Monowheel Test 2017

Die 7 besten elektrischen Einräder im Vergleich.

gotway ACM16 820 gotway ACM16 820
RHDS Monowheel RHDS Monowheel
Ninebot One S2 „14 Zoll“ Ninebot One S2 „14 Zoll“
Kingsong KS-16B Kingsong KS-16B
Ninebot one C „16 Zoll“ Ninebot one C „16 Zoll“
Gyroroue Inmotion V5+ Gyroroue Inmotion V5+
Airwheel X3 Airwheel X3
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell gotway ACM16 820 RHDS Monowheel Ninebot One S2 „14 Zoll“ Kingsong KS-16B Ninebot one C „16 Zoll“ Gyroroue Inmotion V5+ Airwheel X3
VergleichsergebnisTÜV Siegel TÜV-geprüftes Test- & Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,4 sehr gut
07/2017
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Bewertung 1,5 gut
07/2017
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Bewertung 1,7 gut
07/2017
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Bewertung 1,8 gut
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Bewertung 1,9 gut
07/2017
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Bewertung 2,0 gut
07/2017
Kundenwertung
bei Amazon
1 Bewertungen
noch keine noch keine noch keine noch keine noch keine noch keine
max. Geschwindigkeit +++
sehr hoch | 35 km/h
+++
sehr hoch | 30 km/h
++
hoch | 24 km/h
++
hoch | 25 km/h
+
normal | 20 km/h
+
normal | 18 km/h
+
normal | 18 km/h
max. Reichweite +++
sehr hoch | 60 km
++
hoch | 30 km
++
hoch | 30 km
+
normal | 23 km
++
hoch | 30 km
+
normal | 20 km
+
normal | 23 km
max. Belastbarkeit 100 kg 120 kg 120 kg 120 kg 120 kg 120 kg 120 kg
Produktgewicht 18 kg 10,2 kg 11,4 kg 10,85 kg 13,8 kg 12 kg 9,8 kg
Ladezeit 6,5 h k. A. 3 h 1,5 h 2,5 h 1,5 h 1,5 h
selbstbalancierend Selbstbalancierende Fahrzeuge werden durch einen Regelkreis aktiv stabilisiert. In Monowheels ist ein Kreiselinstrument eingebaut, das Abweichungen vom Gleichgewicht misst, sodass der Motor den Schwerpunkt verlagert. Das Monowheel kann demzufolge nicht kippen. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Beleuchtung Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein
inkl. Tragegriff Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Vorteile
  • sehr hohe Reich­weite
  • sehr hohe Geschwin­dig­keit
  • relativ leise
  • Blu­e­tooth für Musik
  • bunte LED-Beleuch­tung
  • über App kon­trol­lierbar
  • was­ser­fest
  • beson­ders wendig
  • über App kon­trol­­lierbar
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • Vorder- und Rück­licht
  • Blue­tooth für Musik
  • bunte LED-Beleuch­tung
  • über App kon­trol­lierbar
  • beson­ders schmal, daher gut zu ver­stauen
  • über App kon­trol­lierbar
  • Leder­polster und gum­mierte Pedale
  • sch­nell erlernbar
  • Rad-Still­stand beim Hoch­heben
  • sehr stabil, daher auch gut fürs Gelände geeignet
  • beson­ders leicht – gut zu trans­por­tieren
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4,5 /5 aus 111 Bewertungen

