Volleyball Test 2017

Die 3 besten Volleybälle im Vergleich.

Mikasa MVA 200 Mikasa MVA 200
Mikasa VSV800 Mikasa VSV800
Pearl sports Beachvolleyball Pearl sports Beachvolleyball
Abbildung Vergleichssieger
Modell Mikasa MVA 200 Mikasa VSV800 Pearl sports Beachvolleyball
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,1 gut
10/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,5 gut
10/2017
Kundenbewertung
20 Bewertungen
17 Bewertungen
28 Bewertungen
Ballart Hal­len­vol­ley­ball Beach- und Hal­len­vol­ley­ball Beach­vol­ley­ball
Material Synthetik Synthetik Synthetik
Größe Volleybälle gibt es in den Größen 4 und 5.

Die Größe 4 entspricht dabei einem Umfang von 62 bis 64 Zentimeter, bei einem Gewicht von 240 bis 260 Gramm.

Die Größe 5 entspricht hingegen in der Regel einem Umfang von 65 bis 67 Zentimeter (Hallenvolleyball) oder 66 bis 68 Zentimeter (Beachvolleyball) und einem Gewicht von 260 bis 280 Gramm.

Volleybälle, die nicht für offizielle Spiele und Turniere eingesetzt werden, können von diesen Angaben ggf. etwas abweichen.
5 5 5
Umfang Der offizielle Umfang, mit dem bei Turnieren gespielt werden darf, beträgt 65 bis 67 Zentimeter bei Hallenvolleybällen und 66 bis 68 Zentimeter bei Beachvolleybällen. 65 - 67 cm 65 - 67 cm 66-68 cm
Gewicht Das offizielle Gewicht, mit dem bei Turnieren gespielt werden darf, beträgt 260 bis 280 Gramm. 260 - 280 g 260 - 280 g k. A.
FIVB-Siegel Der Volleyball-Weltverband FIVB vergibt mehrere Siegel, die die Qualität bewerten und die Tauglichkeit für internationale Wettkämpfe bestimmen:

1. FIVB Official Game Ball
2. FIVB Approved
3. FIVB Inspected

Weitere Details zu den einzelnen Siegeln erfahren Sie in unserem Ratgeber in Kapitel 3.5.

offi­zi­eller FIVB-Spiel­ballOffi­zi­eller Spiel­ball der FIVB. Alle inter­na­tio­nalen Wett­kämpfe, die von der FIVB aus­ge­richtet werden (z. B. Welt­meis­ter­schaften), werden mit diesen Bällen gespielt.
DVV-Prüfzeichen Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) vergibt mehrere Prüfzeichen, die die hohe Qualität von Volleybällen bescheinigen und ihnen die Übereinstimmung mit nationalem und internationalem Regelwerk ausstellen:

1. DVV Official
2. DVV 1 und DVV 1 Beach
3. DVV 2 und DVV 2 Beach
4. DVV und DVV Beach

Weitere Details zu den einzelnen Prüfzeichen erfahren Sie in unserem Ratgeber in Kapitel 3.5.

DVV Offi­cialOffi­zi­eller Spiel­ball des DVV. Alle Wett­kämpfe des DVV werden mit den so aus­ge­zeich­neten Bällen bes­tritten.
Nutzung durch Landesverbände
wasserfest
Anzahl Panels
(Flicken)
Je weniger Panels ein Ball aufweist, desto mehr Aufprallenergie wird absorbiert. Dadurch wird die Kontaktzeit erhöht, was zu einer verbesserten Ballkontrolle und genaueren Schlägen führt.

Allerdings handelt es sich hier um Feinheiten, die für den Hobby- und Freizeitspieler keine entscheidende Rolle spielen.
8 8 18
Verarbeitung Hallenvolleybälle werden meist geklebt, Beachvolleybälle hingegen genäht. gek­lebt
sch­nel­leres Spiel
gek­lebt
sch­nel­leres Spiel
genäht
lang­sa­meres Spiel
Farben Blau-Gelb Rot-Gelb Schwarz-Rot-Weiß
in weiteren Farben erhältlich
Vorteile
  • als Tur­nier­ball zuge­lassen
  • hohe Grif­fig­keit
  • schweißab­sor­bie­rend
  • gute Flu­gei­gen­schaften
  • hohe Ball­kon­trolle
  • sehr genaue Schläge
  • guter Trai­nings- und Frei­zeit­ball
  • für Beach- und Hal­len­vol­ley­ball geeignet
  • sehr weiche Ober­fläche
  • weiche Ober­fläche
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4,7 /5 aus 14 Bewertungen

