Rollstuhl Vergleich 2026

Die besten Faltrollstühle, Transportrollstühle und Toilettenrollstühle im Vergleich.

Franziska B.
Redakteurin
schreibt über: Mobilitätshilfen
Lektorin: Janina S.
Ich bin seit 2021 im Redaktionsteam und beschäftige mich vor allem mit Texten rund um das Thema Drogerie. Durch meine Beschäftigung mit dieser Thematik habe ich außerdem viel über diesen spannenden Bereich gelernt und bin immer wieder erstaunt, was es alles gibt. Gerne lasse ich Sie an meinen Erfahrungen teilhaben. Als Fachautorin für Drogerieprodukte teile ich mein Wissen über Beauty- sowie Pflegeprodukte, Gesundheitsartikel, Haushaltswaren und vieles mehr. Meine Beiträge umfassen Produktvergleiche, Tipps, Trends und Empfehlungen, um Lesern dabei zu helfen, die besten Produkte für ihre Bedürfnisse zu finden sowie sowohl ihre Schönheits- als auch Pflegeroutine zu optimieren.

Ob nach einer Operation, durch eine Krankheit oder Altersleiden – manchmal fällt das Laufen schwer oder ist gar nicht mehr möglich. Ein Rollstuhl lässt Sie weiterhin am Leben teilnehmen und Sie müssen nicht zu Hause herumsitzen, während sich Ihre restliche Familie zu großen Festen versammelt.

Wenn der Rollstuhl über keinen eigenen Motor verfügt, sollten Sie darauf achten, dass er Schiebegriffe besitzt. So können Sie von jemandem geschoben werden und müssen sich nicht selber abrackern – zumal dies in vielen Fällen eh unmöglich zu bewerkstelligen wäre. In unserer Test- und Vergleichstabelle finden Sie schnell den für Sie passenden Rollstuhl! Überzeugt hat uns hier im Oktober 2026 besonders das Modell Mobiclinic Bolonia*Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. mit seinen Eigenschaften.

Fakten zum Vergleich
101
Recherchierte
Produkte
14
Überprüfte
Produkte
85
Investierte
Stunden
85.833
Überzeugte
Leser
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Aktualisiert: 04.10.2026

1 - 8 von 14: Beste Rollstühle im Vergleich

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Rollstuhl Vergleich
Mobiclinic BoloniaMobiclinic Bolonia
Vergleichssieger
Trendmobil TMB TopTrendmobil TMB Top
Bischoff&Bischoff GmbH S-Eco 300 RollstuhlsitzBischoff&Bischoff GmbH S-Eco 300 Rollstuhlsitz
Preis-Leistungs-Sieger
Rehashop Rollstuhl KaribuRehashop Rollstuhl Karibu
Antar AT52301Antar AT52301
Abbildung*
Highlight
Highlight
Vergleichssieger
Mobiclinic Bolonia
Trendmobil TMB Top
Highlight
Preis-Leistungs-Sieger
Bischoff&Bischoff GmbH S-Eco 300 Rollstuhlsitz
Rehashop Rollstuhl Karibu
Antar AT52301
Modell*

