Terrarium Test 2017

Die 7 besten Terrarien im Vergleich.

Repiterra Terrarium Repiterra Terrarium
Repiterra Terrarium für Bartagame Repiterra Terrarium für Bartagame
Serina Panorama Terrarium Rio Serina Panorama Terrarium Rio
Repiterra Terrarium für Reptilien Repiterra Terrarium für Reptilien
Exo Terra PT2654 Exo Terra PT2654
Exo Terra – Natürliches Terrarium aus Glas Exo Terra – Natürliches Terrarium aus Glas
Exo Terra Faunarium Exo Terra Faunarium
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Repiterra Terrarium Repiterra Terrarium für Bartagame Serina Panorama Terrarium Rio Repiterra Terrarium für Reptilien Exo Terra PT2654 Exo Terra – Natürliches Terrarium aus Glas Exo Terra Faunarium
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
02/2017
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
12/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
02/2017
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Bewertung1,8gut
02/2017
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Bewertung1,9gut
12/2016
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Bewertung2,0gut
12/2016
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Bewertung2,2gut
01/2017
Kundenwertung
81 Bewertungen
28 Bewertungen
35 Bewertungen
81 Bewertungen
24 Bewertungen
1 Bewertungen
26 Bewertungen
Typ klas­si­sches Terra­rium klas­si­sches Terra­rium klas­si­sches Terra­rium klas­si­sches Terra­rium klas­si­sches Terra­rium klas­si­sches Terra­rium Trans­port-Terra­rium
Maße
LxTxH
150 x 80 x 80 cm
u. a. 150 x 60 x 60
120 x 60 x 60
80 x 40 x 40
120 x 60 x 60 cm 120 x 60 x 80 cm 80 x 40 x 40 cm 30 x 30 x 30 cm 60 x 45 cm ver­schie­dene Größen
von 36 x 21 x 16 cm
bis 46 x 30 x 17 cm
MaterialHolz isoliert Wärme besonders gut, Glas ist dafür hygienischer und einfacher zu reinigen. Aluminium-Gaze sorgt für eine optimale Belüftung des Terrariums. Holz Holz Holz Holz Glas Glas Kunst­stoff
BelüftungWo die Belüftungsschlitze angebracht sind, ist wichtig für die Platzierung des Terrariums.

Bei einer Seitenbelüftung ist beispielsweise darauf zu achten, dass die Öffnungen nicht von angrenzenden Schränken oder Wänden blockiert werden.
wahl­weise mit Front- oder Sei­ten­be­lüf­tung Front­be­lüf­tung Sei­ten­be­lüf­tung Sei­ten­be­lüf­tung Front­be­lüf­tung Front­be­lüf­tung Decken­be­lüf­tung
ausbruchsicherAusbruchsicher ist ein Terrarium, wenn es gut verarbeitet und dicht verschlossen ist, sodass auch kleinere Tiere nicht durch Spalten oder Lücken in den Türen flüchten können.
für tropische Tiere Ja Nein Ja Nein Ja Ja Ja
für kletternde Tiere Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein
für Insekten Ja Ja Ja Ja Ja Nein Ja
für Kleintiere Ja Ja Ja Ja Nein Ja Ja
Beispiel-ArtenFür welche Tiere ein Terrarium geeignet ist, hängt in erster Linie von den Maßen ab.

Bestimmte Arten wie Bartagame benötigen mehr Platz als z.B. Spinnen oder Insekten.

Für baumbewohnende und kletternde Tiere wird mehr Höhenausdehnung empfohlen als für nicht-kletternde Tiere.

