Julia berät das Vergleich.org-Team seit 2024 bei allen Themen rund um Kaffee, Kaffeemaschinen, Zubereitung und Zubehör. Als Expertin mit dem Blog Jules' Coffee Blog teilt sie seit 2020 ihr Wissen mit ihren Lesern.
Ihr Kaffeewissen hat sie sich vor allem im Selbststudium angeeignet und durch die Interviews für den Blog. Julia hat aber auch viele Veranstaltungen und Seminare zum Thema besucht, z.B. eine Latte-Art-Schulung bei der Rösterei Heilandt und eine Sensorik-Schulung der Specialty Coffee Association bei der Bonner Kaffeeschule.
Wenn sie nicht über Kaffee schreibt, kann sie sich mit ihren Freundinnen stundenlang über die gemeinsamen Disney-Lieblingsfilme (insbesondere aus den 90ern) unterhalten.
Mit einer Kaffeewaage messen Sie Bohnen, Pulver und Wasser genau ab. So können beim Filtern, für Espresso oder auch Cold Brew Rezepte konstant umgesetzt werden und die Extraktion lässt sich gezielt steuern. Meist kosten Kaffeewaagen zwischen 15 und 80 Euro, wobei sie sich vor allem im Zubehör und in ihren Funktionen unterscheiden.
So wurde getestet
In unserem Kaffeewaagen-Test prüfen wir die möglichst intuitive Bedienung der Waagen. Dabei testen wir Tara, Einheitenwechsel, Timer und Abschaltung. Zur Genauigkeit wiegen wir exakt 50 Gramm Kaffeebohnen sowie 10 Gramm Zimtstangen nach vorherigem Tarieren. Wir beobachten dabei die Reaktionszeit, Stabilität der Anzeige, Bedienung der Tasten und die Handhabung im Alltag.
Testsieger
Timemore Digitale Kaffeewaage
1901 Bewertungen
Die digitale Timemore-Kaffeewaage bietet ein schickes Design und wird per USB-Kabel aufgeladen. Der Akku hat eine Kapazität von 1.600 mAh. Der Hersteller liefert für die Waage eine praktische Silikonabdeckung ab. Das Gerät bietet einen Timer, eine Tara-Funktion und sogar eine Flusskontrolle. Die Bedienung ist sehr leicht. Auch mit der Genauigkeit kann die Kaffeewaage von Timemore in unserem Test punkten.
Design-Favorit
Bagail Kaffeewaage
2667 Bewertungen
Die Bagail-Kaffeewaage ist optisch modern gestaltet und wirkt zudem hochwertig verarbeitet. Sie verfügt über einen integrierten Akku mit 300 mAh. Zur Ausstattung gehören eine Tara-Funktion, ein Timer mit zwei Modi sowie zahlreiche Gewichtseinheiten. Die Bedienung ist intuitiv. Die Abweichungen sind im Test auch nur minimal. Eine Flusskontrolle bietet die Kaffeewaage von Bagail allerdings nicht.
Einsteiger-Tipp
Dipse 6096
3810 Bewertungen
Die Kaffeewaage Dipse 6096 ist ein klassisches Einsteigermodell. Das Gerät arbeitet mit Tasten und bietet ein schlichtes Design. Eine Tara-Funktion und mehrere Gewichtseinheiten sind vorhanden, allerdings kein Timer. Geladen wird das Gerät nicht per USB-Kabel, sondern mit klassischen Batterien. Dafür fällt die Messgenauigkeit sehr gut aus. Mitgeliefert werden zudem eine Kunststoffschale und eine Abdeckung.
Inhaltsverzeichnis
Vergleichstabelle
Testergebnisse
Timemore Digitale Kaffeewaage
Bagail Kaffeewaage
Dipse 6096
Kaufratgeber
Welche Arten von Kaffeewaagen gibt es?
Welche Funktionen sollte eine gute Kaffeewaage besitzen?
Akku oder Batterie – wie funktioniert die Stromversorgung?
Die Messung – worauf kommt es an?
Größe und Gewicht – was ist zu beachten?