Mobiclinic Bolonia

Trendmobil TMB Top

Bischoff&Bischoff GmbH S-Eco 300 Rollstuhlsitz

Rehashop Rollstuhl Karibu

Antar AT52301

Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Mobiclinic Bolonia
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Trendmobil TMB Top
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Bischoff&Bischoff GmbH S-Eco 300 Rollstuhlsitz
10/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Rehashop Rollstuhl Karibu
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Antar AT52301
09/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
Erhältlich bei*
Preis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Typ
Faltrollstuhl
Faltrollstuhl
faltbarer Reiserollstuhl
Faltrollstuhl
Faltrollstuhl
mit Motor
mit Greifreifen
mit Schiebegriffen
Breite der Sitzfläche
46 cm
48 cm
49 cm
46 cm
46 cm
Material Rahmen
Aluminium
leicht
Stahl
robust, stabil
metallisch
robust, stabil
metallisch
robust, stabil
Aluminium
leicht
Gewicht
13,2 kg
16,9 - 18,2 kg
ohne Fußstützen
keine Herstellerangabe
19 kg
12,4 kg
Belastbarkeit
110 kg
135 kg
125 kg
120 kg
130 kg
Kassenübernahme
keine Herstellerangabe
keine Herstellerangabe
keine Herstellerangabe
Radanzahl
4 Stk.
4 Stk.
4 Stk.
4 Stk.
4 Stk.
mit Ankipphilfe
keine Herstellerangabe
mit Kippschutz
keine Herstellerangabe
keine Herstellerangabe
mit Feststellbremse
Vorteile
  • leichter Zugang durch klappbare Armlehnen
  • gepolsterter Sitz
  • faltbar und sehr geringes Eigengewicht
  • mit zwei unabhängigen Verriegelungssysteme
  • einstellbare Sitzhöhe
  • platzsparend verstaubar
  • in wenigen Handgriffen aufgebaut
  • Antriebsräder und Fußstützen abnehmbar
  • verkehrssicher: mit Katzenaugen
  • komfortabel
  • mit anatomisch geformtem Auslösegriff
  • kann geschwenkt werden
  • komfortabel
  • benötigt er nur wenig Platz zusammengeklappt
  • platzsparend verstaubar
  • sehr robust
  • mit weichen Armlehnen
  • inkl. Taschen und klappbaren Fußstützen
Weitere Produktinfos
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Herstellergarantie*
keine Angabekeine Angabe
keine Angabe2 Jahrekeine Angabe
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Sofort lieferbarSofort lieferbar
Sofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbar
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Erhältlich bei*
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Rollstühle-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Rollstühle Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Personen mit körperlicher Beeinträchtigung benötigen Hilfsmittel, um den Alltag erfolgreich meistern zu können. Im Falle einer Mobilitätseinschränkung kann ein Rollstuhl erforderlich sein.
  • Wenn Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind, müssen Sie sich zwischen verschiedenen Rollstuhl-Kategorien (u.a.: manuell, elektrisch, faltbar und Spezialanfertigungen) für ein Modell entscheiden, das zu Ihnen und Ihren speziellen Bedürfnissen passt.
  • Bei der Auswahl erleichtert Ihnen eine Liste an Kaufkriterien, die Sie in unserer oben stehenden Tabelle finden, die Entscheidung. Besonders wichtig sind der Sitzkomfort und die Alltagstauglichkeit Ihres Rollstuhls. Näheres zu den einzelnen Kriterien lesen Sie in unserem unten stehenden Ratgebertext.
  • Sind nicht Sie selbst, sondern eine angehörige, befreundete oder mit Ihnen bekannte Person betroffen, begegnen Sie dieser auf Augenhöhe und bieten Sie gegebenenfalls Ihre Unterstützung an.

rollstuhlteasereins

Bei angeborener körperlicher Beeinträchtigung, bei zeitweilig oder dauerhaft eingeschränkter Mobilität – z. B. nach einer OP oder nach einem Unfall – sowie bei altersbedingten chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates können alltägliche Wege zum unüberwindbaren Hindernis werden: Ein Rollstuhl wird erforderlich.

Laut einer von 1995 bis 2013 durchgeführten Statistik zum Anteil von Schwerbehinderten an der deutschen Bevölkerung waren im Jahr 2013 in Deutschland 9,3 % mit einer amtlich anerkannten schweren Behinderung gemeldet. 2011 ging man von schätzungsweise 1,6 Millionen Rollstuhlfahrern in Deutschland aus. Wie viele Personen im Rollstuhl es aktuell in Deutschland gibt, ist nicht präzise erfassbar. Erfahren Sie in unserem ausführlichen Rollstuhl-Vergleich 2026, was den besten Rollstuhl ausmacht und finden Sie mit unserem Ratgeber das für Ihre speziellen Bedürfnisse optimal geeignete Modell.