Volleybälle-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Sportart Volleyball wurde bereits im Jahr 1895 erfunden. Zunächst gab es keine Begrenzungen bei Spielerzahl und Ballkontakten je Team. Erst in den 1910er Jahren wurden entsprechende Regeln eingeführt, die (grundsätzlich) bis heute Bestand haben.
  • Da es mit Beachvolleyball und Hallenvolleyball zwei unterschiedliche Sportarten gibt, wurden auch zwei in ihren Eigenschaften differierende Bälle entwickelt. Hallenvolleybälle sind für ein schnelles, Beachvolleybälle für ein eher langsames Spiel konzipiert.
  • Die Qualität von Volleybällen kann u. a. auch an der Vergabe von Siegeln der FIVB (Volleyball-Weltverband) und Prüfzeichen des DVV (Deutscher Volleyball-Verband) festgemacht werden. Erhalten Volleybälle entsprechende Siegel und Prüfzeichen, gelten sie als besonders hochwertig.

Volleyball Test

Volleyball ist eine beliebte Sportart, die häufig auch im Sportunterricht der Schulen gelehrt wird. Sie ist insbesondere für Anfänger nicht allzu leicht zu erlernen, da sie neben guter Technik, Koordination und Mannschaftsgeist auch gute Ballkontrolle und Ballgefühl erfordert. Dennoch interessierten sich einer Umfrage des IFD Allensbach zufolge im Jahr 2016 insgesamt 13,86 Millionen Menschen für Volleyball, wobei 2,37 Millionen ganz besonderes Interesse an dieser Sportart hatten.

Doch Volleyball ist nicht gleich Volleyball! Es kann zwischen Beach- und Hallenvolleyball unterschieden werden, wobei beim Beachvolleyball zwei Spieler, beim Hallenvolleyball hingegen sechs Spieler je Mannschaft zum Einsatz kommen. Abhängig davon, ob Sie Indoor-Volleyball auf Kunststoffboden oder Outdoor-Volleyball auf Sand spielen möchten, werden unterschiedliche Volleyballarten dafür benötigt.

volleyball-gewicht

Volleyball wird häufig auch im Sportunterricht der Schulen gelehrt.

Damit Sie sich letztlich für den besten Volleyball entscheiden können, haben wir in unserem Volleyball-Vergleich 2017, in dem wir Ihnen verschiedene potenzielle Volleyball-Vergleichssieger präsentieren, die Spielbälle von unterschiedlichen Marken und Herstellern miteinander verglichen. In unserer Kaufberatung geben wir Ihnen eine kurze Einführung in das Spiel, sagen Ihnen, welche Volleyball-Arten es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

1. Volleyball: Eine kurze Einführung in das Spiel

Geschichte der Sportart

Volleyball wurde im Jahr 1895 von William G. Morgan als sanfte Alternative zum Basketball entwickelt. Die Zahl der Spieler war ebenso wie die Zahl der Ballkontakte zunächst unbegrenzt. Erst im Laufe der 1910er Jahre wurden in den USA die Volleyball-Regeln etwas abgeändert. Ab sofort sollte jede Mannschaft mit sechs Spielern auflaufen und den Ball maximal drei Mal hintereinander berühren dürfen.

Volleyball ist eine Mannschaftssportart, bei der zwei Teams den Ball auf einem durch ein Netz in zwei Hälften geteilten Volleyballfeld hin und her spielen. Jede Volleyball-Mannschaft besteht aus sechs Spielern. Ziel des Spiels ist es, nach erfolgtem Aufschlag mit maximal drei Ballkontakten den Volleyball auf den Boden der gegnerischen Spielhälfte zu schlagen.

Immer wenn dies gelingt, erhält die entsprechende Mannschaft einen Punkt. Darüber hinaus können Punkte erzielt werden, wenn die gegnerische Mannschaft mehr als drei Ballberührungen am Stück hatte, das Netz mit einem Körperteil berührt oder sie den Ball ins Aus oder Netz befördert.

indoor volleyball

Der Mikasa-Volleyball MVA200 ist offizieller Spielball des Deutschen Volleyball-Verbandes DVV. Die Variante MVA200-VBL wird als Spielball in der Bundesliga, der höchsten deutschen Spielklasse im Volleyball, eingesetzt.

