Das Wichtigste in Kürze
  • Damit Honig eine Sortenbezeichnung wie beispielsweise Lavendelblütenhonig tragen darf, muss er zu mindestens 60 % aus dieser Blüte bestehen. Nachweisen lässt sich die Sortenreinheit durch Labortests. Um das sicherzustellen, sind in der Nähe der Imkereien viele frei stehende Lavendelfelder. Besonders in der Provence sind sie anzutreffen, weshalb Lavendelhonig aus der Provence besonders beliebt ist.

1. Wieso unterscheidet sich die Konsistenz der Blütenhonige?

Verschiedene Vergleiche der Lavendelhonige im Internet zeigen, dass die Konsistenz cremig oder flüssig sein kann. Die Ursache dafür liegt in der Herstellung. Wird der Blütenhonig lange gerührt, bilden sich gleichmäßige Kristalle. Der Honig wird so cremiger. Wird der Honig nicht oder nur kurz gerührt, bleibt er flüssiger und erscheint dadurch etwas dunkler. Das Aroma beeinflusst dieser Prozess nicht.

2. Wie lange ist Lavendelblütenhonig haltbar?

Verschiedene Tests der Lavendelhonige im Internet zeigen, dass Lavendelhonig sehr lange haltbar ist. Auf den Etiketten wird meist ein Zeitraum von zwei Jahren nach Abfülldatum angegeben, jedoch können Sie ihn in den meisten Fällen auch nach diesem Datum noch genießen.

3. Welche Qualitätskriterien gibt es beim Kauf von Lavendelhonig?

In vielen Honigen werden immer häufiger Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. Um diese zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, Lavendelhonig in Bio-Qualität zu kaufen. Weiter spielt die Verarbeitung eine Rolle. Minderwertiger Blütenhonig wird erhitzt, was die wertvollen Inhaltsstoffe zerstören kann. Greifen Sie deshalb auf nicht erhitzten Lavendelhonig zurück. Weiter sollten Sie Lavendelhonig kaufen, der naturbelassen ist und keinerlei Zusätze wie Farb- oder Aromastoffe hat. Die besten Lavendelhonige stammen aus dem Mittelmeerraum wie Spanien oder der Provence. Auch Lavendelhonig aus Bulgarien überzeugt durch eine hohe Qualität.