Elektrorollstuhl Test 2017

Die 3 besten elektrischen Rollstühle im Vergleich.

Invacare Elektro-Rollstuhl Pronto Invacare Elektro-Rollstuhl Pronto
Invacare Elektro-Rollstuhl Bora Invacare Elektro-Rollstuhl Bora
Dietz Bechle Byte Listo Elektromobil Dietz Bechle Byte Listo Elektromobil
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Invacare Elektro-Rollstuhl Pronto Invacare Elektro-Rollstuhl Bora Dietz Bechle Byte Listo Elektromobil
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
09/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
09/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
09/2017
Kundenbewertung noch keine noch keine
1 Bewertungen
Typ Elek­tr­o­roll­stuhl Elek­tr­o­roll­stuhl Elek­tro­mobil
mit Motor Ja Ja Ja
Antriebsart Kantensteigfähig: überwindet Bordsteinkanten.
Wendig: Lenkmanöver gelingen auch bei wenig Platz.
Spurstabil: fährt auch in Kurven sicher.
Mit­tel­rad­an­trieb
wendig, spur­stabil
Hec­k­an­trieb
kan­ten­s­teig­fähig, spur­stabil
Hec­k­an­­trieb
kan­­ten­s­­tei­g­­fähig, spur­­stabil
Einsatzbereich Innen- und Außen­be­reich Innen- und Außen­be­reich Innen- und Außen­be­­reich
Geschwindigkeit 6 km/h 6 km/h 6 km/h
Sitzkomfort
Breite der Sitzfläche 45,5 - 50 cm 44 - 48 cm 45 cm
Sitzbreite verstellbar Ja Ja Nein
Belastbarkeit 136 kg 130 kg 133 kg
Eigengewicht 90 kg 98 kg 58 kg
Radanzahl 6
2 Kraf­t­räder, 4 Stütz­räder
4
2 Kraf­t­räder, 2 Stütz­räder
4
4 Kraf­t­räder
Kassenübernahme Grundsätzlich können die Kosten jedes in unserer Vergleichstabelle vorgestellten E-Rollstuhls von der Krankenkasse übernommen werden. Voraussetzung sind ein ärztliches Rezept sowie die speziellen Konditionen der jeweiligen Krankenkasse. Ja Ja Ja
mit Feststellbremse Ja Ja Nein
mit Kippschutz Als Kippschutz sind Stützräder hinten am Rollstuhl angebracht, die ein Kippen des Rollstuhls verhindern. Ja Ja Nein
mit Reflektoren Reflektoren sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, auch bei Dunkelheit. Nein Ja Nein
mit Schiebegriffen Nein Ja Nein
Armlehnen verstellbar Ja Nein Ja
Armlehnen abnehmbar Ja Nein Nein
Lehnen-Neigung verstellbar
bis zu 46 °
Sitz drehbar
um 90 ° in beide Rich­tungen
Sitz erhöhbar Ja Nein Ja
Fußstützen abnehmbar Nein Nein Nein
faltbar Nein Nein Ja
Vorteile
  • Sitz per Knopf­druck um 16 cm erhöhbar
  • mit Zen­tral­an­trieb: dreht sich auf der Stelle
  • sehr stabil: 6 Räder
  • Lie­fe­rung per Spe­di­tion inkl.
  • gut zu trans­por­tieren: unkom­p­li­ziert in 4 Teile zer­legbar
  • ein­fach hand­zu­ha­bender Zünd­ste­cker
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4,5 /5 aus 22 Bewertungen

Elektrorollstühle-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein elektrischer Rollstuhl wird von einem Motor angetrieben und eignet sich damit insbesondere für Nutzer mit geringer Körperkraft oder eingeschränkter Beweglichkeit der Arme. Auch für Personen ohne Unterstützung durch Angehörige oder eine Pflegekraft im Alltag ist er hilfreich.
  • Es gibt elektrisch angetriebene Rollstühle für den Innen- und Außenbereich sowie Modelle, die sich gleichermaßen für drinnen wie draußen eignen. Entscheidende Kriterien bei der Auswahl des besten Elektrorollstuhls sind die Faktoren (Verkehrs-)Sicherheit, Handhabung und Komfort.
  • Sind nicht Sie selbst, sondern eine angehörige, mit Ihnen befreundete oder bekannte Person betroffen, begegnen Sie dieser auf Augenhöhe und bieten Sie gegebenenfalls Ihre Unterstützung an.

