Das Wichtigste in Kürze
  • WLAN-Beamer übertragen Inhalte kabellos vom Smartphone, Tablet oder Notebook und sparen dadurch in vielen Situationen ein zusätzliches Verbindungskabel.
  • Für Filme, Fotos und Präsentationen sind vor allem Auflösung, Helligkeit und Anschlüsse entscheidend.
  • Ein Akku lohnt sich vor allem für den mobilen Einsatz, während helle Beamer am Stromnetz die bessere Wahl für große Leinwände sind.

wlan-beamer-test

Ein WLAN-Beamer lässt sich besonders flexibel nutzen: Filme, Fotos oder Präsentationen bringen Sie ohne Kabelsalat auf die Leinwand. Besonders praktisch ist das beim spontanen Filmabend, im Wohnzimmer oder unterwegs, wenn Smartphone oder Tablet als Zuspieler dienen.

Wer einen WLAN-Beamer kaufen möchte, sollte aber nicht nur auf die kabellose Verbindung achten. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wie groß das Bild werden soll, wie hell der Raum ist und welche Geräte verbunden werden.

Getesteter WLAN Beamer und seine Fernbedienung ausgestellt

Hier sehen wir den JAVODA-WLAN-Beamer „E3“ – unserer Meinung nach ein kleines, schickes Gerät fürs Wohnzimmer.

1. Welche Auflösung ist die richtige?

Wenn Sie einen WLAN-Beamer kaufen, spielt die Art der projizierten Inhalte eine entscheidende Rolle bei der Wahl der Auflösung. Selbst die ganz niedrige Auflösung mit zumeist 800 x 480 Pixeln genügt für einfachen Text oder Grafiken. Damit lassen sich zum Beispiel Kochrezepte an die Küchenwand werfen. Auch einfache Fernsehstreams sind noch ganz gut zu erkennen.

Für Urlaubsfotos oder einen Filmabend sollte es im besten Fall die Full-HD-Auflösung sein, mit der der Beamer mit WLAN etwa fünfmal so viele Bildpunkte anzeigen kann. Mit ein paar Abstrichen bei der Bildqualität genügt auch HD mit 1.280 x 720 Pixeln. 4K-Beamer mit WLAN oder integriertem Smart-TV-System sind inzwischen ebenfalls erhältlich, für Spielekonsolen, Blu-ray-Player und andere Zuspieler bleibt HDMI jedoch sinnvoll, weil 4K-Inhalte darüber besonders stabil übertragen werden.

WLAN-Beamer getestet: Nahaufnahme der Vorderseite des Gerätes mit Linse.

Mit seiner 4K-Auflösung erzeugt der Hisense-WLAN-Beamer „C1“ laut Hersteller Bilder von 65 bis 300 Zoll.

2. Wie hell sollte ein WLAN-Beamer sein?

In den unterschiedlichen Tests zu WLAN-Beamern im Internet steht oftmals die Helligkeit im Mittelpunkt. Sie entscheidet darüber, wie groß die Bilddiagonale des WLAN-Beamers sein kann. Auch die Nutzung in einem nicht abgedunkelten Raum ist nur bei einer leistungsstarken Lampe sinnvoll möglich.

Ein getesteter WLAN-Beamer in einem Verkaufsregal mit Preisschild.

An dieser Stelle sehen wir den Hisense-WLAN-Beamer „C1“, der laut Hersteller mit 1.600 ANSI-Lumen helle Bilder liefern soll.

Ein Vergleich der WLAN-Beamer zeigt, dass die Bandbreite von mehreren tausend ANSI-Lumen bis zu wenigen hundert ANSI-Lumen reicht. Wichtig ist die standardisierte Angabe ANSI-Lumen, weil einfache „Lumen“-Werte je nach Messverfahren deutlich abweichen können. Nicht selten fehlt eine vergleichbare Angabe komplett, wenn kein standardisierter und aufwendiger Test gemacht wurde.