Fragen und Antworten zum Thema Kaffeewaage
Kommentare
Vergleichstabelle Kaffeewaage
In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Unser Testsieger: Die digitale Timemore-Kaffeewaage bietet ein schickes Design
Testsieger
Timemore Digitale Kaffeewaage
1901 Bewertungen
Die digitale Timemore-Kaffeewaage wird in einem schlichten, schwarzen Karton geliefert. Diesen können wir nach oben aufklappen. Im Inneren ist die Waage mit Folie und Styropor geschützt. Auf der schwarzen Oberfläche der Waage befindet sich eine Schutzfolie. Mitgeliefert werden die Waage, eine Anleitung, ein Kabel (USB C auf USB A) und eine Schutzauflage aus Silikon.
Die Waage wirkt hochwertig und ist optisch eher dezent gestaltet. Im ausgeschalteten Zustand und ohne aufgelegte Silikonabdeckung ist auf den ersten Blick kaum erkennbar, um welches Gerät es sich handelt. Es gibt weder ein sichtbares Display noch auffällige Bedienelemente. Das Gehäuse besteht aus mattem, schwarzem Kunststoff, dessen Ecken leicht abgeschrägt sind. Verwendet wird ausschließlich Kunststoff. Edelstahl oder Glas kommen nicht zum Einsatz. Farblich liegt uns die schwarze Variante vor, wobei Sie die Kaffeewaage von Timemore auch in Weiß erhalten.
Die digitale Timemore-Kaffeewaage punktet im Test durch die Flusskontrolle
Die Kaffeewaage von Timemore misst 15,2 x 13 x 2,6 cm (Länge x Breite x Höhe). Im Inneren arbeitet ein fest verbauter Akku mit 1.600 mAh. Batterien werden also nicht benötigt. Seitlich befindet sich ein Ein- und Ausschalter, über den wir die Waage komplett aktivieren oder vollständig ausschalten.
Direkt daneben sitzt die abgedeckte Ladebuchse. Wir klappen diese Abdeckung auf und sehen den USB-C-Anschluss, über den der integrierte Akku geladen wird. Laut Hersteller reicht eine Akkuladung für bis zu zehn Stunden Betrieb. Eine Ladezeit wird vom Hersteller allerdings nicht angegeben. Während unseres Tests behalten wir die Akkustandsanzeige im Blick, die dauerhaft im beleuchteten LCD angezeigt wird. Diese Anzeige ist sehr gut ablesbar.
Auf der Oberseite arbeitet die Waage mit zwei berührungsempfindlichen Touchflächen. Ein klassischer Tastenaufdruck ist nicht vorhanden. Rechts unten befindet sich ein kombiniertes Power- und Tara-Symbol mit einem stilisierten „T“. Links unten finden Sie ein Uhrsymbol für den integrierten Timer. Beide Symbole sind dezent in die Oberfläche eingestanzt.
Auf der Rückseite befinden sich bei der Timemore-Kaffeewaage vier Gummifüße. So hat die Waage einen sicheren Stand und verrutscht nicht.
Die Touchflächen reagieren extrem sensibel. In unserem Kaffeewaagen-Test genügt bereits ein Abstand von etwa vier bis fünf Millimetern mit dem Finger über der Fläche, damit die Funktion ausgelöst wird. Eine tatsächliche Berührung ist also theoretisch nicht nötig. Das hat den Vorteil, dass die Oberfläche sauber bleibt und auch mit leicht feuchten Fingern zuverlässig reagiert. Gleichzeitig erfordert diese hohe Empfindlichkeit etwas Eingewöhnung, da Eingaben sehr schnell ausgelöst werden.
Die Kaffeewaage von Timemore erlaubt den Wechsel zwischen Gramm und Unzen. Zusätzlich integriert Timemore eine sogenannte Flow-Rate-Anzeige. Diese Funktion zeigt an, wie viele Gramm pro Sekunde hinzugefügt werden. Wir testen das, indem wir Kaffeebohnen langsam auf die Waage geben. Währenddessen zeigt das Display fortlaufend die Durchflussgeschwindigkeit in Gramm pro Sekunde an. Diese Funktion dient der Flusskontrolle beim Aufgießen und richtet sich klar an Anwender, die ihren Brühvorgang sehr genau steuern möchten.
Im praktischen Kaffeewaagen-Test prüfen wir die Messgenauigkeit mit verschiedenen Zutaten. Zuvor haben wir mit einer eigenen Waage 50 Gramm Kaffeebohnen und 10 Gramm Zimtstangen abgewogen. Die Timemore-Waage zeigt nun 50,1 Gramm Kaffeebohnen und 10 Gramm Zimtstangen an. Während der Messungen beobachten wir leichte Schwankungen. Die Anzeige springt gelegentlich zwischen 50,1 und 50,2 Gramm, pendelt sich dann aber ein.