Elektrorollstuhl Test

Einer Statistik zum Anteil von Schwerbehinderten an der deutschen Bevölkerung im Zeitraum der Jahre von 1995 bis 2013 zufolge waren im Jahr 2013 insgesamt 9,3 Prozent der Deutschen mit einer amtlich anerkannten schweren Behinderung gemeldet. 2011 ging man von schätzungsweise 1,6 Millionen Rollstuhlfahrern in Deutschland aus. Wie hoch die Ziffer aktuell ist, ist nicht präzise erfassbar. Wenn Sie selbst betroffen sind, stehen Sie vor der Frage, welcher Rollstuhl Ihre Bedürfnisse erfüllt.

Was sind die Vorteile eines elektrischen Rollstuhls verglichen mit einem manuellen Rollstuhl? Welche Arten von Elektrorollstühlen gibt es? Auf welche wichtigen Kaufkriterien muss geachtet werden? Die Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie in unserem umfangreichen Elektrorollstuhl Vergleich 2017.

1. Der Elektrorollstuhl erweitert Ihre Mobilität auf etwa 40 km

Wir empfehlen Ihnen einen Elektrorollstuhl, wenn…
  • …Sie Ihren Rollstuhl nicht selbst antreiben können
  • …Sie keine (oder selten eine) Begleitperson an Ihrer Seite haben
  • …Sie in einer Gegend mit hohen Steigungen wohnen und längere Wege zurücklegen müssen

Der Elektrorollstuhl ist eine Alltagshilfe aus dem Bereich der Krankenfahrstühle.

Es handelt sich hierbei um einen elektrisch angetriebenen Transport- bzw. Krankenfahrstuhl mit zwei Kraft- bzw. Antriebsrädern und zwei bis vier Stütz- bzw. Lenkrädern, den Sie selbst – meist über einen Hebel bzw. Steuerknüppel – steuern. Der elektrische Rollstuhl erweitert Ihren Aktionsradius und erleichtert Ihre eigenständige Fortbewegung auch auf unwegsamem Gelände.

Mit durchschnittlich 6 km/h bewegen Sie sich fort, wobei die Leistung des batteriebetriebenen Elektromotors für eine Distanz von etwa 40 km – also eine Gesamtzeit von etwa 6,5 h – ausreicht. Für den Antrieb benötigen Sie einen Satz Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit dem entsprechenden Ladegerät.

Kostenübernahme: Die gesetzlichen Krankenkassen kommen anteilig für die Stromkosten auf, die durch den Betrieb von elektrischen Hilfsmitteln entstehen. Vereinbaren Sie mit Ihrer Krankenkasse einen Termin zur Besprechung der Kostenbeteiligung.

Es gibt Elektrorollstühle für den Innen- und Außenbereich. Zu Letzteren zählt auch das Elektromobil. Modelle, die im Außenbereich genutzt werden, müssen entsprechend der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) verkehrssicher sein; u.a. mit Verkehrsbeleuchtung, Bremsen und Hupe.

Auch eine unkomplizierte Handhabung sowie ein hohes Maß an Komfort sind entscheidend: Bei den meisten Modellen sind die Arm- und Rückenlehnen individuell einstellbar. Auch kann der Sitz zum Ein- oder Aussteigen um 90° in beide Richtungen gedreht werden.

Diese Vor- und Nachteile bringt ein Elektrorollstuhl im Vergleich mit einem manuellen Rollstuhl:

  • mehr Mobilität im Alltag auch über weite, unwegsame Strecken
  • mehr Eigenständigkeit und Selbstständigkeit auch bei starker körperlicher Einschränkung
  • einmalig hohe Anschaffungskosten
  • laufende Stromkosten

Sie suchen ein nicht-motorisiertes Modell mit Selbstantrieb? Dann finden Sie ein geeignetes Modell in unserem ausführlichen Rollstuhl-Vergleich 2017.

