Das Wichtigste in Kürze
  • Darjeeling-Tee ist ein sehr gesunder Schwarztee mit vielen Inhaltsstoffen, die einen positiven Effekt auf den Körper haben. Ihm wird eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt und die im Tee enthaltenen Gerbstoffe lindern Durchfallerkrankungen und Entzündungen im Mund- und Rachenbereich. Zudem enthält der Darjeeling-Tee Koffein, das aufweckend und konzentrationsfördernd wirkt. Schwangere Frauen sollten koffeinhaltige Tees nur in Maßen konsumieren. Außerdem sollte Darjeeling-Schwarztee nicht an Kinder verabreicht werden.

1. Erste oder zweite Pflückung – welcher Darjeeling-Tee ist am besten?

Tees werden, je nachdem wann sie gepflückt wurden, als erste („first flush“) oder zweite („second flush“) Pflückung bezeichnet. Die Pflückung der Blätter des First-Flush-Darjeeling-Tees erfolgt im Frühling zwischen März und April, dabei werden sehr frische, junge Triebe geerntet, die dem Tee eine milde und florale Note verleihen. Die zweite Ernte findet zwischen Juni und Juli statt, wenn die Teepflanze ausgereift ist. Tee aus der zweiten Pflückung hat ein sehr kräftiges und vollmundiges Aroma. Der Unterschied zwischen erster und zweiter Pflückung liegt also nicht in der Qualität, sondern rein im Geschmack.

Wollen Sie einen wirklich hochwertigen Darjeeling-Tee kaufen, dann sollten Sie sich an den unterschiedlichen Qualitätsstufen beziehungsweise Blattsortierungen von schwarzem Tee orientieren. Dabei wird zwischen sieben Stufen unterschieden, die nach einem Buchstabencode geordnet werden. Besonders hochwertige Tees beginnen ab der Qualitätsstufe „FTGFOP“. „SFTGFOP“ steht für die höchste Gradierung. In diversen Darjeeling-Tee-Tests im Internet haben sich Tees mit der Qualitätsstufe „SFTGFOP“ als feinste Aussiebung mit einem sehr großen Anteil an goldschimmernden Blattspitzen, auch Tipps genannt, herausgestellt. Blattspitzen veredeln den Tee und verleihen ihm ein sehr mildes und edles Aroma.

2. Welche Darreichungsform sollte für eigene Darjeeling-Tee-Tests gewählt werden?

Wenn Ihnen ein Tee mit viel Aroma wichtig ist, dann empfehlen wir Ihnen, den Aufguss mit losen Darjeeling-Tee-Blättern durchzuführen. Das Aroma eines Tees entfaltet sich durch die Zubereitung mit losem Tee besonders gut. Im Darjeeling-Tee-Vergleich hat sich herausgestellt, dass für losen Tee qualitativ hochwertigere Bestandteile genutzt werden. Loser Tee enthält nämlich kaum Teestaub, dafür aber viele große Blätter. Allerdings ist die Zubereitung von losem Tee umständlicher, als einfach einen Darjeeling-Tee-Teebeutel mit heißem Wasser aufzugießen. Dafür können Sie aber selbst bestimmen, wie viel Tee Sie in Ihrer Kanne oder Tasse haben möchten.

In der Regel ist Darjeeling-Tee im Beutel für den Gebrauch im Alltag praktischer. Legen Sie Wert darauf, Ihren Tee traditionell zuzubereiten und ihm eine individuelle Note zu verleihen, dann sollten Sie bei losem Tee bleiben.

Für eine lange Haltbarkeit sollte Tee trocken und luftdicht aufbewahrt werden. Ideal wird der Tee bereits in einem wiederverschließbaren Standbodenbeutel oder einer Darjeeling-Tee-Dose angeboten.

3. Zubereitung von Darjeeling-Tee: Welchen Einfluss hat die Ziehzeit auf die Wirkung des Tees?

Bekannte Hersteller von Darjeeling-Tee wie beispielsweise Vahdam, Hansefein oder Teekanne empfehlen eine Ziehzeit zwischen 3 und 5 Minuten. Beachten Sie, dass der Tee bei einer Ziehzeit von bis zu drei Minuten eine anregende Wirkung entfaltet. Zieht der Darjeeling-Tee länger als fünf Minuten, dann wird der Koffeingehalt durch den Austritt von Gerbstoffen neutralisiert. Dies bedeutet aber nicht, dass der Tee gar kein Koffein mehr beinhaltet, lediglich der Anteil wird durch eine längere Ziehzeit geringer. Schwangere Frauen sollten schwarzen Tee, unabhängig von der Ziehzeit, mit Bedacht und in Maßen trinken.loser darjeeling tee in Schale auf Holztisch