Poliermaschine Test 2016

Die 7 besten Poliergeräte im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellFlex XC 3401 VRG 230/CEEFlex PE 14-3 125 230/CEESKIL 9955 MABosch GPO 14 CE ProfessionalCartrend ExpertMakita 9237CBProxxon WP/E 28660
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
10/2016
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Bewertung1,6gut
10/2016
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung2,0gut
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Kundenwertung
7 Bewertungen
1 Bewertungen
30 Bewertungen
13 Bewertungen
3 Bewertungen
4 Bewertungen
10 Bewertungen
ProdukttypExzentermaschine
Lack, Holz, Naturstein
Auto-PoliermaschineWinkelpolierer
Lack, Holz, Metall, Naturstein
Winkelpolierer
Lack, Holz, Metall, Naturstein
Kombi-Poliermaschine
Auto- Poliermaschine, Winkelpolierer
Rotationsschleifer
Lack, Holz, Metall
Winkelpolierer
Lack, Holz, Metall, Naturstein
Polierteller Durchmesser160 mm160 mm125 und 180 mm180 mm175 mm180 mm50 mm
LeistungJe höher die Wattzahl, desto kraftvoller arbeitet die Maschine. Eine Poliermaschine sollte mindestens 700 Watt besitzen.900 W1.400 W1.300 W1.400 W1.100 W1.200 W100 W
Drehzahl im Leerlauf3.200 U/Min3.700 U/Min3.000 U/Min3.000 U/Min3.000 U/Min3.200 U/Min2.500 U/Min
EnergieversorgungNetzbetriebNetzbetriebNetzbetriebNetzbetriebNetzbetriebNetzbetriebNetzbetrieb
Kabellänge4 m4 m4 m4 m4 m4 mk. A.
Gewicht2,6 kg2,2 kg2,9 kg2,5 kg2,1 kg3,4 kg0,72 kg
BesonderheitSanftanlaufSanftanlaufSeiten- und BügelhandgriffSchwingzahlregulierungSpindelarretierungSanftanlaufFeinschliffarbeiten
Vorteile
  • gute Polierergebnisse
  • gleichmäßiger Lauf
  • gute Verarbeitung – langlebig
  • Wiederanlaufschutz
  • gute Handhabung
  • sehr kraftvoll
  • unterschiedliche Poliergrößen
  • leise
  • kraftvoll
  • gleichmäßiger Lauf
  • handlich
  • auch Dauerbetrieb kein Problem
  • gute Polierergebnisse
  • gute Handhabung
  • ruhiger Lauf
  • gute Polierergebnisse
  • handlich
  • handlich
  • leicht
  • kleiner Polierteller – erreicht kleine Ecken
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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4.5/5 aus 14 Bewertungen

Poliermaschine-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Politur per Hand ist sehr anstrengend. Aus diesem Grund gibt es Poliermaschinen. Das sind Werkzeuge, die zum Glätten von Oberflächen, zum Beispiel Autolacken verwendet werden. Man verwendet sie meist, nachdem man eine Fläche mit einer Schleifmaschine bearbeitet hat.
  • Poliermaschinen können nach zwei Methoden arbeiten. Mit einer Rotationsbewegung oder einer Exzenterbewegung. Bei der Rotationsbewegung rotiert der Polierteller. Bei der Exzentermaschine ist die Bewegung des Tellers leicht rotierend und elliptisch, also nicht ausschließlich rotierend. Die trotzdem vorhandene leichte Rotation wird durch ein speziell in der Maschine angebrachtes Getriebe hervorgeberacht, das eine Zentrifugalkraft erzeugt.
  • Als Polieraufsätze gibt es sogenannte Polierpads in unterschiedlichen Härtegraden. Härtere Pads werden für gröbere Arbeiten verwendet, weichere für den anschließenden Feinschliff. Weiteres wichtiges Zubehör beim Polieren sind: Autopolitur, Versiegelungen und Wachse, sowie Poliertücher für die Politur per Hand.

