Motorroller Vergleich 2026

Die besten 50-ccm-Roller im Vergleich.

Henriette Ast
Redakteurin
schreibt über: Roller
Als Linguistin bei Vergleich.org kombiniere ich mein sprachwissenschaftliches Fachwissen mit einem ausgeprägten Sinn für klare Kommunikation. Ich analysiere, strukturiere und überarbeite Inhalte so, dass sie sprachlich präzise, leicht verständlich und für unsere Leser:innen informierend sind. Mein Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf Freizeit-Themen. Auch privat beschäftige ich mich gerne mit verschiedenen Hobbys und Freizeitaktivitäten. Dieses Interesse spiegelt sich in meinen Beiträgen wider, die sich mit Freizeitideen, Reiseempfehlungen, Hobbytipps und Anregungen für die Freizeitgestaltung befassen.

Haben Sie genug von zermürbender Parkplatzsuche in der Innenstadt? Möchten Sie Ihre Spritkosten reduzieren, aber dennoch mobil bleiben? Dann ist ein Motorroller das ideale Fortbewegungsmittel für Sie.

Aufgrund ausgiebiger Tests weiß man, dass Scheibenbremsen Trommelbremsen deutlich überlegen sind. Sie zeichnen sich durch einen kürzeren Bremsweg und ein zuverlässiges Bremsverhalten aus. Auch auf die Pferdestärken sollten Sie beim Kauf eines Motorrollers achten. Ein leistungsstarker 50-ccm-Roller verfügt über mindestens 3,5 PS. Finden Sie in unserer Produkttabelle den idealen fahrbaren Untersatz für den Stadtverkehr. Überzeugt hat uns hier im September 2026 besonders das Modell Burnout BAD s*Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise inkl. MwSt, ggf. zzgl. Versand. mit seinen Eigenschaften.

Fakten zum Vergleich
58
Recherchierte
Produkte
8
Überprüfte
Produkte
49
Investierte
Stunden
87.522
Überzeugte
Leser
Vergleichssieger
Burnout BAD s
Aktualisiert: 29.09.2026

1 - 8 von 8: Beste Motorroller im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
Sortieren nach
Motorroller Vergleich
Burnout BAD sBurnout BAD s
Vergleichssieger
Burnout EasyCruiser ArtemisBurnout EasyCruiser Artemis
Preis-Leistungs-Sieger
Elrofu Elettrico 2.0Elrofu Elettrico 2.0
Bestseller
Elrofu Volt-MaxElrofu Volt-Max
Burnout EasyCruiserBurnout EasyCruiser
Burnout Luna RetroBurnout Luna Retro
Burnout MiniMe 2.0Burnout MiniMe 2.0
Veleco ZT63Veleco ZT63
Abbildung*
Vergleichssieger
Burnout BAD s
Preis-Leistungs-Sieger
Burnout EasyCruiser Artemis
Bestseller
Elrofu Elettrico 2.0
Elrofu Volt-Max
Neu
Burnout EasyCruiser
Neu
Burnout Luna Retro
Neu
Burnout MiniMe 2.0
Veleco ZT63
Modell*

