Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Hundehütte ist, neben dem Futternapf, eine der wichtigsten Investitionen, wenn Sie sich einen Hund kaufen möchten.
  • Klassische Hundehütten aus Holz oder Kunststoff eignen sich sehr gut als Ruheplatz im Freien. Hundehöhlen aus Stoff oder Kunstfell erfüllen einen ähnlichen Zweck in der Wohnung, falls Ihnen kein Garten zur Verfügung steht.
  • Hält sich Ihr Hund auch im Winter gern in seiner Behausung auf, sollte die Hütte möglichst gut mit Styropor oder Stroh isoliert werden und nicht direkt auf dem Erdboden stehen.

Hundehütte Test

Über 8 Millionen Bürger in Deutschland sind Hundebesitzer und haben mindestens einen Vierbeiner zu Hause. In Herne, der hundereichsten Stadt Deutschlands, leben sogar 136 Hunde pro Quadratkilometer!

Grund genug also, dem besten Freund des Menschen auch eine schöne Unterkunft unter freiem Himmel zu bieten. Denn tatsächlich gehört das Hundehaus zu den wichtigsten Anschaffungen, wenn Sie einen Hund zu Hause haben! In unserem Hundehütten-Vergleich 2020 haben wir für Sie herausgefunden, welche tierische Behausung die beste ist und worauf Sie, neben Größe und Material, beim Kauf noch achten müssen.

1. Ist eine Hundehütte ein Muss für jeden Hundehalter?

Auch wenn es zunächst abwegig erscheint, so ist eine eigene Behausung für Ihren Vierbeiner ähnlich wichtig wie ein Futternapf oder eine Hundeleine. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie über ein Grundstück mit Garten verfügen, in dem sich das Tier frei bewegen kann, aber auch Schutz vor der Witterung benötigt. Auch Hundehütten für die Wohnung haben ihre Daseinsberechtigung, denn viele Hunde mögen es, einen geschützten Raum zu haben, in den sie sich zurückziehen können.

Wie Hundehütten Tests zeigen, gibt es viele gute Gründe für den Kauf eines Hundehauses:

  1. Rückzugsort: Auch wenn Hunde grundsätzlich sehr soziale Wesen sind, benötigen sie hin und wieder eine Auszeit und Platz für sich. Eine Hundehütte, indoor oder outdoor, kommt diesem Rückzugsbedürfnis entgegen.
  2. Gesundheit: Ein Hundehaus oder ein Hundezwinger im Freien regt den Vierbeiner an, sich viel draußen zu bewegen. Das hält fit, stärkt das Immunsystem und sorgt dafür, dass Ihr Hund durch eine dickere Fettschicht vor Kälte geschützt wird.
  3. Schutz: Wollen Sie Ihren Hund auch mal unbeaufsichtigt im Garten toben lassen, ist er in einer Hundehütte bestens vor überraschenden Regengüssen oder Minusgraden geschützt.
  4. Kälteempfinden: Nicht jede Hunderasse ist dafür geschaffen, im Freien zu leben. Kleine Rassen ohne dichtes Unterfell frieren schnell, auch wenn ihnen frische Luft gut tut. Ist die Hundehütte isoliert, kann sich Ihr Vierbeiner auch an kalten Tagen dorthin zurückziehen.

2. Ein schickes Heim für Vierbeiner: Welche unterschiedlichen Typen von Hundehütten überzeugen in vielen Tests?

Beim Gedanken an Hundehütten denken die meisten Menschen vermutlich als erstes an Snoopys Behausung: ein hölzernes Konstrukt mit vier Wänden, einem Eingang und einem Spitzdach. Viele der Modelle in Hundehütten-Tests weisen diese klassische Form auf, doch es gibt natürlich auch Hundehäuser, die mit exotischeren Bauformen punkten.