Darüber hinaus benötigen manche Arten ein tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit, wofür Terrarien aus unbehandeltem Holz nicht geeignet sind.
z.B. Ägyp­ti­sche Land­schild­kröte, Hamster z.B. Bar­ta­game, Hamster z.B. Ägy­p­­ti­­sche Lan­d­­schil­d­kröten, Schlangen, Bar­ta­­game z.B. Ägyp­ti­sche Land­schild­kröte, Hamster z.B. Vogel­spinnen, Skor­pione, Stab­sch­re­cken z.B. Ägyp­ti­sche Land­schild­kröten, Schlangen, Echsen Rep­ti­lien, Amphi­bien, Spinnen, Insekten, Mäuse
Vorteile
  • indi­vi­du­elle Umge­stal­tung leicht mög­lich
  • Glas-Schie­be­türen erleich­tern Rei­ni­gung und Tierpf­lege
  • Holz kann mit bei­lie­gendem Mittel ver­sie­gelt werden
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • indi­vi­du­elle Umge­stal­tung leicht mög­lich
  • Glas-Schie­be­türen erleich­tern Rei­ni­gung und Tierpf­lege
  • ein­fache Mon­tage dank Vor­boh­rungen
  • Glas-Schie­be­­türen erleich­­tern Rei­­ni­­gung und Tierpf­­lege
  • sehr beson­dere Optik
  • indi­vi­­du­elle Umge­­­stal­­tung leicht mög­­lich
  • indi­vi­du­elle Umge­stal­tung leicht mög­lich
  • Glas-Schie­be­türen erleich­tern Rei­ni­gung und Tierpf­lege
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • Beleuch­tungs­system erleich­tert die Beo­b­ach­tung im Dun­keln
  • Ther­mo­meter + Hygro­meter für Tro­pen­ha­bi­tate
  • viel Extra-Zubehör für das Wohl­be­finden des Tieres
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • was­ser­dichter Boden
  • sta­pelbar
  • kom­p­lett abnehm­bare Abde­ckung – leicht zu rei­nigen
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Erhältlich bei
  • Amazon ca. 140 €
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Terrarium-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Terrarium bringt einen Hauch von Exotik in Ihr Wohnzimmer und ist der Einstieg in ein faszinierendes Hobby. Beachten Sie allerdings, dass die Terraristik einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand für die Pflege des Terrariums und seine Bewohner mit sich bringt.
  • Ob ein klassisches Holzterrarium oder ein Hochterrarium aus Glas für Sie das Richtige ist, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Jede Tierart, die im Terrarium gehalten werden kann, hat ihre ganz eigenen Bedürfnisse an den von Ihnen geschaffenen Lebensraum. Bodenbewohnende Bartagamen fühlen sich im warmen und trockenen Holzterrarium am wohlsten. Einige baumbewohnende Schlangen dagegen bevorzugen ein tropisches Klima, welches Sie in einem gläsernen Hochterrarium am besten erzeugen können.
  • Große Tiere benötigen eine ausgedehnte Grundfläche: Für Tierarten, die wie die Bartagame im ausgewachsenen Zustand einen halben Meter oder mehr messen, empfehlen wir in jedem Fall Terrarien mit einer großzügigen Grundfläche von mindestens 100 x 125 cm.

Terrarium Test
Sie lieben Tiere, aber Hund, Katze und Nager sind Ihnen zu gewöhnlich? Sie sind fasziniert von krabbelnden und sich schlängelnden Exoten? Wie der Käfig für den Hamster, so ist das Terrarium die geeignete Behausung für Reptilien, Amphibien, Spinnen, Frösche und Schlangen.

Egal ob ein Terrarium aus Glas oder ein Terrarium aus Holz – hier erfahren Sie, worauf es in der Terraristik ankommt und welche Behausung zu welchem Terrarium-Tier passt. Informieren Sie sich in unserem Terrarien-Vergleich 2017, worauf Sie beim Kauf unbedingt achten sollten und welche Kriterien Ihr persönlicher Terrarien-Vergleichssieger erfüllen muss.

1. Das Terraristik-Einmaleins

Die Haltung von Terrarium-Tieren ist deutlich anspruchsvoller als von Laien häufig angenommen. Damit sich die exotischen Geschöpfe in ihrem Heim wohlfühlen, wird der an sich nackte Kasten aus Holz, Glas oder Kunststoff mit einer besonderen Terrarium-Einrichtung ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise Terrarium-Pflanzen und eine geeignete Beleuchtung. Manche Tierarten haben auch speziellere Bedürfnisse, die Sie als Terrarianer erfüllen müssen.

