Das Wichtigste in Kürze
  • Der Heideblütenhonig gehört zu den letzten Sorten des Jahres und hat als Spätsommerhonig ein kräftiges, herb würziges Aroma. Diverse Heidehonig-Tests im Internet zeigen, dass sich seine charakteristische geleeartige Konsistenz auf den hohen Anteil an Eiweißen zurückführen lässt. Wie bei vielen weiteren Honigsorten wird eine lichtgeschützte Lagerung bei Zimmertemperatur empfohlen. Darüber hinaus soll der Heidehonig sehr gesund sein, worauf in diversen Heideblütenhonig-Tests im Internet hingewiesen wird. Der regelmäßige Verzehr soll angeblich gut gegen Entzündungen und Arthrose wirken.

1. Kommt der Heidehonig wirklich aus Deutschland?

Der „originale Heidehonig“ kommt von der Lüneburger Heide, wo er als heimische Spezialität gilt. Sie können aber auch Heidehonig kaufen, der von Heiden aus Frankreich, Schottland, Spanien und anderen Ländern stammt. Eine Voraussetzung für diesen speziellen Honig: Er muss von der Besenheide, auch Heidekraut genannt, kommen. Dabei handelt es sich um eine Trachtpflanze, die die Landschaft im Spätsommer zu einem bunten Blüten- und Blumenmeer verwandelt, ein Paradies für die hart arbeitenden Honigbienen.

2. Wie wird der Heideblütenhonig hergestellt?

Die Erzeugung ist aufwendiger als bei anderen Honigsorten, denn durch die zähe Konsistenz ist der Heideblütenhonig schwer zu schleudern. Deshalb werden die Waben durch ein aufwendiges Verfahren gepresst, damit der Honig aus ihnen herausfließen kann. Der Anteil an Pollen ist somit vergleichsweise höher als bei anderen Herstellungsverfahren, weshalb der Geschmack des Heidehonigs so intensiv ist. Vereinzelt gibt es noch Imker, die den Honig trotz des hohen Aufwandes schleudern.

Der beste Heidehonig ist sehr hochwertig, hierbei hat die Herstellung einen Einfluss auf die Qualität des Honigs. Achten Sie darauf, dass das Produkt keine künstlichen Zusatzstoffe enthält, und kaufen Sie im Idealfall einen Bio-Heidehonig, der in einer ökologischen Imkerei erzeugt wurde.

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