Das Wichtigste in Kürze
  • Vegane Süßigkeiten sind Süßwaren, die ohne tierische Zutaten wie Milch, Butter, Gelatine oder Honig hergestellt werden und sich daher für eine pflanzliche Ernährungsweise eignen.
  • In Bezug auf die Gesundheit unterscheiden sich vegane Süßigkeiten je nach Rezeptur deutlich: Während einige Varianten weniger gesättigte Fette enthalten oder mit pflanzlichen Zutaten hergestellt werden, bleiben sie dennoch Genussmittel, die bewusst konsumiert werden sollten.
  • Vegane Süßigkeiten sind heute in vielen Formen erhältlich – von Schokolade über Fruchtgummis bis hin zu Keksen, wie z.B. die bekannten Oreos. Sie lassen sich sowohl im Biohandel als auch im gut sortierten Supermarkt anhand von Vegan-Siegeln und Zutatenlisten sicher erkennen.

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1. Was macht die besten veganen Süßigkeiten aus?

Die besten veganen und auch vegetarischen Süßigkeiten haben keine künstlichen Zusätze, wie viele Online-Tests zu veganen Süßigkeiten zeigen. Manche Süßigkeiten, die vegan sind, enthalten künstliche Konservierungsstoffe, chemische Farbstoffe oder andere künstliche Zusätze. Diese können den Körper unnötig belasten und sich bei übermäßigem Verzehr negativ auf die Gesundheit auswirken. Generell können diese in angemessenen Mengen ohne Bedenken gegessen werden.

Darüber hinaus können vegane Süßigkeiten auch positive Eigenschaften mitbringen, wenn sie beispielsweise auf pflanzliche Zutaten wie Nüsse, Samen, Kakao oder Hafer setzen. Diese liefern
neben Geschmack auch Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe oder ungesättigte Fettsäuren. Werden natürliche Süßungsquellen wie Datteln, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker in moderaten Mengen eingesetzt, können sie eine bewusstere Alternative zu stark raffiniertem Zucker darstellen. Entscheidend bleibt jedoch stets die Gesamtrezeptur und der maßvolle Genuss.

Vegane Süßigkeiten getestet: Nahaufnahme der Vorderseite der Verpackung mit Logo.

Hier werden uns vegane Süßigkeiten „Vegammh Toffees Choco“ in einer 170-g-Packung präsentiert.

2. Was sagen diverse Online-Tests zu veganen Süßigkeiten über deren Nährwerte?

Online-Tests zu veganen Süßigkeiten zeigen, dass diese in ihrer Nährwertzusammensetzung keine grundlegend andere Kalorien- oder Zuckerbilanz aufweisen als konventionelle Süßwaren. Viele Produkte liefern überwiegend Kohlenhydrate, insbesondere in Form von Zucker oder zuckerähnlichen Süßungsmitteln, während der Eiweiß- und Ballaststoffgehalt meist gering ausfällt. Auch der Energiegehalt pro 100 Gramm liegt bei vielen veganen Süßigkeiten auf einem vergleichbaren Niveau wie bei klassischen Varianten.

Daher sollten Sie beim Kauf nicht allein auf die Bezeichnung „vegan“ zu vertrauen, sondern gezielt die Nährwertangaben und Zutatenlisten zu vergleichen. Ein moderater Zuckergehalt, kurze und transparente Zutatenlisten sowie der Einsatz natürlicher pflanzlicher Rohstoffe gelten als Qualitätsmerkmale.

Vegane Süßigkeiten im Test: Eine Packung liegt auf einem Fließenboden.

Da Toffees normalerweise Milch oder Sahne enthalten, sind diese vegane Süßigkeiten „Vegammh Toffees Choco“ ein pflanzlicher Ersatz.

Unser Tipp: Herkömmliche Gummibärchen sind in der Regel mit Gelatine gemacht und sind somit nicht mal vegetarisch, da Gelatine aus Tierknochen stammt. Gummibärchen ohne Gelatine sind somit Gummibärchen für Vegetarier und meist auch vegan. Manche enthalten Milchpulver.