Burnout BAD s

Burnout EasyCruiser Artemis

Elrofu Elettrico 2.0

Elrofu Volt-Max

Burnout EasyCruiser

Burnout Luna Retro

Burnout MiniMe 2.0

Veleco ZT63

Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Burnout BAD s
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Burnout EasyCruiser Artemis
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Elrofu Elettrico 2.0
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Elrofu Volt-Max
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Burnout EasyCruiser
09/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Burnout Luna Retro
09/2026
Unsere Bewertung
gut
Burnout MiniMe 2.0
09/2026
Unsere Bewertung
gut
Veleco ZT63
09/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
noch keine Bewertungen
Erhältlich bei*
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Zahlbar in Raten*
RatenzahlungRatenzahlungRatenzahlungRatenzahlungRatenzahlungRatenzahlungRatenzahlungRatenzahlung
Leistungsdaten
Hubraum
125 ccm
125 ccm
Elektroroller ohne Hubraum
Elektroroller ohne Hubraum
50 ccm
50 ccm
50 ccm
50 ccm
kW / PS
6,3 kW | 9 PS
6,3 kW | 9 PS
3 kW I 4,1 PS
3,4 kW I 4,6 PS
keine Herstellerangabe
2 kW I 2,7 PS
2,3 kW | 3,1 PS
keine Herstellerangabe
Verbrauch
Roller werden mit Super Benzin betankt
2,7 l/100 km
2,7 l/100 km
elektrischer Roller
elektrischer Roller
keine Herstellerangabe
2,1 l/100 km
2,2 l
elektrischer Roller
Bremsen
vorn: hydr. Scheibenbremse
hinten: hydr. Scheibenbremse
vorn: hydr. Scheibenbremse
hinten: Trommelbremse
keine Herstellerangabe
Scheibenbremsen
vorn: Scheibenbremse
hinten: Trommelbremse
vorn: Scheibenbremse
hinten: Trommelbremse
vorn: Scheibenbremse
hinten: Trommelbremse
vorn: Scheibenbremse
hinten: Trommelbremse
Kickstarter
Elektro-Starter
Getriebe-Art
4-Takt-Motor
Elektrogetriebe
Elektrogetriebe
Elektrogetriebe
Automatikgetriebe
Automatikgetriebe
Automatikgetriebe
Elektrogetriebe
Ausstattung
Lenkradschloss
Staufächer
Sattelstauraum
Sattelstauraum
Box
Sattelstauraum
Box
Sattelstauraum
Sattelstauraum
Box
Sattelstauraum
Sattelstauraum
Sattelstauraum
Gepäckträger
Farbe
Schwarz
Braun-Beige
Weiß
Schwarz
Schwarz
Grau
Schwarz-Matt
Schwarz
In weiteren Farben erhältlich
  • • Grau
  • •Rot-Beige
  • •keine weiteren Farben
  • •keine weiteren Farben
  • •Weiß
  • •Dunkelrot
  • •Braun
  • •Blau
  • •Grün-Matt
  • •keine weiteren Farben
Auspacken und Fahren
Lieferung
vormontiert
komplett montiert & fahrbereit
komplett montiert & fahrbereit
komplett montiert & fahrbereit
komplett montiert & fahrbereit
keine Herstellerangabe
komplett montiert & fahrbereit
komplett montiert & fahrbereit
komplett montiert & fahrbereit
Gewicht des Rollers
115 kg
91 kg
70 kg
95 kg
keine Herstellerangabe
82 kg
82 kg
110 kg
maximale Zuladung
150 kg
keine Herstellerangabe
169 kg
155 kg
keine Herstellerangabe
150 kg
232 kg
150 kg
Anzahl Personen-Zulassung
2 Personen
2 Personen
2 Personen
2 Personen
2 Personen
2 Personen
2 Personen
1 Person
Vorteile
  • integrierte Alarmanlage
  • geringer Verbrauch
  • sehr hohe Leistung
  • mit Voll-LED Beleuchtung
  • integrierte USB-Ladedose
  • digitales Tacho
  • Geringe Betriebskosten von ca. 85 Cent pro 100 km
  • Sitzbank für 2 Personen
  • rein elektrisch: emissionsfrei
  • mit Voll-LED Beleuchtung
  • sparsamer Verbrauch
  • Sitzbank für zwei Personen
  • mit Elektrostarter
  • mit Windschutzscheibe
  • Vorderbremse mit gutem Bremssystem
  • Mit Elektro- und Kickstarter
  • mit Voll-LED Beleuchtung
  • sparsamer Verbrauch
  • Elektro-Starter
  • Sitzbank für 2 Personen
  • hohe Zuladung möglich
  • rein elektrisch: emissionsfrei
  • mit drei Rädern
  • bis zu 55 Kilometer Reichweite
Weitere ProduktinfosDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehenDetails ansehen
Herstellergarantie*
2 Jahre2 Jahrekeine Angabe2 Jahre2 Jahre2 Jahre2 Jahrekeine Angabe
Lieferzeit*
Lieferbar in wenigen TagenLieferbar in wenigen TagenSofort lieferbarSofort lieferbarSofort lieferbarLieferbar in wenigen TagenLieferbar in wenigen TagenSofort lieferbar
Zum Angebot*
Erhältlich bei*
Tipp: Sie möchten unsere Ratgeber schneller bei Google finden? Erfahren Sie, wie Sie vergleich.org als bevorzugte Quelle einrichten.

