Bio-Espresso-Bohnen wie auch gemahlene Espresso-Varianten von Alnatura, Mount Hagen oder anderen Herstellern können sowohl in Kaffeevollautomaten als auch in Espressokochern, Espressomaschinen und Siebträgermaschinen zubereitet werden.
Wie verschiedene Bio-Espresso-Tests online bestätigen, sind jedoch auch Zubereitungen in einem Cold-Brew-Dripper oder in einer French Press möglich. Um den besten Bio-Espresso zu erhalten, ist dabei der gewählte Mahlgrad entscheidend – in einem Kaffeevollautomaten oder einer Siebträgermaschine eher fein, in einem Espressokocher eher mittelfein.
Der fertige Espresso, also etwa 40 Milliliter in einer entsprechenden Espressotasse, sollte zunächst gerochen werden. So machen Sie sich bereits mit den Sie erwartenden Aromen vertraut. Trinken Sie einen Schluck Wasser, um Ihren Mund von vorangegangen geschmacklichen Eindrücken zu befreien.
Hinweis: Anschließend geht es an den Genuss der Crema. Die „Schaumkrone“ kann entweder separat vor dem ersten Schluck gekostet oder in den übrigen Espresso eingerührt werden.
Trinken Sie den Espresso dann in kleinen Schlucken und möglichst heiß. Wer einen gleichbleibenden Geschmack bevorzugt, sollte den Espresso von Gepa, Alnatura oder MariaSole zunächst umrühren. Möchten Sie die verschiedenen Geschmacksebenen Ihres Espressos erforschen, ist ein Umrühren oder das Schwenken der Tasse zu vermeiden.

Hallo,
viele Hersteller werben damit, dass sie bei ihrem Bio-Espresso auf fairen Handel setzen, haben aber kein Fair-Trade-Siegel auf Ihren Verpackungen. Kann man in einem solchen Fall von hohen Standards ausgehen oder nicht?
Viele Grüße
Mareike
Liebe Mareike,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Bio-Espresso-Vergleich.
Tatsächlich werden die Ansprüche an einen Bio- und Fair-Trade-Siegel-Anbau und -Vertrieb des Kaffees in einigen Fällen erfüllt, ohne offiziell bestätigt zu sein. Das liegt insbesondere daran, dass viele Bauern sich die Zertifizierung, die zu Beginn mehrere Tausend Euro kostet, nicht leisten können. So bewirtschaften einige kleinere Plantagen ihre Anbauflächen durchaus nach Bio-Standard (also nicht in Monokulturen und ohne den Einsatz chemischer Dünger und Pestizide). Auch eine Einhaltung der Fair-Trade-Regularien hinsichtlich der Vergütung, der Arbeitsbedingungen und der Organisation kann erfolgen, ohne dass eine offizielle Bestätigung vorliegt – einfach, weil die Bauern die nötigen Zertifizierungskosten nicht aufbringen können.
Dennoch ist das Fair-Trade-Siegel ein guter Anhaltspunkt, wenn Sie eine Stärkung der Kleinbauern unterstützen und sichergehen möchten, dass Ihr Espresso unter akzeptablen Bedingungen hergestellt wurde.
Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage beantworten.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team