Mit einer angegebenen Genauigkeit von 0,1 Gramm und einem minimal messbaren Gewicht von 0,5 Gramm bestätigt die Waage im Test ihre Präzision. Das maximale messbare Gewicht liegt bei 2 Kilogramm.
Der integrierte Timer lässt sich über das linke Touchsymbol starten, startet aber auch automatisch beim Einfüllen. In Verbindung mit dem Timer greift die automatische Abschaltfunktion nach 15 Minuten. Ohne Timer schaltet sich die Waage nach 3 Minuten selbstständig ab. Während der Nutzung bleibt das weiß beleuchtete LCD stets gut lesbar.
Zusätzlich nutzen wir den mitgelieferten Silikonschutz, der dank kleiner Rillen sicher aufliegt und nicht verrutscht. Diese Abdeckung überspannt etwa zwei Drittel der Waagenoberfläche und dient als Schutzauflage.
Tipp: Falls Sie keine Kaffeewaage, sondern stattdessen eine eher klassische Waage suchen, schauen Sie in unserem Küchenwaagen-Test vorbei.
Digitale Timemore-Kaffeewaage: Akkugerät mit vielen Funktionen
Die Kaffeewaage von Timemore wirkt sehr hochwertig, zurückhaltend und präzise verarbeitet. Bei der Messgenauigkeit erreicht die Waage nicht die absolute Perfektion. Im Test treten leichte Schwankungen von 0,1 Gramm auf. Diese Abweichungen bleiben jedoch konstant gering und liegen im Rahmen dessen, was im Alltag realistisch relevant ist.
Gleichzeitig gleicht Timemore diesen Punkt durch die zusätzliche Flow-Rate-Funktion aus. Die Anzeige der Durchflussgeschwindigkeit in Gramm pro Sekunde erweist sich als echtes Zusatzmerkmal. Gerade beim kontrollierten Aufgießen von Kaffee entsteht dadurch ein echter Mehrwert.
Besonders positiv fällt zudem die Bedienung im Hinblick auf Sauberkeit und Pflege auf. Die extrem sensiblen Touchflächen reagieren bereits aus wenigen Millimetern Abstand, sodass Sie die Oberfläche praktisch nicht berühren müssen. Fingerabdrücke und Verschmutzungen lassen sich dadurch weitgehend vermeiden.
Testsieger
Timemore Digitale Kaffeewaage
1901 Bewertungen
ab 58,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Bagail-Kaffeewaage im Test: Optisch ansprechende Kaffeewaage
Design-Favorit
Bagail Kaffeewaage
2667 Bewertungen
Die digitale Bagail-Kaffeewaage wird in einem weißen Karton geliefert, der sich vorne über zwei Laschen aufklappen lässt. Eingefasst ist das Modell in zusätzliches Schutzmaterial. Mitgeliefert werden die Waage, das passende USB-Kabel (USB A auf USB C) sowie die Anleitung.
Auf der Waage selbst liegt bereits ein Silikonteil auf, das exakt auf die Wiegefläche zugeschnitten ist. Dieses Schutzpolster sitzt sehr passgenau und lässt sich ohne Spiel auflegen und abnehmen.
Das Gehäuse ist vollständig in mattem Schwarz gehalten und wirkt sehr sauber verarbeitet. Optisch präsentiert sich die Bagail-Kaffeewaage ausgesprochen modern. Besonders auffällig ist das oben eingelassene Display, das aus zwei getrennten LCD-Bereichen besteht. In Kombination mit dem grauen Silikon auf der Wiegefläche und dem mattschwarzen Gehäuse entsteht ein hochwertiger Materialmix, der sehr edel wirkt.
Die Bagail-Waage steht dank vier gummierten Füßen sicher auf der Arbeitsplatte.
Die Bagail-Kaffeewaage punktet im Test durch das Display
Mit ihren Maßen von 16,5 x 13 x 2,7 cm (Länge x Breite x Höhe) ist die digitale Kaffeewaage von Bagail kompakt gestaltet. Der integrierte Akku ist bereits verbaut und wird über USB-C geladen. Die Kapazität liegt jedoch nur bei 300 mAh. Laut Hersteller hält der integrierte Akku bis zu 30 Tage.