Üblicherweise wird Volleyball hauptsächlich mit Händen und Armen gespielt. Allerdings dürfen auch alle anderen Körperteile inklusive der Füße eingesetzt werden. Ein Spiel dauert so lange, bis eine Mannschaft drei Sätze gewonnen hat (best of five). Um einen Satz zu gewinnen, benötigt eine Mannschaft 25 Punkte.

In einem eventuellen (fünften) Entscheidungssatz werden hingegen nur 15 Punkte benötigt. Wichtig ist, dass zu einem Satzgewinn mindestens zwei Punkte Vorsprung auf den Gegner bestehen müssen. Andernfalls wird der Satz fortgesetzt, bis eine der beiden Mannschaften dies erreicht hat.

Ähnliche Regeln gelten übrigens auch beim Beachvolleyball. Allerdings besteht ein Team dort nicht aus sechs, sondern aus nur zwei Spielern. Das Spielfeld ist etwas kleiner und es werden lediglich zwei Gewinnsätze (best of three) bis zu jeweils 21 Punkten gespielt. Im Entscheidungssatz gewinnt dann, wer als Erstes 15 Punkte erreicht. Welche Vor- und Nachteile der Beachvolleyballsport gegenüber dem Hallenvolleyball für Hobbyspieler und Anfänger hat, sehen Sie in nachfolgender Übersicht:

  • es werden deutlich weniger Spieler benötigt
  • Ball ist langsamer und somit für Anfänger leichter kontrollierbar
  • sehr hoher Spaßfaktor durch Hechtsprünge im Sand
  • es muss keine Halle angemietet werden
  • jeder Spieler muss einen Großteil des Feldes abdecken
  • Fortbewegung im Sand ist anstrengender und schwieriger

2. Volleyball-Typen: Der perfekte Ball für Halle oder Sand

In Volleyball-Tests- und -Vergleichen werden die Spielgeräte in zwei unterschiedliche Kategorien eingeteilt: Volleybälle für die Halle und Beachvolleybälle, die sowohl indoor als auch outdoor auf entsprechenden Sandplätzen genutzt werden können.

Volleyball-Art Eigenschaften
 Hallenvolleyball

molten volleyball

  • eignet sich lediglich für die Halle
  • ist von der Oberflächenstruktur etwas härter als ein Beachvolleyball
  • etwas kleiner als ein Beachvolleyball, erlaubt ist bei offiziellen Spielen und Turnieren ein Umfang von 65 bis 67 Zentimeter
  • Innendruck mit 294 bis 319 Millibar deutlich höher als bei einem Beachvolleyball
 Beachvolleyball

mikasa beachvolleyball

  • eignet sich für Halle und Außenbereich, solange auf Sand gespielt wird
  • ist von der Oberflächenstruktur deutlich weicher als ein Hallenvolleyball
  • etwas größer als ein Hallenvolleyball, erlaubt ist bei offiziellen Spielen und Turnieren ein Umfang von 66 bis 68 Zentimeter
  • Innendruck mit 171 bis 221 Millibar deutlich geringer als bei einem Hallenvolleyball

Zum Beachvolleyball-Vergleich

Generell gilt, dass Beachvolleybälle bzgl. Oberflächenstruktur, Innendruck und Größe darauf ausgelegt sind, dass das Spiel insgesamt langsamer wird als beim Hallenvolleyball. Die Verteidigung soll dadurch bessere Abwehrchancen erhalten. Schließlich besteht beim Beachvolleyball eine Mannschaft nur aus zwei und nicht aus sechs Spielern.

3. Kaufkriterien für Volleybälle: Darauf müssen Sie achten

In unserer Volleyball-Vergleich haben wir wichtige Kaufkriterien ausmachen können, die Sie beim Kauf eines Volleyball-Balls im Auge haben sollten. Welche dies im Einzelnen sind, verraten wir Ihnen in diesem Kapitel.

3.1. Ball-Art

beachvolleyball

Beachvolleyball ist als Zeitvertreib im Sommer besonders beliebt.