Ein Schlangen-Terrarium benötigt etwa Liegeflächen in Form von dicken Ästen. Wenn Sie in Ihrem Terrarium Bartagamen halten möchten, bieten Sie ihnen am besten einige Heizfelsen als Sonnenplätze an. Und auch die klimatischen Bedingungen im Terrarium müssen den Arten angepasst sein.

Viele Terrarien lassen sich daher mit technischen Geräten zur Regulierung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausrüsten. Für die Pflege des Terrariums und seiner Bewohner sind alle Terrarien mit Türen ausgestattet, die zur Fütterung der Tiere und zur Säuberung ihrer Behausung von außen geöffnet werden können.

Damit niemand unbemerkt ausbüxt, achten Sie beim Kauf Ihres Terrariums auf dicht schließende Türen.

2. Welche Terrarium-Typen gibt es?

Hamster Terrarium Rückwand Faunarium

Ein klassisches Glasterrarium – gut geeignet für kleine Echsen-Arten.

Die verschiedenen Terrarien-Typen sind natürlich in erster Linie den unterschiedlichen räumlichen und klimatischen Bedürfnissen der gehaltenen Tiere geschuldet. Doch auch der Ihnen zur Verfügung stehende Wohnraum entscheidet mit darüber, welcher Terrarium-Typ für Sie geeignet ist.

Informieren Sie sich in unserem Terrarien-Vergleich über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Ihnen als Terrarien-Besitzer offen stehen, und entscheiden Sie selbst, welches das beste Terrarium für Ihre Ansprüche und die Bedürfnisse Ihrer Tiere ist.

2.1. Klassisches Terrarium: viel Grundfläche für Bodenbewohner

Ein klassisches Terrarium hat eine rechteckige Grundfläche und eine geringe Ausdehnung nach oben. Es ist vor allem für am Boden lebende Arten geeignet, die eine ausreichend große Grundfläche benötigen. Eingerichtet werden diese Terrarien je nach Vorliebe der darin gehaltenen Tiere mit Höhlen, Terrarienpflanzen und Heizfelsen. Die Anschaffungskosten können je nach Ausstattung variieren.

2.2. Hochterrarium: Baumbewohner wollen hoch hinaus

Nano-Terrarium

Ein Nano-Terrarium von Lucky Reptile.

Ein Hochterrarium hat im Gegensatz zum klassischen Terrarium eine relativ kleine rechteckige Grundfläche und dafür umso mehr Ausdehnung in die Höhe. Vor allem kletternde und baumbewohnende Tiere wie manche Schlangen- oder Spinnenarten, benötigen viel Luft nach oben. Zur Ausstattung gehören in  jedem Fall verschiedene Klettermöglichkeiten, z.B. wie hoch gewachsene Pflanzen und vertikal platzierte Äste.

2.3. Eckterrarium: Terrarium und Kunstwerk in einem

Ein Eckterrarium – wie das Modell XXL-Eckterrarium von Serina – kommt mit einer großzügigen Grundfläche ab etwa 100 x 100 cm daher und bietet darüber hinaus viel Platz nach oben. Es ist daher ebenfalls vor allem für kletternde und baumbewohnende Tiere geeignet. Sofern eine Gruppenhaltung für die betreffende Art empfehlenswert ist, können dank des großen Platzangebots auch mehrere Tiere in diesem Terrarium gehalten werden.

Die Größe dieses OSB-Terrariums und die Einsehbarkeit von mehreren Seiten machen diesen Terrarium-Typ zum Mittelpunkt Ihres Wohnzimmers: Mithilfe einer aufwändigen Bepflanzung, eines geeigneten Beleuchtungssystems und faszinierender tierischer Bewohner wird das Terrarium zum heimischen Gesamtkunstwerk. Es ist jedoch recht kostspielig in der Anschaffung.

2.4. Nano-Terrarium: Für Miniatur-Exoten

Bevorzugen Sie anstatt eines mannshohen Urwalds hinter Glas eher ein kleines, überschaubares Terrarium, in dem Sie Ihren achtbeinigen Liebling jederzeit im Blick haben? Dann ist das Nano-Terrarium (auch Mini-Terrarium genannt) für Sie die richtige Wahl. Wegen ihrer geringen Gesamtgröße bestehen sie meist ganz aus Glas und sind daher von allen Seiten sehr gut einsehbar.