1. Übernimmt die Krankenkasse einen Großteil der Kosten für den Rollstuhl?

Rollstuhl Test

Das beste Modell finden Sie in unserem Rollstuhl-Vergleich [year].

Ein Rollstuhl ist eine Alltagshilfe aus dem Bereich der Krankenfahrstühle. Es handelt sich hierbei um einen Transportstuhl mit vier Rädern, den entweder Sie selbst (Greifreifenrollstuhl) oder eine Person, die Ihnen assistiert (Transportrollstuhl), steuern.

Der Rollstuhl erweitert Ihren Aktionsradius und erleichtert eine eigenständige Fortbewegung. Dennoch werden Rollstuhlfahrer häufig mit den Hindernissen einer nicht barrierefreien Alltagswelt konfrontiert. Nach wie vor ist Inklusion ein großes Thema in der Politik. In Deutschland trat die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 in Kraft.

Die Rechte von Menschen mit Behinderung beinhalten u.a. Unterstützungsangebote für ein selbstbestimmtes Leben, ein Recht auf Erziehung und Bildung sowie ein Recht auf Arbeit in einem inklusiven Arbeitsmarkt. Entmündigungen und einer Ausgrenzung von der Gesellschaft soll hiermit entgegengewirkt werden.

Wenn Sie an einer Mobilitätseinschränkung leiden, holen Sie sich Hilfe. Oft übernimmt Ihre Krankenkasse den Großteil der Kosten, wenn Ihr Arzt Ihnen ein Rezept verschrieben hat.

Behindertengleichstellungsgesetz: Das Behindertengleichstellungsgesetz strebt u.a. Verbesserungen beim Benachteiligungsverbot und der Barrierefreiheit, die Stärkung der Leichten Sprache sowie eine finanzielle Förderung von Verbänden von Menschen mit Behinderungen an.

Diese Vorteile bringt ein manueller Rollstuhl im Vergleich mit dem elektrischen Rollstuhl:

    Vorteile
  • Mobilität und Eigenständigkeit im Alltag: ermöglicht selbstständige Fortbewegung (hauptsächlich innerhalb der Wohnung)
  • praktisch: erleichtert die Pflege pflegebedürftiger Personen (z.B. Positionswechsel: aufrichten, hin- und umsetzen, Transport)
  • heilungsfördernd: unterstützt die Heilung des Bewegungsapparates nach Unfällen, indem dieser nicht belastet wird
    Nachteile
  • anstrengend: der Selbstantrieb erfordert Kraftaufwand
Gesamtansicht von der Seite eines getesteten Rollstuhls.

Auf diesem Bild sehen wir einen Ottobock-Rollstuhl, bei dem es sich um einen manuellen Rollstuhl handelt.

Diese Vorteile bringt ein elektrischer Rollstuhl im Vergleich mit dem manuellen Rollstuhl:

    Vorteile
  • noch mehr Mobilität und Eigenständigkeit im Alltag: ermöglicht selbstständige Fortbewegung (hauptsächlich außerhalb der Wohnung)
  • entlastend: der Antrieb erfordert keinen Kraftaufwand
    Nachteile
  • kostspielig: der elektrische Rollstuhl ist in der Anschaffung teurer und verbraucht Strom bzw. Batterie

2. Manuell, elektrisch, faltbar, für die Toilette: Welche Rollstuhl-Typen gibt es?

Es gibt zahlreiche Arten von Rollstühlen:

  • den manuellen Rollstuhl
  • den elektrischen Rollstuhl (auch: Elektrorollstuhl)
  • den klappbaren Rollstuhl (auch: Transportrollstuhl)
  • und den Aktivrollstuhl (auch: Festrahmenrollstuhl).

Außerdem gibt es Spezialrollstühle wie:

  • den Toilettenrollstuhl
  • den Duschrollstuhl
  • den Reiserollstuhl
  • und den Aufrichtrollstuhl
  • sowie Sportrollstühle wie den Trekkingrollstuhl.

