Das Wichtigste in Kürze
  • In den unterschiedlichen Tests zu Akku-Geradschleifern finden sich sowohl kleine als auch große Modelle. Die großen Akku-Stabschleifer zeichnen sich durch leistungsstarke Motoren und ebensolche Akkus sowie eine hohe Drehzahl aus. Mit diesen Modellen können Sie Grate an Stahl entfernen, Schweißnähte nachbearbeiten und auch sonst genau wie mit einem Modell mit Netzstrom hantieren. Die kleinen Akku-Geradschleifer sind als Fräser, Polierer oder Gravierer gedacht. Sie zeichnen sich durch ein niedriges Gewicht und zumeist auch einen niedrigeren Preis aus. Bis auf das Schleifen und Bearbeiten von Stahl können Sie damit ansonsten fast alle Arbeiten durchführen, die auch mit einem großen Geradschleifer gelingen. Für die meisten Metallarbeiten wird die gebotene Motorkraft nicht ausreichen. Erkennen können Sie die verschiedenen Größen von Akku-Geradschleifern von Bosch, Makita und anderen Herstellern oftmals direkt an der Voltangabe der Akkus. Kleine Modelle arbeiten in der Regel mit maximal 12 Volt. Leistungsstarke Version benötigen dagegen 18 Volt oder mehr.

1. Benötigt der Akku-Geradschleifer eine Drehzahlregelung?

Besitzt der Akku-Geradschleifer eine Drehzahlregelung, ist er vielseitiger einsetzbar. Für typische Aufgaben bei der Metallbearbeitung hat der beste Akku-Geradschleifer eine möglichst hohe Maximaldrehzahl, aber auch einen kräftigen Motor, um diese auch beim Schleifen beizubehalten. Wollen Sie hingegen auch Holz oder Stein als Material verwenden und Oberflächen polieren, sollten Sie einen Akku-Geradschleifer kaufen, der mehrere Abstufungen erlaubt. Das muss nicht unbedingt eine stufenlose Regelung sein, obwohl Sie so natürlich am variabelsten arbeiten können.

2. Wie wichtig ist eine große Werkzeugaufnahme am Geradschleifer?

Der Vergleich der Akku-Geradschleifern zeigt, dass fast ausschließlich Spannzangen für die Werkzeugaufnahme genutzt werden. Die reichen im Durchmesser von etwa 1 mm bis hin zu 8 mm. Diese Größe hängt direkt mit der Schleif- oder Schneidleistung des Werkzeugs zusammen. Wollen Sie den Akku-Geradschleifer mit einer Trennscheibe bestücken, um damit zum Beispiel auch Metall schneiden zu können, muss der Durchmesser möglichst groß sein. So ist die Kontaktfläche und damit die Reibung und Festigkeit bei 8 mm Durchmesser knapp doppelt so groß wie bei 6 mm. Sie können also wesentlich anspruchsvollere Aufgaben angehen mit einer großen Werkzeugaufnahme. Für das Polieren oder das Nachbearbeiten von Holz und Stein kann hingegen ein kleiner Durchmesser ausreichen, weshalb schwächere Stabschleifer oftmals 3,2 mm als Durchmesser nutzen.

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