
Auf diesem Bild sehen wir einen Solo-New-York-Pilotenkoffer, der eine gepolsterte Fronttasche zur Aufnahme beispielsweise eines Laptops aufweist.
Wer sich einen neuen Pilotenkoffer kaufen möchte, steht vor einer riesigen Auswahl. Zahlreiche mehr oder weniger bekannte Hersteller bieten sie in den unterschiedlichsten Formen, Materialien und Farben für Business & Travel an.
Ein einfach gehaltener und günstiger Pilotenkoffer oder doch lieber ein hochwertiges und teures Modell – was ist die richtige Wahl? Dank der Kaufberatung auf Vergleich.org finden Sie den besten Pilotenkoffer für sich und Ihre Anforderungen.
2.1. Ausreichend Platz, aber klein genug als Handgepäck
Eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl Ihres neuen Pilotenkoffers sollte natürlich die Größe sein. Entscheidend sind hier zwei Maße, die allerdings in gewisser Weise gegeneinander arbeiten. Innen sollte er möglichst viel Stauraum bieten, also ein hohes Volumen aufweisen. Außen sollte er hingegen so kompakt wie möglich ausfallen. Dies gilt vor allem für den Fall, dass Sie den Pilotenkoffer als Handgepäck aufgeben möchten, unabhängig davon, ob es ein Porsche Design Pilotenkoffer, American Tourister, Demata Business- bzw. Dermata Pilotenkoffer, Alassio Pilotenkoffer oder Samsonite Koffer bzw. Pilotenkoffer ist.
Handgepäck-Regelung
Wie groß und schwer Handgepäck ausfallen darf, legt jede Fluglinie individuell fest. Bei vielen Airlines dürfen Gepäckstücke mit Maximalmaßen von 55 cm x 40 cm x 20 cm als Handgepäck mitreise, teilweise gilt auch 55 cm x 45 xm x 25 cm. Entsprechen finden wir natürlich oft Maße wie 46 cm, 47 cm , 48 cm, aber eben auch 51 cm an der längsten bzw. höchsten Seite. Manche Gesellschaften haben einen Rahmen oder ein Fach in welches das Handgepäck passen muss. Einige Gesellschaften gehen damit überaus strikt um, andere drücken auch mal ein Auge zu, wenn es beispielsweise 51 cm statt der erlaubten 50 cm sind.
Ist ein Pilotenkoffer zu klein, passt nur wenig hinein. Dies schränkt die Nutzungsmöglichkeiten ein, da Sie einfach weniger Dinge in dem Koffer verstauen können. Ist der Pilotenkoffer hingegen zu groß, wird er zum einen schnell unhandlich. Zum anderen ist er dann auch nicht mehr unbedingt als Handgepäck für Flugreisen geeignet, was Sie bedenken sollten, bevor Sie sich für eine Länge oder Höhe von 46 cm, 47 cm, 48 cm oder 51 cm und die passenden anderen Maße entscheiden.
Gerade in diesem Fall sollten Sie unbedingt auf die Außenabmessungen achten, wobei die Regelungen von Airline zu Airline unterschiedlich ausfallen (siehe Infobox rechts). Wenn Sie bestimmte Airlines häufig wählen, orientieren Sie sich am besten an deren Vorgaben und wählen z. B. einen Pilotenkoffer 46 cm x 40 cm x 25 cm, wenn das in deren Bestimmungen für Handgepäck passt. Wenn Sie nicht viel Gepäck brauchen, können Sie sich natürlich auch nach einem kleinen Pilotenkoffer (46 cm x 40 cm x 20 cm vielleicht) umsehen, der quasi überall als Handgepäck durch geht.
Ideal ist ein Koffer, der außen gerade noch so als Handgepäck mitfliegen darf, innen aber dennoch möglichst viel Volumen bzw. Stauraum bietet. Gängig sind Modelle mit ca. 30 bis 35 l.