Motorroller-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Motorroller Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Motorroller sind perfekte Fortbewegungsmittel für die Stadt: sparsam, klein, wendig und gefeit vor leidiger Parkplatzsuche im Feierabendverkehr.
  • Für die Stadt, aber auch für Fahranfänger sind die 50-ccm-Roller mit einer festgelegten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h perfekt geeignet. Bereits 15- bis 16-Jährige können mit dem AM-Führerschein einen Roller fahren. Motorrad- oder Autofahrer können mit ihren „normalen“ Führerscheinen auch Motorroller fahren. Darum liegt unser Fokus in diesem Vergleich auf 50er-Rollern. Es gibt aber auch 125ccm-Roller, mit denen deutlich schnellere Geschwindigkeiten von mehr als 85 kmh möglich sind.
  • Ob sportlich oder retro – Roller sind wie Motorräder oft auch Hingucker und Lifestyle-Aussagen. Der sportliche Gilera- oder aber der klassische Vespa-Roller: Neben Mobilität, Flexibilität und Sparsamkeit geht auch ein gewisses Freiheitsgefühl mit den kleinen Flitzern einher.
Im Test: Ein blauer Vespa Motorroller steht auf einer Straße.

Dieser Vespa-Motorroller gehört zu den Klassikern unter den Motorrollern, wie wir meinen.

Von den Eltern abhängig zu sein ist wohl das letzte, was jungen Menschen in den Kram passt. Der eigene Roller ist oft der erste Schritt in Richtung Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Wer mobil sein möchte, muss nicht direkt ein Motorrad kaufen, sondern kann erst einmal zu den deutlich langsameren Rollern greifen.

Der charakteristische Geruch der Zwei- oder Vier-Takt-Motors vom Motorroller, der knatternde Sound des gebogenen Auspuffs und nicht zuletzt fahren, wann und wohin man will – ein Roller steht für Freiheit und Mobilität. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Motorroller, die als Elektroroller erhältlich sind. Gerade in Innenstädten ist der Scooter, wie der Roller zum Teil auch genannt wird, ein beliebtes Fortbewegungsmittel:

Staus können leicht umfahren werden und Anschaffungs- sowie Unterhaltskosten sind erheblich günstiger als etwa bei einem Auto.

Höchste Zeit also für unseren Motorroller-Vergleich 2026! Hier zeigen wir Ihnen nicht nur die besten Motorroller im 50-ccm-Segment, die Sie online kaufen können, in unserer Kaufberatung können Sie sich unter anderem auch auf alle wichtigen Informationen zur Motorleistung, zum Verbrauch, zur Anzahl und Art der Staufächer sowie zu den nötigen Führerscheinklassen freuen.

1. Fahrspaß und Produktqualität: Muss für den besten Motorroller mehr gezahlt werden?

Sie benötigen einen Motorroller, um damit zur Schule, Uni oder Arbeit zu fahren? Oder aber, um kleinere Einkäufe zu erledigen? Steht Fahrspaß nicht weit ganz oben auf Ihrer Prioritätenliste, wenn es darum geht, einen Roller neu zu kaufen?

In diesem Fall empfehlen wir Ihnen einen Roller mit 50 ccm, der als zweckgebundenes Fahrzeug nicht zusätzlich mit Fahrspaß punkten muss.

