Monowheel Vergleich 2026

Die besten elektrischen Einräder im Vergleich.

Stuart S.
Redakteur
schreibt über: Roller
Lektorin: Alina V.
Ich bin seit frühester Jugend begeistert vom Schreiben und Texten. Seit 2020 schreibe und redigiere ich als Themen-Experte Vergleiche rund um den Bereich Hobby. Mit einem breiten Interessensspektrum und meiner Leidenschaft für kreative Freizeitgestaltung biete ich so vielfältige wie inspirierende Inhalte für Hobbyisten sowie Freizeitliebhaber. Meine Beiträge umfassen Hobbyideen, Anleitungen, Produktvergleiche sowie auch Tipps, um Menschen dabei zu helfen, ihre Leidenschaften und Interessen zu entdecken, zu vertiefen wie auch neue Hobbys auszuprobieren.

Zwar sind die Monowheels (noch?) nicht für den Straßenverkehr zugelassen, das Fahren mit ihnen macht aber dennoch großen Spaß. Und ganz wird man das Gefühl nicht los, es mit einem Fortbewegungsmittel der Zukunft zu tun zu haben.

Ideal ist eine Kombination aus hoher Geschwindigkeit und Reichweite. Leistungsstarke Geräte bringen es auf über 30 km/h und kommen bis zu 60 km weit. Dafür zahlen Sie aber zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Welche Modelle günstiger sind und was diese können? Erfahren Sie es mit einem Blick in unsere Test- bzw. Vergleichstabelle! Überzeugt hat uns hier im Oktober 2026 besonders das Modell Kingsong S22 Pro Plus*Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. mit seinen Eigenschaften.

Fakten zum Vergleich
29
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4
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Produkte
24
Investierte
Stunden
68.286
Überzeugte
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Kingsong S22 Pro Plus
Aktualisiert: 08.10.2026

1 - 4 von 4: Beste Monowheels im Vergleich

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RatenzahlungRatenzahlungRatenzahlungRatenzahlung
Radgröße
20 Zoll
18 Zoll
16 Zoll
16 Zoll
max. Reichweite
besonders hoch | 200 km
hoch | 40 km
besonders hoch | 140 km
sehr hoch | 75 km
max. Geschwindigkeit
besonders hoch | 70 km/h
hoch | 20 km/h
besonders hoch | 45 km/h
sehr hoch | 35 km/h
max. Steigungslimit
40°
ca. 25°
ca. 25°
30°
max. Belastbarkeit
120 kg
120 kg
120 kg
120 kg
Ladezeit
8 h
7 h
7 h
6,5 hSchnell-Ladezeit 4,5 h
Betriebstemperatur
-10° bis +60° C
keine Herstellerangabe
-10° bis +40° C
keine Herstellerangabe
Produktgewicht
35 kg
24,3 kg
13,8 kg
16 kg
selbstbalancierend
Beleuchtung
inkl. Tragegriff
Vorteile
  • besonders hohe Reichweite und Maximalgeschwindigkeit
  • mit Bluetooth
  • integrierter Tragegriff
  • mit Abbiegesignal
  • hohe Belastbarkeit
  • integrierter LED-Beleuchtung
  • hohe Reichweite
  • besonders hohe Reichweite und Maximalgeschwindigkeit
  • mehrfarbige LED-Beleuchtung
  • über App kontrollierbar
  • sehr hohe Reichweite
  • über App kontrollierbar
  • sehr hohe Geschwindigkeit
  • integrierter Tragegriff
Weitere ProduktinfosDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehen
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2 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahre
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Monowheels-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Monowheels Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Monowheels sind selbststabilisierende bzw. selbstbalancierende, elektrische Einräder, die durch eine einfache Gewichtsverlagerung bedient werden. Durch das Vorlehnen beschleunigt das Monowheel – das Zurücklehnen sorgt hingegen für eine Bremsung. Die Geschwindigkeit wird durch die einfache Körperneigung reguliert.
  • Flexibilität, Wendigkeit und eine geringe Größe sind die wichtigsten Merkmale, durch die sich ein solches Monowheel bzw. elektrisches Einrad auszeichnet. Optimiert für die Kurzstrecke, eignet sich das elektrische Einrad perfekt dazu, um sich in einer Großstadt fortzubewegen. Man kann mit ihm Strecken zwischen 1 km und max. 20 km ohne körperliche Anstrengung zurücklegen, so viel wie mit keinem anderen Fahrzeug dieser Größe.
  • Wie das Fahrrad, kann das Monowheel von jedermann verwendet werden. Man braucht lediglich ein wenig Übung und los geht’s. Dank eines Griffs und des vergleichsweise geringen Gewichts von bis zu 14 kg, können Monowheels von A nach B transportiert werden. Aber beachten Sie: Monowheels sind offiziell nicht im Straßenverkehr zugelassen – noch nicht.