2. Diese elektrisch angetriebenen Mobilitätshilfen gibt es

Wenn Sie sich für eine elektrische Mobilitätshilfe entscheiden, haben Sie die Wahl zwischen Elektrorollstuhl und Elektromobil. Worin unterscheiden sich diese? Und welche Ausführung eignet sich für Sie und Ihre Bedürfnisse?

Im Rahmen unserer Kaufberatung im Elektrorollstuhl-Vergleich 2017 haben wir die zwei Arten von elektrischen Fortbewegungshilfen für Sie gegenübergestellt.

Elektrorollstuhl Elektromobil
 Elektrorollstuhl Vergleich  elektromobile für senioren
Der Elektrorollstuhl (auch E-Rollstuhl genannt)…

  • …zählt laut StVZO als Kraftfahrzeug.
  • …benötigt eine Betriebserlaubnis durch den TÜV.
  • …ist versicherungspflichtig.
  • …läuft über einen batteriebetriebenen Motor (ca. 6,5 h reine Laufzeit).
  • …verfügt über eine Armatur mit Joystick und Bedienungsknöpfen.
  • …schafft eine Geschwindigkeit von etwa 6 km/h.
  • …hat eine Reichweite bis zu 40 km.
  • …kann sowohl als Rollstuhl für den Innen- als auch als Rollstuhl für den Außenbereich genutzt werden. Je nach Antriebsart ist der E-Rollstuhl besonders wendig und spurstabil.
Das Elektromobil (auch Elektro-Scooter genannt)…

  • …zählt laut StVZO als Kraftfahrzeug.
  • …benötigt eine Betriebserlaubnis durch den TÜV.
  • …ist versicherungspflichtig (ab > 6,5 km/h ist zusätzlich ein Mofa-Kennzeichen erforderlich).
  • …läuft über einen batteriebetriebenen Motor (ca. 6,5 h reine Laufzeit).
  • …verfügt über Lenkrad, Rückspiegel und Lichtanlage nach StVZO mit Blinkern, Reflektoren und Bremslicht.
  • …schafft eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h.
  • …hat eine Reichweite von bis zu 40 km.
  • …wird auch gerne als Seniorenmobil genutzt.
Fazit: Während der Elektrorollstuhl von Menschen mit Behinderung genutzt wird, wird der Elektro-Scooter hierzulande immer beliebter bei Senioren mit Gehschwäche (z.B. als Einkaufshilfe).

3. Die Antriebsart: Heckantrieb vs. Mittelradantrieb

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, einen Elektrorollstuhl zu kaufen, haben Sie die Wahl eines E-Rollstuhls mit Heckantrieb oder Mittelradantrieb. Sehen Sie die Eigenschaften der unterschiedlichen Typen auf einen Blick:

Elektrorollstuhl mit Heckantrieb Elektrorollstuhl mit Mittelradantrieb
 e-rollstuhl invacare elektrorollstuhl preis
  • Fahren im Außenbereich:
  • Fahren im Innenbereich:
  • Wendigkeit:
  • Spurstabilität:
  • Fahren im Außenbereich:
  • Fahren im Innenbereich:
  • Wendigkeit:
  • Spurstabilität:
Fazit: Die meisten Elektrorollstühle können drinnen wie draußen genutzt werden. Der elektrische Rollstuhl mit Heckantrieb ist wie im Bereich der manuellen Rollstühle die geläufigere Variante, komfortabler hingegen ist der elektrische Rollstuhl mit Mittelradantrieb. Am wenigsten verbreitet ist die Kategorie der elektrischen Rollstühle mit Frontantrieb: Diese sind wenig spurstabil.

4. Kaufkriterien für den besten Elektrorollstuhl: Darauf müssen Sie achten

4.1. Geschwindigkeit, Reichweite und Verkehrssicherheit

elektrorollstuhl produktvergleich

Mit einem höhenverstellbaren E-Rollstuhl bestimmen Sie selbst Ihre individuelle Sitzhöhe.

Die meisten elektrisch betriebenen Modelle erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 6 km/h, was etwa Schrittgeschwindigkeit entspricht. Die Reichweite wird von der Leistung der Batterie bestimmt. Generell genügt die Batterieleistung für eine Distanz von etwa 40 km, was wiederum einer reinen Fahrzeit von ca. 6,5 h entspricht.