Nicht nur von A nach B rollen? Sportliche Scooter mit gutem Fahrverhalten machen die Fahrt gleich viel aufregender.Wenn der 50er-Roller aber nicht nur bloßes Fortbewegungsmittel, sondern auch Spaß am Fahren bedeuten soll, ist auf das Fahrverhalten und manchmal gar auf das Design besonderer Wert zu legen. So fahren sich Roller mit gutem Fahrverhalten geschmeidiger und griffiger, sprich Lenkbewegungen werden beispielsweise direkter übertragen und das Gefühl für die Straßen oder das Nehmen von Kurven verbessert.

Retro-Roller sind im Trend: Gerade in größeren Städten erfreuen sich die Retro-Motorroller großer Beliebtheit. Vespa-Roller oder solche, die optisch an das elegante Design der italienischen Originale angelehnt sind, sind in der Regel nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern auch Ausdruck des eigenen Geschmacks und somit ein Statement.

Viele assoziieren damit die Freiheit und Unabhängigkeit des italienischen Dolce Vita. Fahrspaß muss nicht zwingend durch Fahrverhalten aufkommen: Auch das Gefühl, das die Aura eines Rollers vermittelt, kann den Spaß mit dem Fahrzeug positiv beeinflussen.

2. Leistung: Bringt mehr Leistung mehr Speed?

Leichter Roller, leichte Handhabung

Für Jugendliche und eher zierliche Personen können besonders schwere Roller auch etwas schwergängiger in der Handhabung sein. Die Gefahr, das Fahrzeug beim Abstellen oder Rollen nicht mehr halten zu können, ist so ein wenig größer.

Haben Sie Respekt vor Schwergewichten, kann auch dieser Aspekt für einen besonders leichten Roller sprechen.

Gutes Fahrverhalten und Optik sind womöglich schon im Einkaufswagen, aber wie schnell kommen Sie mit dem 50-ccm-Roller bei Ampeln aus den Startlöchern – vor allem, wenn womöglich noch eine zweite Person mitgenommen wird und Einkäufe transportiert werden? Schnell können Autos einschüchternd wirken, wenn deren Fahrer von hinten Druck machen, weil es ihnen nicht flott genug vorwärts geht.

Hier ist die Kombination aus Motorleistung (also kW/PS) und Gewicht entscheidend: Je leichter der Roller und je höher die Motorleistung, desto schneller ist in der Regel die Anfahrt. Dies macht sich auch bei Steigungen positiv bemerkbar, kommen viele Roller hierbei doch oft an ihre Leistungsgrenze und quälen sich mit rund 30 km/h den Berg hinauf – insbesondere mit Beifahrer.

Das Gewicht der meisten Roller mit 50 ccm beträgt 80 bis 110 kg. Eine Differenz von rund 30 kg kann natürlich schon einen gewaltigen Unterschied machen. Sind Sie auf der Suche nach einem leichten Scooter, der sich dadurch auch spritziger fährt, sollten Sie also ein Modell mit einem Gewicht von 80 bis 90 kg bevorzugen.

Wird solch ein Roller nun auch durch eine Motorleistung von 3,7 bis 4,5 PS angetrieben, ist das Anfahren am Berg mit dem Roller keine gefühlte Sisyphos-Arbeit mehr.

Die meisten 50ccm-Roller sind von Haus aus gedrosselt und erreichen eine Geschwindigkeit von maximal 45 km/h. Solche Roller können in Deutschland mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden, aber auch Besitzer eines gewöhnlichen Auto-Führerscheins (Klasse B) sind fahrberechtigt. Motorleistung und Geschwindigkeit können nicht erhöht werden; es würde ein anderer Führerschein nötig.

Im Test: schwarzer Sitz eines blauen Vespa Motorrollers, der auf der Straße steht.

Uns gefällt die ungewöhnlich seidenmatte Lackierung dieses Vespa-Motorrollers.

Mehr PS bedeuten im 50-ccm-Segment also mehr Spritzigkeit beim Anfahren und mehr Kraft beim Anfahren am Berg, nicht aber höhere Endgeschwindigkeit.