Die wichtigsten Arten von Hundehütten finden Sie in dieser Übersicht:

Bauform Eigenschaften
Hundehütte mit Spitzdachdibea Hütten mit einem Spitz- oder Satteldach sind der Klassiker unter den Behausungen für Vierbeiner. Sie können aus Holz oder Kunststoff bestehen.
witterungsbeständig
schöne Optik
x schwer zu reinigen, wenn das Dach fixiert ist
x durch Dachschrägen keine optimale Platzausnutzung möglich
Hundehütte mit Flachdachtrixie-natura Der Name sagt es bereits: Diese Hundehütten haben flache Dächer, die gelegentlich mit Treppen oder einer Dachterrasse ausgestattet sind. Diese Modelle bestehen ebenfalls aus Holz oder Kunststoff.
witterungsbeständig
bietet auch für große Hunde viel Platz
leicht zu reinigen, wenn das Dach aufklappbar ist
x weniger ansprechende Optik
Hundehöhlehundehöhle Den Gegenentwurf zu klassischen Hundehütten stellen Hundehöhlen dar. Sie bestehen meist aus Stoff oder Kunstfell, sind gut gepolstert und besonders für kleine Hunderassen geeignet.
maximaler Komfort
leicht zu transportieren
x nur für drinnen geeignet
x schwierige Reinigung per Hand
Fazit: Die Entscheidung zwischen Hütten mit Spitz- oder Flachdach basiert hauptsächlich auf der Größe Ihres Vierbeiners. Suchen Sie speziell ein Modell für die Wohnung, sind Hundehöhlen die erste Wahl.

3. Bellos perfektes Blockhaus – Kaufberatung für Hundehütten

3.1. Viel Platz für Pausen – die Größe

Die Größe der Hundehütte richtet sich natürlich vornehmlich nach der Größe Ihres Vierbeiners. Ein gutes Maß ist dabei die Höhe des Eingangs. Dieser kann etwas niedriger sein als der Widerrist des Hundes.

Als Widerrist bezeichnet man bei vierbeinigen Säugetieren den Punkt, an dem der Hals zum Rücken übergeht. Die knöchernen Dornfortsätze der Brustwirbelsäule bilden an dieser Stelle eine leichte, fühlbare Erhöhung, wenn das Tier den Kopf senkt.

Da dies bei gesenktem Kopf zugleich auch der höchste Punkt in der Statur des Tieres ist, gilt die Standhöhe bis zum Widerrist als gutes Maß, um die Größe von Säugetieren einheitlich zu bestimmen.
Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass das Dach hoch genug für Ihren Hund ist. Besonders für große Hunderassen eignen sich Hundehütten mit Flachdach sehr gut.

Was die Innenmaße betrifft, gelten folgende Richtwerte, mit denen Sie die optimale Größe der Hundehütte für Ihren Hund berechnen können:

So ermitteln Sie anhand der Körpermaße des Hundes die Innenmaße der passenden Hundehütte:

  • Höhe: Widerristhöhe x 1,2
  • Breite: Länge (ohne Schwanz) x 1
  • Tiefe: Länge (ohne Schwanz) x 1,2
  • Höhe des Eingangs: Widerristhöhe x 0,8

3.2. Ein festes Dach über dem Kopf – das Material

Soll das Heim Ihres Vierbeiners witterungsbeständig sein, bietet sich eine Hundehütte aus Kunststoff oder Holz an. Zu beachten ist jedoch, dass Hundehütten aus Holz regelmäßiger Pflege mit Holzschutzmittel bedürfen, da das Material sonst morsch wird oder schimmelt. Achten Sie beim der Lasur darauf, dass diese vornehmlich aus natürlichen Ölen besteht, damit Ihr Hund keine Giftstoffe aufnimmt, wenn er seine Behausung mit den Zähnen bearbeitet.

Die Vor- und Nachteile von Hundehütten aus Holz im Überblick:

  • witterungsbeständig und langlebig
  • umweltfreundlicher Rohstoff
  • lassen sich mit Metallprofilen leicht gegen Verbiss schützen
  • gute Wärme- und Schalldämmeigenschaften
  • wird morsch, wenn es nicht lasiert oder lackiert wird
  • teurer als Kunststoff
  • etwas schwieriger zu reinigen

Hundehütten aus Kunststoff lassen sich besonders leicht reinigen und stehen den Varianten aus Holz optisch in nichts nach. Sie sind jedoch anfälliger für Schäden durch Verbiss, wenn Ihr Hund gern an seiner Behausung knabbert. Gefährlich sind die Inhaltsstoffe des Kunststoffs für Ihren Vierbeiner nicht. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn der Hund größere Stücke aus der Hütte beißt und verschluckt.

