Das Wichtigste in Kürze
  • Rotweinessig besticht durch ein kräftiges Aroma. Diejenigen Speisen, zu denen Sie einen kräftigen Rotwein trinken würden, können Sie bedenkenlos auch mit Rotweinessig würzen. Empfohlen wird Rotweinessig in Rezepten für Wintersalate, dunklen Saucen zu kräftigem Fleisch wie Rind oder Reh, zu Gemüse oder Marinaden. Eine aromaintensive Alternative ist Rotweinessig zu Balsamico, der aus eingekochtem Traubensaft hergestellt wird und oft eine Nuance süßer und banaler schmeckt als Rotweinessig. Wie empfehlen für edle Dressings Rotweinessig mit besonders intensivem Aroma in Kombination mit ausgewählten Speiseölen, Süße erreichen Sie dabei durch die Gabe von Honig oder frischen Mangos.

1. Wie wird Rotweinessig hergestellt?

Sowohl Rotwein- als auch Weißweinessig basiert auf Wein, dessen Alkohol in Verbindung mit Sauerstoff zu Essig vergärt. Die Lagerung des fertigen Essigs erfolgt optimalerweise in Holzfässern. Wie bei einem guten Wein benötigt auch das Reifen und die Lagerung des Essigs entsprechend Zeit.

Mit Essigbakterien, der sogenannten Essigmutter, die dem Wein zugesetzt wird, lässt sich der Gärungsprozess beschleunigen. Konservierungsstoffe wie Sulfite, die aus Schwefeldioxid hergestellt werden, sollen für längere Haltbarkeit sorgen. Sowohl Konservierungsstoffe als auch das je nach Weinsorte enthaltene Schwefeldioxid können allergische Reaktionen hervorrufen. Wenn Sie allergene Stoffe vermeiden möchten, wählen Sie aus unserem Vergleich für Rotweinessig Produkte ohne Zusatzstoffe. Achten Sie vor dem Gebrauch zudem auf den Schwefeldioxid-Gehalt des verwendeten Weines, sofern angegeben.

2. Welche Qualitätsmerkmale gilt es zu beachten?

Die Qualität von Rotweinessig wird bestimmt durch den verwendeten Wein. Ein guter Rotwein ist für Rotweinessig die beste Grundlage. Achten Sie, wenn Sie einen hochwertigen Rotweinessig kaufen möchten, darauf, dass die Rebsorte oder der verwendete Wein angegeben wird. Dadurch können Sie Rotweinessig aus zusammengemischten Weinresten vermeiden. Die Lagerung in Holzfässern verleiht dem Essig zudem ein vollmundiges Aroma, denn der Essig kann im Holzfass nachreifen.

Rotweinessig darf nur aus Traubenwein hergestellt werden, was Wein ist, wird durch das Weingesetz definiert. Essig aus Rotwein hat einen Säureanteil von mindestens 6% und es kann unter Umständen bis zu 0,5% Restalkohol in Rotweinessig enthalten sein. Dadurch dass Essig jedoch nur in geringen Mengen verwendet wird, ist der Genuss auch für Kinder und Schwangere unbedenklich.

Ein hoher Energiegehalt oder ein hoher Zuckeranteil lässt unter Umständen darauf schließen, dass Traubensaft oder Aromastoffe dem Essig beigesetzt wurden. Wenn Sie einen Essig mit rund 20 kcal pro 100 ml auswählen, dann ist das ein verlässliches Kriterium für Rotweinessig basierend auf reinem Wein.

3. Empfehlen Online-Tests für Rotweinessig die Bezeichnung Bio als Kaufkriterium?

Zahlreiche Online-Tests belegen, dass Rotweinessig mit der Zusatzbezeichnung Bio nicht zwangsläufig der beste Rotweinessig sein muss. Bio bedeutet, dass die Zutaten für den Rotweinessig aus biologischem Anbau stammen. Zudem werden dem Bio-Rotweinessig in der Regel keine Zusatzstoffe zugefügt. Allerdings kann ein Rotweinessig aus einfachem Tafelwein trotz Bio-Produktion ein weniger intensives Aroma haben als ein Rotweinessig basierend auf einem Markenwein ohne biologischen Anbau. Wenn Ihnen wichtig ist, dass Ihr Rotweinessig ohne Zusatzstoffe auskommt, dann empfehlen wir Ihnen einen Essig basierend auf Zutaten aus biologischem Anbau.

rotweinessig-test