Großstadt-Leben

Wer kennt sie nicht – die verständnislosen und verachtenden Blicke, wenn man sich morgens auf dem Weg zur Arbeit mit seinem pinken Hollandrad in die völlig überfüllte U- oder S-Bahn quetscht. Da wird man als Fahrradfahrer automatisch zum Gedankenleser: Warum hat man ein Fahrrad, wenn man es eh nur in der Bahn spazieren fährt? Seien wir ehrlich, verübeln kann man es den anderen nicht. Aber wer will schon mit dem Fahrrad 15 km von der Südstadt in die Nordstadt fahren, und das vor der Arbeit? Niemand. Viel schöner ist es doch, eine Station vorher auszusteigen und gemütlich bei bestem Wetter die letzte Station zur Arbeit zu radeln.

Wenn Sie keine Lust mehr auf die messerscharfen Blicken in öffentlichen Verkehrsmitteln haben, dann sollten Sie jetzt nicht aufhören zu lesen. Wir haben für Sie nämlich eine innovative Alternative, mit der sie zukünftig platzsparend in die Bahn passen und trotzdem noch gemütlich zur Arbeit düsen können. Und nein! Wir meinen kein Einrad. Kaufen Sie sich ein Monowheel oder genauer gesagt ein elektrisches Einrad mit Vollausstattung. Es ist klein, kann in der Hand getragen werden und ist der absolute Hingucker. In unserem Monowheel-Vergleich 2026 präsentieren wir Ihnen die beliebtesten Monowheels und unterstützen Sie mit einer Kaufberatung, damit Sie passend für Ihre Bedürfnisse Ihren Monowheel Testsieger finden können.

1. Willkommen in der Zukunft – was ist ein Monowheel und wie funktioniert es?

Junger Mann auf einem Monowheel

Monowheels stehen für Mikromobilität.

Im Gegensatz zu Cityroller, Kickboard oder Tretroller für Erwachsene, handelt es sich bei einem Monowheel um ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel, das aus einem auf der Achse liegendem Rad besteht. Links und rechts des Rads ist jeweils eine Plattform angebracht – auf diesen Plattformen steht der Nutzer mit den Füßen.

Darüber hinaus verfügt das Monowheel über eine elektronische Antriebsregelung, durch die sich das Elektro Einrad sowohl nach vorne als auch nach hinten in Balance hält. Generell ist ein Solowheel ein Einrad mit Elektro Motor. Der Antrieb erfolgt durch einen separaten Elektromotor. Er befindet sich unter der Kunststoffabdeckung, damit Verletzungen vermieden werden können. Für die zur Fortbewegung nötige Energie sorgt ein Akku (zum Beispiel ein Lithium-Ionen-Akku), der via Ladegerät in einer Steckdose aufgeladen werden kann.

Wie einige Monowheel-Tests zeigen, sind die Bezeichnungen für ein Monowheel vielfältig. Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem persönlich besten Monowheel sind, werden Sie verschiedenen Begriffen begegnen. Seien sie also nicht verwundert, wenn Sie bei Ihrer Recherche auf folgende Begriffe stoßen:

  • E-Wheel
  • Monowheel
  • Airwheel
  • Elektrisches Einrad
  • Solowheel
  • Citywheel
  • Balance Scooter
  • Firewheel
  • Elektro Scooter

Trotz unterschiedlicher Bezeichnungen, meinen sie alle das gleich funktionierende elektrisch betriebene Fortbewegungsmittel. Alternativen wären ein elektrisches Longboard, die Hoverboards aus der Original-Angelboard-Serie oder ein elektrischer Rollstuhl wie zum Beispiel von Nino Robotics. Nicht alle davon erreichen die gleichen Geschwindigkeiten wie ein Monowheel.

