4.1. Normal oder Spezial: Die Art des Papiers hängt vom Stift ab
Wenn Sie sich einen Smartpen kaufen, haben Sie in einigen Smartpen-Tests die Wahl zwischen Stiften, die besonderes Papier benötigen und anderen, die auch auf Normalpapier einsetzbar sind.
Somit besteht bei der letzteren Variante der Vorteil, dass Sie Ihren Block, Notizbuch oder das Heft ganz normal weiter benutzen können. Normales Schreibpapier ist für wenige Euro nahezu überall erhältlich – sogar in Supermärkten. Das Spezialpapier für Smart-Pens hingegen müssen Sie vom Hersteller ordern. Außerdem ist es teurer. Vier Blöcke von der Firma Livescribe kosten beispielsweise rund 35 Euro.
4.2. Kompatibilität mit Ihrem Empfangsgerät – Android oder iOS?
Nicht jeder Smartpen ist für Android oder iOS ausgelegt. Daher sollten Sie die Hersteller-Angaben beachten und überprüfen, ob der Smartpen beispielsweise mit dem iPad koppelbar ist. Denn auch wenn Produkte vom selben Hersteller sind, können die Kompatibilitäten bezüglich Android und iOS voneinander abweichen. Der Livescrive Smartpen Echo z.B. ist nicht mit Android-Geräten verbindbar, wohingegen der Livescribe Smartpen 3 keine iOS-Produkte unterstützt.
» Mehr Informationen 4.3. Eingebaute Technik der Stifte
Im Prinzip suchen Sie mit der Wahl der verwendeten Technik auch die Handhabung des Smartpens aus. Denn je nach Art der angewandten Technik, geht damit ein bestimmter Umgang mit dem Stift einher.
Entscheiden Sie sich für einen Digitalstift, der einen integrierten Speicher nutzt, benötigen Sie keinen externen Speicher in Form eines kleinen Kästchens am Blattrand, das Sie immer mit dabei haben und jedes Mal aufs Neue anbringen müssen.
Die Übertragung der Aufzeichnungen z.B. an ein iPad oder Smartphone geschieht entweder via Bluetooth oder klassisch mit einem USB-Kabel. Möchten Sie also nicht immer extra ein Kabel anschließen, bevor Sie Ihre Notizen auf dem Display sehen, ist ein Digitalpen mit Bluetooth oder WiFi für Android oder iOS das Richtige.
4.4. Möglichkeit zur Audioaufzeichnung
Einige digitale Stifte in unserem Smartpen-Vergleich 2025 können nicht nur Schreiben, sondern auch Töne aufzeichnen. Diese Funktion kann besonders für Studenten und Journalisten nützlich sein – beispielsweise bei Presseterminen oder Interviews. Allerdings ist hier besondere Vorsicht geboten. Denn Sie müssen sich immer erst die Erlaubnis Ihres Gegenübers einholen, ob Sie Ihn aufnehmen dürfen.
Auch in einem Artikel der Stiftung Warentest wird auf eine mögliche Straftat mit dem Smartpen hingewiesen. In einem Interview mit dem Anwalt Dr. Markus Junker stellt die Stiftung klar:
„Bei öffentlichen Veranstaltungen kann es das Urheberrecht verletzen, bei nichtöffentlichen die „Vertraulichkeit des Wortes“. In beiden Fällen ist schon der Versuch strafbar, das Gerät kann eingezogen werden.”
– Stiftung Warentest im Heft 11/2010 –
4.5. Umwandlung von handgeschriebenem in digitalen Text
Möchten Sie Ihre handschriftlichen Aufzeichnungen stets in einen digitalen Text umwandeln, um:
- in Word zu arbeiten
- eine Präsentation einzuarbeiten
- eine wissenschaftliche Arbeit einzufügen
- zu versenden
sollten Sie darauf achten, dass neben dem Stift auch eine App oder eine PC-Software existiert, die Ihre Handschrift umwandeln kann. Haben Sie kein CD-Laufwerk mehr zur Verfügung, ist besonders zu berücksichtigen, dass die Umwandlung per App geschieht.
Fazit: Liegt Ihnen das Schreiben auf dem Tablet nicht und möchten Sie dennoch Ihre handschriftlichen Notizen digitalisiert haben, ist ein Smartpen eine Anschaffung wert. Denn der Umgang mit solch einem digitalen Stift bringt so gut wie keine Umstellung mit sich, nur Dicke und Größe des Smartpens könnten bei den ersten Notizen noch ungewohnt sein.
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