Das Wichtigste in Kürze
  • Meist sind Spitzsiebe aus Edelstahl spülmaschinenfest. Dennoch muss auf die Herstellerhinweise geachtet werden, um herauszufinden, ob das Produkt auch rostfrei ist.
  • Nicht nur zum Sieben und Passieren von Flüssigkeiten findet das Spitzsieb Verwendung. Auch zum Abtropfen und Waschen von Lebensmitteln ist es ein guter Küchenhelfer.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Sieb geschmacksneutral ist, nur so werden Suppe und Co. für alle zum Genuss.

1. Was ist ein Spitzsieb?

Das Spitzsieb gehört zu den Passiersieben. Wenn das Spitzsieb fein ist, ist es durch seine spitz zulaufende Form zum Passieren von Bouillons, klaren Suppen und Saucen sowie Cremes und Sirup besonders geeignet, um diese sehr glatt und klumpenfrei servieren zu können. Auch kann Honig mit dem Spitzsieb verfeinert werden. Ist das Spitzsieb eher grob, dann wird dieses eher für dickflüssigere Saucen genutzt, da sie eine größere Lochung haben. Um die Flüssigkeiten gut durch die Siebe zu drücken, eignet sich entweder eine passende Kelle oder ein Stößel. Die trichter- oder kegelförmigen Siebe werden durch einen Stiel als Griff an einer Seite unterstützt. Oft findet man auf der gegenüberliegenden Seite einen oder zwei Haken zur Unterstützung. So kann das Sieb in den Topf oder die Schüssel eingehängt werden.

Die meisten Spitzsiebe im Vergleich werden aus Edelstahl hergestellt. Der Kauf von einem Spitzsieb lohnt sich, wenn Sie gerne in hohen Töpfen kochen, wo hineinpassiert wird. Den passenden Kochtopf zum Passieren finden Sie hier in unserem Topfset Vergleich.

2. Warum sollte das Spitzsieb geschmacksneutral sein?

Die Geschmacksneutralität eines Produkts ist dann wichtig, wenn es mit Lebensmitteln in Berührung kommt. Da Suppen, Saucen und anderes hierbei gesiebt werden, lautet die Devise: je geschmacksneutraler, desto besser. Niemand möchte, dass die Suppe nach Metall schmeckt. So ist es wichtig darauf zu achten, dass das Spitzsieb im heimischen Test geschmacksneutral ist und keinen Eigengeschmack abgibt. Einige Firmen haben angegeben, wie geschmacksneutral ihr Produkt ist, andere setzen die Neutralität voraus.

3. Spitzsieb-Belastungs-Test: Woher weiß ich, wie viel in das Spitzsieb hinein passt?

Das Gute an einem Sieb ist, dass die Flüssigkeit durchläuft und immer nachgegossen werden kann. So braucht man sich darüber keine Sorgen zu machen. Dennoch ist es von Vorteil zu wissen, wie die Maße des eigenen Siebs sind, um passende Töpfe bereitzuhaben. Ist das Sieb zu groß für den Topf, kann auch bei dem Spitzsieb einiges daneben gehen. Bei den meisten Herstellern findet man genaue Abmessungen der Siebe. Vor allem ist es notwendig zu wissen, wie der Durchmesser des Produkts ist, um die Maße des Topfes daran anzupassen. Auch sind die Abmessungen wichtig um herauszufinden, mit welchem Gerät man nachhelfen kann, wenn die Flüssigkeit nicht von alleine durch das Sieb läuft. Hat das Spitzsieb nur eine kleine Öffnung, so sollte ein Stößel die bessere Wahl sein. Lässt es aber mehr Spielraum zu, so kann man mit einer kleinen wendigen Kelle Saucen und Suppen durchdrücken.

Spitzsieb Test