1.1. Wofür brauchen Sie ein Monowheel?

Tragbares Monowheel

Durch die geringe Größe kann ein Solowheel problemlos in U- und S-Bahn transportiert werden.

Das Einrad Elektro bietet Ihnen wie ein E-Bike die Möglichkeit, sich schnell und ohne Anstrengung fortzubewegen. Dabei ist es vor allem für die Kategorie Kurzstrecke optimiert. Bis zu 20 km können Sie mit dem Mikrofahrzeug zurücklegen – ideal also, um sich mit dem Airwheel in der Stadt fortzubewegen. Wenn Sie beispielsweise 2 km von der nächsten U-Bahn-Station entfernt wohnen, können Sie bequem und ohne Anstrengung auf dem sicheren Bürgersteig mit dem Monowheel fahren und zur Station düsen.

Ein weiterer Vorteil: es ist klein bzw. es kann zusammengeklappt werden. Außerdem verfügt es in der Regel über einen Griff und kann somit überall, z.B. in die U-Bahn, mitgenommen werden. Im Gegensatz zur Rollern oder Mofas, kommt das E-Einrad ohne monatliche Kosten, wie Steuern oder Benzin, aus. Außerdem ist es gegenüber anderen Fahrzeugen deutlich sicherer und ist schneller einsatzbereit. Ein letzter Grund, der für ein Monowheel spricht, ist schlicht und einfach der Spaßfaktor! Mit ein bisschen Übung kann man viele Tricks und kleine Moves erlernen.

Wussten Sie, dass ein Monowheel, das elektrisch ist (Einrad mit Elektromotor), mit seinem Gewicht von bis zu 13 kg zu den leichtesten und kompaktesten Kraftfahrzeugen der Welt gehört?

1.2. Gibt es ein Mindestalter für die Benutzung eines Monowheels?

Ein gesetzlich geschriebenes Mindestalter für die Benutzung eines Monowheels gibt es nicht. Trotzdem sollten Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, ein Solowheel nur unter der Aufsicht eines Erwachsenen benutzen. Ebenso empfehlenswert ist das Tragen ausreichender Schutzkleidung.

Die Vor- und Nachteile eines Monowheels auf den Punkt gebracht:

    Vorteile
  • schnelle Fortbewegung ohne Anstrengung
  • ideal für Kurzstrecken
  • leichter Transport
  • keine monatlichen Zusatzkosten
  • hohe Flexibilität
  • umweltfreundlich
    Nachteile
  • keine Bedienelemente zum Bremsen
  • nicht für sehr holprigen Untergrund geeignet

2. Wie funktioniert so ein Monowheel überhaupt?

Steuerung

Rekuperation was?

Der Begriff wird in der Technik verwendet und meint ein technisches Verfahren zur Energierückgewinnung. Bei Monowheels erfolgt durch das Bremsen die Rückspeisung der Energie in den eingebauten Akkumulator.

Im Grunde genommen erfolgt die Steuerung des Monowheels durch die Gewichtsverlagerung des Fahrers. Wenn Sie sich nach vorne lehnen, beschleunigt das Monowheel – durch das Verlagern des Gewichts nach hinten, bremsen Sie. Der Clou beim Bremsen: Der eingebaute Akku des Monowheels lädt sich auf, wodurch die Reichweite des elektrischen Einrads verlängert wird. Möglich wird dies durch das Verfahren der Rekuperation, das auch bei Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommt.

Maximale Geschwindigkeit – wo ist Schluss mit Autobahn?

Im Durchschnitt lassen sich Monowheels oder Airwheels auf über 30 km/h beschleunigen. So lauten zumindest viele Herstellerangaben.

Trotzdem muss das in der Realität nicht immer der Fall sein. Viele der E-Wheels sind nämlich elektronisch abgeriegelt und ab 20 km/h ist meistens Schluss. Klingt auf den ersten Blick unfair, ist aber durchaus sinnvoll. Besonders für Fahranfänger reicht eine niedrigere Geschwindigkeit völlig aus.

