Das Wichtigste in Kürze
  • Bioethanol wird für Deko-Kamine, Feuerschalen und Ethanolfackeln verwendet, kann aber zum Beispiel auch als Frostschutz für das Auto, zur Reinigung glatter Flächen wie Glas und Fliesen und als Lösungsmittel verwendet werden. Bevor Sie Ihren eigenen Bioethanol-Test machen, achten Sie unbedingt darauf, dass der Kamin oder die Lampe auch darauf ausgelegt ist. Sie können Bioethanol beispielsweise nicht in eine Petroleumlampe geben.
  • Ein Liter Kaminethanol brennt etwa 2 Stunden. Wenn Sie Ihren Kamin regelmäßig verwenden möchten, ist es also sinnvoll, direkt eine größere Menge Bioethanol zu kaufen. Viele kleine Flaschen sind zwar praktisch, wenn Sie den Ethanol in den Kamin geben, das viele überflüssige Verpackungsmaterial ist allerdings weder umwelt- noch portemonnaieschonend. Deshalb werden die besten Bioethanole in einem 10-Liter-Kanister geliefert. Wenn Sie dennoch die kleinen Flaschen bevorzugen, heben Sie doch einfach eine dieser Flaschen auf und füllen Sie sie mit dem Bioethanol aus einem Kanister auf. Einige Anbieter liefern einen Trichter mit, der das Umfüllen einfacher macht.
  • Bioethanol wird aus Pflanzen hergestellt, deshalb kann dies regional in Deutschland stattfinden. Da in der Europäischen Union das Alkoholsteuergestz (AlkStG) gilt, werden dem Bioethanol bei der Herstellung Butanon (umgangssprachlich „MEK“) und Denatoniumbenzonat (umgangssprachlich „Bitrex“) hinzugefügt. Butanon ist ist ein Keton mit einem sehr starken, Aceton-ähnlichem Geruch, Denatoniumbenzonat ist der bitterste uns bekannte Stoff. Diese sogenannte Vergällung macht den Alkohol ungenießbar, es kann kein Schnaps mehr aus ihm gebrannt werden und es fällt keine Alkoholsteuer an. Im Bioethanol-Vergleich wird deutlich, dass die Menge des verwendeten MEK und Bitrex lediglich (einen kleinen) Einfluss auf die Geruchsbildung hat.

Bioethanol Test