Im Rahmen unserer Kaufberatung im Rollstuhl-Vergleich haben wir einen Überblick über die wichtigsten Kategorien von Rollstühlen für Sie zusammengestellt:

Typ Beschreibung
Rollstuhl manuell (selbstfahrend)

Rollstuhl selbstfahrend

Der manuelle Rollstuhl (selbstfahrend) ist das Standard-Modell. Er funktioniert mittels Greifreifenantrieb: Der Rollstuhlfahrer selbst steuert und beschleunigt den Rollstuhl mit dem runden Greifreifen an den Hinterrädern.

Wir empfehlen Ihnen diesen Rollstuhl-Typ, wenn:

  • Sie keine (oder selten eine) Begleitperson haben
Rollstuhl elektrisch

Elektro-Rollstuhl Invacare

Der elektrische Rollstuhl (auch: Elektrorollstuhl) ist im Elektrorollstuhl-Test das Deluxe-Modell. Mit einem elektrischen Aufrüstsatz als Antriebshilfe können Sie den manuellen Rollstuhl zum E-Rollstuhl umfunktionieren. Elektrorollstuhl und Elektromobil gelten gemäß (StVZO) als zulassungspflichtige Kraftfahrzeuge.

Wir empfehlen Ihnen den Elektrorollstuhl, wenn:

  • Sie keine (oder selten eine) Begleitperson haben
  • Sie wenig Kraft in den Armen haben, um den Rollstuhl selbst anzutreiben
  • Sie in einer hügeligen Gegend mit hohen Steigungen wohnen und beschwerliche Wege zurücklegen müssen
  • häufig längere Strecken zurücklegen müssen
Rollstuhl faltbar (Faltrollstuhl)

Rollstuhl faltbar

Der faltbare Rollstuhl (auch: Faltrollstuhl) ist als Transportrollstuhl der beste Begleiter für Fahrten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln sowie für den Urlaub.

Wir empfehlen Ihnen den faltbaren Rollstuhl, wenn:

  • Sie als pflegebedürftige Person verreisen (auch für die Spazierfahrt im Park) und auf Ihre Mobilitätshilfe nicht verzichten können (einfach im Kofferraum zu transportieren)
  • Sie Besuch von pflegebedürftigen Personen bekommen (unkomplizierter Personen-Transport, schneller Auf- und Abbau ohne Werkzeug)
Spezialrollstuhl (z.B. Toilettenrollstuhl)

fahrbarer Toilettenstuhl

Der Toilettenrollstuhl gehört als Rollstuhl mit integriertem, abnehmbaren Auffangbehälter ebenso wie der Duschrollstuhl oder der Aufrichtrollstuhl zur Kategorie der Spezialrollstühle.

Wir empfehlen Ihnen dieses Modell, wenn:

  • Sie unter chronischen Beschwerden des Harn- oder Verdauungstrakts (z.B. Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz) leiden
  • für Sie der Weg vom Bett zur Toilette zu beschwerlich ist (z.B. nachts)
Fazit: Mit jedem der von uns vorgestellten Modelle sind Sie gut beraten. Für den alltäglichen Gebrauch empfehlen wir Ihnen, je nachdem, ob Sie eine Pflegeperson unterstützt, den manuellen oder den Elektrorollstuhl; für unterwegs (auf Reisen) raten wir Ihnen zum praktischen faltbaren Rollstuhl. Je nach weiteren Bedürfnissen lohnt sich zudem die Anschaffung eines Spezialrollstuhls (z. B. zum Sport).

3. Kaufberatung im Rollstuhl-Vergleich 2026: Darauf müssen Sie achten

3.1. Wer verschreibt den Rollstuhl?

Ansicht von oben auf einen Rollstuhl im Test.

Laut unseren Informationen kann dieser Ottobock-Rollstuhl mit bis zu 180 kg belastet werden.