Monowheels-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Monowheels sind selbststabilisierende bzw. selbstbalancierende, elektrische Einräder, die durch eine einfache Gewichtsverlagerung bedient werden. Durch das Vorlehnen beschleunigt das Monowheel – das Zurücklehnen sorgt hingegen für eine Bremsung. Die Geschwindigkeit wird durch die einfache Körperneigung reguliert.
  • Flexibilität, Wendigkeit und eine geringe Größe sind die wichtigsten Merkmale, durch die sich ein solches Monowheel bzw. elektrisches Einrad auszeichnet. Optimiert für die Kurzstrecke, eignet sich das elektrische Einrad perfekt dazu, um sich in einer Großstadt fortzubewegen. Man kann mit ihm Strecken zwischen 1 km und max. 20 km ohne körperliche Anstrengung zurücklegen, so viel wie mit keinem anderen Fahrzeug dieser Größe.
  • Wie das Fahrrad, kann das Monowheel von jedermann verwendet werden. Man braucht lediglich ein wenig Übung und los geht's. Dank eines Griffs und des vergleichsweise geringen Gewichts von bis zu 14 kg, können Monowheels von A nach B transportiert werden. Aber beachten Sie: Monowheels sind offiziell nicht im Straßenverkehr zugelassen – noch nicht.

Großstadt-Leben

Wer kennt sie nicht – die verständnislosen und verachtenden Blicke, wenn man sich morgens auf dem Weg zur Arbeit mit seinem pinken Hollandrad in die völlig überfüllte U- oder S-Bahn quetscht. Da wird man als Fahrradfahrer automatisch zum Gedankenleser: Warum hat man ein Fahrrad, wenn man es eh nur in der Bahn spazieren fährt? Seien wir ehrlich, verübeln kann man es den anderen nicht. Aber wer will schon mit dem Fahrrad 15 km von der Südstadt in die Nordstadt fahren, und das vor der Arbeit? Niemand. Viel schöner ist es doch, eine Station vorher auszusteigen und gemütlich bei bestem Wetter die letzte Station zur Arbeit zu radeln.

Wenn Sie keine Lust mehr auf die messerscharfen Blicken in öffentlichen Verkehrsmitteln haben, dann sollten Sie jetzt nicht aufhören zu lesen. Wir haben für Sie nämlich eine innovative Alternative, mit der sie zukünftig platzsparend in die Bahn passen und trotzdem noch gemütlich zur Arbeit düsen können. Und nein! Wir meinen kein Einrad. Kaufen Sie sich ein Monowheel oder genauer gesagt ein elektrisches Einrad. Es ist klein, kann in der Hand getragen werden und ist der absolute Hingucker. In unserem Monowheel-Vergleich 2017 präsentieren wir Ihnen die beliebtesten Monowheels und unterstützen Sie mit einer Kaufberatung, damit Sie passend für Ihre Bedürfnisse Ihren Monowheel Vergleichssieger finden können.

1. Willkommen in der Zukunft - was ist ein Monowheel und wie funktioniert es?

Junger Mann auf einem Monowheel

Monowheels stehen für Mikromobilität.

Im Gegensatz zu Cityroller, Kickboard oder Tretroller für Erwachsene, handelt es sich bei einem Monowheel um ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel, das aus einem auf der Achse liegendem Rad besteht. Links und rechts des Rads ist jeweils eine Plattform angebracht – auf diesen Plattformen steht der Nutzer mit den Füßen.

Darüber hinaus verfügt das Monowheel über eine elektronische Antriebsregelung, durch die sich das Elektro Einrad sowohl nach vorne als auch nach hinten in Balance hält. Generell ist ein Solowheel ein Einrad mit Elektro Motor. Der Antrieb erfolgt durch einen separaten Elektromotor. Er befindet sich unter der Kunststoffabdeckung, damit Verletzungen vermieden werden können. Für die zur Fortbewegung nötige Energie sorgt ein Akku, der via Ladegerät in einer Steckdose aufgeladen werden kann.

Wie einige Monowheel-Tests zeigen, sind die Bezeichnungen für ein Monowheel vielfältig. Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem persönlich besten Monowheel sind, werden Sie verschiedenen Begriffen begegnen. Seien sie also nicht verwundert, wenn Sie bei Ihrer Recherche auf folgende Begriffe stoßen:

  • E-Wheel
  • Monowheel
  • Airwheel
  • Elektrisches Einrad
  • Solowheel
  • Citywheel
  • Balance Scooter
  • Firewheel
  • Elektro Scooter

Trotz unterschiedlicher Bezeichnungen, meinen sie alle das gleich funktionierende elektrisch betriebene Fortbewegungsmittel. Aber:

1.1. Wofür brauchen Sie ein Monowheel?

Tragbares Monowheel

Durch die geringe Größe kann ein Solowheel problemlos in U- und S-Bahn transportiert werden.