Allerdings sind nur wenige Arten für die Haltung im Nano-Terrarium geeignet. Dazu zählen beispielsweise einige Vogelspinnen und manche Insekten, z.B. Gottesanbeterinnen. So ein Spinnen- und Insekten-Terrarium ist vergleichsweise günstig in der Anschaffung und hält auch den Stromverbrauch gering.

Terrarium 2. Teaser

3. Kaufberatung für Terrarien: Für jedes Tier ein passendes Heim

Terrarium Abdeckung Filter Futter Faunarium

Überlegen Sie sich im Voraus genau, ob Sie ein Wasserschildkröten- oder ein Landschildkrötenterrarium benötigen.

Bevor Sie sich ein Terrarium kaufen, sollten Sie sich einige wichtige Fragen stellen:

  • Welche Tier-Art möchte ich halten?
  • Wie hoch dürfen die Kosten für dieses neue Hobby im Monat höchstens sein?
  • Wie viel Platz habe ich in meiner Wohnung zur Verfügung?

Wir haben in unserem Terrarien-Vergleich die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengefasst: Achten Sie unbedingt auf die richtigen Maße und auf ein Material, welches für das im Terrarium erzeugte Klima geeignet ist.

3.1. Maße

In einem Faunarium lassen sich Ihre Tiere leicht transportieren.

In einem Faunarium lassen sich Ihre Terrarien-Tiere leicht transportieren.

Die Maße sind entscheidend: Während manche Insekten-Arten sich auch auf kleinem Raum pudelwohl fühlen, bedarf es für ein Leopardengecko-Terrarium oder auch ein Kornnatter-Terrarium einer stattlichen Größe. Beachten Sie, dass ein großes Terrarium sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt teurer ist als ein Terrarium der Miniatur-Kategorie.

Besonders günstig in der Anschaffung sind die sogenannten Faunarien. Diese sehr kleinen Terrarien sind meist aus Kunststoff und werden wegen ihrer geringen Größe nur als Übergangsbehausung verwendet. Terrarianer kaufen diese praktischen Transportboxen meist als Terrarium-Zubehör: Denn mithilfe eines Faunariums kann man Reptilien und andere Exoten sicher transportieren oder sie bei Bedarf übergangsweise voneinander getrennt halten.

Doch welche Maße muss die dauerhafte Behausung Ihres Terrarium-Tieres sein, damit es dort artgerecht leben kann?

Die Stiftung Warentest hat zwar leider noch keine Terrarien getestet, doch sie verweist auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, wonach Wasserschildkröten auch in kleinen Wohnungen ein ausreichend großes Terrarium mit Wasserbecken zur Verfügung gestellt werden muss. Die Haltung in einer kleinen Plastikschale wird als nicht artgerecht angesehen. Die ganze Meldung können Sie hier nachlesen.

Welche Größe tatsächlich ausreichend ist, hängt von der gehaltenen Tierart und der Anzahl der zusammen gehaltenen Exemplare ab. Informieren Sie sich in unserer Tabelle über die Bedürfnisse einiger ausgewählter Arten hinsichtlich Raum und Erfahrung in der Haltung.

Art geeignet für empfohlene Terrarienmaße (für 1 – 2 ausgewachsene Tiere)
Bartagame Anfänger Geeignet für diesen Bodenbewohner ist ein klassisches Terrarium aus Holz, z.B. das Terrarium für Bartagame von Repiterra.

  • ca. 125 x 100 x 75 cm
Kornnatter Anfänger Für diesen Baumbewohner empfehlen wir ein Hochterrarium, z.B. das Holzterrarium für Reptilien von Repiterra.

  • ca. 120 x 60 x 90 cm
Rotaugenlaubfrosch Anfänger bis Fortgeschrittene Dieser Baumbewohner fühlt sich wie die Kornnatter in einem Hochterrarium am wohlsten, z.B. im Hagen Exo Terra Glas-Terrarium.