Welche Vor- und Nachteile Kunststoff als Material für Hundehütten hat, sehen Sie hier:

  • witterungsbeständig
  • günstig
  • einfache Montage
  • besonders leicht zu reinigen
  • nicht umweltfreundlich
  • geringe Schall- und Wärmedämmung
  • wird mit der Zeit spröde

Hundehütten aus Stoff oder Kunstfell sind komfortable und kuschelige Rückzugsorte für Vierbeiner, allerdings ausschließlich für den Einsatz in der Wohnung gedacht.

Tipp: Ist Ihr Hund auch gern im Winter draußen, bietet es sich an, die Hundehütte aus Kunststoff oder Holz zusätzlich zu isolieren. Dafür eignen sich am besten dünne Styroporplatten aus dem Baumarkt, die an die Wände und unter den Boden geklebt oder geheftet werden.

3.3. Nach oben offen – die Dachlukenfunktion

Bei Hundehütten aus Holz oder Kunststoff lässt sich das Dach, unabhängig von seiner Form, oftmals über Scharniere öffnen oder ganz abnehmen. Dies erweist sich als besonders praktisch, wenn es an die Reinigung der Behausung ihres Lieblings geht: ohne das Dach können Sie das Innere der Hütte problemlos aussaugen und auswischen.

Tipp: Bei einigen Modellen lässt sich nicht nur das Dach öffnen, auch der Boden kann herausgenommen werden. Das macht die Reinigung noch einfacher.

3.4. Hoch hinaus – die Standfüße

Besonders im Herbst und im Winter können die Bodentemperaturen unangenehm weit absinken. Steht die Hundehütte direkt auf der Erde, kann das sehr ungemütlich für Ihren Hund werden. Die Lösung sind etwa 10 Zentimeter hohe Standbeine, die am Boden der Hütte angebracht werden.

Die Luftschicht zwischen Erd- und Hüttenboden dient als Isolierung und hält die Kälte fern. Da die Erhöhung maximal 10 Zentimeter beträgt, wird die Standfestigkeit der Hütte nicht wesentlich beeinträchtigt.
Hundebett

4. Sauberes Heim, Glück allein: Wie wird die Hundehütte richtig gereinigt?

Feine Nasen

Hunde haben im Vergleich zum Menschen einen extrem gut ausgebildeten Geruchssinn. Rund 1.000 verschiedene Gerüche kann ein Hund mit seinem olfaktorischen Zentrum differenzieren, welches weit über 200 Millionen Riechzellen beherbergt. Bei einer solch feinen Nase ist es daher besonders wichtig, keine stark duftenden Reiniger oder Parfüms im Umfeld des Hundes zu verwenden.

So schön die Gesellschaft von Hunden ist: Die Reinigung der Hundehütte bleibt stets am Besitzer hängen. Besonders aufwändig ist der Vorgang allerdings nicht. Je nachdem, wie stark Ihr vierbeiniger Freund haart, sollten Sie die Hundehütte einmal alle ein bis zwei Wochen aussaugen. Bei hartnäckigen Flecken gilt es zu beachten, dass kein aggressives oder zu stark riechendes Reinigungsmittel zur Entfernung verwendet wird. Im schlimmsten Fall ist Ihr Hund durch den Geruch so irritiert, dass er sein Heim nicht mehr betreten will.

Haben Sie das Innere der Hütte noch besonders gemütlich eingerichtet, beispielsweise mit einem Hundekorb, einem Hundesofa oder einem Hundekissen, sollten Sie das Möbelstück natürlich ebenfalls regelmäßig säubern.

5. Ein Platz an der Sonne – der beste Ort für eine Hundehütte

Hundeleine

Die Hundehütte sollte in Sichtweite des Hauseingangs stehen.

Haben Sie schon die beste Hundehütte für Ihren Vierbeiner gefunden, zählt nur noch eins: location, location, location!