Bagail verzichtet allerdings auf eine realistische Angabe der Akkuzeit. Ein vergleichbares Modell mit einem 1.600-mAh-Akku hat eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden. Würde man diesen Wert grob herunterrechnen, läge die realistische Zeit wohl bei unter zwei Stunden. Hier geht der Hersteller also wohl davon aus, dass man die Waage pro Tag nur circa 15 Minuten verwendet, sodass eine Laufzeit von bis zu 30 Tagen angegeben wurde.
Die Waage steht sicher auf der Arbeitsfläche und lässt sich über die kombinierte Power- und Tara-Taste einschalten. Ein langer Druck aktiviert das Gerät, ein kurzer Druck setzt die Waage auf Null. Diese doppelte Belegung funktioniert im Test zuverlässig und ist schnell verinnerlicht. Über einen erneuten langen Druck schalten wir die Waage auch wieder vollständig aus.
Die Wiegefläche ist mit einem abnehmbaren Silikonschutz ausgestattet. Auffällig sind die vielen kleinen Rillen im Silikon. In der Praxis sorgen diese dafür, dass Kaffeepulver oder kleine Partikel nicht direkt von der Waage rutschen, sondern in den Vertiefungen liegen bleiben. Das erleichtert das saubere Arbeiten, gerade beim Abwiegen von gemahlenem Kaffee. Mit der Tara-Funktion gleichen wir das zusätzliche Gewicht des Silikons oder einer Schale problemlos aus, sodass die Anzeige wieder auf Null steht.
Die Bedienung gestaltet sich insgesamt sehr selbsterklärend. Alle Tasten reagieren gut auf unsere Berührung. Es ist allerdings nötig, den Finger auch tatsächlich aufzulegen. Durch das matte ABS-Material entstehen allerdings kaum Fingerabdrücke.
Über die „U“-Taste wechseln wir durch die verschiedenen Gewichtseinheiten. Zur Auswahl stehen Gramm, Milliliter, Unzen, Pfund, Pfund pro Unze sowie Fluid Ounces. Auf der linken Seite befindet sich die Timerfunktion. Hier starten und pausieren wir den Timer über eine separate Taste. Über die darüberliegende „M“-Taste wechseln wir zwischen zwei Modi: einem Timer, der hochzählt, und einem Countdown-Timer. Zusätzlich lässt sich über denselben Knopf der Signalton ein- oder ausschalten, was im Alltag durchaus praktisch ist.
Für den praktischen Kaffeewaagen-Test messen wir zunächst 50 Gramm Kaffeebohnen mit unserer eigenen Waage ab. Wir stellen eine leere Glasschale auf die Bagail-Waage, nutzen die Tara-Funktion und füllen anschließend die Bohnen ein. Die Anzeige reagiert sofort, springt jedoch kurz zwischen verschiedenen Werten. Final stabilisiert sie sich bei 50,2 Gramm.
Anschließend wiegen wir vier Zimtstangen, die mit unserer Waage exakt 10 Gramm wiegen. Hier zeigt die Bagail-Waage genau 10 Gramm an. Die Abweichungen liegen damit ganz knapp neben der vom Hersteller angegebenen Abweichung von 0,1 Gramm. Das maximale messbare Gewicht beträgt 3 Kilogramm, das minimale 0,3 Gramm.
Das große, beleuchtete Display bleibt während des gesamten Tests gut ablesbar. Das Gewicht wird in weißer Schrift angezeigt, während der integrierte Timer in einem warmen Orangeton dargestellt ist.
Bagail-Kaffeewaage: Zahlreiche verfügbare Gewichtseinheiten
Sowohl die Verarbeitung, Materialqualität als auch das Design können uns bei der Bagail-Kaffeewaage überzeugen. Die Messgenauigkeit liegt mit einer Abweichung von 0,1 Gramm ebenfalls im Rahmen. Mitgeliefert wird vom Hersteller außerdem ein abnehmbarer Silikonschutz.
Der integrierte Akku ist mit 300 mAh etwas kleiner, hält aber dennoch ungefähr bis zu zwei Stunden. Aufgeladen wird das Gerät per mitgeliefertem USB-Kabel. Das Gerät bietet eine klare Datenstruktur und eine Timerfunktion. Außerdem lassen sich zahlreiche Gewichtseinheiten einstellen. Bei feuchten oder schmutzigen Fingern lassen sich Fingerabdrücke allerdings nicht immer vermeiden. Auch über eine Flusskontrolle verfügt die Kaffeewaage von Bagail nicht.