Der Rollstuhl wird Ihnen von Ihrem behandelnden Arzt auf Rezept verschrieben. Hierfür ist ein Arztbesuch mit Untersuchung notwendig. Anschließend können Sie bei Ihrer Krankenkasse die (anteilige) Kostenübernahme des Rollstuhls beantragen.

» Mehr Informationen

3.2. Wann bekommt man einen Rollstuhl verschrieben?

Elektrorollstuhl

Ein elektrischer Rollstuhl kostet über 1.000 Euro.

Personen mit körperlicher Beeinträchtigung bzw. Behinderung bekommen bei gegebener Indikation vom Arzt einen Rollstuhl verschrieben. Dies ist z.B. bei den folgenden Krankheitsbildern der Fall:

  • Mobilitätseinschränkung (eingeschränkte Gehfähigkeit)
  • geringe Körperkraft
  • Querschnittslähmung
  • Multiple Sklerose
  • Zerebralparese (spastische Lähmung)
  • Muskeldystrohpie
  • Meningo-Myelozelen-Syndrom (Spina Bifida)
  • Amputation
  • Gliedmaßendefekt und -deformation
  • Gelenkdefekt
  • geriatrische Erkrankung
  • Herz-Kreislaufinsuffizienz
  • Gleichgewichtsstörung
  • andere (angeborene oder altersbedingte) Krankheitsbilder.
» Mehr Informationen

3.3. Was kostet ein Rollstuhl auf Rezept? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Ein Rollstuhl kann teuer sein. Günstige Modelle wie den Toiletten- und Transportrollstuhl erhalten Sie zwar bereits ab um die 70 Euro, aufwändigere Modelle wie der Elektrorollstuhl können aber zum Teil weit mehr als 1.000 Euro kosten.

Möglicherweise belastet Sie Ungewissheit in der Frage: „Wer zahlt den Rollstuhl?“ Machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie den Rollstuhl selbst finanzieren müssen. Die Kosten für den Rollstuhl werden von der Krankenkasse (anteilig) getragen.

Im Regelfall müssen Sie als Versicherte(r) zwischen 5 und 10 Euro zuzahlen, informiert myhandcap.de. Befragen Sie bei speziellen Wünschen und persönlichen Anforderungen den Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse.

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3.4. Rahmenbauart

Rollstuhl Vergleich

Die Antriebsräder der Rollstuhlschiebehilfe entlasten Rollstuhlfahrer erheblich.

Rollstühle unterscheiden sich in ihrer Rahmenbauart. Beim Faltrollstuhl lässt sich der Rahmen falten, beim Starrrahmenrollstuhl nicht. Sitzfläche und Rückenlehne sind aus flexiblem Material gefertigt und lassen sich ebenso zusammenfalten.

Die Vorteile dieses Modells mit Klapprahmen liegen darin, dass der faltbare Rollstuhl einfach im Kofferraum Ihres Autos verstaut werden kann. Der kleine Nachteil dieses Modells liegt in seinem relativ hohen Gewicht.

Soll der Rollstuhl klappbar sein, dann ist ein Starrrahmenrollstuhl nicht geeignet. Es ist ein Standard-Rollstuhl, kein Faltbar-Rollstuhl. Das macht ihn unhandlicher für den Transport. Allerdings ist der Starrrahmenrollstuhl meist ein Leichtgewicht-Rollstuhl und verfügt aufgrund des starren Sitzrahmens über eine optimierte Kraftübertragung. Obwohl der Rollstuhl nicht klappbar ist, punktet er also vor allem als leichter Rollstuhl und damit wieder für längere Strecken.

aktiv Rollstuhl

Praktisch für Autofahrten: Der Faltrollstuhl.

3.5. Antriebsart

Unser Rollstuhl-Vergleich zeigt, dass Rollstühle neben der Rahmenbauart auch nach ihrer Antriebsart unterschieden werden.