  • ca. 50 x 30 x 60 cm
Mexikanische Rotknie-Vogelspinne Anfänger bis Fortgeschrittene Geeignet für diesen Einzelgänger ist ein klassisches Glasterrarium z.B. das Exo Terra Terrarium PT2654.

  • ca. 25 x 25 x 30 cm
Griechische Landschildkröte Fortgeschrittene Geeignet für dieses anspruchsvolle Tier wäre nur ein Modell mit einer sehr großen Grundfläche wie das XXL Eckterrarium von Serina. Beachten Sie, dass Schildkröten im Sommer am liebsten im Freigehege untergebracht werden möchten. Sie sollten nur den Winter im Schildkröten-Terrarium verbringen.

  • ca. 200 x 100 x 50 cm

3.2. Material

Chamäleons sind Eigenbrötler

Wenn Sie mehrere Chamäleons halten möchten, dann setzen Sie sie bitte nicht zusammen in ein Chamäleon-Terrarium. Verwenden Sie im Idealfall mehrere Holzterrarien mit Frontglasscheiben und sorgen Sie auf diese Weise für eine Sichtbarriere zwischen den Tieren.

Terrarien werden in der Regel aus Holz oder Glas, in selteneren Fällen auch aus Kunststoff oder Metall-Gaze hergestellt. Für Terrarium-Tiere, die ein feuchtwarmes Klima und viele tropische Terrarium-Pflanzen um sich herum benötigen, empfehlen wir Ihnen ein Glasterrarium. Es hält der Feuchtigkeit deutlich besser stand als ein Modell aus Holz. Achten Sie bei der Einrichtung eines feuchtwarmen Habitats außerdem darauf, dass Kabelkanäle zum Anschließen der nötigen Geräte zur Regulation der Temperatur und Luftfeuchtigkeit vorhanden sind.

Holzterrarien haben dafür bessere wärmeisolierende Eigenschaften und sind besonders für Wüstenhabitate geeignet, wie sie Bartagamen bevorzugen. Doch auch auf den Durchblick kommt es an: Für den Terrarianer ist ein Glasterrarium mit Rundum-Einsicht reizvoller, doch ein Chamäleon sieht das unter Umständen ganz anders. Diese Tiere sind absolute Einzelgänger und möchten nicht einmal durch eine Scheibe Blickkontakt zu ihren Artgenossen haben.
Hier haben wir noch einmal die Vor- und Nachteile von Terrarien aus Holz für Sie zusammengefasst:

  • besonders gut geeignet für trockene, warme Habitate (z.B. für ein Gecko-Terrarium)
  • etwas preisgünstiger in der Anschaffung als die Variante aus Glas
  • Modifikationen möglich – OSB-Platten können nachträglich um zusätzliche Bohrlöcher oder Lüftungsschlitze erweitert werden
  • weniger einsehbar als Modelle aus Glas
  • aufwendiger zu reinigen als Glas-Terrarien
  • nicht geeignet für Feuchthabitate (z.B. ein Wasserschildkröten-Aquarium)

4. Pflege und Reinigungstipps

Für die Reinigung Ihres Terrariums gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten:

  • keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden
  • entweder Spezialreiniger aus dem Zoofachhandel oder nur warmes Wasser verwenden
  • Holzterrarien am besten mit einem Dampfreiniger säubern

Schauen Sie sich im folgenden Video an, wie ein Terrarium gereinigt wird:

5. Fragen und Antworten rund um das Terrarium

5.1. Welche wichtigen Marken und Hersteller gibt es?

  • Exo Terra
  • Lucky Reptile
  • Zoo Med
  • Diversa
  • Repiterra
  • Serina
  • ZGM
  • PawHut
  • Dehner
  • DEMA
  • Sera

5.2. Wie viel Strom verbraucht ein Terrarium?

Die Stromkosten für Ihr Terrarium hängen davon ab, wie viele elektrische Geräte Sie in diesem Zusammenhang regelmäßig in Betrieb haben. Wenn tagsüber lediglich die Grundausstattung an Terrarium-Beleuchtung angeschaltet wird, ist monatlich mit einem Stromverbrauch von etwa 20 bis 25 kWh zu rechnen. Das entspricht Stromkosten von nicht mehr als 5 €.