Design-Favorit
Bagail Kaffeewaage
2667 Bewertungen
ab 39,00 €
Bald wieder verfügbarPreisvergleich und weitere Angebote
Dipse 6096 im Test: Kaffeewaage im schlichten Design
Einsteiger-Tipp
Dipse 6096
3810 Bewertungen
Das Gerät erreicht uns in einem kleinen Karton, der mit einem sehr dünnen Plastik-Klebestreifen verschlossen ist. Im Inneren halten zwei Kunststoff-Formteile die Waage an ihrem Platz. Sie ist zusätzlich mit Folie geschützt. Neben der Waage und der Anleitung befinden sich auch zwei Elemente aus durchsichtigem Kunststoff im Lieferumfang.
Zum einen erhalten Sie eine Wiegeschale, die Sie auf die Dipse-Waage stellen können. Zum anderen liefert Dipse eine Abdeckung mit. Diese ist aber nur zum Lagern gedacht, da das Gerät mit dieser Abdeckung nicht misst.
Die Waage wird bereits mit eingelegten Batterien geliefert. Es handelt sich um zwei AAA-Batterien, die durch eine kleine Plastiklasche von den Kontakten getrennt sind. Das Gehäuse besteht aus leicht mattem, schwarzem Kunststoff. Bereits beim ersten Anfassen sind mehrere kleine Ungenauigkeiten in der Verarbeitung sichtbar, etwa an den Kanten und Übergängen. Die Wiegefläche besteht aus gebürstetem Edelstahl und reagiert empfindlich auf Fingerabdrücke.
Die Dipse 6096 fällt im Test durch die Genauigkeit auf
Die Kaffeewaage von Dipse wirkt recht klein. Sie misst 13 x 10 x 2 cm (Länge x Breite x Höhe). Sie führt beim Einschalten automatisch ein sogenanntes Zero-Setting durch. Diese Autokalibrierung sorgt dafür, dass die Waage sich selbst auf Null setzt, bevor wir mit dem Wiegen beginnen. Für eine vollständige Justierung weist der Hersteller darauf hin, dass separate Kalibriergewichte notwendig sind. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssten separat erworben werden.
Nach dem Entfernen der Batteriesicherung ist die Waage von Dipse sofort einsatzbereit.
Die Bedienung erfolgt über vier physische Tasten, die frei zugänglich unter dem Display liegen. Alle Tasten lassen sich gut drücken und besitzen einen klar definierten Druckpunkt. Gleichzeitig vermitteln sie haptisch einen sehr einfachen Eindruck. Das fühlt sich im Alltag zwar funktional, aber nicht besonders hochwertig an.
Positiv ist, dass sich die Tasten eindeutig zuordnen lassen und auch mit etwas kräftigeren Fingern problemlos bedienen lassen. Für das LC-Display lässt sich optional per Tastendruck eine Hintergrundbeleuchtung aktivieren. Die blaue LED ist auf der linken Seite integriert, sodass diese deutlich heller leuchtet als rechts. Dieser Unterschied ist mit bloßem Auge klar erkennbar. Trotz dieser ungleichmäßigen Ausleuchtung lässt sich die Anzeige sowohl bei Tageslicht als auch bei künstlicher Beleuchtung gut ablesen. Auch bei ausgeschaltetem Hintergrundlicht sind die Ziffern klar erkennbar. Die Anzeige selbst ist groß gehalten.
Im praktischen Kaffeewaagen-Test vergleichen wir die Dipse 6096 direkt mit unserer Referenzwaage. Ein Silikonschutz für die Wiegefläche ist nicht vorhanden. Wir wiegen zunächst vier Zimtstangen, die ein Gesamtgewicht von exakt 10 Gramm haben. Die Dipse-Waage zeigt hier stabil 10 Gramm an. Anschließend messen wir 50 Gramm Kaffee ab. Auch hier zeigt die Waage exakt 50 Gramm an.
Die Anzeige reagiert zügig und stabilisiert sich schnell. Rein objektiv stimmen die Messergebnisse mit unserer Referenz überein. Die vom Hersteller angegebene Genauigkeit liegt bei 0,1 Gramm. Das maximale messbare Gewicht liegt bei 2 Kilogramm.
Die Waage unterstützt mehrere Einheiten. Neben Gramm stehen unter anderem Unzen, Grain, Carat, Troy Ounce und Pennyweight zur Verfügung. Eine Timerfunktion ist allerdings nicht integriert. Die Tara-Funktion arbeitet zuverlässig und ermöglicht das Abwiegen in Schalen oder mit aufgelegtem Zubehör. Eine automatische Abschaltfunktion nach 60 Sekunden ist ebenfalls integriert.