Das Einrad Elektro bietet Ihnen wie ein E-Bike die Möglichkeit, sich schnell und ohne Anstrengung fortzubewegen. Dabei ist es vor allem für die Kategorie Kurzstrecke optimiert. Bis zu 20 km können Sie mit dem Mikrofahrzeug zurücklegen – ideal also, um sich mit dem Airwheel in der Stadt fortzubewegen. Wenn Sie beispielsweise 2 km von der nächsten U-Bahn-Station entfernt wohnen, können Sie bequem und ohne Anstrengung auf dem sicheren Bürgersteig zur Station düsen.

Ein weiterer Vorteil: es ist klein bzw. es kann zusammengeklappt werden. Außerdem verfügt es in der Regel über einen Griff und kann somit überall, z.B. in die U-Bahn, mitgenommen werden. Im Gegensatz zur Rollern oder Mofas, kommt das E-Einrad ohne monatliche Kosten, wie Steuern oder Benzin, aus. Außerdem ist es gegenüber anderen Fahrzeugen deutlich sicherer und ist schneller einsatzbereit. Ein letzter Grund, der für ein Monowheel spricht, ist schlicht und einfach der Spaßfaktor! Mit ein bisschen Übung kann man viele Tricks und kleine Moves erlernen.

Wussten Sie, dass ein elektrisches Einrad mit seinem Gewicht von bis zu 13 kg zu den leichtesten und kompaktesten Kraftfahrzeugen der Welt gehört?

1.2. Gibt es ein Mindestalter für die Benutzung eines Monowheels?

Ein gesetzlich geschriebenes Mindestalter für die Benutzung eines Monowheels gibt es nicht. Trotzdem sollten Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, ein Solowheel nur unter der Aufsicht eines Erwachsenen benutzen. Ebenso empfehlenswert ist das Tragen ausreichender Schutzkleidung.

Die Vor- und Nachteile eines Monowheels auf den Punkt gebracht:

  • schnelle Fortbewegung ohne Anstrengung
  • ideal für Kurzstrecken
  • leichter Transport
  • keine monatlichen Zusatzkosten
  • hohe Flexibilität
  • umweltfreundlich
  • keine Bedienelemente zum Bremsen
  • nicht für sehr holprigen Untergrund geeignet

2. Wie funktioniert so ein Monowheel überhaupt? 

Steuerung

Rekuperation was?

Der Begriff wird in der Technik verwendet und meint ein technisches Verfahren zur Energierückgewinnung. Bei Monowheels erfolgt durch das Bremsen die Rückspeisung der Energie in den eingebauten Akkumulator.

Im Grunde genommen erfolgt die Steuerung des Monowheels durch die Gewichtsverlagerung des Fahrers. Wenn Sie sich nach vorne lehnen, beschleunigt das Monowheel – durch das Verlagern des Gewichts nach hinten, bremsen Sie. Der Clou beim Bremsen: Der eingebaute Akku des Monowheels lädt sich auf, wodurch die Reichweite des elektrischen Einrads verlängert wird. Möglich wird dies durch das Verfahren der Rekuperation, das auch bei Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommt.

Maximale Geschwindigkeit – wo ist Schluss mit Autobahn?

Im Durchschnitt lassen sich Monowheels oder Airwheels auf über 30 km/h beschleunigen. So lauten zumindest viele Herstellerangaben.

Trotzdem muss das in der Realität nicht immer der Fall sein. Viele der E-Wheels sind nämlich elektronisch abgeriegelt und ab 20 km/h ist meistens Schluss. Klingt auf den ersten Blick unfair, ist aber durchaus sinnvoll. Besonders für Fahranfänger reicht eine niedrigere Geschwindigkeit völlig aus.