Vegane Süßigkeiten-Test: Mehrere Packungen liegen in einem Verkaufsregal neben anderen Produkten.

Hier sehen wir neben den vegane Süßigkeiten „Vegammh Toffees Choco“ auch die Classic-Variante – reine Karamell-Toffees.

3. Worauf müssen Sie achten, wenn Sie vegane Süßigkeiten kaufen möchten?

Wenn Sie vegane Süßigkeiten kaufen möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Auch wenn ein Produkt als vegan gekennzeichnet ist, kann es zahlreiche Zusatzstoffe, künstliche Aromen oder Farbstoffe enthalten. Eine überschaubare Zutatenliste mit klar benannten pflanzlichen Rohstoffen gilt daher als positives Qualitätsmerkmal. Vegan-Siegel oder Zertifizierungen anerkannter Stellen können zusätzliche Orientierung bieten und die Produktauswahl erleichtern.

Eine Packung der getesteten veganen Süßigkeiten vor einer roten Leiste am Boden.

Auch vegane Süßigkeiten wie diese „Vegammh Toffees Choco“ enthalten viel Zucker – in diesem Fall 59 g Zucker je 100 g Toffees.

Darüber hinaus sollten Sie, wie oben beschrieben, die Nährwertangaben prüfen. Vegane Süßigkeiten sind nicht automatisch zucker- oder kalorienarm, da Zucker, Glukosesirup oder alternative
Süßungsmittel häufig weiterhin in relevanten Mengen enthalten sind. Ein Vergleich des Zucker- und Fettgehalts pro 100 Gramm oder pro Portion hilft, bewusste Entscheidungen zu treffen. Produkte mit pflanzlichen Zutaten wie Nüssen, Hafer oder Kakao können zudem kleine ernährungsphysiologische Vorteile bieten. Auch die Art der Süßungsmittel spielt eine Rolle. Neben klassischem Zucker werden häufig Alternativen wie Reissirup, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker oder Zuckeraustauschstoffe eingesetzt. Diese unterscheiden sich im Geschmack, in der Süßkraft und in ihrer Verträglichkeit.
Nicht zuletzt kann ein Blick auf Herkunft, Bio-Qualität und Nachhaltigkeitsaspekte sinnvoll sein, insbesondere wenn Ihnen ökologische oder soziale Kriterien beim Einkauf wichtig sind.

4. Welche Beispiele für vegane Süßigkeiten gibt es?

Vegane Süßigkeiten können speziell für unterschiedliche Anlässe gekauft werden, wie manche Vergleiche zu veganen Süßigkeiten gezeigt haben. Beispielsweise gibt es vegane Weihnachtssüßigkeiten, vegane Gummibärchen in Hasenform zu Ostern oder auch Kekse in Herzform zum Valentinstag. Entscheiden Sie im Voraus, ob Sie Ihre veganen Süßigkeiten beispielsweise in einer schönen Verpackung kaufen möchten, um diese zu verschenken.

Insgesamt zeigen die Online-Tests, dass vegane Süßigkeiten vor allem eine ethische und pflanzliche Alternative darstellen, die – bewusst ausgewählt und maßvoll konsumiert – gut in eine ausgewogene
Ernährung integriert werden kann.

Videos zum Thema Vegane Süßigkeiten

In dem YouTube-Video werden verschiedene vegane Süßigkeiten vorgestellt und getestet. Die Videoerstellerin präsentiert eine bunte Auswahl an Naschereien wie Schokolade, Gummibärchen und Kekse, die alle rein pflanzlich und ohne tierische Produkte hergestellt wurden. Sie gibt ihre ehrliche Meinung zu Geschmack und Konsistenz der Süßigkeiten ab und teilt Tipps für vegane Naschereien mit den Zuschauern.

In diesem YouTube-Video testen Smiley und Dima eine Auswahl an veganen Süßigkeiten. Sie teilen ihre ehrlichen Meinungen zu den verschiedenen Produkten und sprechen darüber, ob sie den herkömmlichen Süßigkeiten geschmacklich nahekommen. Außerdem geben sie Tipps, wo man die veganen Leckereien kaufen kann.

Quellenverzeichnis