Das Wichtigste in Kürze
  • In diversen Schwerlastdübel-Tests im Internet finden sich vor allem zwei Sorten von Bolzenankern, die sich durch das verwendete Material in ihrem Einsatzgebiet unterscheiden. Verzinkter Stahl kommt in der Regel nur in trockener Umgebung zum Einsatz, auch wenn die Verzinkung einen wirksamen Schutz vor Rost darstellt. Die besten Schwerlastdübel für die Nutzung im Freien, also bei Kontakt mit Feuchtigkeit, sind aus komplett rostfreiem Stahl gefertigt und somit besonders widerstandsfähig gegen die allermeisten Umwelteinflüsse. Im Innenbereich wird trotz dieser Vorteile auf verzinkten Stahl gesetzt, da sowohl Schrauben als auch Gewindestange und Dübel daraus härter und noch stabiler sind als rostfreie Stahlsorten.
  • Beim Vergleich der Schwerlastdübel nimmt der Durchmesser eine zentrale Bedeutung ein. Für einfache Handlaufleisten oder bei der Möglichkeit, viele Bohrungen zu setzen, genügen oftmals 8 mm. Die Gewindestange besitzt dann ein sogenanntes M-8-Gewinde. Für schwere Lasten dagegen sind M-12-Schwerlastdübel gedacht. Mit einem Durchmesser von 12 mm besitzen sie eine mehr als doppelt so große Querschnittsfläche, weshalb Sie damit deutlich festere Verbindungen erzielen können.
  • Wenn Sie Schwerlastdübel kaufen, sollten Sie des Weiteren auf die möglichen Bohrtiefen achten. Anders als zum Beispiel ein Hohlraumdübel, der komplett durch eine Wand geführt wird und dahinter Halt sucht, nutzt der Schwerlastdübel den seitlichen Halt. Je tiefer Sie bohren, umso fester lässt er sich montieren. Das Prinzip folgt dem originalen Fischer-Dübel, der 1958 entwickelt worden war. Beim Schwerlastdübel wird jedoch Stahl aufgespreizt und kein Kunststoff. Je weiter Sie diesen Dübel im Mauerwerk versenken können, desto geringere Hebelkräfte wirken an der äußeren Verschraubung und die zu montierende Last kann deutlich schwerer ausfallen. Für Befestigungen im Innenbereich, insbesondere bei Innenwänden, werden Sie dagegen nur selten Bohrtiefen von mehr als 50 mm benötigen.

Schwerlastdübel Test