3. Welche Einpersonen-Transportmittel gibt es?

Typ Beschreibung
Segway
Typ_Segway
Bei einem Segway handelt es sich um ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel – genauer gesagt um ein Brett mit zwei Rädern und einer Lenkstange. Dank einer integrierten Gleichgewichtssteuerung hält sich das Segway in der Waagerechten. Die Steuerung des Geräts erfolgt ohne Gaspedal und Bremse. Das Segway bewegt sich durch die Körperbewegung des Nutzers. Lehnt sich der Nutzer nach vorne, fährt das Segway vorwärts. Wenn man sich leicht zurück lehnt, bremst es. Lehnt sich der Nutzer hingegen ganz nach hinten, fährt das Segway rückwärts.

Merkmale:

  • maximale Geschwindigkeit: 20 km/h
  • maximale Reichweite: ca. 40 km
  • Ladezeit: 6 h
Monowheel
Typ_Monowheel
Monowheels zählen ebenfalls zu den elektrisch angetriebenen Einpersonen-Transportmitteln. Im Gegensatz zu den Segways, besteht das Monowheel lediglich aus einem auf der Achse liegendem Rad. Links und rechts des Rads ist jeweils eine Plattform bzw. Trittbrett angebracht – auf diesen Plattformen steht die Person mit den Füßen. Wie schon die Segways, werden Monowheels über die Körperbalance des Nutzers gesteuert. Wenn sich der Nutzer nach vorne lehnt, beschleunigt das Monowheel – verlagert der Nutzer sein Gewicht nach hinten, bremst es. Die Besonderheit am Bremsen  ist, dass dadurch der eingebaute Akku aufgeladen wird. Dadurch kann die Reichweite des Monowheels verlängert werden.

Merkmale:

  • maximale Geschwindigkeit: 20 - 30 km/h
  • maximale Reichweite: ca. 30 km; in einigen Fällen sogar mehr
  • Ladezeit: je nach Modell zwischen 1 - 4 h

4. Kaufberatung: Darauf müssen Sie achten, wenn Sie ein Monowheel kaufen

Bevor Sie ihren persönlichen Monowheel-Test durchführen können, müssen Sie erst einmal das passende Modell finden. Beim Solowheel kaufen sollten Sie vor allem auf eine gute Verarbeitung wert legen. Achten Sie darauf, dass alle Bauteile des Airwheels stabil und gut befestigt sind. Somit können Sie aufgrund mangelnder Verarbeitung Unfälle und Verletzungen vermeiden. Ein weiterer Aspekt ist sicherlich das zulässige Gewicht des Nutzers. Bei den meisten Solowheels liegt die Obergrenze des Personengewichts bei ca. 120 kg.

Genauso interessant ist die Laufleistung bzw. die maximale Reichweite, die von der eingebauten Speicherzelle abhängt. Normal ist eine Reichweite von bis zu 30 km. Es gibt aber auch Solowheel-Modelle, die beeindruckende 100 km schaffen. Berücksichtigen, dass die maximale Reichweite ebenso vom Gewicht des Nutzers abhängt. Je schwerer ein Nutzer, desto kürzer ist die Strecke, die er mit dem elektrischen Einrad zurücklegen kann.

Ein letztes Kriterium, das bei einem Monowheel Kauf eine Rolle spielen sollte, ist die Schnelligkeit. In der Regel sollte die maximale Geschwindigkeit zwischen 20 und 25 km/h liegen, sodass auch Anfänger mit dem Monowheel fahren können. Modelle, die über dieser Geschwindigkeitsgrenze liegen, sind in erster Linie erfahrenen Nutzern zu empfehlen.

Monowheel Test

5. Los geht's - so fahren Sie mit dem Monowheel

Monowheel in freier Wildbahn.

Bevorzugte Strecken, die mit dem Monowheel gefahren werden, sollten eben sein und nur wenige Hindernisse haben.