3. Welche Einpersonen-Transportmittel gibt es?

Typ Beschreibung
Segway
Typ_Segway
Bei einem Segway handelt es sich um ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel – genauer gesagt um ein Brett mit zwei Rädern und einer Lenkstange. Dank einer integrierten Gleichgewichtssteuerung hält sich das Segway in der Waagerechten. Die Steuerung des Geräts erfolgt ohne Gaspedal und Bremse. Das Segway bewegt sich durch die Körperbewegung des Nutzers. Lehnt sich der Nutzer nach vorne, fährt das Segway vorwärts. Wenn man sich leicht zurück lehnt, bremst es. Lehnt sich der Nutzer hingegen ganz nach hinten, fährt das Segway rückwärts.

Merkmale:

  • maximale Geschwindigkeit: 20 km/h
  • maximale Reichweite: ca. 40 km
  • Ladezeit: 6 h
Monowheel
Typ_Monowheel
Monowheels zählen ebenfalls zu den elektrisch angetriebenen Einpersonen-Transportmitteln. Im Gegensatz zu den Segways, besteht das Monowheel lediglich aus einem auf der Achse liegendem Rad. Links und rechts des Rads ist jeweils eine Plattform bzw. Trittbrett angebracht – auf diesen Plattformen steht die Person mit den Füßen. Wie schon die Segways, werden Monowheels über die Körperbalance des Nutzers gesteuert. Wenn sich der Nutzer nach vorne lehnt, beschleunigt das Monowheel – verlagert der Nutzer sein Gewicht nach hinten, bremst es. Die Besonderheit am Bremsen ist, dass dadurch der eingebaute Akku aufgeladen wird. Dadurch kann die Reichweite des Monowheels verlängert werden.

Merkmale:

  • maximale Geschwindigkeit: 20 – 30 km/h
  • maximale Reichweite: ca. 30 km; in einigen Fällen sogar mehr
  • Ladezeit: je nach Modell zwischen 1 – 4 h

4. Kaufberatung: Worauf ist zu achten, wenn man einen Monowheel kaufen möchte?

Bevor Sie ihren persönlichen Monowheel-Test durchführen können, müssen Sie erst einmal das passende Modell finden. Beim Solowheel kaufen sollten Sie vor allem auf eine gute Verarbeitung wert legen. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile des Airwheels stabil und gut befestigt sind. Somit können Sie aufgrund mangelnder Verarbeitung Unfälle und Verletzungen vermeiden. Ein weiterer Aspekt für einen Test von Monowheel-Modellen ist sicherlich das zulässige Gewicht des Nutzers. Bei den meisten Solowheels liegt die Obergrenze des Personengewichts bei ca. 120 kg.

Genauso interessant für einen Monowheel-Test ist die Laufleistung bzw. die maximale Reichweite, die von der eingebauten Speicherzelle abhängt. Normal ist eine Reichweite von bis zu 30 km. Es gibt aber auch Solowheel-Modelle, die beeindruckende 100 km Reichweite vorweisen können. Berücksichtigen, dass die maximale Reichweite ebenso vom Gewicht des Nutzers abhängt. Je schwerer ein Nutzer, desto kürzer ist die Strecke, die er mit dem elektrischen Einrad zurücklegen kann.

Ein letztes Kriterium, das bei einem Monowheel Kauf eine Rolle spielen sollte, ist die Schnelligkeit. In der Regel sollte die maximale Geschwindigkeit zwischen 20 und 25 km/h liegen, sodass auch Anfänger mit dem Monowheel fahren können. Modelle, die mehr als 25 kmh Geschwindigkeit bieten, sind in erster Linie erfahrenen Nutzern zu empfehlen.

Monowheel Test

5. Los geht’s: Wie fährt man mit dem Monowheel?

Monowheel in freier Wildbahn.

Bevorzugte Strecken, die mit dem Monowheel gefahren werden, sollten eben sein und nur wenige Hindernisse haben.