Hier ein Überblick über die unterschiedlichen Antriebsarten:

  • Greifreifenrollstuhl (selbstständiger Handantrieb durch Greifreifen an beiden Hinterrädern)
  • Einhandantriebrollstuhl (selbstständiger Handantrieb durch Doppelgreifreifen an einem Hinterrad)
  • Handhebelrollstuhl (selbstständiger Handantrieb durch Handhebel)
  • Trippelrollstuhl (selbstständiger Fußantrieb durch „Trippel“-Bewegung mit den Füßen)
  • Motorrollstuhl (Antrieb durch Motor)
  • Schieberollstuhl (Antrieb durch Begleitperson)

Beim Thema Antrieb stellt sich auch die Frage, wie der Rollstuhl abbremst. Eine Trommelbremse für die Begleitperson zum Beispiel macht es möglich, dass die Person hinter dem Rollstuhl die Geschwindigkeit kontrollieren kann. Das ist gerade bei abschüssigen Strecken sehr sinnvoll. Damit deutlicher wird, welchen Zustand die Bremse gerade hat, gibt es eindeutige Unterscheidungen in aktiv/inaktiv. Aktiv bedeutet, dass die Bremse betätigt ist und der Rollstuhl abgebremst wird oder zum Stehen kommt. Inaktiv bedeutet, dass die Bremse nicht betätigt ist und sich der Rollstuhl frei bewegen kann.

3.6. Wie viel Rollstuhlzubehör ist dabei?

Rollstuhlnetz Einkaufsnetz für Rollstuhl

Praktischer Begleiter: Das Rollstuhlnetz für den Einkauf.

Als Ausstattung empfiehlt sich folgendes Zubehör für Rollstühle. Manchmal ist dieses zum Teil im Lieferumfang inbegriffen, je nachdem, ob es ein Standard-Rollstuhl oder ein spezielles Modell von Expedition Plus, Sunrise Medical oder einem anderen Hersteller sein soll:

  • Rollstuhlnetz bzw. Rollstuhltasche (praktisch für Einkäufe)
  • Rollstuhlkissen (mehr Sitzkomfort)
  • Katzenaugen (Verkehrssicherheit, v.a. bei Dämmerung)
  • Rollstuhlschiebehilfe (motorisiertes Hilfsmittel für Rollstuhlfahrer)
  • Rollstuhlrampe (einfacheres Umsteigen)
  • Schirm- und Gehstockhalter für den Rollstuhl
  • Wickeldecke bzw. Schlupfsack für den Rollstuhl
  • Seitentisch für den Rollstuhl

Der Umfang der Ausstattung für den Rollstuhl muss einem Elektrorollstuhl-Test zufolge kein entscheidendes Kriterium im Rollstuhl-Test sein. Rollstuhlzubehör können Sie Ihrem persönlichen Bedarf entsprechend auch separat bestellen.

» Mehr Informationen

3.7. Gewicht und maximale Belastbarkeit

Das Eigengewicht des Rollstuhls wird hauptsächlich durch das Material des Rahmens bestimmt. Modelle mit Aluminiumrahmen sind besonders leicht, Modelle mit Stahlrahmen besonders robust und stabil. Ein Aluminium-Rollstuhl wiegt im Durchschnitt um die 10 kg, ein Stahlrohr-Rollstuhl ca. 15 kg.

Detailansicht des großen Rades eines getesteten Rollstuhls, von der Seite betrachtet.

Dieser Ottobock-Rollstuhl, den wir auf diesem Foto sehen, wird als Gebrauchtgerät angeboten.

Wie belastbar Ihr Rollstuhl sein sollte, hängt von Ihrem Körpergewicht ab. Bei einigen Modellen liegt die maximale Belastbarkeit bei 110 kg, bei anderen beispielsweise bei 140 kg. Damit eignen sich die Rollstühle auch für schwergewichtige Personen.

