Das Wichtigste in Kürze
  • Der Tannenspitzenhonig-Vergleich zeigt, dass es besonders viele deutsche Tannenhonige gibt. Diese Sorte wird aber auch in Ländern wie zum Beispiel Italien, Frankreich oder Österreich hergestellt. Fest steht: Für Honigkenner kommt der beste Tannenhonig aus dem Schwarzwald. Tannenhonig-Tests im Internet zeigen, dass diese Honigsorte meist flüssig bis dickflüssig ist. Er eignet sich also perfekt als Brotaufstrich oder zum Süßen von Getränken.

1. Wie kommt es zur Herstellung von Tannenhonig?

Der Tannenhonig gehört zu den Klassikern unter den Honigtauhonigen, wobei der Schwarzwald zu den wichtigsten Ernte-Gebieten im europäischen Raum gehört. Der Honigtau entsteht durch Ausscheidungen von der grünen Tannenhoniglaus und der schwarzen Rindenlaus, die sich vom Saft der Tanne ernähren. Die Bienen sammeln anschließend den Honigtau und machen daraus den beliebten herben Honig.

2. Warum ist Tannenhonig so besonders?

Tannenhonig ist sehr selten zu bekommen, da er nur aus dem Tannenwald gewonnen werden kann. Großflächige Gebiete, die hauptsächlich mit Tannen bewaldet sind, gibt es aber wenige. Noch dazu hängt die Menge an Pflanzensaft sehr stark von den Witterungsverhältnissen ab. In Gebieten wie dem Schwarzwald kann nur alle zwei bis drei Jahre Tannenhonig gewonnen werden. Dies schlägt sich auch auf den Preis des Honigs nieder. Wollen Sie einen Tannenhonig kaufen, dann müssen Sie mit mehr als 10 Euro pro 500 g rechnen. Der Tannenspitzenhonig ist also vergleichsweise teurer als andere Honigsorten.

Honigliebhaber schätzen den Tannenhonig für seinen Geschmack, denn dieser ist sehr intensiv würzig und herb. Die Farbe von dieser speziellen Sorte ist, wie übrigens auch beim Waldhonig, dunkelbraun bis schwarz.

3. Worauf muss beim Kauf von Tannenhonig geachtet werden?

Idealerweise ist der Tannenhonig auch biologisch. Welche Produkte Bio-Qualität haben, können Sie in unserer Vergleichstabelle nachschauen.

tannenhonig test