Poliermaschine Test Poliermaschine

Das Auto gilt in fast allen Ländern der Erde als das beliebteste Fortbewegungsmittel. Es ist ständig im Einsatz, um uns bequem von A nach B zu bringen und das unter allen Bedingungen und äußeren Einflüssen. In vielen südlichen Ländern dient das Auto als reiner Gebrauchsgegenstand. Das zeigt sich besonders an den häufig zu beobachtenden rabiaten Einparkversuchen. Es wird also schnell klar: das Auto ist für viele Menschen ein reiner Gebrauchsgegenstand. Eine große Ausnahme bilden hier die Deutschen. Hierzulande hat fast jeder (meist männliche) Mitbürger eine emotionale Beziehung zu seinem Gefährt. Regelmäßige Autowäschen und eine ausgiebige Autopflege sind an der Tagesordnung. Und wehe, es findet sich mal ein Kratzer in der Lackierung: Dann geht für die Meisten schon mal die Welt kurzzeitig unter. Damit das ab jetzt nicht mehr so sein muss, schaffen wir Abhilfe mit unserem „Poliermaschine Test“ 2016. Denn die Poliermaschine ist die Wunderwaffe, die Sie selbst gegen Lackschäden einsetzen können. Wichtige Infos zum Thema finden Sie im nachfolgenden Ratgeber. Die besten Poliermaschinen für Ihre Bedürfnisse haben wir im obigen Poliermaschine Vergleich zusammengestellt.

1. Eine Poliermaschine – was ist das?

Die Bosch GPO 14 CE Professional von Bosch

Die Bosch GPO 14 CE Professional von Bosch

Eine Poliermaschine funktioniert ähnlich wie ein Winkelschleifer. Sie ist ein Werkzeug, das zum Glätten von Oberflächen, besonders von Autolacken, verwendet wird. Der Lack wird mit Hilfe von Poliermaschinen abgetragen, bis Kratzer komplett ausgeschliffen sind oder Kanten so gebrochen werden, dass man sie optisch nicht mehr sehen kann. Auch Metallteile oder Gestein können mit einer Poliermaschine bearbeitet werden. Sie wird im Anschluss zum Schleifen verwendet, wenn alle gröberen Unebenheiten zuvor entfernt wurden. Poliermaschinen besitzen immer ein Rechts- und Linksgewinde. Dieses ist an einer durchgehend horizontalen Welle befestigt. An der Welle mit ihrem Gewinde sind die Polierscheiben entweder mit einer Mutter oder mit Klemmbacken befestigt. Solch eine Art der Gewinde-Vorrichtung sorgt dafür, dass während des Arbeitsvorgangs die montierte Polierscheibe nicht einfach abfallen kann. Poliermaschinen sind bekanntlich unglaublich kraftvoll arbeitende Geräte. Je höher die Umdrehungszahl dabei pro Minute ist, desto stärker ist die Leistung des Geräts einzuschätzen. Ab 2000 Umdrehungen pro Minute lässt sich ein solches Gerät als stark einstufen. Poliermaschinen sind, das zeigt unser Poliermaschine Vergleich, vielfältig einsetzbar, für eine optimale Leistung ist bei diesem Gerät die Wahl der passenden Polierscheiben jedoch äußerst wichtig.

2. Arten von Poliermaschinen

2.1. Exzenterpoliermaschine

  • Der Polierteller bewegt sich auf einer elliptischen Bahn und rotiert nicht.
  • geeignet für Anfänger
  • kein Zwangsantrieb (bleibt bei Verkantungen und Druck stehen)
  • hologrammfreies Polieren (Hologrammeffekte entstehen durch mikrofeine Kratzer)
  • Technik leicht erlernbar
  • günstig
  • handlich
  • leise
  • geringe Drehzahl
  • weniger leistungsstark

2.2. Rotationspoliermaschine

  • Rotationsmaschinenteller rotieren abwechselnd nach links und rechts
  • hohe Leistungskraft
  • Poliererfahrung nötig
  • größere Hitzeentwicklung
  • teurerer Kaufpreis

Tipp: Natürlich sind beide Arten, also Exzenterpoliermaschinen und auch Rotationspoliermaschinen, für die Autopolitur geeignet.

