Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Sie ein Hochbeet aus Holz kaufen möchten, entscheiden Sie sich zwischen behandeltem oder unbehandeltem Holz: Eine Imprägnierung kann die Lebensdauer Ihres Hochbeets aus Holz verlängern, unbehandeltes Lärchen- oder Douglasienholz sind auch ohne zusätzlichen Schutz besonders witterungsbeständig. Hochbeete aus Holz mit Stecksystem sind besonders beliebt: Diese können schnell zusammen-, aber auch auseinandergebaut werden. Das ist besonders nützlich, wenn man zum Beispiel den Standort des Pflanzkastens aus Holz ändern oder die Befüllung auswechseln möchte.

1. Wie wird ein Hochbeet aus Holz angelegt?

Nach Möglichkeit platziert man das Hochbeet aus Holz auf dem Balkon, Terrasse oder im Garten in Nord-Süd-Richtung. Idealerweise und zum Schutz vor Wühlmäusen wird die Innenseite mit Gitter und einer Gartenfolie ausgelegt. Hierfür eignet sich eine starke Teichfolie besonders gut. Damit möglichst viele Nährstoffe für die Pflanzen freigegeben werden, funktioniert die Befüllung ähnlich wie ein Komposthaufen: Erst mit zerkleinerten Ästen und Zweigen den Boden auslegen, dann lagenweise mit Laub und Grünabfällen aufstocken und zuletzt mit Kompost und Muttererde auffüllen. Durch den natürlichen Verrottungsprozess sackt der Inhalt übrigens jährlich ab: Dann einfach Humus oder Erde nachfüllen. Nach circa 4 bis 7 Jahren empfiehlt es sich, die Befüllung komplett zu erneuern.

Tipp: Kleinere Hochbeete aus Holz mit Ablage eignen sich gut für Balkone oder Terrassen: Klären Sie dafür im Vorfeld unbedingt die Höchstbelastung einer Dauerlast mit dem Wohnungseigentümer ab. Ein gefülltes Hochbeet für den Balkon oder die Terrasse kann schnell ein Gewicht von mehreren hundert Kilo erreichen.

2. Wie lange hält sich ein Hochbeet aus Massivholz?

Erfahrungsgemäß kann das beste Hochbeet aus Holz gut 15 Jahre lang halten. Es kommt darauf an, aus welchem Holz das Hochbeet gebaut ist, ob es behandelt wurde und immer wieder einmal austrocknen kann. Eine Imprägnierung oder ein Anstrich sollte bei einem Hochbeet aus Massivholz nicht fehlen, denn ohne Schutzschicht kann das Hochbeet je nach Holzart schnell verrotten. Aber Vorsicht – nicht alle Imprägnierungen oder Lasuren sind ökologisch: Gerade beim Anbau von Gemüse sollte man unbedingt darauf achten, dass keine Giftstoffe in die Erde gelangen.
Doch lieber ein anderes Material? Hier geht es zum Vergleich von Metall-Hochbeeten bzw. zum Vergleich von Kunststoff-Hochbeeten.

3. Welche Holzart eignet sich besonders gut für das Garten-Hochbeet aus Holz?

Zwei unserer einheimischen Hölzer sind für den Einsatz im Außenbereich besonders beliebt: das rötliche bis hellbraune Holz der Douglasie und das gelblich bis orangebraune Lärchenholz. Douglasienholz ist trotz seiner Weichheit sehr robust und durch seinen hohen Harzanteil pilzbeständig. Lärchenholz wiederum ist sehr hart, widerstandsfähig und weist auch unbehandelt eine hohe Wetterfestigkeit auf – ideale Voraussetzungen für einen Pflanzkasten aus Holz, der im Freien stehen soll.

4. Hat die Stiftung Warentest bereits einen Holz-Hochbeet-Test durchgeführt?

Bis jetzt hat das Testinstitut noch keine Ergebnisse für Holz-Hochbeet-Tests veröffentlicht. In unserem Vergleich finden Sie dennoch die besten Hochbeete aus Holz für Ihren Garten, Ihren Balkon oder Ihre Terrasse.