Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einer Vorsatzlinse für Ihr Handy können Sie die Möglichkeiten Ihrer Handykamera stark erweitern, dabei stehen verschiedene Objektivarten wie Weitwinkel-, Makro- oder Teleobjektiv zur Auswahl.
  • Bei Handy-Objektiven gibt es Unterschiede hinsichtlich der Verarbeitungsqualität, der Bildschärfe, der Verzerrung wie Vignettierung und der Materialbeschaffenheit der Befestigung.
  • Möchten Sie sicherstellen, dass das Handy-Objektiv zu Ihrem Smartphone passt, suchen Sie sich in unserer Vergleichstabelle ein Handy-Objektiv mit Befestigungsrahmen aus, diese passen für fast alle Handys.

handy objektiv test

Laut einer Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse benutzten 2017 bereits 42,21 Prozent der Deutschen Ihr Smartphone zum Fotografieren – und das nicht ohne Grund.

Denn die verbauten Handykameras werden immer leistungsfähiger und sind im Vergleich zu Kompakt- oder Spiegelreflexkameras wesentlich leichter zu transportieren. Zwar ist die Qualität nicht ganz so gut wie bei größeren Objektiven, allerdings reicht die Auflösung für die meisten Anwendungen wie Fotobuch oder E-Mail-Versand.

Jedoch sind auch modernen Smartphones Grenzen gesetzt, denn durch die kompakte Bauweise kommt es im Bereich der Weitwinkel-Fotografie zu gewissen Einschränkungen. Auch für den Makrobereich haben viele Smartphone-Kameras zwar einen speziellen Fotomodus, allerdings werden Sie schnell merken, dass die Ergebnisse eher enttäuschend sind.

Wenn Sie noch mehr kreativen Spielraum für Ihre Fotos möchten, gibt es das Richtige für Sie: Handy-Objektive. Sie lassen sich meist einfach anbringen und werden in verschiedenen Varianten angeboten.

In unserem Handy-Objektiv-Vergleich 2020 bieten wir eine Kaufberatung mit den wichtigsten Eigenschaften wie Abbildungsschärfe, Verzerrung, Vignettierung und Sicherheit der Befestigung.

Haben Sie ein Smartphone mit ungewöhnlichen Abmessungen, raten wir von Vergleich.org Ihnen, sich in unserer Vergleichstabelle ein Handy-Objektiv mit einem Handy-Befestigungsrahmen auszusuchen, dieser lässt sich mit fast allen Smartphones verwenden.

1. Lassen sich die Möglichkeiten der Handy-Kamera mit Zusatzobjektiven für Smartphones voll ausreizen?

Zoomfaktor des Teleobjektivs

Die Zahl beim Zoom gibt das Verhältnis der längsten zur kürzesten Brennweite an, das bedeutet, dass die verbaute maximale Brennweite um den Zoomfaktor verlängert wird. Für das iPhone x würde ein zweifacher Zoom somit eine Verlängerung der 52 mm iPhone-Tele-Brennweite auf 104 mm Brennweite bedeuten.

Bei den Vorsatzlinsen lassen sich verschiedene Typen mit unterschiedlichen Funktionen unterscheiden.

Ein Weitwinkel vergrößert den Winkel des aufgenommenen Bildes, um den Zoomfaktor bzw. vergrößert den Bildausschnitt auf die Gradangabe, ein Zoom- oder auch Teleobjektiv verkleinert den aufgenommenen Bildausschnitt.

Das Fisheye-Objektiv erzeugt einen besonderen Weitwinkel-Effekt, der einen 180° Blickwinkel oder mehr ermöglicht.

Eine Handy-Makrolinse verringert den Abstand (die sogenannte Naheinstellungsgrenze), den Sie zum Bildmotiv haben müssen, damit es fokussiert werden kann.

Dabei sollten Sie beachten, dass der Abstand je nach Smartphone sehr klein werden kann und Sie nur einen kleinen scharf gestellten Bereich haben. Ebenso müssen Sie das Makro-Objektiv samt Handy sehr ruhig halten, damit das Bild nicht verwackelt.

makroobjektiv-handy

Weitwinkel sind konstruktionsbedingt meist etwas größer.