Sollte Ihr Terrarium allerdings zusätzlich mit Schwarzlicht-Röhren für die nächtliche Beobachtung Ihrer tierischen Mitbewohner sowie mit Heizmatten zur Temperaturregulation und einer extravaganten Terrarium-Deko, z.B. mit LED-beleuchteten Wasserfällen, ausgestattet sein, können schnell monatliche Kosten von 100 € und mehr auf Sie zukommen.

Hinweis: Grundsätzlich steigt der Stromverbrauch mit der Größe des Terrariums. Beachten Sie außerdem, dass tagaktive Terrarientiere meist einen geringeren Stromverbrauch verursachen als nachtaktive.

5.3. Wie baue ich ein Terrarium?

Wer eine maßgeschneiderte Behausung für seine Tiere benötigt, kann sich aus Grobspanplatten, einigen Lüftungsgittern und Metall-Gaze oder Glas-Schiebtüren aus dem Fachhandel ein OSB-Terrarium (also ein Terrarium aus Grobspanplatten) selber bauen.

Insbesondere für Terrarium-Anfänger sind etwas weniger anspruchsvolle Arten und die dazu gehörigen einfach gehaltenen Terrarien ohne viel aufwendige Technik gut geeignet. Wer für sein individuell gestaltetes Terrarium eine Bauanleitung benötigt, wird hier fündig.

5.4. Wie wird ein Terrarium beheizt?

Ein Heizfelsen der Marke Exo Terra.

Ein Heizfelsen der Marke Exo Terra.

Viele Terrarien müssen genauso wie Aquarien auch beheizt werden. Dafür bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: Klassisch wird eine Wärmelampe eingesetzt, die entweder hinter einem Schutzgitter direkt im Inneren des Terrariums angebracht wird oder die ihre Wärme von außen durch die Gaze-Abdeckung an die Tiere abgibt.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Heizmatten fürs Terrarium, die unterhalb des Substrats ausgelegt werden und wie eine Fußbodenheizung funktionieren. Eine Alternative zu den Heizmatten sind auch die so genannten Heizkabel.  Sie haben den Vorteil, dass sie komplett an der Außenseite des Terrariums installiert werden können, sodass die Tiere nicht mit den Kabeln in Berührung kommen.

Besonders für wärmeliebende Tiere wie Bartagamen ist allerdings der Heizfelsen die artgerechteste Beheizungsmöglichkeit. Wie es ihrer Natur entspricht, können sich die Bartagamen direkt auf diesem warmen Felsen niederlassen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Darüber hinaus sind Heizfelsen so ansprechend gestaltet, dass sie zusätzlich eine dekorative Wirkung haben.

Vergleichssieger
Repiterra Terrarium
sehr gut (1,4) Repiterra Terrarium
81 Bewertungen
139,99 € zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Repiterra Terrarium für Bartagame
gut (1,5) Repiterra Terrarium für Bartagame
28 Bewertungen
82,99 € zum Angebot »
Kommentare (2)
  1. Turtle-Fan55 sagt:

    Hallo!
    Ich halte seit einigen Monaten zwei Landschildkröten in einem Schildkröten-Terrarium. Für die warme Jahreszeit möchte ich für die beiden einen großen Auslauf in meinem Garten anlegen. Leider habe ich zwei linke Hände und möchte so wenig wie möglich selber zusammen bauen müssen. Gibt es so etwas zu kaufen?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Lieber Leser,

      vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Terrarien-Vergleich.
      Wenn Ihnen daran gelegen ist, Ihren neuen Schildkrötenauslauf sofort und ohne komplizierten Aufbau nutzen zu können, möchten wir Ihnen das Alsino Schildkrötenhaus mit Auslauf empfehlen. Bitte beachten Sie aber, dass dieses Modell für eher kleinere Arten gedacht ist.

      Erholsame Stunden im Freien wünscht das Vergleich.org-Team

      Antworten
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