3.8. Rollstuhlbreite bzw. Breite der Sitzfläche

Achten Sie beim Kauf auf die Abmessungen des Rollstuhls insbesondere auf die Breite des Rollstuhls bzw. der Sitzfläche. Ist diese zu schmal, sitzen Sie möglicherweise nicht bequem. Oftmals ist die Sitzbreite 40 cm, es gibt aber auch schmalere Modelle mit 38 cm oder breitere Modelle über 40 cm.

Für besonderen Komfort sorgt ein Rollstuhlkissen aus weich geschäumtem Material. Das ist gerade dann sinnvoll, wenn Sie längere Strecken zurücklegen.

So reinigen Sie den Rollstuhl richtig: Putzen Sie die Sitzfläche sowie die Rücken- und Armlehnen regelmäßig mit einem feuchten Tuch und Reinigungsmittel sowie mit Desinfektionsmittel. Auch die Räder bedürfen einer regelmäßigen Reinigung, wenn Sie die Mobilitätshilfe sowohl drinnen als auch draußen verwenden. Bei einem Pflegefall übernimmt in der Regel Pflegepersonal oder eine Reinigungskraft die Säuberung.

Rollstühle Vergleich

4. Welche Hersteller und Marken von Rollstühlen gibt es?

Rollstühle im Vergleichstest

Eine gute Auswahl an Rollstühlen und -zubehör finden Sie auf Amazon.

Wo kann man den besten Rollstuhl kaufen? Eine große Auswahl finden Sie im Sanitätsbedarf und mittlerweile auch online (z.B. bei Amazon).

Wenn Sie den Rollstuhl günstig kaufen möchten, z. B., weil Sie ihn nur für eine Phase der Überbrückung (z.B. Reha) benötigen, lohnt es sich, auf das breite Angebot im Internet zurückzugreifen und den Rollstuhl gegebenenfalls gebraucht zu kaufen.

Im speziellen Fall eines Reha-Aufenthalts können Sie sich erkundigen, ob Sie den Rollstuhl mieten bzw. den Rollstuhl leihen können. Je nach Nutzungsdauer, Kosten des Rollstuhlverleihs und Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist es jedoch günstiger, den Rollstuhl direkt zu kaufen.

Einen Überblick über wichtige Hersteller und Marken (wie unter anderem Sunrise Medical) erhalten Sie in unserem Rollstuhl-Vergleich:

  • Bischoff & Bischoff
  • Dietz
  • Drive Medical
  • Elite Care
  • Sailun
  • Sundo Homecare
  • Sunrise Medical
  • Trendmobil
  • Expedition Plus

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Rollstuhl

5.1. Wo sind Kinderrollstuhl und Jugendrollstuhl erhältlich?

Auf einen Rollstuhl können nicht nur ältere Menschen, sondern auch Kinder und Jugendliche angewiesen sein. Ein Rollstuhl für Kinder ist oftmals so ausgelegt, dass dieser im Lauf der Zeit mit dem Körperwachstum des Kindes „mitwachsen“ kann. Kinder- und Jugendrollstuhl sind oft Maßanfertigungen und eher im Sanitätshaus als im Internet erhältlich.

Auch gibt es diese im kinderfreundlichen Design. Neben Katzenaugen für die Verkehrssicherheit können Sie den Kinderrollstuhl mit Accessoires wie z.B. bunten Perlen für die Radspeichen verzieren. Dieses Zubehör können Sie online bestellen.

» Mehr Informationen

5.2. Gibt es einen Rollstuhl-Test der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Rollstuhl-Test vorgelegt und damit auch noch keinen Rollstuhl-Testsieger gekürt. Dafür gibt es in Ausgabe 01 / 2012 des test-Magazins einen Verbraucherhinweis zum Informationssystem REHADAT. Rehadat soll Personen mit Schwerbehinderung eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und in der Arbeitswelt ermöglichen.

Nahaufnahme der Sitzfläche eines schwarzen Rollstuhls im Test.