Für keine Veränderung des aufgenommenen Bildausschnittes, aber für eine Reduktion von Spiegelungen sorgt der Polarisationsfilter. Beispielsweise lässt sich damit auch der Kontrast zwischen sehr hellen Wolken und blauem Himmel verstärken.

Verschiedene Handy-Objektiv-Tests im Internet berichten, dass diese Modifikationen des Bildes bzw. Bildausschnittes sich nur schwer oder mit massiven Qualitätseinbußen in der digitalen Nachbearbeitung vornehmen lassen.

Bestimmte Effekte wie beispielsweise einen Stern-Filter sollten Sie lieber per Software hinzufügen, damit haben Sie mehr Kontrolle über das Bild und können die Intensität der Effekte besser steuern.

2. Gibt es Smartphone-Objektive mit einem Befestigungsrahmen für alle Modelle?

Bei Handy-Objektiven lassen sich die Kategorien Befestigungsrahmen, Clip-Befestigung und Schutzhülle unterscheiden. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Typ Eigenschaften
olloclips-x-connectHandy-Objektiv mit Befestigungsclip Das Objektiv wird über einen Clip auf der Handykamera befestigt.
+ leichter
+ oftmals günstiger als Befestigungsrahmen
+ können schnell an- und abmontiert werden
- passt nicht auf jedes Smartphone
- kann leichter abrutschen
- Vorsatzlinse muss passgenau positioniert werden
beastgrip-pro-universalHandy-Objektiv mit Befestigungsrahmen Das Handy wird in einer Halterung mit Objektiv-Aufsatz befestigt.
+ passt für fast alle Handy-Modelle
+ sicherer Halt des Smartphones
+ zusätzliches Zubehör lässt sich einfach anbringen
- schwer
- meist teurer
- kann etwas klobig wirken
exolens-iphone-6sHandy-Objektiv mit Schutzhülle Über das Handy wird eine Schutzhülle mit Objektiv-Aufsatz befestigt.
+ passt genau aufs Handy
+ schützt das Handy vor Beschädigungen
+ einfache Montage der Vorsatzlinsen
- meist nur passend für ein Modell
- eigene Schutzhülle muss vorher abmontiert werden
- bei Smartphone -Wechsel meist nicht mehr verwendbar
Fazit: Planen Sie Ihr Handy für längere Zeit einzusetzen und möchten es gleichzeitig schützen, empfehlen wir ein Handy-Objektiv mit Schutzhülle wie beispielsweise Olloclip. Wechseln Sie hingegen gerne das Handy und wollen einen möglichst sicheren Halt, sollten Sie zu einem Handy-Objektiv mit Befestigungsrahmen greifen. Ist Ihnen dagegen Flexibilität und ein möglichst geringes Gewicht wichtig, raten wir Ihnen, ein Handy-Objektiv zu kaufen, dass mit einem Clip befestigt wird.

3. Sind Handy-Objektive auch für Video geeignet?

3.1. Sehr günstige Handy-Objektive können oftmals nicht überzeugen

handy-objektiv-set

Eigentlich ein tolles Motiv, aber leider ist es verzerrt und unscharf.

Handy-Vorsatzlinsen werden manchmal sehr günstig im Set angeboten, allerdings sollten Sie diese Angebote mit Vorsicht genießen, denn wie Testberichte zu Handy-Objektiven im Internet zeigen, sind diese selten gut verarbeitet.

Die mangelnde Qualität führt nicht nur zu einem schlechten Bildergebnis, sondern kann auch zu einem defekten Objektiv oder einer Beschädigung des Smartphones führen.

Haben Sie beispielsweise ein iPhone-Objektiv oder ein Handy-Objektiv für Samsung und das mitgelieferte Stativ bricht zusammen, kann im Extremfall in Abhängigkeit von der Fallhöhe Ihr Handy durch den Sturz beschädigt werden.