2.2. Je leichter der Koffer, desto mehr Gewicht für den Inhalt
Neben den Außenmaßen ist auch das Gewicht eines Gepäckstückes entscheidend darüber, ob es als Handgepäck mitreisen darf oder als Koffer aufgegeben werden muss. Damit Sie möglichst viele Dinge in Ihren Pilotenkoffer packen können, ohne die Gewichtsvorgabe zu sprengen, sollte dieser natürlich von Hause aus möglichst leicht sein. Die leichtesten haben unseres Wissens halb so viel Gewicht (2 bis 3 kg) als die schwersten (rund 5 kg).

Sehr stilvoll erscheint uns die, hinter einem Reißverschluss verborgene, Griffmechanik bei diesem Solo-New-York-Pilotenkoffer.
Auch unabhängig von der Handgepäck-Regelung ist ein geringes Gewicht praktisch und wichtig. Denn je leichter der Koffer selbst ist, desto weniger müssen Sie auch schleppen – ob er nun mit 500 Gramm oder 5 Kilogramm Gewicht gefüllt ist. Das Gewicht des Pilotenkoffers hängt von verschiedenen Faktoren wie der Bauart, dem Material und der Ausstattung ab und liegt meist zwischen 3 und 5 kg – es gibt aber auch Modelle mit einem niedrigeren Gewicht (2,87 kg, 2,75 kg, 2.62 kg finden wir bei der Recherche). Bei ihnen handelt es sich um Softcases, aus Lederimitat, schwarz Pilotenkoffer aus Polyester, Nylon u. s. w.
Ist ein Pilotenkoffer sehr leicht, sollten Sie, wie Pilotenkoffer-Tests im Internet belegen, allerdings besonders aufmerksam werden. Entweder handelt es sich dann um ein sehr hochwertiges Modell aus besonders leichten, aber dennoch stabilen Materialien oder es ist ein eher minderwertiges Modell, bei dem der Hersteller an Material und Ausstattung gespart hat.
2.3. Auf die Inneneinrichtung kommt es an
Pilotenkoffer werden häufig für Business-Trips bzw. als Aktenkoffer für die Arbeit verwendet. Gerade in diesem Fall ist eine gute und systematische Ausstattung im Inneren wichtig, damit alles seinen Platz hat und schnell gefunden sowie sicher transportiert werden kann.

Ein gut aufgeteiltes Innenleben ist unseres Erachtens wesentlich für einen Pilotenkoffer, so auch hier beim Solo-New-York-Pilotenkoffer.
Eines der wichtigsten Fächer ist für viele das Laptopfach. Dieses sollte gepolstert sein, damit der darin transportierte Laptop geschützt ist. Entscheidend ist hier zudem die Größe, damit Ihr Notebook auch hineinpasst. Je nach Größe des Koffers finden Laptops bis zu 17 Zoll Größe problemlos Platz darin.
Nicht bei jedem Pilotenkoffer gehört ein Laptopfach zur Standardausstattung. Suchen Sie explizit einen Business-Koffer mit entsprechendem Fach für Ihr Notebook, achten Sie beim Blick auf die obige Vergleichstabelle besonders auf dieses Kriterium.
Auch auf die sonstige Innenausstattung gilt es einen Blick zu werfen. Sie sollte möglichst in mehrere kleine und größere Fächer unterteilt sein. Ein Fach sollte mindestens ausreichend groß sein, um einen oder mehrere DIN-A4-Ordner unterzubringen. Verschließbare Fächer mit Reißverschluss sind ideal für Kleinkram. Stifte finden in Stiftschlaufen Platz. Prüfen Sie doch einfach einmal online die Inneneinrichtung verschiedener Modelle, wie z. B. Porsche Design Pilotenkoffer, American Tourister, Demata Business- bzw. Dermata Pilotenkoffer, Alassio Pilotenkoffer oder Samsonite Koffer bzw. Pilotenkoffer.

Dank zweier Rollen lässt sich ein Pilotenkoffer ziehen.
2.4. Einfacher Transport als Pilotenkoffer mit Rollen
Entscheiden Sie sich für einen Pilotenkoffer mit Rollen und ausziehbarem Teleskopgriff, können Sie diesen bequem als Trolley hinter sich herziehen.
