Das Wichtigste in Kürze
  • Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Hundewindeln: klassische Windeln mit Aussparung für die Rute, die für alle Hunde, vor allem aber für läufige Hündinnen verwendet werden und Bauchbinden. Bauchbinden sind Hundewindeln, die eher für Rüden verwendet werden und den After- bzw. Schwanzbereich auslassen.

1. Einweg- oder waschbare Hundewindeln?

Egal, ob die Hundewindeln für Hündinnen oder Rüden verwendet werden und wie oft sie gebraucht werden, waschbare Windeln haben deutliche Vorteile gegenüber Einweg-Produkten. Deshalb haben sie auch in unserem Vergleich der Hundewindeln am besten abgeschnitten. Zunächst einmal sind sie günstiger als die Wegwerfprodukte, da sie nur einmal gekauft werden müssen. Außerdem entsteht bei Einweg-Windeln für Hunde sehr viel Müll, der meist auch Kunststoff enthält.

Es gibt jedoch auch Nachteile bei waschbaren Windeln für Hunde. Damit die Hundewindeln auch einen Hygiene-Test bestehen, müssen sie bei hohen Temperaturen gewaschen werden können. Dies trifft leider auf die wenigsten Produkte zu. Zudem sind waschbare Windeln zwar auslaufsicher, aber oft nicht besonders saugfähig, deshalb müssen häufig zusätzliche Einlagen oder Binden verwendet werden. Gut geeignet sind zum Beispiel Stoffbinden.

2. Welche Windeln sind für meinen Hund am besten geeignet?

Wenn Sie einen großen Rüden haben, sollten Sie am besten XXL-Hundewindeln für Rüden kaufen. Doch bei der Wahl der Hundewindeln kommt es auch darauf an, wofür genau Sie sie brauchen. Bei sehr leichter Inkontinenz oder leichter Regelblutung sind fast alle Modelle geeignet. Wenn Ihr Hund allerdings auch Probleme hat, seinen Stuhl zu kontrollieren, wird die Auswahl deutlich kleiner. Hundewindeln werden von den meisten Hunden gut angenommen, trotzdem sollten Sie darauf achten, dass die Windeln gut halten und aus einem Material sind, auf dem der Hund auch herumkauen darf, falls er sich befreien will. Am besten geeignet dafür sind Naturfasern wie Baumwolle.

Hundewindeln Test