Wenn Sie das erste Mal auf einem Monowheel, wie denjenigen aus unserem Monowheel-Vergleich, stehen, sollten Sie für Ihre ersten Fahrversuche eine private Fläche mit ausreichend Platz wählen. Um sich beim Fahren auf dem Monowheel vor Verletzungen zu schützen, sollten Sie außerdem einen Helm sowie eine ausreichende Schutzausrüstung, wie Knie- und Ellenbogenschoner tragen. Ebenfalls empfehlenswert ist das Tragen von bequemer Kleidung vor allem fester Schuhe, also keine Flip Flops oder High Heels.

Wenn Sie auf dem Einrad Elektro stehen, sollte Sie darauf achten, dass Ihre Füße mittig auf den beiden Fußplattformen stehen. Meiden Sie beim Fahren des Monowheels anfangs auch unebene Wege, rutschige Untergründe oder Hindernisse. Beachten Sie, dass das Airwheel auch bei ausreichender Fahrübung bevorzugt auf ebenen Wegen und weniger auf holprigen Strecken benutzt werden sollte.

Ein Hindernis, das beim Fahren mit dem Monowheel jedoch problemlos überwunden werden kann, sind Bürgersteige. Die meisten Bürgersteigkanten werden zum Beispiel an Zebrastreifen abgesenkt und können dort ganz einfach überquert werden. Leicht gebeugte Knie helfen ebenfalls, um Hindernisse oder Unebenheiten auf der Fahrbahn abzufedern.

Unser Tipp: Versuchen Sie zuallererst den sicheren Stand auf dem Monowheel. Am besten halten Sie sich dazu an einem Zaun oder einer Hilfsperson fest. Neigen sie anschließend das Monowheel in alle Richtungen, um ein Gefühl für das Fahrzeug zu bekommen.

Wenn Sie noch weitere Startunterstützung für das Fahren auf dem Monowheel brauchen, schauen Sie sich folgendes Lern-Video an. Dann steht Ihrer ersten Fahrt nichts mehr im Weg.

6. Die Sache mit der Straßenzulassung – genial aber eigentlich illegal

In Deutschland gelten für Fahrzeuge, die bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h erreichen, die allgemeinen Bestimmungen der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) und der FZV (Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen im Straßenverkehr). Da Monowheels an sich aber weder über einen Sitz noch über Bremsen, eine Lenkung und nur in einigen Fällen über eine Beleuchtung verfügen, dürfen sie nicht im öffentlichen Verkehr benutzt werden.

Beachten Sie außerdem, dass elektrische Fahrzeuge, die eine Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h überschreiten, pflichtversichert werden müssen. Doof ist nur, dass es bisher noch keine entsprechende Versicherung für Monowheels gibt. Sollten Sie das Airwheel dennoch im öffentlichen Straßenverkehr benutzen, machen Sie sich nach dem § 6 PflVersG. strafbar. Leichter ist es für den E-Scooter eine Straßenzulassung beziehungsweise Betriebserlaubnis zu bekommen. Er muss auf dem Fahrradweg gefahren werden und darf erst auf die Fahrbahn ausweichen, wenn keine anderen Wege zur Verfügung stehen.

Fazit: Offiziell gelten Sie als Monowheel-Fahrer immer noch als Straßen-Rowdy. Die elektrischen Einräder sind nämlich nicht im Straßenverkehr zugelassen. Fahren Sie deshalb lieber in Parks oder abgesperrten Gebieten. In Österreich sieht es ähnlich aus. Wenn Sie also in Graz oder Wien (Vienna, Austria) unterwegs sind, sollten sie sich ebenfalls auf Parks und Wohnstraßen beschränken. Aber keine Sorge: Die Segways haben es schließlich auch auf Deutschlands Straßen geschafft. Da ist es bei Monowheels nur noch eine Frage der Zeit.

7. Was sagt die Stiftung Warentest zu Monowheels?

Elektro-Roller

Mobil auf zwei Rädern: der Elektroroller von Razer.