3. Kaufkriterien für Poliermaschinen: Darauf müssen Sie achten

Winkelschleifer, Exzenterschleifer und Poliermaschine

Der Winkelschleifer eignet sich für grobe Schleifarbeiten. Die Schleifscheibe dreht sich dabei schnell um die eigene Achse. Der Exzenterschleifer schleift mit einer exzentrischen Bewegung und eignet sich besonders für gewölbte Flächen. Die Poliermaschine arbeitet wie der Winkelschleifer in rotierenden Bewegungen. Deshalb bezeichnet man sie auch als Winkelpolierer. Sie wird zum Polieren, oft nach dem Schleifen, verwendet

3.1. Wattzahl

Eine Poliermaschine sollte immer mindestens eine Leistung von 700 Watt und mindestens 2000 Umdrehungen pro Minute schaffen. Nur dann ist auch ein ordentliches und kraftvolles Arbeiten mit ihr möglich. Bei der Auswahl unserer Produkte für den Poliermaschine Test haben wir besonderes Augenmerk auf dieses Kaufkriterium gelegt.

3.2. Drehzahlregulierung

Um ein gutes Polierergebnis zu erreichen, sollte die Drehzahl am Gerät eingestellt werden können. Gerade wenn Sie noch nie mit einer Poliermaschine gearbeitet haben, ist dieser Punkt wichtig. So können Sie problemlos mit einer niedrigen Drehzahl starten. Das Polieren fällt in einem niedrigen Drehzahlbereich einfacher und die Gefahr, die Lackierung zu beschädigen fällt somit auch geringer aus.Zudem sollte das Gerät eine Drehzahlkonstanthaltung aufweisen. Die Startdrehzahl sollte bis auf 500 – 600 Umdrehungen pro Minute einstellbar sein und optimalerweise sollte das Gerät einen Sanftanlauf besitzen. Bei Versagen der Stromquelle und anschließendem Einschalten der Sicherung, sollte das Gerät nicht wieder von alleine anlaufen können.

3.3. Gewicht

Die Frage nach dem Gewicht bildet bei der Poliermaschine eine individuelle Kaufentscheidung. Jeder muss hier selbst entscheiden, was am besten passt. Jedoch ist eine leichtere Maschine natürlich für längere Arbeiten immer angenehmer zu bedienen. Wir haben in unserem Poliermaschine Vergleich Geräte zwischen 2 und 3 Kilogramm für Sie zusammengestellt.

3.4. Kabellänge

Um ordentlich an beispielsweise einer Karosserie arbeiten zu können, ohne eine störende Verlängerung benutzen zu müssen, sollte das Kabel mindestens 4 Meter und länger sein. Aus diesem Grund haben wir, mit der Maschine von Flex, unserem Poliermaschine Testsieger, ein Gerät mit einer ausreichenden Kabellänge in unserem Poliermaschine Vergleich für Sie ausgewählt.

3.5. Durchmesser des Poliertellers

Große Polierteller erschweren das Arbeiten an kompliziert geformten Fahrzeugen. Das Idealmaß für Polierteller liegt zwischen 120 und 150 Millimeter Durchmesser. 180 Millimeter und mehr sind beim Arbeiten eher hinderlich.

3.6. Hersteller

Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Hersteller in diesem Produktsegment vor. Einige finden sie auch in unserem „Poliermaschine Test“ 2016.

Hersteller Information
Einhell Einhell ist ein deutsches Werkzeugunternehmen mit Sitz in Landau an der Isar. Die Holding des Einhell Konzerns ist im Prime Standard der Deutschen Börse dotiert.
AEG Das Unternehmen wurde 1883 in Berlin von Emil Rathenau als „Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität“ gegründet.
Makita Makita ist ein japanisches Unternehmen, das Elektrowerkzeuge herstellt. Es gibt Produktionsstätten in Japan, China, USA, UK, Rumänien, Brasilien, Kanada und Deutschland.
Bosch Das deutsche Unternehmen wurde 1886 von Robert Bosch gegründet. Tätig ist man hier als Automobilzulieferer, Hersteller von Gebrauchsgütern und Industrie und Gebäudetechnik.
3M 3M ist ein weltweit agierender Multi-Technologiekonzern mit Hauptsitz in St. Paul/Minnesota, USA. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Klebeprodukte für den Handwerksgebrauch her.
Westfalia Westfalia ist ein Spezialversandhaus für Werkzeug, Elektronik, Haus und Garten, Autozubehör, Landwirtschaft und Freizeit.

4. Poliermaschine – die richtige Nutzung

Weitere Arten von Poliermaschinen

Es gibt auch Druckluftpoliermaschinen, die sich besonders für schwer zugängliche Stellen eignen. Poliermaschinen mit Akku besitzen den Vorteil, dass sie kein Kabel besitzen. Sie sind durch ihre Akkus jedoch trotzdem leistungsstark. Die Akkus haben auch eine lange Lebensdauer.