Die besten WLAN-Beamer mit mehreren tausend ANSI-Lumen können Bilddiagonalen von drei Metern oder mehr erreichen. Ein einfacher WLAN-Projektor mit wenigen hundert ANSI-Lumen schafft dagegen eher eine kleinere Bildfläche, wenn der Raum ordentlich verdunkelt ist.

Im Test: Ein WLAN-Beamer in einem Verkaufsregal zwischen Fernbedienung und Preisschild.

Das Leuchtmittel des Hisense-WLAN-Beamers „C1“ hat laut Hersteller eine Lebenserwartung von mehr als 25.000 Stunden. Das entspricht rechnerisch mehr als 11 Jahren bei täglich 6 Stunden Nutzung.

3. Welche Ausstattung hat sich in WLAN-Beamer-Tests im Internet als sinnvoll herausgestellt?

Einige Extras am drahtlosen Beamer machen die Verwendung noch einfacher: Beispielsweise mit Bluetooth können auchLautsprecher kabellos verbunden werden. Auf diese Weise können Bild und Ton vom Smartphone an den Beamer geschickt werden, der den Klang an Boxen oder eine Soundbar weiterleitet.

Ein getesteter WLAN-Beamer vor dem seine Fernbedienung liegt, vor einer blauen Wand.

Der JAVODA-Beamer „E3“ lässt sich mit der mitgelieferten Fernbedienung ganz einfach bedienen und einstellen.

Der WiFi-Beamer sollte mindestens einen HDMI-Anschluss besitzen, weil darüber so gut wie jedes weitere Gerät vom Notebook bis zum Blu-Ray-Player angeschlossen werden kann. Ist der Projektor zudem selbst mit einem Betriebssystem wie Android ausgestattet, können Apps direkt installiert werden. Das funktioniert jedoch meist nicht so zuverlässig wie auf dem Smartphone selbst.

WiFi:Der Begriff ist kein Akronym, sondern ein Markenname der Wi-Fi Alliance. Eine Wi-Fi-Zertifizierung bezieht sich auf geprüfte WLAN-Standards, etwa Interoperabilität, Sicherheit und bestimmte Protokollfunktionen.

Rückseite des getesteten WLAN Beamers auf heller Oberfläche

Auf der Rückseite dieses JAVODA-WLAN-Beamers „E3“ erkennen wir viele verschiedene Anschlussmöglichkeiten, mit denen er bei uns punkten kann.

4. Wann benötige ich einen Akku im Wireless-Beamer?

Einige sehr kleine Beamer verfügen zusätzlich über einen Akku. Wegen des auch bei einer kleinen Lampe hohen Strombedarfs sollten Sie je nach Modell und Energiesparmodus meist mit etwa zwei bis drei Stunden Videowiedergabe rechnen.

Außerdem verfügt ein solcher Wireless-Projektor mit Batterie häufig über eine eingeschränkte Helligkeit. Vor allem bei Dunkelheit und begrenzter Bildgröße ist der Einsatz wirklich sinnvoll. Für eine große Leinwand und die abendliche Unterhaltung in größerer Runde eignet sich eher ein hellerer Beamer am Stromnetz.

Getesteter WLAN Beamer von schräg vorne auf heller Oberfläche vor blauer Wand

Wir finden, dieses Gerät (JAVODA-WLAN-Beamer „E3“) macht optisch auf jeden Fall eine gute Figur.

Videos zum Thema WLAN-Beamer

In diesem YouTube-Video werden Video-Beamer aus dem Jahr 2022 vorgestellt und wichtige Aspekte beim Beamer-Kauf anhand der Stiftung Warentest erläutert. Der Clip eignet sich vor allem als Orientierung zu Bildqualität, Helligkeit, Handhabung und Ausstattung. Für konkrete Modell-Empfehlungen sollten Sie zusätzlich aktuelle Testergebnisse und die Angaben in der Vergleichstabelle berücksichtigen.

Quellenverzeichnis