Es gibt auch Motorroller mit 125 ccm (meist mit 4-Takt-Motor), die mehr Motorleistung bieten, allerdings auch einen anderen Führerschein erfordern. Alles Wichtige zu weiteren Klassen neben 50 ccm und 125 ccm, zeigt Ihnen die nachfolgende Tabelle.

Motorroller-Typ Merkmale der Roller-Kategorie
Mofa-Roller

Mofa

Hubraum: 49 ccm
Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Führerschein: Mofa-Prüfbescheinigung (ab 15 Jahren)
Mofa mit jedem anderen Führerschein fahrbar
darf außerorts auch auf Radwegen gefahren werden (innerorts bei entsprechender Beschilderung)
nicht auf Autobahnen fahrbar
Mokick-Roller

(typischer Motorroller)

Gilera Motoroller

Hubraum: 49 ccm
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Führerschein: AM (ab 16 Jahren; in einigen Bundesländern probeweise ab 15 Jahren)
mit den Führerscheinen A1, A2, A, B oder T fahrbar
nicht auf Autobahnen fahrbar
Leichtkraftrad-Roller

Motorroller 125 ccm

Hubraum: 125 ccm
Höchstgeschwindigkeit: ca. 110 km/h (keine offizielle Beschränkung)
Führerschein: A1 bei max. 15 PS oder A bei mehr als 15 PS Leistung (A1 ab 16, A ab 18 Jahren)
mit den Führerscheinen A1, A2, A, B oder T fahrbar
deutlich teurer in Hinsicht auf Führerschein, Anschaffung, Unterhaltskosten; zudem TÜV-Pflicht
Der typische Motorroller ist also perfekt für die Stadt: Geht es um innerstädtische Mobilität, ist ein Roller, der auf 45 km/h gedrosselt wurde, also die perfekte Wahl. Er ist günstig, kann mit einem Auto-Führerschein gefahren werden und ist für die Innenstadt ausreichend schnell. Außerdem sind bei den 50-ccm-Modellen keine Roller-Neuzulassungen notwendig. Sie müssen also nicht gemeldet werden.

Wer mit nur 25 km/h auskommt, kann natürlich auch getrost auf einen Mofa-Roller zurückgreifen. Oftmals ist ein solcher 25-kmh-Motorroller oder 25-kmh-Scooter attraktiv für Jugendliche, die noch nicht die Voraussetzungen für die Mokick-Roller erfüllen.

Wer jedoch bereits ein Leichtkraftrad fahren möchte, das von Geschwindigkeit und zum Teil auch Optik mit einem kleinen Motorrad vergleichbar ist, der entscheidet sich am besten gleich für einen Roller mit 125 ccm (125er-Roller). Darüber hinaus beginnt schon der „echte“ Motorrad- beziehungsweise Maxi-Scooter-Bereich.

Im Test: Detailaufnahme Logo eines Motorrollers.

Der Vespa-Motorroller hat hinten kleine Luftschlitze. Diese sorgen für die interne Abkühlung des Motorrollers.

3. Sicherheit: Verkürzen Scheibenbremsen vorne und hinten den Bremsweg?

Scheibenbremsen Roller

Scheibenbremsen vorne und hinten sind die sicherste Variante.

Bei Motor-Rollern fehlt, genauso wie beim Fahrrad, ein schützendes Chassis, falls es einmal zu einem Unfall kommt.

Umso wichtiger ist also die Unfallvermeidung. Neben einer vor- und weitsichtigen Fahrweise kann diese nicht zuletzt durch gute Bremsen erreicht werden.

Gute Bremsen, damit sind vor allem Scheibenbremsen gemeint.

