Das Wichtigste in Kürze
  • LED-Spiegelleuchten werden oberhalb oder seitlich vom Spiegel angebracht, sodass sie direkt auf ihn leuchten. Im Idealfall entspricht ihre Länge deshalb der des Spiegels.

1. Was bedeuten Lumen und Kelvin für eine Spiegelleuchte?

Der Wert „Lumen“ sagt etwas über die Lichtleistung der Lampe aus. Genauer bedeutet es, dass Leuchten mit einem hohen Lumen-Wert heller leuchten als solche mit einem geringen Lumen-Wert. Wie viel Lumen Sie brauchen, hängt zunächst davon ab, wie groß der Raum ist und welche Leuchten sich bereits darin befinden. Für das Badezimmer werden bis zu 300 lm pro m² empfohlen. Sie sollten auch bedenken, dass Leuchten mit einer besonders hohen Lichtleistung blendend wirken können.

Der Wert „Kelvin“ sagt etwas über die Farbtemperatur der Leuchte aus. Wie im Spiegelleuchten-Vergleich auffällt, können Sie bei vielen Modellen zwischen warmweißem und tageslichtweißem Licht entscheiden. Wärmeres Licht wirkt einladend und gemütlich – ideal für ein Bad bei Kerzenschein. Kälteres Licht hat zwar keine beruhigende Wirkung, ist aber besser geeignet, um sich darin im Spiegel zu betrachten. Das Licht wirkt heller und Details kommen besser zum Vorschein. Wenn Sie unsicher sind, welche Farbtemperatur die für Sie beste Spiegelleuchte haben muss, machen Sie am besten einen kleinen Spiegelleuchten-Test bei Ihren Freunden (auch mit anderen Leuchten möglich) oder kombinieren Sie: kälteres Licht am Spiegel und wärmeres Licht als Deckenleuchte.

2. Wann ist eine Spiegelleuchte wasserdicht?

Es gibt eine Norm, an der Sie sich orientieren können, um herauszufinden, wie gut eine Spiegellampe vor Wasser geschützt ist: die Schutzart oder auch IP-Schutzart. Sie setzt sich aus zwei Ziffern zusammen: Die erste Ziffer sagt etwas über den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung aus, die zweite Ziffer etwas über den Schutz gegen Wasser. Wenn Sie Ihre Spiegelleuchte im Bad anbringen möchten, sollten Sie keine Spiegelleuchte kaufen, die nicht mindestens Schutzart IP44 erfüllt. Dies entspricht einem Schutz vor Fremdkörpern größer als 1 mm und vor allseitigem Spritzwasser. Noch besser ist die Schutzart IP45, die auch einen Schutz vor Strahlwasser aus beliebigem Winkel gewährleistet.
Da die Kombination von elektronischen Geräten und Wasser immer gefährlich sein kann, sollten Sie keine Leuchte wählen, die einen geringeren Schutz aufweist oder deren Schutz unklar ist. Viele Hersteller bewerben Ihr Produkt als wasserfest, ohne die Schutzart ist dies aber keine zuverlässige Aussage.

3. Wie wird eine Spiegelleuchte montiert?

Spiegelleuchten sind meist länglich und nehmen die obere Seite des Spiegels ein. Wenn Sie Ihren Spiegel ideal ausleuchten wollen, empfiehlt es sich, sich an der Länge des Spiegels zu orientieren. Wenn Ihr Spiegel also 120 cm breit ist, sollte auch die Spiegelleuchte 120 cm Breite haben. Die Leuchte wird in den meisten Fällen über dem Spiegel in die Wand gebohrt, einige Modelle können auch auf den Spiegel gesteckt oder direkt am Spiegel befestigt werden. Von Vorteil ist es, wenn die Spiegelleuchte auch seitlich vom Spiegel – also vertikal – montiert werden kann. So können Sie den Spiegel mit zwei oder drei Lampen optimal ausleuchten. Spiegelleuchten mit Steckdosen oder Schaltern findet man eher selten, genau wie Modelle, die dimmbar sind. Die meisten Modelle werden standardmäßig an die Lampen-Stromversorgung angeschlossen.

Spiegelleuchte Test