Wenn Sie sich für eine Hundehöhle entschieden haben, die in der Wohnung bzw. im Haus aufgestellt wird, ist die Platzierung oftmals dadurch bestimmt, wo genügend Freifläche vorhanden ist. Der Ort sollte in jedem Fall nicht zu weit entfernt vom sozialen Mittelpunkt der anderen Familienmitglieder sein, sonst kommt sich Ihr Vierbeiner schnell ausgeschlossen vor.

Verfügen Sie hingegen über genügend Platz im Garten und wollen einen Hundekäfig, einen Hundezwinger oder eine Hundehütte kaufen, sollten Sie einige Punkte bei der Positionierung beachten.

  1. Der Eingang sollte zum Haus zeigen. So weiß Ihr Hund Sie in seiner Nähe, auch wenn er draußen ist.
  2. Der Ort sollte Schutz vor Wind und Wetter bieten. Das gilt besonders für Hundezwinger und Käfige, da diese kein schützendes Dach haben.
  3. Direkte Sonneneinstrahlung ist ebenfalls ungünstig, da es dem Tier schnell zu warm in der Hütte wird.
  4. Ein Vordach oder ein Carport bieten generell guten Schutz gegen das Wetter, jedoch sollte die Einfahrt für Ihr Auto nicht direkt in der Nähe sein, damit Ihr Hund nicht in Gefahr gerät, wenn Sie einparken.

6. Klein, mittel, groß – Hunderassen nach Größe eingeteilt

In unserem Hundehütten-Vergleich vergleichen wir Hundebehausungen in verschiedenen Größen, sodass Sie nicht nur Ihren persönlichen Hundehütten-Testsieger finden können, sondern auch das richtige Haus, passend für die Größe Ihres Hundes. Denn Bellos neue Behausung darf weder zu klein, noch zu groß sein, sonst fühlt sich Ihr Vierbeiner nicht wohl.

Achtung: Vielerorts herrscht noch immer der Irrglaube, kleine Hunde seien pflegeleichter als große Hunde. Doch auch Chihuahuas und Zwergpudel müssen regelmäßig ausgeführt werden – am besten an der Hundeleine – und brauchen viel Bewegung im Freien. Der einzig relevante Unterschied besteht darin, dass große Hunde mehr Futter benötigen.

Doch wonach bemisst sich die Größe des Vierbeiners? Ähnlich wie bei der Größe der Hundehütte selbst bemisst sich die Größe eines Hundes danach, wie hoch sein Widerrist liegt, also der höchste Punkt im Übergang zwischen Hals und Wirbelsäule, wenn das Tier seinen Kopf nach unten neigt. Die Richtwerte stammen dabei immer von Rüden, also den männlichen Hunden.

In der folgenden Übersicht finden Sie die Einteilung in kleine, mittelgroße, große und sehr große Hunderassen, zusammen mit einigen Beispielen für jede Gruppe:

Widerristhöhe Rassebeispiele
kleine Hunde (Widerrist bis 30 cm)
  • Chihuahua
  • Jack Russell Terrier
  • Pekinese
mittelgroße Hunde (Widerrist 31 bis 45 cm)
  • Beagle
  • Mops
  • Foxterrrier
große Hunde (Widerrist 46 bis 65 cm)
  • Collie
  • Dalmatiner
  • Golden Retriever
sehr große Hunde (Widerrist über 65 cm)
  • Bernhardiner
  • Dobermann
  • Rottweiler

7. Immer im Recht – Hundehaftpflichversicherungen

Hinter diesem komplizierten Wort verbirgt sich eine private Absicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Ähnlich wie eine Privathaftpflichtversicherung kommt diese für Schäden auf, die Ihr Hund verursacht hat.
Aus gesetzlicher Sitz gelten Hunde nicht als schuldfähig, weshalb im Schadensfall der Halter haftet. Geht es dabei um Personenschäden, können die Kosten schnell über eine Millionen Euro betragen, für die Sie ohne Hundehaftpflicht mit Ihrem Privatvermögen haften.