Im Gegensatz zu den lange Zeit vorherrschenden Trommelbremsen weisen sie einige Vorteile auf, die wir Ihnen in der folgenden Info-Box übersichtlich zusammenfassen:

    Vorteile
  • Bessere Bremskraftdosierung
  • Bessere Spurhaltung beim Bremsen
  • Größere Witterungsunabhängigkeit: auch bei feuchten/nassen Verhältnissen zuverlässige Bremsleistung
    Nachteile
  • Höhere Anfälligkeit für Reparaturen
  • Höhere Reparaturkosten

Wir können festhalten: Scheibenbremsen sind sicherer, aber im Unterhalt unter Umständen teurer. Vergleich.org empfiehlt daher: Da die Sicherheit im Straßenverkehr stets an erster Stelle steht, sollte an den Bremsen nicht gespart werden. Möchten Sie also ein Maximum an Sicherheit, sollten Sie darauf achten, dass Ihr persönlicher Motorroller-Testsieger mindestens eine, im Idealfall gleich zwei Scheibenbremsen aufweist.

Detailaufnahme der Front eines getesteten Motorrollers.

Hier haben wir den Vespa-Motorroller von vorne betrachtet. Rechts und links befinden sich die Lichter.

4. Ausstattung: Nur selten mehr als ein Helmfach vorhanden

Ob Peugeot-, Kymco- oder Piaggio-Roller: In der Ausstattung können die günstigen Motorroller/Scooter der unbekannteren Marken den renommierteren Herstellern hin und wieder ein Schnippchen schlagen. Auch ein insgesamt überzeugender Aprilia-Roller sieht beim Ausstattungsvergleich schnell etwas schlechter aus als die günstigere Konkurrenz.

roller mit gepaecktraeger

Ein günstiger Roller mit Gepäckträger und darauf installiertem Topcase.

So sind es also eher die Außenseiter-Modelle, die mit einem Gepäckträger punkten können – in manchen Fällen wird sogar gleich ein Topcase mitgeliefert, wodurch auch ein zweiter Helm sicher verstaut werden kann.

Auch praktisch ist ein offenes Ablagefach: Hier können und sollten natürlich nur Dinge gelagert werden, die bei Regen keinen Schaden nehmen und für Diebstähle uninteressant sind. Aber auch zum Verstauen von Handschuhen oder anderen Kleidungsstücken während der Fahrt können solche ungeschützten Ablagefächer durchaus Sinn ergeben.

Sie kennen es bereits von zuhause oder dem Auto, dass Sie eigentlich gar nicht genug Stauplatz haben können? Dann sollten Sie bei Ihrem Wunsch-Roller auf eine entsprechend üppige Ausstattung achten.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Motorroller

Abschließend haben wir Ihnen noch einige häufig gestellte Fragen beantwortet. Sollten Sie dennoch weitere Fragen haben, können Sie uns diese in den Kommentaren stellen, die Sport-und-Freizeit-Redaktion antwortet Ihnen gerne.

5.1. Wie schwer darf man einen Roller beladen?

Die gedrosselten 50-ccm-Roller sind in der Regel für zwei Personen ausgelegt und können dementsprechend ungefähr mit dem Gewicht von zwei Personen beladen werden.

Zuladung Roller

Wer seinem Roller viel zumuten will, sollte auf eine möglichst hohe maximale Zuladung achten (gut sind 180 bis 190 kg).

Hierbei zeigt sich allerdings, dass die Hersteller der Motorroller eher an schlanke und leichtere Personen gedacht haben. So können bei vielen Modellen nur rund 150 kg zugeladen werden, was zwei Menschen mit jeweils ca. 75 kg Körpergewicht entspricht. Größere und somit tendenziell schwerere Personen hätten hier schnell Probleme.

Sie möchten nicht jedes Mal auf die Waage steigen, um zu ermitteln, ob Ihr Roller, Scooter oder Moped Sie und einen etwaigen Mitfahrer heute tragen kann? Dann empfehlen wir Ihnen einen Roller mit rund 180 bis 190 kg maximaler Zuladung: So können immerhin zwei Personen mit einem Körpergewicht von jeweils rund 90 kg auf dem Gefährt Platz nehmen.

» Mehr Informationen

5.2. Wie viel kostet ein Motorroller-Führerschein?

Insgesamt kann der Motorroller-Führerschein AM in etwa zwischen 500 und 800 Euro kosten. Hierin sind zahlreiche Posten enthalten: Anmeldegebühr, Fahrstunden, Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs, Prüfungsgebühren, TÜV-Gebühren und einige mehr.