Dipse 6096: Einfache Kaffeewaage mit Drucktasten
In unserem Kaffeewaagen-Test positioniert sich das Modell von Dipse als Einsteigermodell. Sie ist gut geeignet, wenn Sie Touch-Displays vermeiden möchten oder ein günstiges Modell suchen. Die Messgenauigkeit ist sehr gut. Abstriche gibt es aber in Sachen Verarbeitung und Material. Optisch wirkt die Waage weder besonders modern noch altmodisch. Sie ist eher wie ein klassisches, günstiges Küchengerät gestaltet, ohne zusätzliche Akzente.
Die Tasten selbst sind vergleichsweise unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Die Wiegefläche aus gebürstetem Edelstahl hingegen zeigt sehr schnell sichtbare Spuren. Gerade bei häufiger Nutzung wirkt die Oberfläche dadurch schneller unsauber.
Einsteiger-Tipp
Dipse 6096
3810 Bewertungen
ab 24,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Kaffeewaagen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Kaffeewaagen Test oder Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
Im Gegensatz zur Küchenwaage überzeugt die Kaffeewaage durch eine höhere Messauflösung und schnellere Reaktionszeit.
Digitale Kaffeewaagen besitzen oft einen Timer. Damit lässt sich auch die Durchlaufzeit messen.
Nützliche Extras wie eine Tara-Funktion und eine Abschaltautomatik erleichtern die Nutzung der Kaffeewaage.
Für echte Kaffeeliebhaber, die den Geschmack ihres Kaffees stetig verbessern möchten, ist eine Kaffeewaage unverzichtbar. Damit können Sie die Kaffeemenge präzise abmessen und jeden Tag ein gleichbleibendes Geschmacksprofil erzielen.
In unserer Kaufberatung zeigen wir Ihnen, welche Kriterien wichtig sind, und gehen darauf ein, warum Sie sich unbedingt eine Kaffeewaage mit Timer zulegen sollten. Am Ende beantworten wir ein paar typische Fragen zum Thema, sodass Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen und die beste Kaffeewaage aussuchen können.
1. Welche Arten von Kaffeewaagen gibt es?
Viele moderne Kaffeewaagen sind digital und können oft mehr als nur das Gewicht der Kaffeebohnen oder des Kaffeepulvers anzeigen. Für eine bessere Übersicht haben wir die verschiedenen Arten von Kaffeewaagen in dieser Tabelle für Sie zusammengefasst:
Kaffeewaagen mit Bluetooth sind eine hervorragende Wahl, wenn Sie die Zubereitungsparameter Ihres Kaffees langfristig überwachen möchten. Sie ermöglichen nämlich die Übertragung der Daten auf eine App. So können Sie sehen, welche Menge und welche Brühzeit in der Vergangenheit zum besten Ergebnis geführt haben. Außerdem können Sie darin verschiedene Rezepte für Espresso, Americano und andere Zubereitungsarten speichern. Wichtig ist aber, dass die Apps lediglich Daten speichern. Das „beste Ergebnis“ wird also nicht automatisch erkannt, da die Bewertung auch weiterhin subjektiv erfolgt.
Auch Kaffeewaagen mit Timer sind eine Überlegung wert. Damit können Sie nämlich zusätzlich die Durchlaufzeit oder die Extraktionszeit überwachen. Sie entscheiden darüber, wie Ihr Kaffee schmeckt. Eine zu kurze Brühzeit kann ihn sauer werden lassen. Wenn Sie sich zu viel Zeit lassen, wird er bitter. Mit einer Kaffeewaage mit Timer wählen Sie ein praktisches Kombigerät und müssen sich keinen zusätzlichen Timer besorgen.
Auch ein kleiner Kaffeewaagen-Becher kann eine sinnvolle Anschaffung sein. Sie kippen die Kaffeebohnen oder das Pulver einfach hinein und müssen nicht erst ein geeignetes Gefäß auf die Waage stellen und tarieren. Allerdings ist die Waage dann auch auf diese Nutzung beschränkt. Größere Dinge können Sie auf dieser Präzisionswaage nicht wiegen.
Nicht nur die Genauigkeit und die Funktionen variieren bei Kaffeewaagen, sondern vor allem auch die Optik und die Größen.