Als erstes müssen Sie sich darüber im Klaren sein, welche Sportart Sie mit Ihrem Ball betreiben möchten. Sollten Sie In- oder Outdoor-Beachvolleyball spielen wollen, achten Sie darauf, dass Ihr Ball als Beachvolleyball gekennzeichnet ist. Dasselbe gilt selbstverständlich bei der Ausübung des klassischen Volleyballsports für Hallenvolleybälle.

Beide Volleyballarten verfügen nämlich über sehr unterschiedliche Eigenschaften, die eine Unterscheidung unbedingt notwendig machen. Aufgrund der geringeren Spielerzahl und der Tatsache, dass Beachvolleyball meist außerhalb geschlossener Hallen stattfindet, sind Beachvolleybälle so gestaltet, dass sie robuster sind und dank ihrer genähten Oberfläche sowie dem geringeren Innendruck langsamere Flugeigenschaften aufweisen als Hallenvolleybälle.

Tipp: Für reine Hobbysportler gelten z. T. Ausnahmen. Einige Bälle können nämlich sowohl als Beach- als auch als Hallenvolleyball verwendet werden. Im professionellen Bereich ist eine Unterscheidung aber immer zwingend notwendig.

3.2. Gewicht, Umfang und Größe

beachvolleyball vergleich

Auch dank solcher Hechtsprünge im Sand besitzt Beachvolleyball einen hohen Spaßfaktor.

Das Gewicht spielt bei der Wahl des besten Volleyballs ebenfalls eine wichtige Rolle. Wer an offiziellen Turnieren oder Spielen teilnehmen will, muss sich einen Ball mit dem offiziellen Gewicht von 260 bis 280 Gramm zulegen. Allerdings werden auf dem Markt auch leichtere und schwerere Varianten angeboten, die für offizielle Turniere jedoch nicht zugelassen sind.

Auch Umfang und Größe sollten beim Kauf eines Volleyballs beachtet werden. Die meisten angebotenen Produkte entsprechen der Größe 5, was bei Hallenvolleybällen einen Umfang von 65-67 Zentimeter, bei Beachvolleybällen einen Umfang von 66-68 Zentimeter bedeutet. Diese Angaben entsprechen übrigens auch den Anforderungen für offizielle Spiele und Turniere.

3.3. Anzahl der Panels

Die Anzahl der Panels, also der zusammengenähten oder geklebten Einzelteile eines Volleyballs, hat einen Einfluss auf die Kontaktzeit und Ballkontrolle des Spielgerätes. Eine geringere Anzahl an Panels garantiert nämlich eine rundere Form des Balles, was wegen der geringeren Unregelmäßigkeiten beim Aufprall auf die Hände bzw. Unterarme wiederum präzisere Zuspiele erlaubt. Während es sich hierbei allerdings um Feinheiten handelt, die von Hobby- und Freizeitsportlern vernachlässigt werden können, spielt dies bei professionellen Spielern eine wichtige Rolle.

Tipp: Je weniger Panels ein Volleyball aufweist, desto mehr Aufprallenergie kann absorbiert werden. Das führt zu einer längeren Kontaktzeit mit höherer Ballkontrolle und präziseren Schlägen.

3.4. Wasserfestigkeit

volleyball wasserfest

Die meisten Volleybälle sind mittlerweile wasserfest.

Da Beachvolleyball gerne am Wasser gespielt wird, sollte ein guter Beachvolleyball-Ball in jedem Fall wasserfest sein. Mittlerweile sind sogar auch die meisten Hallenvolleybälle wasserdicht. Wer also mit seinem Volleyball baden gehen will oder einfach ein bisschen im Wasser hin und her spielen möchte, sollte auf dieses Kriterium achten, wenngleich es hierbei nur selten Probleme geben sollte.

3.5. FIVB-Siegel, DVV-Prüfzeichen und Nutzung durch Landesverbände

Ein gutes Qualitätsmerkmal stellen FIVB-Siegel, DVV-Prüfzeichen und die Verwendung bestimmter Volleybälle durch Landesverbände dar. Daher geben wir Ihnen an dieser Stelle eine kleine Übersicht über die von FIVB und DVV vergebenen Auszeichnungen.

FIVB-Siegel:

  • fivb official ball

    Siegel der FIVB auf einem Mikasa-Volleyball.

    FIVB Official Game Ball: Offizieller Spielball der FIVB. Alle internationalen Wettkämpfe, die von der FIVB ausgerichtet werden (z. B. Weltmeisterschaften), werden mit diesen Bällen gespielt.

