Das Wichtigste in Kürze
  • Bei der Kokosnusserde handelt es sich nicht um eine Erde im eigentlichen Sinne, sondern um zerkleinerte, gepresste Kokosfaser, die lose aber auch in Ziegel-, Pellets- oder Tablettenform erhältlich ist. Sie hat aufgrund ihrer hervorragenden Saugfähigkeit und Wasserspeicherkapazität immer mehr an Beliebtheit gewonnen und wird heutzutage von Gärtnern vielfältig eingesetzt. Die Kokoserde ist ein getrocknetes Substrat und daher fast unbegrenzt haltbar, jedoch im Vergleich zu klassischer Blumenerde nur ungefähr ein Drittel so schwer.

1. Woraus wird Kokoserde genau hergestellt?

Kokoserde wird aus Fasern der Kokospalme hergestellt und ist in loser oder gepresster Form erhältlich. Die Kokoserde ist rein organisch und beinhaltet daher keinen Torf, Dünger, Ton oder Ähnliches. Zahlreiche Kokoserden-Tests im Internet zeigen, dass Kokoserde zwar biologisch abbaubar ist, jedoch nicht zwingend in einem biologisch betriebenen Betrieb hergestellt wird.

2. Welche Vorteile hat Kokoserde in gepresster Form?

Gepresste Kokoserde ist sehr praktisch und braucht weniger Platz als herkömmliche Blumenerde. Die meisten Kokoserden aus unserem Vergleich sind in kleinen gepressten Ziegeln erhältlich, die durch die Zugabe von warmem Wasser aufquellen. Somit können Sie beispielsweise aus einem 650 g schweren Ziegel bis zu 10 Liter Kokoserde herstellen. Die Kokoserde bleibt locker, aufnahmefähig und sorgt für eine bessere Wurzelbelüftung, wodurch das Wachstum der Pflanzen gefördert wird. Die beste Kokoserde ist in einem Beutel erhältlich, der direkt zum Aufquellen eingesetzt werden kann. Ein wesentlicher Vorteil von gebrauchsfertiger Erde gegenüber Kokoserde zum Aufquellen ist, dass Sie mit ihr direkt ohne Vorbereitung mit dem Arbeiten loslegen können, da sie sofort einsatzbereit ist.

3. Mit welchen Pflanzen sollte man am besten einen Kokoserde-Test machen?

Kokoserde ist für alle Garten-, Topf- oder Balkonpflanzen anwendbar. Jedoch sind Kokosfasern relativ nährstoffarm, weshalb wir Ihnen raten, die Kokoserde mit Blumenerde zu vermischen. Je nach Bedarf können Sie auch Sand oder Perliten hinzugeben. Da diese Erde keine Düngemittel enthält, ist die Kokoserde die perfekte Aussaat- und Anzuchterde. Düngefreie Erde bietet eine optimale Basis für das Wachstum von starken Wurzeln.

In diversen Kokoserden-Tests im Internet hat sich die Kokosnusserde als klarer Testsieger bei Erden für Terrarien herausgestellt. Die ungedüngte und torffreie Kokoserde ist die ideale Einstreu für Regenwald- und Feuchtterrarien. Suchen Sie also einen neuen Untergrund für Ihre Terrarienbewohner, dann empfehlen wir Ihnen, eine Kokoserde zu kaufen. Lagern Sie gerne auf Vorrat, dann entscheiden Sie sich für platzsparende Kokoserde in Ziegelform.

Leben Sie in einer sehr regenreichen Region, dann empfehlen wir Ihnen, Kokoserde zur Erde von wassersensiblen Pflanzen zu mischen. Der Grund: Die Kokosnusserde speichert Wasser besonders gut und gibt dieses gleichmäßig an die Pflanzen ab, ohne sie zu verwässern.

kokoserde im test