Tipp: Damit Sie nicht aufgrund einer schlecht verarbeiteten Linse für das Smartphone selbiges verlieren, raten wir von Vergleich.org, auf eine hochwertige Verarbeitung zu achten, ab 40 Euro können Sie mit einer guten Qualität rechnen.

3.2. Die Schärfe der Bilder reicht für den Heimgebrauch

makrolinse-handy

Bei Makroaufnahmen beispielsweise mit einem Objektiv für das iPhone wird oft nur das Zentrum richtig scharf.

Zwar bieten moderne Spiegelreflexkameras höhere Schärfe, allerdings ist diese in aktuellen Smartphones dank der stetigen Weiterentwicklung für die meisten Heimanwendungen schon ausreichend.

Möchten Sie Ihre Bilder nur anderen auf Ihrem Smartphone oder einem Laptop zeigen, ist die Auflösung meist so gut, dass eine Erhöhung der Pixelanzahl zu keiner sichtbaren Verbesserung der Bildqualität führen würde.

Eine Weitwinkel- oder Tele-Aufstecklinse kann die Schärfe der Fotos beträchtlich beeinflussen. Dabei müssen Sie allerdings beachten, dass die Schärfe bzw. die Aufnahmequalität des Bildsensors mit einer Vorsatzlinse nie gesteigert werden kann. Denn nur der Bildsensor bestimmt letztlich, wie hoch die Auflösung und damit auch die Schärfe ist.

Gerade bei Handy-Makrolinsen kann es aufgrund der geringen Naheinstellungsgrenze schwierig sein, den richtigen Abstand zu treffen. Ein Problem, das oftmals zu unscharfen Bildern führt, ist das Verwackeln durch minimale Handbewegungen.

Denn während die Handykamera fokussiert und das Bild aufgenommen wird, bewegen sich meist die Hände.

Tipp: Abhilfe schaffen Sie mit einem Stativ oder wenn Sie das Smartphone anderweitig abstützen.

3.3. Weitwinkel und Fisheye neigen zu Verzerrung

fisheye-objektiv-smartphone-handy

Ein Fisheye-Handy-Objektiv für Huawei, Samsung oder iPhone verzerrt, bietet dafür aber einen großen Blickwinkel.

Bei Fisheye-Handy-Objektiven ist die Verzerrung laut Testberichten zu Handy-Objektiven im Internet meist unumgänglich und Teil des gewünschten Effekts.

Bei einem Weitwinkel-Handy-Objektiv hingegen sollte sich die Verzerrung und Vignettierung möglichst in Grenzen halten bzw. nicht auftreten.

Eine Verzerrung durch Weitwinkel-Linsen können Sie meist Richtung Bildrand erkennen, das Bild wird zunehmend verschwommener und die Proportionen werden verfälscht.

Bei einer Vignettierung muss es nicht zu einer Verzerrung kommen, denn damit ist die Abdunklung der Bildränder durch die Linsen gemeint.

Diese Vignette kann zwar durchaus als Stilmittel eingesetzt werden, bei der Handyfotografie ist sie jedoch meist unerwünscht, denn wer möchte ein Partyfoto, bei dem die äußersten Personen nur noch als schwarze Schatten erkennbar sind.

3.4. Die Linse sollte stabil am Smartphone fixiert sein

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Die sehr stabile Halterung von Beastgrip.

Je nach Art der Halterung müssen Sie unterschiedliche Aspekte beachten.

Viele Handy-Objektive für Huawei, Samsung oder Sony sind mit Clip-Befestigung erhältlich und passen auf verschiedene Modelle.

Allerdings sollten Sie bei Clips darauf achten, dass das Material nicht leicht bricht und der Clip fest genug sitzt, damit die Linse sich nicht verschiebt oder gar herunterfällt.

exolens-iphone samsung huawei

Exolens bietet nicht nur ein Handy-Objektiv, sondern schützt gleichzeitig das Handy.

Bei Befestigungsrahmen müssen Sie sich meist keine Sorgen um die Sicherheit der Befestigung machen, allerdings sollten Sie bedenken, dass Sie den Rahmen aufgrund seiner Größe nicht mehr einfach in der Hosentasche oder Handtasche mitnehmen können.