2. Welche Funktionen sollte eine gute Kaffeewaage besitzen?
Verschiedene Funktionen können die alltägliche Nutzung der Kaffeewaage deutlich erleichtern und dürfen deswegen nicht fehlen. Zur Grundausstattung gehören diese Merkmale:
Beleuchtetes Display: Ein beleuchtetes Display ist kein Muss. Allerdings können Sie die Zahlen auf dem winzigen Bildschirm dann besser ablesen. Selbst wenn es im Raum ein wenig dunkler ist, sind sie gut erkennbar.
Tara-Funktion: Damit können Sie die Waage so einstellen, dass das Gewicht eines leeren Behälters nicht mitgerechnet wird. Vor allem zum Abwiegen von Kaffeepulver benötigen Sie in der Regel ein Gefäß. Dessen Gewicht soll aber nicht das Messergebnis verfälschen.
Einheitenumrechnung: Manche Waagen können nicht nur Gramm, sondern auch Unzen anzeigen. Dann sollte eine automatische Einheitenumrechnung möglich sein.
Automatische Abschaltfunktion: Eine Waage mit dieser Funktion schaltet sich von allein ab, wenn Sie eine Weile nicht genutzt wird. So sparen Sie Energie und verhindern, dass der Akku oder die Batterie schnell schwach werden.
Reaktionsgeschwindigkeit / Refresh Rate: Die Reaktionsgeschwindigkeit gibt an, wie schnell die Kaffeewaage auf Gewichtsänderungen reagiert. Eine hohe Aktualisierungsrate ist besonders beim Pour-Over und bei der Espressozubereitung wichtig, damit das Gewicht ohne Verzögerung mitläuft. Langsame oder günstige Waagen zeigen Änderungen oft zeitversetzt an, was die Kontrolle der Extraktion erschwert.
Wasserschutz / Spritzschutz: Ein Spritzschutz schützt die Kaffeewaage vor Wasser, Dampf und Kaffeeresten. Vor allem bei der Nutzung an Espresso-Maschinen kommt es häufig zu Feuchtigkeit auf der Abtropfschale. Ohne ausreichenden Schutz kann Wasser in das Gehäuse eindringen und langfristig zu Defekten führen.
Tipp: Kaffeewaagen zeigen sich häufig in minimalistischen Designs in zurückhaltenden Farben wie Schwarz oder Silber. Wenn Sie sich einen Blickfang für Ihre Küche wünschen, können Sie aber auch ein farbenfrohes Modell aussuchen und sich für eine Kaffeewaage in Rosa oder Gelb entscheiden.
3. Akku oder Batterie – wie funktioniert die Stromversorgung?
Digitale Kaffeewaagen benötigen Strom. Diesen beziehen sie üblicherweise aus einem Akku oder einer Batterie. Kabelgebundene Geräte sind untypisch. Schließlich sind Kaffeewaagen eher klein und kompakt, sodass sie sich nach der Nutzung gut im Schrank oder in einer Schublade verstauen lassen. Geräte ohne Kabel sind also deutlich praktischer. Welche Vor- und Nachteile Kaffeewaagen mit Akku und Batterie aufweisen, können Sie in dieser Tabelle sehen:
Stromversorgung
Vor- und Nachteile
Akku
+ umweltfreundlich + Batteriekauf entfällt + Wiederaufladbar über USB - regelmäßiges Aufladen notwendig
Batterie
+ keine langen Ladezeiten + jederzeit einsatzbereit + Batterien einfach austauschbar - Folgekosten durch Batteriewechsel - etwas seltener auf dem Markt
Unabhängig von der Art der Stromversorgung sind beide Varianten sehr mobil und können auch mit zum Campen oder in die Ferienwohnung genommen werden. Außerdem lassen sie sich an einem beliebigen Ort in der Küche verwenden. Eine Steckdose ist schließlich nicht notwendig.
4. Die Messung – worauf kommt es an?
Beim Abmessen von Kaffee geht es oft um Zehntelgramm. Daher sollte eine gute Kaffeewaage so genau wie möglich arbeiten. Normale Küchenwaagen erfüllen diese Voraussetzungen oft nicht. Greifen Sie deswegen besser zu einer speziellen Kaffeewaage mit einer Genauigkeit von 0,1 g. Dieser Wert steht für hohe Präzision. Es gibt sogar High-End-Modelle (z. B. von Acaia), die eine Präzision von 0,01 g bieten.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das maximal messbare Gewicht. Das muss bei einer Kaffeewaage nicht besonders hoch sein. 1 bis 2 kg genügen in der Regel. Selbst wenn Sie eine Kanne aufbrühen, reichen etwa 60 bis 70 g Kaffee für rund 1 Liter Filterkaffee.. Für den privaten Gebrauch sollten Sie mit diesem Maximalgewicht also auskommen.