Liegt schon Fahrerfahrung vor (beispielsweise durchs Mofafahren) oder sind Seh-Test bzw. Erste-Hilfe-Kurs noch jung genug, um gültig zu sein, lässt sich natürlich Geld sparen. So erklärt sich die recht große Spanne von ca. 300 Euro.

Tipp: Eine weitere Übungsstunde vor der praktischen Prüfung ist im Vergleich zu den Kosten einer Prüfungswiederholung deutlich günstiger. Sind Sie also noch ein wenig unsicher und möchten die Gefahr verringern, durch die Prüfung zu fallen und so weitere Kosten zu verursachen, kann eine zusätzliche Übungsstunde vor der Prüfung lohnenswert sein.

Motorroller getestet: Nahaufnahme des Motors hinten.

Hier haben wir den hinteren Teil des Vespa-Motorrollers angeschaut. Die Farbe und Verzierung sorgen für einen Retrolook.

» Mehr Informationen

5.3. Was kostet eine Motorroller-Versicherung?

Sie möchten einen 50-ccm-Motorroller kaufen, haben aber noch keine Ahnung von den Roller-Versicherungen? Wir geben Ihnen eine erste Orientierung.

Zunächst einmal: Eine Kfz-Steuer oder eine Hauptuntersuchung beim TÜV (HU) entfallen bei den auf 45 km/h gedrosselten 50er-Rollern.

Ansonsten variieren die Beträge sehr stark, da unter anderem das Alter des Fahrers (Fahrer über 23 Jahre bekommen in der Regel günstigere Konditionen), aber auch Versicherungsabstufungen wie Teil- oder Vollkasko eine Rolle spielen.

Grob über den Daumen gepeilt lässt sich Folgendes sagen:

  • Haftpflicht ohne Teilkasko: Zwischen ca. 50 und 130 Euro im Jahr
  • Haftpflicht mit Teilkasko (mit Selbstbeteiligung): Zwischen ca. 85 und 225 Euro im Jahr
  • Haftpflicht mit Teilkasko (ohne Selbstbeteiligung): Zwischen ca. 120 bis 250 Euro im Jahr
  • Haftpflicht mit Vollkasko: Zwischen ca. 450 und 670 Euro im Jahr
Im Test: Lenker mit rundem Scheinwerfer eines auf der Straße stehenden blauen Vespa Motorrollers.

Trotz Retrolook erfüllt auch ein Vespa-Motorroller alle aktuellen, technischen Anforderungen, wie wir feststellen.

» Mehr Informationen

5.4. Hat die Stiftung Warentest einen Motorroller-Test durchgeführt?

Selbst hat die Stiftung Warentest noch keinen Motorroller-Test gemacht. Allerdings verwies sie 2015 auf das belgische Magazin Test Achat: Dieses hatte unter anderem herausgefunden, dass alte Piaggio-Modelle (Baujahr bis 2005) bei Frontalcrashs schlechtere Ergebnisse erzielen als die Konkurrenz.

Wer also gerne einen Piaggio-Roller (unter anderem gehört auch Gilera zu Piaggio) fahren und zugleich unnötige Risiken vermeiden möchte, sollte auf Modelle zurückgreifen, die ab 2006 produziert wurden.

» Mehr Informationen

5.5. Eignet sich ein Motorroller für Touren?

Selbstverständlich können die kleinen Zweiräder auch für Tagesausflüge und Touren verwendet werden. Allerdings dürfen Roller mit 50ccm Hubraum nicht auf der Autobahn gefahren werden und sind natürlich deutlich langsamer als Motorräder. Besser wäre also ein 125ccm-Roller. Das Gepäck können Sie in dem Fach unter dem Sitz unterbringen. Außerdem können Sie unterwegs in Motorrad-Hotels übernachten. Falls Sie kein eigenes motorisiertes Zweirad besitzen, müssen Sie nicht unbedingt einen Motoroller kaufen oder ein Motorrad erwerben. Sie können für Ihre Tour auch einen Motorroller oder ein Motorrad mieten.