  • FIVB Approved: Bälle mit diesem Siegel wurden nach bestimmten Kriterien getestet (z. B. Abprallhöhe beim Fall aus einem Meter Höhe) und für internationale Wettkämpfe zugelassen.
  • FIVB Inspected: Bälle, die dieses Siegel erhalten haben, sind von der FIVB getestet worden und von guter Qualität.

DVV-Prüfzeichen:

  • DVV 1 Beach

    Prüfzeichen des DVV auf einem Molten-Beachvolleyball.

    DVV Official: Offizieller Spielball des DVV. Alle Wettkämpfe des DVV werden mit den so ausgezeichneten Bällen bestritten.

  • DVV 1 und DVV 1 Beach: Nach dem DVV Official höchstes Qualitätsprüfzeichen. Entsprechende Bälle sind in allen Ligen oberhalb der Landesverbände vorgeschrieben.
  • DVV 2 und DVV 2 Beach: Bälle mit diesem Prüfzeichen können in allen weiteren Bereichen, wie z. B. den Landesverbänden vorgeschrieben sein. Sie sind von guter Qualität und entsprechen internationalen Standards.
  • DVV und DVV Beach: Dieses Prüfzeichen wird an qualitativ gute (z. T. recht leichte) Volleybälle vergeben, die z. B. im Schul- und Jugendbereich eingesetzt werden und bewusst von den Vorgaben abweichen.

Nutzung durch Landesverbände:

  • Landesverbände vergeben keine offiziellen Prüfzeichen oder Siegel.
  • Die Verwendung bestimmter Spielbälle durch Landesverbände kann dennoch als zuverlässiges Qualitätskriterium angesehen werden.

volleyball vergleich

4. Bekannte Marken: Mikasa vs. Molten

In Volleyball-Tests und -Vergleichen werden Sie stets auf Volleybälle unterschiedlicher Marken und Hersteller stoßen. Im Folgenden wollen wir Ihnen die beiden bekanntesten etwas näher vorstellen.

4.1. Mikasa

Mikasa VLS300

Mikasa VLS300: Dieser Mikasa-Beachvolleyball wird von FIVB und DVV als offizieller Spielball genutzt.

Mikasa ist ein Sportartikelhersteller aus Japan. Das Unternehmen wurde im Jahr 1917 gegründet und ist u. a. bekannt für seine Volleybälle. Seit 1964 werden die Spielbälle aller FIVB-Veranstaltungen und der Olympischen Spiele von Mikasa gestellt.

Im Jahr 2000 präsentierte das Unternehmen den ersten farbigen Hallenvolleyball. Auch bei der stetigen Verbesserung der Spielgeräte spielt Mikasa eine führende Rolle. So brachte es im Jahr 2008 den ersten Hallenvolleyball mit nur acht anstatt der üblichen 18 Panelteile heraus.

Neben Volleybällen ist das Unternehmen aber auch im Bereich Wasserball erfolgreich vertreten. Auch hier stellt es den offiziellen Spielball bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Darüber hinaus bietet die Firma Basketbälle, unterschiedliches Ball-Zubehör sowie einige Sporttextilien zum Verkauf an.

4.2. Molten

volleyball herren

Männer-Volleyball live: Ein Spiel der Volleyball-Herren in der polnischen PlusLiga, der höchsten Volleyballliga in Polen.

Molten gilt als einer der größten Hersteller von Sportbällen und Sportequipment. Das japanische Unternehmen wurde 1958 gegründet und hat seinen Sitz in Hiroshima. Bekanntheit erlangte die Firma vor allem durch seine zahlreichen Spielbälle für unterschiedliche Sportarten, die häufig für offizielle Spiele und internationale Wettbewerbe verwendet werden.

So wurde im Jahr 1964 ein Molten-Volleyball als offizielles Spielgerät der olympischen Volleyball-Wettbewerbe verwendet. Obwohl  Mikasa Molten mittlerweile im Bereich der wichtigsten Volleyballevents weitgehend abgelöst hat, gelten die Molten-Beachvolleybälle und Molten-Volleybälle für die Halle weiterhin als sehr hochwertig, weshalb einige Modelle für internationale Ligen und Wettbewerbe zugelassen sind.