Für echte Baristas, die auch größere Mengen so präzise wie möglich zubereiten möchten, ist gegebenenfalls eine Waage mit 3 bis 5 kg Maximalgewicht notwendig.
Bei einigen Kaffeewaagen (wie z. B. von Timemore) ist das Display im ausgeschalteten Zustand überhaupt nicht zu sehen.
5. Größe und Gewicht – was ist zu beachten?
Größe und Gewicht spielen bei einer Kaffeewaage nur eine Nebenrolle. Die meisten Geräte sind ohnehin sehr klein und leicht. Wenn Sie aber nach einem Modell suchen, das Sie mit in den Urlaub nehmen können oder das Sie viel im Haus herumtragen, sollten Sie auf diese beiden Kriterien achten.
Es gibt auch echte Mini-Kaffeewaagen, die Sie zusammenklappen und einfach in die Jackentasche stecken können, sodass Sie jederzeit bereit zum Aufbrühen eines Kaffees sind. Solche Modelle sind oft nur 60 bis 70 mm breit, während klassische Standwaagen es schnell auf eine Breite von 15 bis 20 cm bringen. Damit sie sicher auf der Arbeitsplatte stehen, sollten sie mit Anti-Rutsch-Füßen ausgestattet sein.
6. Fragen und Antworten zum Thema Kaffeewaage
6.1. Warum müssen Sie Kaffee überhaupt abwiegen?
Durch das Abwiegen können Sie das ideale Verhältnis zwischen Kaffeepulver und Wasser erreichen und so den Geschmack Ihres Kaffees optimieren. Außerdem erhalten Sie bei jedem Brühvorgang ein ähnliches Ergebnis. Zum Beispiel profitieren Sie von einer Kaffeewaage bei Siebträger-Maschinen, bei der Zubereitung mit der French Press und beim klassischen Filterkaffee.
6.2. Kaffeewaage kaufen – welche Marken kommen infrage?
Kaffeewaagen bekommen Sie bei zahlreichen Herstellern von Küchen- oder Elektrogeräten. Auch Marken, die sich auf digitale Waagen oder auf Barista-Zubehör spezialisiert haben, führen oft kleine Kaffeewaagen in ihrem Sortiment. Schauen Sie sich doch einmal bei diesen Anbietern um:
Die Reinigung einer Kaffeewaage ist nicht besonders kompliziert. In der Regel reicht es, wenn Sie gelegentlich mit einem feuchten Tuch darüber wischen und so Staub, Kaffeepulver und andere Verschmutzungen entfernen.
In diesem YouTube-Video wird eine Kaffeewaage vorgestellt, die für Kaffeeliebhaber und Baristas geeignet ist. Der Moderator erklärt ausführlich die Funktionen der Waage, etwa die Messung des Kaffeegewichts für den Brühvorgang. Zudem werden verschiedene Kaffeesorten und Brühmethoden gezeigt, um die Einsatzmöglichkeiten der Kaffeewaage zu verdeutlichen.
In diesem Tutorial-Video erfahren Sie, welche Vorteile eine Kaffeewaage mit Timer bietet. Es wird erläutert, warum eine Espresso-Waage bei der Zubereitung von Kaffee nützlich ist. Sie lernen, wie Sie Ihre Kaffeezubereitung präziser und effizienter gestalten können, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.
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Zusammenfassung: Die besten Kaffeewaagen in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Batterien inbegriffen
Eingebauter Timer
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Timemore Digitale Kaffeewaage
ca. 58 €
Akkubetrieb
Sofort lieferbar
Platz 2
Kubei Kaffeewaage
ca. 28 €
Sofort lieferbar
Platz 3
Zassenhaus Kaffeewaage
ca. 24 €
Sofort lieferbar
Platz 4
Dipse 6096
ca. 24 €
Sofort lieferbar
Platz 5
3T6B 72624
ca. 18 €
Sofort lieferbar
Unsere Produktvergleiche sind:
Immer aktuell:
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Neutral und unabhängig:
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
Anspruchsvoll:
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
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