außerdem hat Shimano für nahezu jedes inhaltliche Anliegen seiner Nutzer ein „ProStaff„-Team zusammengestellt, das Wissen, sowie Anwendungstipps, kostenlos zur Verfügung stellt. Wer sich damit dennoch nicht zufrieden weiß, der kann via Social Media und YouTube weiteres über sein Shimano-Angelzubehör in Erfahrung bringen.

World Fishing Tackle (WFT) ist ein aus dem anerkannten US-Unternehmen PENN hervorgegangener Angelsporthersteller, der sich allen voran im deutschsprachigen Raum niedergelassen hat. Dort weist er mit 297 Partnerhändlern eine enorme Präsenz auf, perfekt also, wenn Sie zum Beispiel ein WFT-Produkt lieber im nächstgelegenen Geschäft mit persönlicher Begutachtung erwerben möchten. Wie bei Daiwa und Shimano kann auch WFT mit einem individuellen Service aufwarten, der einerseits die Option einer direkten Kontaktaufnahme, andererseits das Veröffentlichen von Kundenrezensionen und Produktvideos auf der Website beinhaltet.

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Welche Hersteller, die Elektro-Multirollen herstellen, hat die Vergleich.org-Redaktion in ihrem Vergleich berücksichtigt?

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