Für die Verkehrssicherheit muss der E-Rollstuhl besonders wendig, spurstabil und kontrolliert lenkbar sein, um auch auf unebenem Boden sowie auf Steigungen sicher zu funktionieren. Außerdem muss er nach der StVZO mit Bremsen, Beleuchtung (u.a. Begrenzungsbeleuchtung, Parkbeleuchtung), Blinker, Rückspiegel, Reflektoren und Hupe ausgestattet sein.

rollstuhl elektroantrieb meyra rollstuhl

Eine E-Rollstuhl-Batterie.

Auch die Radanzahl bestimmt die Stabilität Ihres Geräts. Die meisten Modelle verfügen über vier Räder, davon je zwei Antriebs- bzw. Krafträder und zwei Stützräder. Die Stützräder dienen dazu, den E-Rollstuhl zusätzlich auszubalancieren. So können Sie auch kleinere Stufen oder Bordsteinkanten überwinden.

Das Eigengewicht des Rollstuhls darf nicht zu gering sein. Je höher das Gewicht, desto höher auch die Kippsicherheit. Die meisten E-Rollstühle wiegen um die 60 kg.

4.2. Sitzkomfort, Flexibilität und Handhabung

Elektrorollstuhl faltbar

Sehr praktisch für unterwegs: Ein faltbarer E-Rollstuhl.

Der Sitz ist meist aus einem mit Leder überzogenen Schaumstoffpolster und erinnert damit an einen Autositz. Wichtig für den Sitzkomfort ist die Sitzbreite. Bei einigen Modellen ist diese individuell verstellbar.

Die Armlehnen sind häufig zurückklappbar, manchmal sogar abnehmbar. An einer Armlehne befindet sich eine Armatur mit einem mit Reglern ausgestatteten Schaltpult. Ein Hebel, auch Joystick genannt, dient als Steuerknüppel.

Je nach Rahmenbauart ist der E-Rollstuhl sogar faltbar. Verfügt der Rollstuhl über einen Klapprahmen, kann er für Reisen platzsparend im Kofferraum Ihres Autos oder eines Reisebusses verstaut werden. Ein Faltrollstuhl ist die Voraussetzung dafür, dass Sie Ihren Urlaub behindertengerecht verbringen können.

4.3. Das ABC der Ausstattung: Rollstuhlzubehör

Mit diesem Rollstuhlzubehör sollte Ihr E-Rollstuhl für eine alltagstaugliche und komfortable Nutzung ausgestattet sein:

  • Armlehne, höhenverstellbar: für mehr Individualität und Komfort
  • Beleuchtung: für den öffentlichen Verkehr benötigt der E-Rollstuhl gemäß StVZO eine Beleuchtungsanlage (inkl. Blinker)
  • Bürgersteighilfe: unterstützt Sie beim Passieren von Bürgersteigen
  • Federung: für eine komfortable Fortbewegung
  • Fußrasten, hochschwenkbar: auf diesen können die Füße abgestellt und somit die Beine entlastet werden
  • Rückenlehne, einklappbar: praktisch für platzsparenden Transport (z.B. im Auto)
  • Sitz, verstellbar: je nach Modell lassen sich die Sitzbreite und Sitztiefe sowie die Lehnen-Neigung verstellen
  • Sitzkissen, abnehmbar: für mehr Individualität und Komfort
  • Spritzschutz: schützt vor Spritzern beim Durchqueren von nassem oder schlammigem Untergrund

Pflege: Als Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens ist der Rollstuhl nicht vor Verschmutzungen gefeit. Die Sitzfläche sowie die Rücken- und Armlehnen sollten regelmäßig mit einem feuchten Mikrofasertuch und etwas Reinigungsmittel gewischt werden. Noch mehr Pflege bedürfen die Räder, insbesondere dann, wenn Sie Ihre Mobilitätshilfe sowohl drinnen als auch als Outdoor-Rollstuhl nutzen. Eine Anleitung zum Rollstuhl-Putzen finden Sie hier.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Elektrorollstuhl

5.1. Wo kaufe ich den Elektrorollstuhl?

Aktivrollstuhl

Hochwertige Markenqualität: Der E-Rollstuhl Bora von Invacare.