Zwar gibt es noch keinen Hundehütten-Test der Stiftung Warentest, allerdings haben die Kollegen dort über 100 Tarife für eine solche Versicherung überprüft. Das Fazit der Experten: Alle überprüften Versicherungen beinhalten einen Grundschutz, der beispielsweise Mietsachschäden bis zu 250.000 Euro abdeckt und eine Auslandsversicherung beinhaltet. Bei einer Beitragsspanne von 58 bis 200 € pro Jahr bieten die Tarife Schutz für jeden Anspruch.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Hundehütte

8.1. Wie sorge ich dafür, dass sich mein Hund an die Hundehütte gewöhnt?

Hundefutter

Belohnen Sie Ihren Vierbeiner mit Snacks, wenn er seine Hundehütte benutzt.

Dass Ihr Vierbeiner nicht vom Fleck weg begeistert von seiner neuen Behausung ist, kann durchaus passieren. Immerhin ist die Hütte eine neue Umgebung und räumlich von Ihnen als Herrchen getrennt. Um dem Hund die Vorteile des neuen privaten Eigenheims schmackhaft zu machen, gibt es einige Tricks.

Verbindet das Tier die Hütte mit etwas Positivem, beispielsweise Spielzeug oder Futter, wird er oder sie eher geneigt sein, das neue Heim zu betreten. Stellen Sie also eine Futterschale an die Hundehütte und spielen Sie mit Ihrem Hund in der Nähe. So gewöhnt sich Ihr Liebling schnell ans neue Hundehaus.

Hat Ihr Vierbeiner vorher auf einer Decke in einem Hundekorb geschlafen, legen Sie die Decke in die Hütte. Der vertraute Geruch bewegt das Tier eher dazu, die Hütte zu betreten.

Bedenken Sie dabei immer: Zwang ist keine Option! Auch wenn die neue Hundehütte im XXL-Format Ihnen noch so schön und komfortabel erscheint, muss der Hund das nicht ebenso empfinden und das sollten Sie akzeptieren. Ein Erziehungshalsband oder Hunde-Erziehungshilfen sind also keine Lösung, wenn sich Ihr Vierbeiner nicht sofort an seine neue Behausung gewöhnen kann. Besser geeignet sind kleine Belohnungen durch Snacks oder extra Streicheleinheiten.

8.2. Kann man eine Hundehütte auch selber bauen?

Sagt Ihnen keine der Marken aus unserem Hundehütten-Vergleich zu, können Sie natürlich auch selbst aktiv werden und Ihrem Vierbeiner eine Behausung aus Holz bauen und machen einen eigenen Hundehütten Test.

Das folgende Video zeigt, wie man eine Hundehütte selber bauen kann:

8.3. Mein Hund friert im Winter in seiner Hütte. Was kann ich zum Dämmen benutzen?

Leider bieten nur wenige Hersteller gut isolierte Hundehütten an. Wollen Sie nachträglich selbst Dämmmaterialien einfügen, eignen sich künstliche Stoffe wie Styropor sehr gut, da sie langlebig, kostengünstig und leicht zu bearbeiten sind. Bevorzugen Sie natürliche Dämmstoffe, empfehlen wir Ihnen Stroh, Holzwolle oder Sägespäne.

Wichtig ist auch, dass der Boden der Hütte nicht direkt auf dem Erdboden steht, sondern durch Standfüße etwas erhöht ist. So dringt die Kälte nicht direkt ins Hundehaus.

8.4. Welches Holz eignet sich für den Eigenbau?

Hundezwinger

Hundehütten Marke Eigenbau können perfekt auf das Tier abgestimmt werden.

Stabilität ist beim Bau der Hundehütte ein zentraler Punkt. Sie sollten also darauf achten, Massivholz zu benutzen und keine Teile mit weniger als einem Zentimeter Dicke. Geeignet sind prinzipiell fast alle Holzarten, wobei sich weiche Sorten wie Fichte oder Kiefer natürlich leichter bearbeiten lassen.

Unabhängig von der Holzsorte sollte das Material regelmäßig mit ungiftigen Holzschutzmitteln behandelt werden. Leider gehören die meisten Lasuren eher in die Kategorie „bedenklich bis gesundheitsgefährdend“. Jedoch werden vermehrt Mittel auf Naturharzbasis hergestellt, die wenig bis gar keine Lösungsmittel enthalten und daher als Lasur für Hundehütten gut geeignet sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.