3.1. Materialqualität – wer ist härter im Nehmen, wer pflegeleichter?

Gugelhupfformen aus Metall sind besonders robust und langlebig.
Vergleich.org hat bei Gugelhupfformen 2 Materialfavoriten:
- Metall
- Silikon
Metallformen sind besonders robust und langlebig. Die Gugelhupfform aus Silikon ist leicht und lässt sich platzsparend verstauen. Beide Materialien sind backofengeeignet und halten hohen Temperaturen stand. Auf rostfreie Materialien sollten Sie beim Kauf einer Metallform für Gugelhupf immer achten, auch Schnitt- und Kratzfestigkeit zahlen sich aus. Silikon ist hart im Nehmen, einfache Messer machen dem Material nichts aus. Leicht tut sich Silikon auch mit der Spülmaschine, wohingegen die meisten Metallformen die Handwäsche bevorzugen.
» Mehr Informationen 3.2. Antihaftbeschichtung schneidet in vielen Testberichten zu Gugelhupfformen gut ab
Die Antihaftbeschichtung ist bei Gugelhupfformen für viele das ausschlaggebende Kaufkriterium, denn der Gugelhupf soll sich nach dem Backen bestmöglich leicht aus der Form lösen, ohne den Kuchen zu zerbröseln. Das Einfetten gehört bei Metallformen in der Regel dazu, selbst wenn diese beschichtet sind, geht man mit dem Einfetten auf Nummer sicher. Silikonformen hingegen brauchen nicht eingefettet zu werden. Die materialeigene Antihaftbeschichtung übernimmt das problemlose Herauslösen.
3.3. Gugelhupfform-Test im Internet zeigen, dass die Abmessung für die Personenanzahl entscheidend ist
Die wichtigste Maßangabe für die beste Gugelhupfform ist der Durchmesser sowie die Höhe, denn sie bestimmen die Teigmenge und somit die Größe des Kuchens. Eine kleine Mini-Backform mit zum Beispiel 16 cm ist passend, wenn die beste Freundin vorbeischaut oder Sie eine kleine, selbstgebackene Freude verschenken möchten.

Kaufen Sie eine Form, die groß genug für Ihr Vorhaben ist.
Große Backformen mit 22 cm, 25 cm oder sogar eine Gugelhupfform mit 32 cm sind also besser geeignet, wenn Besuch von Freunden oder der Familie ansteht.
Da die meisten Gugelhupfformen in den Maßen nahe beieinander liegen, macht es für die Teigmenge der meisten Rezepte keinen Unterschied und ist den eigenen Vorlieben überlassen. Allerdings sollten Sie ggf. die Temperatur und Backzeit anpassen, da diese variieren können.
Hinweis: Die Höhe des Randes kann beim Kauf der Gugelhupfform eine entscheidende Rolle spielen, denn dieser entscheidet das für den Gugelhupf typische Aussehen mit.

Das Material aus dem diese Birkmann-Gugelhupfform „Baker’s Best“ besteht, ist Karbonstahl, wie wir erfahren.
3.3. Vorteile & Nachteile
In der folgenden Übersicht hat Vergleich.org die Vor- und Nachteile von Gugelhupfformen aus Metall und Silikon auf einen Blick für Sie zusammengefasst:
Metall
Vorteile- robust & formstabil
- oftmals antihaftbeschichtet
- traditionelles Küchenaccessoire
- problemlos zu transportieren
Nachteile- muss in der Regel eingefettet werden
- nicht immer spülmaschinenfest
- zerkratzt leicht(er)
Silikon
Vorteile- sehr leicht
- platzsparend verstaubar
- materialeigene Antihaftbeschichtung
- leichtes Herauslösen des Teiges
- kalorienarmes Backen
- lebensmittelecht
- auch geeignet für säurebeständige Teigsorten
Nachteile- synthetisches Material
- weniger formstabil
Hallo, vor Jahren wollte ich einen Marmorkuchen in einer solchen Form backen, aber im Ofen ist mir dann ca. der halbe Teig „weggelaufen“. Das war eine ganz schöne Sauerei und danach habe ich mich an Kastenformen gehalten. Nun möchte ich es aber nochmal wagen (möchte einen Oster-Hefezopf backen). Wissen Sie vielleicht, was damals der Fehler war und mit welcher Form ich das vermeiden kann?
Liebe Leserin,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Vergleich von Gugelhupfformen.
Ganz genau können wir Ihren damaligen Fehler natürlich nicht nachvollziehen, aber zwei Varianten bzw. eine Kombination aus den beiden sind denkbar: Vielleicht haben Sie zu viel Backtriebmittel (Backpulver oder Hefe) verwendet und der Teig ist dadurch im Backofen zu stark aufgegangen. Möglich ist auch, dass Sie eine zu kleine Gugelhupfform hatten und der Teig deshalb übergelaufen ist.
Wir raten Ihnen, sich bei der Verwendung von Backtriebmittel immer genau an das Rezept zu halten oder nur vorsichtig die Menge zu erhöhen. Außerdem sollten Sie sich für eine möglichst große Form entscheiden, damit Ihre Backware genug Platz zum Aufgehen hat. Eine Form mit einem Durchmesser von 25 cm ist z. B. für einen Oster-Hefezopf geeignet.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Backen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team