Das Wichtigste in Kürze
  • 160×20-mm-Sägeblätter haben einen Gesamtdurchmesser von 160 mm sowie einen Bohrungsdurchmesser von 20 mm. Mit der Bohrung ist das charakteristische Loch in der Mitte des Sägeblatts gemeint, mit welchem dieses auf die Säge gespannt wird. Bei dem Großteil der erhältlichen Ausführungen handelt es sich um 160×20-mm-Hartmetall-Sägeblätter. Aus diesem Material hergestellt, eignen sich die Blätter sowohl für die Bearbeitung von Weich- als auch für Hartholz. Die Präzision und Feinheit der durchzuführenden Schnitte hängt vor allem von der Anzahl der Zähne am Blatt ab: je mehr Zähne zur Verfügung stehen, desto genauer wird der Schnitt.

1. Welche und vor allem wie viele Zähne sollte ein Sägeblatt aufweisen?

Wenn Sie sich die Frage stellen, welches Modell für Ihre Schnittarbeiten in Frage kommt, lässt sich diese pauschal nicht beantworten, sondern ist vielmehr im Zusammenhang mit dem konkreten Verwendungszweck zu betrachten. In erster Linie ist entscheidend, welchen Werkstoff Sie bearbeiten möchten:

Für Schnitte in Hart- und Weichholz kommt idealerweise ein Holz-Sägeblatt mit Hartmetall-Zähnen in Größe 160×20 oder alternativ ein Universal-Sägeblatt zum Einsatz. Metall-Zuschnitte aller Art lassen sich hingegen mit einem speziellen 160×20-mm-Metallsägeblatt aus Schnellarbeitsstahl (HSS) realisieren.

Maßgeblich in die Kaufentscheidung mit einfließen sollte zudem die Anzahl der Zähne am Blatt. Viele Zähne sind empfehlenswert für feine und präzise Schnitte und wenige Zähne ermöglichen schnelle, jedoch grobe Schnitte. Wenn große Genauigkeit bei der Arbeit vorausgesetzt wird, ist es ratsam, auf eine möglichst geringe Schnittbreite (idealerweise zwischen 1,5 und 1,8 mm) zu achten.

2. Kann ich mein 160×20-mm-Sägeblatt schärfen?

Sie möchten einen 160×20-mm-Sägeblatt-Test in Ihrer heimischen Werkstatt durchführen, merken jedoch schnell, dass Ihr zur Verfügung stehendes Kreissägeblatt 160×20 stumpf ist? Dann stellt sich die Frage, ob es möglich ist, das Blatt eigenständig zu schärfen. Die Antwort darauf ist wiederum vom Material der Zähne abhängig:

Die meisten Exemplare im 160×20-mm-Sägeblatt-Vergleich sind, wie es beispielsweise bei einem Bosch- oder Bayerwald-Sägeblatt in der Größe 160×20 sowie bei Produkten anderer namhafter Hersteller der Fall ist, mit Zähnen aus Hartmetall ausgestattet. Diese lassen sich, wenn überhaupt, ausschließlich mit einer professionellen Maschine schärfen. Im Normalfall übernimmt das der Fachmann. Als Alternative bleibt Ihnen nur, das Blatt gegen ein neues auszutauschen.

Sie können jedoch auch ein 160×20-mm-Sägeblatt kaufen, das Zähne aus Chrom-Vanadium-Stahl besitzt. Diese nutzen zwar schneller ab und eignen sich nur für die Bearbeitung von Weichholz, lassen sich aber problemlos in Eigenregie schärfen.

3. Wie pflege ich mein Sägeblatt am besten?

Ein nicht unerheblicher Verschmutzungsgrad ist bei Sägearbeiten unumgänglich. Die regelmäßige Reinigung von Sägeblättern ist daher das A und O. Sie bürgt nicht nur für ein zufriedenstellendes Schnittergebnis, sondern auch für die Langlebigkeit des Blatts.

Baumharz-Reste, wie sie etwa bei der Brennholzherstellung mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen, können ganz einfach mit Verdünnern (zum Beispiel mit Aceton) entfernt werden. Ebenfalls leistet ein haushaltsüblicher Backofenreiniger hierbei hilfreiche Unterstützung.

Damit Ihr Sägeblatt so lange wie möglich von Rost verschont bleibt, empfehlen wir Ihnen zudem, dieses nach der Reinigung mit Öl zu behandeln.

4. Gibt es bereits einen 160×20-mm-Sägeblatt-Test von Stiftung Warentest?

Bisher liegt kein entsprechender Test des unabhängigen Verbraucherportals Stiftung Warentest vor. Die Stiftung beschäftigt sich nur selten mit Werkzeugzubehör und testete zuletzt im Mai 2017 Stichsägeblätter.

Sägeblatt-160x20-Test