Viele Pilotenkoffer sind mit 2 Rollen ausgestattet, um eben diese bequeme Form des Transports zu ermöglichen, bei der Sie das Gewicht des Koffers nicht tragen, sondern nur ziehen müssen. Dann spielt das Gewicht (2 bis 5 kg) des Koffers selbst auch keine so große Rolle.
Noch praktischer sind Modelle mit 4 Rollen, die auch stehend gerollt werden können – aber leider die Ausnahme sind. Zudem sind nicht alle Pilotenkoffer als Trolley nutzbar, was gerade als Pilotenkoffer für Damen wenig beliebt ist. Denn so müssen Sie das komplette Gewicht tragen, statt es komfortabel hinter sich herzuziehen.
Die Qualität der Rollen (Pilotenkoffer, auch Rollen bei Businesskoffer) ist besonders bei Vielfliegern wichtig. Auf Rollbändern und -treppen sind breite Doppelrollen in guter Qualität langfristig die beste Wahl. Da die Koffermaße aber üblicherweise mit den Rollen gemessen werden, können niedrige Rollen (Pilotenkoffer oder Rollen des Businesskoffers) ausschlaggebend für die Deklaration als Handgepäck sein.
Zum absoluten Standard gehört der klassische Tragegriff an der Oberseite des Koffers. Zudem weisen einige Modelle auch einen Schulter- bzw. Taschengurt auf, mit dem diese als Taschen bequem über die Schulter gehängt werden können.
2.5. Verschluss und Schloss für mehr Sicherheit
Häufig ist ein Pilotenkoffer abschließbar. Üblicherweise werden hierfür Zahlenschlösser oder sogenannte TSA-Schlösser verwendet. Letztgenannte wurden im Zuge der Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen im internationalen Reiseverkehr eingeführt und lassen sich neben der richtigen Zahlenkombination auch mit einem Generalschlüssel der US-amerikanischen Transportation Security Administration (TSA) öffnen.
Bei einigen Modellen sind auch die Außenfächer abschließbar, z. B. mit einem Kabelschloss. Dies ist u. a. beim Samsonite-Pilotenkoffer Spark SNG der Fall. Dies bietet besonders viel Sicherheit. Allerdings ist bei den meisten Pilotenkoffern nur das große Hauptfach abschließbar.
2.6. Eine Frage des Geschmacks
Fernab der Beurteilung von Fakten wie den Abmessungen und der Ausstattung gibt es zudem noch das eher subjektive Kriterium des Designs. Hier spielen vor allem Form und Farbe eine Rolle. Die meisten Pilotenkoffer sind in klassischem Schwarz oder als Alu-Pilotenkoffer in Silber gehalten. Manche sind schwarz mit silbernen Metallelementen, bei anderen sind selbst die Reißverschlüsse, Griffe und Rollen schwarz. Farbtupfer sucht man häufig vergeblich. Es gibt aber auch einige wenige Pilotenkoffer für Damen in bunteren Farben.
Nicht alle sind aus echtem Leder oder Aluminium. es gibt auch welche aus Lederimitat, schwarz, Pilotenkoffer aus Polyester, Nylon u. Ä. Die Proportionen sind häufig eher breit als hoch. Tatsächlich ist ein Pilotenkoffer beispielsweise wirklich sehr häufig (B x H x T) 55 x 45 x 25 cm, black allover (Griff, Reißverschlüsse und Rollen schwarz) – egal ob er aus Synthetik oder Echtleder gefertigt ist.

Ein Modell mit Trolley-Funktion lässt sich besonders leicht transportieren.
ich kenne hartschalenkoffer eher als richtig feste koffer – hier sind die ja teilweise aus leder??
Sehr geehrter Leser,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Vergleich von Pilotenkoffern.
Bei der Bezeichnung „Hartschale“ bzw. „Hardcase“ geht es weniger um das Obermaterial als darum, dass die gesamte Kofferhülle sehr stabil ist und nicht in sich zusammenfällt, wenn der Koffer leer ist. Darum kann es durchaus sein, dass ein Hartschalenkoffer mal als Obermaterial Leder aufweist, während es bei einem anderen Modell aus Aluminium ist.
Wir wünschen Ihnen gute Reisen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team