Bei Handyobjektiven, die auch als Schutzhülle dienen, stellen sich die Fragen nach Materialqualität und Größe meist nicht, jedoch müssen Sie für Ihr Smartphone auch ein passendes Modell finden.

Denn gerade für eher unübliche Modelle werden Sie vermutlich keine passende Schutzhülle beispielsweise des Herstellers Exolens finden.

Ebenso können Sie bei einem Handytausch die Schutzhülle wahrscheinlich nicht mehr für das neue Smartphone verwenden.

3.5. Der Handyblitz lässt sich meist nicht mehr verwenden

Bei den meisten Handy-Objektiven können Sie den Blitz leider nicht mehr verwenden, da er von dem Vorsatzobjektiv verdeckt wird. Gerade bei Makrolinsen für das Handy sollten Sie immer auf den internen Blitz verzichten, denn dieser würde sonst das Bildmotiv zu stark punktuell ausleuchten und zu Schlagschatten führen.

Planen Sie, die Objektive für das Handy bei einem Videodreh einzusetzen, müssen Sie beachten, dass Smartphone-Teleobjektive dafür etwas aufwendiger in der Anwendung sind.

smartphone-objektiv-stativ

Ein kleines Stativ für das Smartphone kann bei unruhigen Händen helfen, bessere Bilder zu machen.

Gerade, wenn Sie ein Handy-Teleobjektiv wie der Marke Monokulare Teleobjektive des Herstellers Suncore einsetzen, sollten Sie beachten, dass selbst mit einem kleinen Stativ der Zoom so groß ist, dass Sie fast kein scharfes, unverwackeltes Bild erzielen werden.

Damit das Smartphone auch bei Wind still ist, brauchen Sie ein richtiges Stativ, das dann allerdings nicht mehr dem Gedanken des handlichen, mobilen Einsatzes von Smartphone-Objektiven entspricht.

Tipp: Besitzen Sie bereits eine Schutzhülle für Ihr Handy und möchten Sie möglichst immer verwenden, sollten Sie beachten, dass manche Smartphone-Objektive schlechter oder gar nicht mit Schutzhüllen verwendet werden können.

3.6. Statt einer Vorsatzlinse können Sie auch eine Aufsteckkamera verwenden

Stiftung Warentest hat noch keinen Handy-Objektiv-Test durchgeführt und daher noch keinen Handy-Objektiv-Testsieger gekürt. Allerdings wird in einem Schnelltest 11/2014 auf die Aufsteckkamera Sony Cyber-shot DSC-QX30 hingewiesen.

Dabei handelt es sich nicht um eine Vorsatzlinse, sondern um eine Kamera mit eigenem Bildsensor, allerdings ohne Display und Sucher. Dafür bietet sie einen 28-fachen Zoom, den Sie bei Smartphone-Teleobjektiven vergeblich suchen werden.

Allerdings müssen Sie dabei mit einem wesentlich höheren Preis rechnen und es stellt sich die Frage, ob eine normale Digitalkamera mit Sucher und Display praktikabler ist, denn Ihr Handy benötigen Sie bei einer Aufsteckkamera nur als Display und Sucher.

Fazit: Das beste Handy-Objektiv ist hochwertig verarbeitet, liefert ein scharfes Bild, verzerrt kaum und bildet keine sichtbare Vignette. Damit die Linse auch stabil hält, sitzt die Halterung fest, lässt sich aber flexibel auch für andere Smartphones einsetzen.

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4. Stützen Sie sich beim Fotografieren ab

Generell empfehlen wir von Vergleich.org, einige Dinge beim Fotografieren mit dem Smartphone zu beachten, damit Sie auch mit dem Smartphone schöne, scharfe Bilder erzeugen.

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Der Blitz wird meistens verdeckt, allerdings ist das nicht tragisch, denn meistens sorgt er für schlechtere Bilder.