Bisher hat die Stiftung Warentest zum Thema Monowheels bzw. zu elektrischen Einrädern keinen Monowheel-Test oder Ähnliches veröffentlicht. Trotzdem ist das Thema von Elektro Fortbewegungsmittel nicht gänzlich an der Stiftung Warentest vorbeigegangen. Im Jahr 2001 wurde exemplarisch der Elektro-Tretroller Bavaria Zappy getestet. Dieser Test ist aber nicht mehr archiviert. Mittlerweile gibt es eine Reihe verschiedener Elektro-Roller bzw. E-Scooters, die auf den Straßen unterwegs sind.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Monowheels

8.1. Wann wurde das Monowheel erfunden?

Obwohl es scheint, als seien Monowheels eine neuartige Erscheinung, geht ihre Geschichte bis ins Jahr 1966 zurück. In diesem beantragte der US-Amerikaner Franklin S. Malick ein Patent auf das sogenannte „Powered unicycle“. 1977 („Motorized unicycle wheel“ von Charles L. Gabriel) und 1991 („Powered monocycle“ von Nandan R. Chittal) folgten weitere Versionen des Elektro Einrads, die ebenfalls patentiert wurden.

In Deutschland befassten sich Wissenschaftler erst in den 80er Jahren mit dem Elektro Einrad. Genauer gesagt mit Technologien, die dazu dienten, einrädrige Fahrzeuge automatisch zu stabilisieren oder ein Einrad für Beförderung einer Last zu optimieren. Die beiden Patente wurden 1988 und 1989 beantragt. Mittlerweile gibt es immer mehr neue Modelle eines Elektro Einrads, die von uns meistens als Monowheels, Airwheels oder Solowheels wahrgenommen werden. Sie sind nicht nur mit verschiedenen Reichweiten, sondern auch in diversen Designs erhältlich. Zum Beispiel können Sie ein Monowheel in Schwarz, Rot oder in Weiß kaufen.

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8.2. Kann man mit einem Monowheel im Schnee fahren?

Ob Sie es glauben oder nicht, mit einem Monowheel kann man im Schnee fahren, man sollte es aber mit äußerster Vorsicht tun. Viele Hersteller raten von glatten Oberflächen, wie Schnee oder Eis, ab, da diese besonders rutschig sein können. Ebenso sollten Sie Untergründe, wie Kies oder Sand vermeiden, weil der Reifen des Airwheels seine Traktion verlieren kann.

» Mehr Informationen

8.3. Wie teuer sind Monowheels?

Wenn Sie gerne ein Solowheel kaufen möchten, dann müssen Sie mit einer Investition zwischen 400 € und 1000 € rechnen. Der Clou: Ihnen entstehen keine Folgekosten, beispielsweise für Benzin. Darüber hinaus sind Airwheels sehr robust und daher besonders langlebig, sodass Sie einige Jahre Freude daran haben werden.

» Mehr Informationen

8.4. Welche Marken und Hersteller von Monowheels gibt es?

Unser Monowheel-Vergleich zeigt, dass es nicht nur immer mehr Modelle des elektrischen Einrads, sondern auch jede Menge Hersteller und Marken gibt. Zu den Marktführern im Bereich „Einrad Elektro“ gehört die Marke Monowheel mit den Modellen Monowheel E400 und Monowheel C200. Auch mit einem Einrad von Kingsong entscheiden Sie sich für ein Modell von einem der bekanntesten Hersteller der Branche. Aber auch andere Marken, wie Ninebot, Airwheel und IPS mit ihrem IPS Solowheels oder IPS Unicycles, sind in der Monowheel-Szene keine Unbekannten. Vergleichsweise günstige Solowheels erhalten Sie hingegen von Teckey. Weitere Marken und Hersteller von Monowheels, die in fast jedem Monowheel Test auftauchen:

  • Monowheel
  • Teckey
  • Ninebot
  • Olive Tree
  • Dekota
  • Nitro Motors
  • Rapid Teck
  • Airwheel
  • MonoRover
  • FreeRider
  • EYU
  • Cat – Cat Sound Berlin
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Videos zum Thema Monowheel

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Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Willkommen in der Zukunft – was ist ein Monowheel und wie funktioniert es?
  2. Wie funktioniert so ein Monowheel überhaupt?
  3. Welche Einpersonen-Transportmittel gibt es?
  4. Kaufberatung: Worauf ist zu achten, wenn man einen Monowheel kaufen möchte?
  5. Los geht’s: Wie fährt man mit dem Monowheel?
  6. Die Sache mit der Straßenzulassung – genial aber eigentlich illegal
  7. Was sagt die Stiftung Warentest zu Monowheels?
  8. Fragen und Antworten rund um das Thema Monowheels
Stuart S.
Stuart S.Redakteur für Roller
profilbild-alina-vogele
Alina V.Lektorin für Roller

Zusammenfassung: Die besten Monowheels in aller Kürze.

