Das Wichtigste in Kürze
  • Sockelfarbe ist eine Besonderheit in der Riege der Farbvarianten, denn der Sockel Ihres Hauses ist speziellen Belastungen ausgesetzt: Er grenzt an das Erdreich an und muss allein schon aufgrund dessen widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen sein. Die wichtigsten Eigenschaften, die Sockelfarbe mitbringen muss, sind der UV- und der Frostschutz, denn nur so bleibt die Sockelfarbe auch Sommer wie Winter am Sockel Ihres Hauses. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Sockelfarbe Wasser abweist und geruchsarm, lösungsmittelfrei und diffusionsoffen ist. Wie resistent die Sockelfarbe gegenüber äußeren Einflüssen ist, ist in der DIN EN 13 300 dokumentiert. Diese DIN-Norm zeigt die Strapazier- und Reinigungsfähigkeit an. Die besten Sockelfarben haben die Klasse 1 und 2 und verlieren bei 200 Scheuerzyklen maximal 20 Mikrometer an Farbe.

1. Ist es schwieriger einen Sockel zu streichen?

Mit spezieller Sockelfarbe ist das Streichen des Haussockels kein Problem. Diverse Sockelfarben-Tests im Internet zeigen: Nutzer bewerten das Streichverhalten der Farben als sehr gut bis besonders gut. Die meisten Sockelfarben können Sie mit dem Pinsel, der Rolle und sogar mit dem Sprühgerät auftragen. Streichbar sind Sockelfarben, so der Vergleich, ab fünf Grad Celsius. Während die meisten Sockelfarben verdünnbar sind, lassen sich nur wenige mit anderen Farben mischen. Deswegen sollten Sie auf die Wahl der Farbe achten, wenn Sie Sockelfarbe kaufen. Gängig sind Sockelfarben in Grau. Auch Sandstein-Sockelfarben sind im Handel üblich.

2. Kann Sockelfarbe auch als Fassadenfarbe genutzt werden?

Sockelfarbe für das Haus gibt es in unterschiedlichen Farbtönen. In aller Regel ist der Sockel eines Hauses dunkler abgesetzt – auch weil er näher am Erdreich und so oft dem Schmutz des Bodens ausgesetzt ist. Sockelfarbe in Anthrazit ist deswegen sehr beliebt. Beliebte Kombinationen sind auch braune Sockelfarben in Verbindung mit einer Fassadenfarbe aus Sandstein.

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