Das Wichtigste in Kürze
  • An erster Stelle steht bei den meisten Minidumper-Tests im Internet die Belastbarkeit. Mit 300 kg ist dabei im Normalfall keiner der Mini-Kipper überfordert. Selbst die wenigen elektrischen Minidumper schaffen dieses Gewicht oder sogar deutlich mehr. Die besten Minidumper erreichen sogar 500 kg, was für so gut wie alle Arbeiten auf Ihrem Grundstück genügen sollte. Immerhin entspricht dies dem Gewicht von mehr als 100 Ziegelsteinen. Für deutlich kleinere Mengen und weniger Gewicht sind hingegen Akku-Schubkarren gedacht, die allerdings deutlich weniger Leistung als besonders kleine Minidumper aufweisen.

1. Welche Antriebsart ist die beste für den Minidumper?

Minidumper mit Benzin-Motor sind der Standard. Dank der einfachen Verfügbarkeit von Benzin und dem schnellen Nachtanken sind diese besonders ausdauernd. Minidumper mit Strom sind oftmals schwerer als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor. Wenn Sie einen solchen Minidumper kaufen, wird er vor allem während der Arbeit zahlreiche Vorteile entfalten. Er stößt keine Abgase aus und hat ein niedrigeres Betriebsgeräusch. Auch wenn die Motorleistung oftmals sehr klein ist, hat der Elektromotor insbesondere beim Anfahren mindestens genauso viel Kraft wie ein benzinbetriebener Motor. Der große Nachteil ist die zumeist lange Ladezeit. Nach einigen Stunden müssen Sie den kleinen Kipper in der Regel über Nacht wieder aufladen. Aber auch Minidumper mit Schaufel für den winterlichen Einsatz beim Räumen von Schnee sollten wegen der kalten Umgebungstemperaturen und der häufig besseren Leistung in voller Fahrt mit Benzinmotor ausgestattet sein.

2. Welche Vorteile haben Kette beziehungsweise Räder?

Bei den bekannten Marken wie etwa Powerpac oder Lumag finden Sie Minidumper mit Ketten und Rädern gleichermaßen. Auch andere Hersteller bieten häufig beide Möglichkeiten. Auf besonders lockerem Untergrund oder bei viel Feuchtigkeit ist der Miniraupendumper mit Kette klar im Vorteil. Auf befestigtem Untergrund dagegen können Sie mit einem Minidumper mit Rädern oftmals schneller fahren. Auch die Reparatur eines defekten Rades ist mit weniger Aufwand verbunden als bei einem Mini-Kettendumper.

3. Worauf ist beim Gewicht der Minidumper zu achten?

Beim Vergleich der Minidumper fallen große Unterschiede beim Gewicht auf. Kleine und leichte Kipper können mit 150 kg fast schon handlich sein. Diese weisen meist ein geringere Belastbarkeit auf, können aber vergleichsweise leicht manövriert oder auf einem einfachen Autoanhänger transportiert werden. Die schweren Versionen mit bis zu 300 kg sind hingegen deutlich belastbarer, können so mehr Material gleichzeitig transportieren. Sie sind aber selbst nur mit größerem Aufwand fortzubewegen.

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