Position
Modell
Preis
max. Geschwindigkeit
max. Steigungslimit
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Kingsong S22 Pro Plus
besonders hoch | 70 km/h
40°
Sofort lieferbar
Platz 2
Kingsong KS-18XL
hoch | 20 km/h
ca. 25°
Demnächst lieferbar
Platz 3
Kingsong KS-16X
besonders hoch | 45 km/h
ca. 25°
Sofort lieferbar
Platz 4
Inmotion V8S
sehr hoch | 35 km/h
30°
Sofort lieferbar
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Kommentare (6) zum Monowheel Vergleich 2026
  • Michael

    Es ist schon 2021 … ich hoffe in Deutschland komm mal bald die Zulassung der Monowheels.
    Wenn man bedenkt wie es in Asien oder America oder sonst wo auf der Welt aussieht mit den Monowheels echt trauig. Aber vielen dank für den Beitrag

    • Stuart S. - Vergleich.org

      Lieber Michael,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Es freut uns sehr, dass Ihnen unser Monowheel-Vergleich gefällt.

      Viele Grüße
      Vergleich.org

  • Peter, Einrad-Enthusiast

    Einrad: ist nur ein Spaßfaktor oder eine reale Fortbewegungsmöglichkeitsalternative in die Elektromobilität-Ära? Ist sie wirtschaftlich (Energie-Verbrauch)? Ist sie gefährlich, für Fahrer oder andere Verkehrsteilnehmer, mehr als einen Fahrrad(beim Kollision wirkt der Gewicht des Fahrers separat von Gerät)? Kann man überhaupt mit Einrad ein Person überfahren (Rad unter eigene Körper, hat man freie Hände zum Abwehren)? Sind die selbst balancierende Geräte gleichwertig, wenn eindeutige Fahrtstabilitätsunterschiede gibt (beim Einrad ist die Projektion der Gewicht gerade auf der Bodenkontakt, deshalb beim Hindernis wird kein Rotation re-li. verursacht, wie bei alle Zweiräder (Segway und Co.wird) wo beim Hindernis eine Destabilisierung re-li leicht vorkommt, da der Gewicht-Projektion ist zwischen die Boden-Kontaktpunkten)? Kann etwas zu Befreiung der Innenstadt von Autos beitragen? Ist der Gesetzgeber in Rhythmus mit die Entwicklung der Technik, sind die Vorschriften „zeitgemäß“ wenn sie die neue technische Möglichkeiten ignorieren? Wäre einen Führerschein mit Prüfung für Einrad sinnvoll? Sind nur paar Frage… Die Technik entwickelt sich weiter… neue Geräte auf den Markt, mit noch größere Reichweite (ist bereits von 80Km die Rede)…

  • Ronny Schubert

    Es gibt ja auch „Monowheels“, welche, statt „nur“ 1 Rad bzw. Reifen, gleich aus 2 oder 3 Reifen bestehen. Damit dürfte man doch dann nicht mehr so einfach umfallen bzw. kann damit dann auch ganz einfach über Kopfsteinpflaster und unebenen Straßen fahren, oder ?

    Gibt es dafür nicht auch wie bei Autos oder Fahrrädern Sommer-, Winter- und Allwetterreifen ?

  • Matthias Schmitt

    Moin moin,

    ich hab da mal ne Frage. Was passiert, wenn das Monowheel zur Seite fällt?

    MFG
    M. Schmitt

    • Stuart S. - Vergleich.org

      Hallo Herr Schmitt,

      ein Monowheel ist in der Lage, Stürze zu erkennen. Sollte Ihr Monowheel also seitwärts kippen, wird sich der Motor automatisch ausschalten. Um weiterfahren zu können, müssen Sie das Monowheel zuerst ausschalten und dann erneut wieder einschalten.

      Rasante Grüße
      Ihr Vergleich.org Team

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