So sollten Sie möglichst keinen Blitz einsetzen und nie gegen das Licht fotografieren, denn der Blitz verfälscht die Farben und hat meistens eine sehr punktuelle Beleuchtung, die das Foto unnatürlich wirken lassen.

Ebenso sollten Sie bei mehreren Motiven im Bild versuchen, den manuellen Fokus einzusetzen und genau das Bildmotiv zu fokussieren, das am wichtigsten ist.

Müssen Sie aufgrund der Lichtverhältnisse länger belichten, sollten Sie bedenken, dass Sie die Kamera stabilisieren müssen.

Zwar haben einige moderne Handykameras bereits Bildstabilisatoren eingebaut, allerdings haben auch diese ihre Grenzen.

Besitzen Sie bereits eine Schutzhülle für Ihr Handy und möchten Sie möglichst immer verwenden, sollten Sie beachten, dass manche Smartphone-Objektive schlechter oder gar nicht mit Schutzhüllen verwendet werden können.

Tipp: Am besten benutzen Sie zum Halten des Handys beide Hände, noch besser werden die Fotos, wenn Sie sich dabei abstützen können oder ein Stativ verwenden.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Smartphone-Objektive

Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst.

5.1. Was können Sie gegen unscharfe Bilder machen?

Wenn trotz vieler Versuche und verschiedenen Einstellungen die Bilder nicht so werden, wie Sie sie gerne hätten, sollten Sie als allererstes prüfen, ob die Linse oder die Aufsatzlinse verschmutzt ist.

Benutzen Sie zur Reinigung am besten ein spezielles Reinigungstuch, damit Sie die empfindlichen Linsen nicht verkratzen.

Ist die Linse verkratzt, müssen Sie diese austauschen oder die Bildfehler mittels Bildbearbeitungssoftware entfernen.

Sollte sich die Bildqualität dadurch nicht verbessern, achten Sie bei Ihrem eigenen Handy-Objektiv-Test darauf, dass Sie beim Fotografieren nicht den digitalen Zoom benutzen, denn dieser verschlechtert die Bildqualität im Gegensatz zum optischen Zoom sehr stark.

aukey objektiv handy clip

Das Handy-Objektiv von Aukey wird mit einem Clip befestigt, dieser muss genau mittig über der Kameralinse sitzen.

Sollten Sie einseitigen Bildstörungen begegnen, prüfen Sie, ob das Handy-Objektiv genau mittig auf der Handykamera sitzt.

Eine weitere Möglichkeit die Bildqualität eventuell zu verbessern liegt in der Wahl der Foto-App.

Manche Hersteller installieren eher einfache Fotosoftware, durch die entsprechende Foto-App können Sie mehr Einstellungen vornehmen und dadurch die Bildqualität verbessern.

Tipp: Bei Handy-Teleobjektiven sollten Sie zur Vermeidung von Bildverwackler ein Stativ benutzen, das Gleiche gilt, falls anwendbar, auch für Handy-Makroobjektive.

5.2. Wie können Sie sicher sein, dass die Linse für das Handy passt?

Viele Hersteller von Objektiven für Handys geben an, für welche Modelle die Aufsätze geeignet sind. Ist Ihr Smartphone nicht in der Kompatibilitätsliste aufgeführt, sollten Sie überlegen, ein anderes Smartphone-Objektiv zu nehmen.

Gerade exotische Handymodelle werden oftmals nicht aufgeführt, sollten Sie unsicher sein können Sie die Abmessungen und die Position der Kamera Ihres Modells mit denen kompatibler Modelle vergleichen. Stimmen diese überein, sollte das Handy-Kamera-Objektiv auch auf Ihr Handy passen.

Wenn Sie lieber auf Nummer sicher gehen möchten oder mehrere unterschiedliche Smartphones benutzen wollen, empfehlen wir von Vergleich.org zu einer Vorsatzlinse mit Befestigungsrahmen zu greifen, denn diese lassen sich meist flexibel für sehr viele Handymodelle einstellen.

Tipp: Alternativ können Sie auch das Handyobjektiv im Media Markt oder Saturn ausprobieren und prüfen, ob es auf Ihr Smartphone passt.