Wussten Sie schon? Noch erfolgreicher ist Molten übrigens bei der Produktion von Basketbällen. Hier stellt der Hersteller bspw. seit 1984 durchgehend den Spielball der Olympischen Spiele.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Volleybälle

5.1. Wie schwer ist ein Volleyball?

Wilson Volleyball

Dieser Wilson-Volleyball wiegt wie die meisten Volleybälle zwischen 260 und 280 Gramm.

Unabhängig von der Ball-Art wiegen Volleybälle in der Regel zwischen 260 und 280 Gramm. Dieses Gewicht ist offiziell für Turniere und Ligen vorgeschrieben. Allerdings gibt es auch leichtere Bälle für die Jugend, die für einige Volleyball-Übungen im Volleyball-Training eingesetzt werden. Darüber hinaus werden Volleybälle produziert, die etwas schwerer sind und sich daher für offizielle Turniere nicht eignen.

5.2. Wie viel kostet ein Volleyball?

Diese Frage kann wie so oft nicht pauschal beantwortet werden. Wollen Sie bspw. einen günstigen Volleyball kaufen, der sich fürs Training und für gelegentliche Hobbyspiele eignet, können Sie mit Kosten zwischen 5 und 15  Euro rechnen. Ein günstiger Mikasa- oder Molten-Volleyball kostet hingegen bereits um die 20 Euro.

Interessant: Ein qualitativ besonders hochwertiger Beachvolleyball oder Hallenvolleyball ist allerdings um einiges teurer. Haben Sie bspw. den Anspruch möglichst professionell zu trainieren oder in einer Liga zu spielen, so sollten Sie in Erwägung ziehen, sich einen Mikasa-Beachvolleyball oder einen Mikasa-Volleyball für die Halle zu kaufen. Gemeinsam mit den hochwertigen Molten-Bällen stellen sie das qualitativ Beste dar, was es im Volleyballsport zu erwerben gibt. Je nach Modell können Sie hier bis zu 80 Euro ausgeben.

5.3. Welcher ist der beste Volleyball?

Volleyball Damen

Frauen-Volleyball: Ein Match der Volleyball-Damen der Ukraine und Italiens bei der Europameisterschaft 2016.

Das kommt immer darauf an, wofür Sie Ihren Volleyball verwenden möchten. Wenn Sie ihn sich für gelegentliche Spiele mit Freunden anschaffen wollen, reicht ein günstiges Produkt in der Preisspanne bis zu 20 Euro.

Sollten Sie jedoch professionell unter einem Trainer spielen oder im Amateurbereich einer Liga angehören, so könnte sich für Sie die Anschaffung eines Premiumproduktes (z. B. Molten-Beachvolleyball) von hochwertiger Qualität lohnen.

5.4. Wer hat die Sportart Volleyball erfunden?

William G. Morgan hat Volleyball im Jahr 1895 erfunden. Zunächst waren die Anzahl der Spieler und die Ballkontakte unbegrenzt. Erst in den 1910er Jahren fand eine Regeländerung statt, die die Anzahl der Spieler auf sechs und die der maximal erlaubten Ballkontakte auf drei festlegte.

5.5. Hat die Stiftung Warentest Volleybälle getestet?

Die Stiftung Warentest hat bisher keinen Volleyball-Test durchgeführt. In einer Meldung ihrer Ausgabe 07/2006 geht sie jedoch auf das Thema Verletzungsgefahr bei Ballsportarten ein. Laut einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover seien in Niedersachsen mehr als die Hälfte aller Sportunfälle auf Sportarten wie Volleyball, Fußball und Basketball zurückzuführen.

5.6. Was wird alles zum Volleyballspielen benötigt?

beachvolleyball outdoor

Eine Gruppe Urlauber am Strand bei einem Beachvolleyballspiel.

Zum Volleyballspielen benötigen Sie ein Volleyballnetz, ggf. Volleyballschuhe (Hallenschuhe), einen Volleyball-Ball und genügend Spieler (beim Beachvolleyball werden vier, beim Hallenvolleyball zwölf Spieler benötigt).

5.7. Wie spielt man Volleyball?

Wie man Volleyball spielt, haben wir einführend im ersten Kapitel unseres Ratgebers kurz erklärt. Für weitere und vor allem detailliertere Informationen zu Aufstellung, Regeln etc. können Sie sich nachfolgendes Video ansehen:

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