Wenn Sie das erste Mal auf einem Monowheel, wie denjenigen aus unserem Monowheel-Vergleich, stehen, sollten Sie für Ihre ersten Fahrversuche eine private Fläche mit ausreichend Platz wählen. Um sich vor Verletzungen zu schützen, sollten Sie außerdem einen Helm sowie eine ausreichende Schutzausrüstung, wie Knie- und Ellenbogenschoner tragen. Ebenfalls empfehlenswert ist das Tragen von bequemer Kleidung vor allem fester Schuhe, also keine Flip Flops oder High Heels.

Wenn Sie auf dem Einrad Elektro stehen, sollte Sie darauf achten, dass Ihre Füße mittig auf den beiden Fußplattformen stehen. Meiden Sie anfangs auch unebene Wege, rutschige Untergründe oder Hindernisse. Beachten Sie, dass das Airwheel auch bei ausreichender Fahrübung bevorzugt auf ebenen Wegen und weniger auf holprigen Strecken benutzt werden sollte.

Ein Hindernis, das mit einem Monowheel jedoch problemlos überwunden werden kann, sind Bürgersteige. Die meisten Bürgersteigkanten werden zum Beispiel an Zebrastreifen abgesenkt und können dort ganz einfach überquert werden. Leicht gebeugte Knie helfen ebenfalls, um Hindernisse oder Unebenheiten auf der Fahrbahn abzufedern.

Unser Tipp: Versuchen Sie zuallererst den sicheren Stand auf dem Monowheel. Am besten halten Sie sich dazu an einem Zaun oder einer Hilfsperson fest. Neigen sie anschließend das Monowheel in alle Richtungen, um ein Gefühl für das Fahrzeug zu bekommen.

Wenn Sie noch weitere Startunterstützung brauchen, schauen Sie sich folgendes Lern-Video an. Dann steht Ihrer ersten Fahrt nichts mehr im Weg.

6. Die Sache mit der Straßenzulassung - genial aber eigentlich illegal

In Deutschland gelten für Fahrzeuge, die bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h erreichen, die allgemeinen Bestimmungen der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) und der FZV (Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen im Straßenverkehr). Da Monowheels an sich aber weder über einen Sitz noch über Bremsen, eine Lenkung und nur in einigen Fällen über eine Beleuchtung verfügen, dürfen sie nicht im öffentlichen Verkehr benutzt werden.

Beachten Sie außerdem, dass elektrische Fahrzeuge, die eine Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h überschreiten, pflichtversichert werden müssen. Doof ist nur, dass es bisher noch keine entsprechende Versicherung für Monowheels gibt. Sollten Sie das Airwheel dennoch im öffentlichen Straßenverkehr benutzen, machen Sie sich nach dem § 6 PflVersG. strafbar.

Fazit: Offiziell gelten Sie als Monowheel-Fahrer immer noch als  Straßen-Rowdy. Die elektrischen Einräder sind nämlich nicht im Straßenverkehr zugelassen. Fahren Sie deshalb lieber in Parks oder abgesperrten Gebieten. Aber keine Sorge: Die Segways haben es schließlich auch auf Deutschlands Straßen geschafft. Da ist es bei Monowheels nur noch eine Frage der Zeit.

7. Monowheels bei der Stiftung Warentest

Elektro-Roller

Mobil auf zwei Rädern: der Elektroroller von Razer.

Bisher hat die Stiftung Warentest zum Thema Monowheels bzw. zu elektrischen Einrädern keinen Test oder Ähnliches veröffentlicht. Trotzdem ist das Thema von Elektro Fortbewegungsmittel nicht gänzlich an der Stiftung Warentest vorbeigegangen. Im Jahr 2001 wurde exemplarisch der Elektro-Tretroller Bavaria Zappy getestet. Obwohl dieser beim Gebrauch noch reichlich Luft nach oben hatte, war er doch schon ein erster Vorgeschmack auf die zukünftige Mikromobilität. Mittlerweile gibt es eine Reihe verschiedener Elektro-Roller bzw. E-Scooters, die auf den Straßen unterwegs sind.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Monowheels

8.1. Wann wurde das Monowheel erfunden?

Obwohl es scheint, als seien Monowheels eine neuartige Erscheinung, geht ihre Geschichte bis ins Jahr 1966 zurück. In diesem beantragte der US-Amerikaner Franklin S. Malick ein Patent auf das sogenannte „Powered unicycle“. 1977 („Motorized unicycle wheel“ von Charles L. Gabriel)  und 1991 („Powered monocycle“ von Nandan R. Chittal) folgten weitere Versionen des Elektro Einrads, die ebenfalls patentiert wurden.