In diesem Abschnitt finden Sie wichtige Hinweise zum Polieren mit einer Poliermaschine.

  • Kleben Sie reine Kunststoffteile vor der Politur unbedingt ab. Müssen Sie lackierte Kunststoffteile polieren, tun Sie dies nur mit einem geringen Druck. Machen sie Pausen, damit der Lack abkühlen kann und verwenden Sie gegebenenfalls Gleitsprühmittel um die Lackierung an diesen Stellen zusätzlich zu kühlen.
  • Verwenden Sie beim Polieren Polierpads mit unterschiedlichen Härtegraden. Diese sollten nicht zu hart sein, denn das kann sich schädlich auf den Lack auswirken. Weiche Pads sind deutlich materialschonender.

Tipp: Der Durchmesser des Polierpads sollte immer etwas größer sein als der Durchmesser des Poliertellers. Ansonsten kann es passieren, dass der Polierteller die Lackierung beschädigt. Alle von uns im Poliermaschine Vergleich getesteten Hersteller liefern Ihnen Pads zum Gerät gleich mit. Kaufen Sie diese irgendwann nach, orientieren Sie sich an dieser Größe.

  • Als Politur verwenden Sie Schleifpasten zur Ausbesserung von Unebenheiten und Hochglanzpolituren, um Kratzer am Auto zu entfernen und lackschonender zu arbeiten.
  • Tragen Sie die Politur auf das Polierpad auf. Vorsicht: Nicht auf den Lack auftragen.
  • 4-6 erbsengroße Tupfer eignen sich für ca. 40 x 40 cm Lackfläche.
  • Verweilen Sie beim Polieren nie zu lange auf einer Stelle, arbeiten Sie optimalerweise nach dem „Kreuzgang“- Muster (Maschine in gleichmäßigen Bewegungen im Schachbrettmuster mit Kreiselbewegungen über den Lack bewegen).

Tipp: Üben Sie auf Ecken, Kanten und Rundungen nur minimalen Druck aus und gleiten Sie leicht über diese Zonen hinweg. Der Polierschwamm liegt hier erfahrungsgemäß nicht voll auf. So wirkt an diesen Stellen die Kraft immer nur auf wenige Quadratzentimeter.

  • Anfänger arbeiten zu Beginn mit dem geringstmöglichen Druck und dem sanften Pad.
  • Wenn Sie so kein Polierergebnis feststellen können, erhöhen sie den Druck, die Drehzahl oder die Härte des Pads.
  • Nach der Politur verwenden Sie spezielle Versiegelungen mit schützenden Substanzen und Wachsen.
  • Zum Abschluss gehen Sie per Hand noch einmal mit einem Poliertuch über eventuelle Unebenheiten.

5. Wartung und Pflege einer Poliermaschine

Kratzer

Kratzer, die bis auf die Grundierung reichen, sind ein Fall für die Lackauffüllung beziehungsweise eine Neulackierung. Hier hilft auch die beste Poliermaschine nichts. Kratzer, die bis auf die Grundierung gehen, erkennen Sie an der zum Lack abweichenden Farbe. Bei allen anderen Kratzern können Sie eine Poliermaschine verwenden.

Nach dem Gebrauch der Poliermaschine sollte diese immer direkt einer Reinigung unterzogen werden. Dazu nehmen Sie das Gerät zunächst vom Netzbetrieb. Zunächst reinigen Sie das Kabel, da dieses die ganze Zeit auf dem Boden gelegen hat. Hierfür eignet sich ein normales Mikrofasertuch. Danach können Sie die Maschine mit einem Allzweckreiniger putzen und anschließend bei Bedarf noch ein bisschen Kunststoffpflege verwenden. Sollte sich an den Stütztellern viel Politur befinden, bauen Sie diese ab und waschen sie im Waschbecken mit heißem Wasser. Zur Not können Sie sie auch einweichen lassen. Wenn Sie eine Maschine besitzen, bei der die Pads mit Hilfe eines Klettstücks an der Maschine befestigt werden, können Sie auch das Klettstück reinigen. Das geht indem Sie es trocken abschrubben. Zum Abschluss reinigen Sie noch die Absauglöcher einfach mit normalen Wattestäbchen. Die Kohle, die sich im Motor befindet sollte alle 1-2 Jahre ausgetauscht werden um deren Zustand zu überprüfen. Das ist aber ein Wartungspunkt, der nicht allzu oft anfällt. Bei der Wartung und Pflege sollten Sie immer auch die Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung berücksichtigen.