Wo kann man den besten Elektrorollstuhl kaufen? Die größte Auswahl finden Sie im Sanitätsbedarf und mittlerweile auch im Online-Shop (z.B. Amazon). Geliefert wird der elektrische Rollstuhl vom Hersteller meist per Spedition.

Wenn Sie den Elektrorollstuhl günstig kaufen möchten, z.B., weil Sie ihn nur für einen Zeitraum der Überbrückung benötigen, lohnt es sich, auf das breite Angebot im Internet zurückzugreifen und gegebenenfalls einen gebrauchten Elektrorollstuhl zu kaufen (z.B. ebay).

Im speziellen Fall eines Reha-Aufenthalts können Sie sich erkundigen, ob Sie den Elektrorollstuhl mieten bzw. den Elektrorollstuhl leihen können. Ein Anbieter ist z.B. der RehaService Hutter. Unter der Rufnummer 04403 918291 werden Sie freundlich beraten und erhalten telefonisch Auskunft.

Einen Überblick über empfehlenswerte Hersteller und Marken erhalten Sie an dieser Stelle in unserem Elektrorollstuhl Vergleich 2017:

  • Gima
  • Invacare
  • Meyra
  • Sunrise Medical
  • Zemto

5.2. Hat die Stiftung Warentest schon einen Elektrorollstuhl-Test durchgeführt?

Die Stiftung Warentest hat noch keinen Elektrorollstuhl-Test durchgeführt und damit bisher keinen Elektrorollstuhl Vergleichssieger gekürt. Dafür gibt es in Ausgabe 01/2012 des test-Magazins einen Verbraucherhinweis zum Informationssystem REHADAT. Rehadat soll Personen mit Schwerbehinderung eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und in der Arbeitswelt ermöglichen.

So unterstützt REHADAT Menschen mit Behinderung (z.B. Mobilitätseinschränkung) bei der Integration in den Arbeitsmarkt – u.a. mit seiner Datenbank „Mobilität“. In dieser finden Sie, ergänzend zu unserem Ratgeber, umfassende Informationen zu Rollstühlen, Gehhilfen und Greifhilfen.

Inklusion: Das Behindertengleichstellungsgesetz strebt u.a. Verbesserungen beim Benachteiligungsverbot und der Barrierefreiheit, die Stärkung der Leichten Sprache sowie eine finanzielle Förderung von Verbänden von Menschen mit Behinderungen an.

Diese weiteren Alltagshilfen könnten für Sie von Interesse sein:

5.3. Wer zahlt den Elektrorollstuhl?

Ein elektrischer Rollstuhl hat seinen Preis: mit zwischen 1.500 € und 3.500 € müssen Sie rechnen. Möglicherweise belastet Sie Ungewissheit in der Frage, wer für die Kosten des elektrischen Rollstuhls aufkommt. Machen Sie sich keine Sorgen, Sie müssen den Rollstuhl nicht selbst finanzieren.

Die Kosten für den Rollstuhl werden von der Krankenkasse getragen. Im Regelfall müssen Sie lediglich zwischen 5 und 10 Euro zuzahlen, informiert myhandcap.de. Auch Ihr Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse gibt Ihnen gerne Auskunft.

5.4. Gibt es einen Elektrorollstuhl mit nur einer Achse?

Die intuitive Bedienung des innovativen E-Rollstuhls mit einer Achse stellt ein bahnbrechender Maschinenbauer im folgenden YouTube-Video vor:

Vergleichssieger
Invacare Elektro-Rollstuhl Pronto
gut (1,5) Invacare Elektro-Rollstuhl Pronto 0 Bewertungen 2.449,00 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Invacare Elektro-Rollstuhl Bora
gut (1,9) Invacare Elektro-Rollstuhl Bora 0 Bewertungen 2.364,89 € Zum Angebot »
Kommentare (1)
  1. Werner Effenberger :

    Wer Weiss einen unabhaengigen Gutachter
    der einen Meyra Optimus 2 15km/h testen
    kann ? Moeglichst im Bodensee - Raum

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