In Deutschland befassten sich Wissenschaftler erst in den 80er Jahren mit dem Elektro Einrad. Genauer gesagt mit Technologien, die dazu dienten, einrädrige Fahrzeuge automatisch zu stabilisieren oder ein Einrad für Beförderung einer Last zu optimieren. Die beiden Patente wurden 1988 und 1989 beantragt. Mittlerweile gibt es immer mehr neue Modelle eines Elektro Einrads, die von uns meistens als Monowheels, Airwheels oder Solowheels wahrgenommen werden.

8.2. Kann man mit einem Monowheel im Schnee fahren?

Ob Sie es glauben oder nicht, mit einem Monowheel kann man im Schnee fahren, man sollte es aber mit äußerster Vorsicht tun. Viele Hersteller raten von glatten Oberflächen, wie Schnee oder Eis, ab, da diese besonders rutschig sein können. Ebenso sollten Sie Untergründe, wie Kies oder Sand vermeiden, weil der Reifen des Airwheels seine Traktion verlieren kann.

8.3. Wie teuer sind Monowheels?

Wenn Sie gerne ein Solowheel kaufen möchten, dann müssen Sie mit einer Investition zwischen 400 € und 1000 € rechnen. Der Clou: Ihnen entstehen keine Folgekosten, beispielsweise für Benzin. Darüber hinaus sind Airwheels sehr robust und daher besonders langlebig, sodass Sie einige Jahre Freude daran haben werden.

8.4. Welche Marken und Hersteller von Monowheels gibt es?

Unser Monowheel-Vergleich zeigt, dass es nicht nur immer mehr Modelle des elektrischen Einrads, sondern auch jede Menge Hersteller und Marken gibt. Zu den Marktführern im Bereich „Einrad Elektro“ gehört die Marke Monowheel mit den Modellen Monowheel E400 und Monowheel C200. Aber auch andere Marken, wie Ninebot, Airwheel und IPS mit ihrem IPS Solowheels oder IPS Unicycles, sind in der Monowheel-Szene keine Unbekannten. Vergleichsweise günstige Solowheels erhalten Sie hingegen von Teckey. Weitere Marken und Hersteller von Monowheels, die in fast jedem Monowheel Test auftauchen:

  • Monowheel
  • Teckey
  • Ninebot
  • Olive Tree
  • Dekota
  • Nitro Motors
  • Rapid Teck
  • Airwheel
  • MonoRover
  • FreeRider
  • EYU
  • Cat - Cat Sound Berlin
Vergleichssieger
gotway ACM16 820
sehr gut (1,3) gotway ACM16 820
1 Bewertungen
1.477,59 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
RHDS Monowheel
sehr gut (1,4) RHDS Monowheel 0 Bewertungen 473,27 € Zum Angebot »
Kommentare (1)
  1. Matthias Schmitt :

    Moin moin,

    ich hab da mal ne Frage. Was passiert, wenn das Monowheel zur Seite fällt?

    MFG
    M. Schmitt

    Antworten
    1. Vergleich.org :

      Hallo Herr Schmitt,

      ein Monowheel ist in der Lage, Stürze zu erkennen. Sollte Ihr Monowheel also seitwärts kippen, wird sich der Motor automatisch ausschalten. Um weiterfahren zu können, müssen Sie das Monowheel zuerst ausschalten und dann erneut wieder einschalten.

      Rasante Grüße
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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