6. Poliermaschinen im Test

Wichtig für die Kaufentscheidung sind für Kunden natürlich auch immer Produkttests und Kundebewertungen. Wir versuchen Ihnen durch unseren Poliermaschine Test die Entscheidung zu erleichtern, verweisen jedoch auch gerne auf weitere Testungen. Stiftung Warentest führt regelmäßige Tests zu verschiedenen Produkten durch. Leider gibt es aber noch keinen Poliermaschine Test von Stiftung Warentest. Dafür hat die Gesellschaft für Technische Überwachung GTÜ 2012 einen Test durchgeführt. Die GTÜ ist die größte amtlich anerkannte Kfz-Überwachungsorganisation.

Es wurden insgesamt acht Geräte aus unterschiedlichen Preisklassen getestet. Testobjekt war ein polierbedürftiger VW Golf älteren Baujahrs. Die Prüfung umfasste 12 Einzelwertungen in den vier großen Kategorien Ausstattung, Anwendung, Wirkung und Preis. Poliermaschine Testsieger wurde der 7 PM 03 von Kunzer, dicht gefolgt von dem AEG PE 150, die beide das Prädikat „sehr empfehlenswert“ erhielten. Der Flex PE 14-3 125 belegte den dritten Platz und wurde mit dem Prädikat „empfehlenswert“ ausgezeichnet. Fazit des Vergleichs: Die teureren Geräte, von Flex und Kunzer, ließen die billigeren Produkte in allen Kategorien weit hinter sich. Die höheren Anschaffungskosten lohnen sich, wie bei dem Testsieger Kunzer, also bei Poliermaschinen besonders.

Poliermaschine Test Poliertuch

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Poliermaschinen

7.1. Wo kann ich mir Poliermaschinen leihen?

Wenn Sie sich nicht extra eine Poliermaschine kaufen möchten, können sie diese auch bei den einzelnen Herstellern oder in Baumärkten leihen. Zudem gibt es unterschiedliche Internetseiten, die auf den Verleih unterschiedlicher Geräte spezialisiert sind. Dort kann man auch ohne Probleme eine Poliermaschine leihen.

Die BT-PO 90 von Einhell

Die BT-PO 90 von Einhell

7.2. Welchen Polieraufsatz verwende ich für was?

Es gibt unterschiedliche Polieraufsätze, die der Hersteller auch meist zum Gerät mitliefert. Die festeren Pads eignen sich für die gröberen Arbeiten mit einer groben Schleifplatte und einer hohen Drehzahl. Weichere Pads eignen sich für den Feinschliff. Die ganz weichen, häufig gewaffelten Pads sind für das Aufbringen des Wachses und die Versiegelung.

7.3. Was muss eine Poliermaschine alles können?

Eine Poliermaschine sollte nicht weniger als 700 Watt besitzen und mindesten 2000 Umdrehungen pro Minute schaffen. Sie sollte aus einem massiven, verschleißfesten Material bestehen und hochwertig verarbeitet sein. So hält sie auch dauerhafte und schwierige Einsätze ohne Ausfall problemlos durch. Je geringer die Drehzahl übrigens ist, desto einfacher ist der Poliervorgang. Und Sie verhindern so auch noch schwerwiegende Beschädigungen am Material.

7.4. Gibt es Poliermaschinen für Anfänger und Profis?

Für Profis eignen sich Poliermaschinen mit einer festen Drehzahl. Für Einsteiger sind Geräte mit einer verstellbaren Drehzahl besser.

7.5. Welche Politur soll ich verwenden?

Der Zustand des Autolacks bestimmt gemeinhin die Wahl der geeigneten Politur. Ist der Lack neu oder schon grundgereinigt, dann behandelt man ihn mit einem Hartwachs. Dieses schützt vor Witterungs- und Umwelteinflüssen. Zudem bringt es Glanz und einen Abperleffekt mit sich. Matte oder verwitterte Lacke lassen sich am besten mit ei-ner Autopolitur mit hohem Schleifmittelanteil behandeln. Mit deren Hilfe wird die zerstörte Lackschicht abgetragen, der Grauschleier verschwindet und die Farbe des Lacks wird aufgefrischt.

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