» Mehr Informationen

Videos zum Thema Motorroller

In diesem informativen YouTube-Video erhalten Zuschauer die ultimative Beratung bei der Auswahl eines Motorrollers. Der Videoersteller teilt sein Fachwissen und gibt wertvolle Tipps, um die richtige Entscheidung beim Rollerkauf zu treffen. Von der Motorleistung über den Komfort bis hin zum Design werden alle relevanten Aspekte abgedeckt.

Im YouTube-Video „Honda Forza 125 – Modell 2023 | Test: Was kann der neue GT Roller für A1/B196 Fahrer?“ wird der brandneue Honda Forza 125 vorgestellt. Der Test konzentriert sich darauf, was dieser leistungsstarke Motorroller für Fahrer mit den Führerscheinklassen A1 und B196 zu bieten hat. Erfahre in diesem Video alles über die neuen Funktionen und Features des Honda Forza 125 und wie er sich auf der Straße bewährt.

Quellenverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
  1. Fahrspaß und Produktqualität: Muss für den besten Motorroller mehr gezahlt werden?
  2. Leistung: Bringt mehr Leistung mehr Speed?
  3. Sicherheit: Verkürzen Scheibenbremsen vorne und hinten den Bremsweg?
  4. Ausstattung: Nur selten mehr als ein Helmfach vorhanden
  5. Fragen und Antworten rund um das Thema Motorroller
Henriette Ast
Henriette AstRedakteurin für Roller

Zusammenfassung: Die besten Motorroller in aller Kürze.

Position
Modell
Preis
Verbrauch
Roller werden mit Super Benzin betankt
Bremsen
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Burnout BAD s
2,7 l/100 km
vorn: hydr. Scheibenbremse
hinten: hydr. Scheibenbremse
Lieferbar in wenigen Tagen
Platz 2
Burnout EasyCruiser Artemis
2,7 l/100 km
vorn: hydr. Scheibenbremse
hinten: Trommelbremse
Lieferbar in wenigen Tagen
Platz 3
Elrofu Elettrico 2.0
elektrischer Roller
keine Herstellerangabe
Sofort lieferbar
Platz 4
Elrofu Volt-Max
elektrischer Roller
Scheibenbremsen
Sofort lieferbar
Platz 5
Burnout EasyCruiser
keine Herstellerangabe
vorn: Scheibenbremse
hinten: Trommelbremse
Sofort lieferbar
Unsere Produktvergleiche sind:

Immer aktuell:

Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.

Neutral und unabhängig:

Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.

Anspruchsvoll:

In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar zum Motorroller Vergleich!

Unsere Datenschutzhinweise finden Sie hier.

Kommentare (2) zum Motorroller Vergleich 2026
  • Tom

    Hallo ich bin 16 und will ein Roller, muss ich unbedingt ein 50 kubik Roller kaufen? Ich will eigentlich schneller fahren und dachte, das geht.

    • Henriette Ast - Vergleich.org

      Lieber Tom,

      ja, das ist auch möglich. Wir haben uns in unserem Vergleich auf die 50-ccm-Variante konzentriert, da diese Kategorie sehr beliebt ist und sich unserer Einschätzung nach am besten für den Stadtverkehr eignet.

      Wenn Sie aber gleich den Führerschein der Klasse A1 machen, können Sie anschließend auch Maschinen mit bis zu 125 ccm fahren. Die Leistung muss jedoch auf 11 kW/15 PS beschränkt sein. Erwerben Sie diesen Führerschein, können Sie selbstverständlich auch Roller mit weniger Hubraum, also auch die in unserem Vergleich vorgestellten Modelle, fahren.

      Wir hoffen, wir konnten weiterhelfen und wünschen gute Fahrt!
      Ihr Vergleich.org-Team

Ähnliche Tests und Vergleiche - Roller