Wir finden heraus, dass der Klettstreifen auf dem Sitz des Ottobock-Rollstuhls zur Befestigung eines Rollstuhlkissens gedacht ist.

So unterstützt REHADAT Menschen mit Behinderung bei der Integration in den Arbeitsmarkt – z.B. mit seiner Datenbank „Mobilität“. In dieser finden Sie, ergänzend zu unserem Ratgeber, umfassende Informationen zu den Themen „Rollstuhl“, „Gehhilfe“ und „Greifhilfe“.

» Mehr Informationen

5.3. Wer bezahlt den Rollstuhl im Pflegeheim?

Diese weiteren Alltagshilfen haben wir für Sie verglichen:

Oft stehen Betroffene und Angehörige vor der Frage, wer die Kosten für den Rollstuhl übernimmt. Damit im Seniorenalter ein Pflegerollstuhl genehmigt wird, muss die betroffene Person einige Anforderungen erfüllen, um Anspruch auf den Rollstuhl zu erheben. Eine ärztliche Untersuchung gibt Aufschluss über den gesundheitlichen Zustand der betroffenen Person und die potenzielle Notwendigkeit einer Mobilitätshilfe.

Nehmen Sie (als Angehöriger) Kontakt mit der Krankenkasse auf und erkundigen Sie sich nach den Konditionen. Bewährt für ältere Menschen haben sich auch Elektrorollstühle: Der Rollstuhl mit Elektroantrieb (Rollstuhl mit Motor) erfordert weniger Kraftaufwand als ein Greifreifenrollstuhl, der vom Rollstuhlfahrer selbst angeschoben wird.

» Mehr Informationen

5.4. Mit dem Rollstuhl auf Reisen: Wie einfach ist Urlaub im Rollstuhl umsetzbar?

Um böse Überraschungen zu vermeiden, muss ein Urlaub im Rollstuhl gründlich geplant werden. Wenn Sie z. B. mit dem Rollstuhl in Ägypten Urlaub machen möchten, sollten Sie bei einem Reiseanbieter buchen, der barrierefreie Urlaubsreisen anbietet und eine entsprechende Rollstuhlversorgung (z. B. Rollstuhl-Hebebühne) leistet.

Im folgenden YouTube-Video sehen Sie, neben einem Beitrag zum Rollstuhlbasketball, dass sogar der Führerschein mit Rollstuhl möglich ist. Wenn Sie mit dem Rollstuhl Auto fahren, können Sie Ihr Reiseziel selbstbestimmt auswählen, ohne auf Reiseunternehmen, die behindertengerechten Urlaub anbieten, angewiesen zu sein:

» Mehr Informationen

Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Übernimmt die Krankenkasse einen Großteil der Kosten für den Rollstuhl?
  2. Manuell, elektrisch, faltbar, für die Toilette: Welche Rollstuhl-Typen gibt es?
  3. Kaufberatung im Rollstuhl-Vergleich 2026: Darauf müssen Sie achten
  4. Welche Hersteller und Marken von Rollstühlen gibt es?
  5. Fragen und Antworten rund um das Thema Rollstuhl
Franziska B.
Franziska B.Redakteurin für Mobilitätshilfen
Janina S.
Janina S.Lektorin für Mobilitätshilfen

Zusammenfassung: Die besten Rollstühle in aller Kürze.

Position
Modell
Preis
mit Greifreifen
mit Schiebegriffen
Lieferzeit
Angebote
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Platz 1
Mobiclinic Bolonia
Sofort lieferbar
Platz 2
Trendmobil TMB Top
Sofort lieferbar
 
 
 
 
 
 
 
Platz 3
Bischoff&Bischoff GmbH S-Eco 300 Rollstuhlsitz
Sofort lieferbar
Platz 4
Rehashop Rollstuhl Karibu
Sofort lieferbar
Platz 5
Antar AT52301
Sofort lieferbar
Unsere Produktvergleiche sind:

Immer aktuell:

Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.

Neutral und unabhängig:

Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.

Anspruchsvoll:

In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.

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