Beim Vergleich der Großmembran-Mikrofone fällt auf, dass es bezüglich der aufgezeichneten Frequenz kaum Unterschiede gibt. Da die Stimme etwa zwischen 500 und maximal 10.000 Hertz liegt, ist das auch weniger interessant. Die Empfindlichkeit lässt sich nur in Kombination mit einem Verstärker tatsächlich beurteilen, weil dieser das schwächere oder stärkere Signal anschließend bearbeitet. Einen gewissen Einfluss hat dagegen das Eigenrauschen. Das ist der Wert des Hintergrundrauschens, der sich etwa bei der Nachbearbeitung deutlich verstärken kann. Der Grenzschalldruck sagt aus, wann ein Klirren auftritt. Der Wert wird nur interessant, wenn Instrumente im Spiel sind. Unabhängig davon, ob das Großmembran-Mikrofon von Rode, AKG, Tonor oder anderen Marken stammt, sind im Grunde nur ein paar Grenzen zu beachten. Das Eigenrauschen sollte unter 20 dB liegen und die Empfindlichkeit am besten bei 20 mV/Pa oder mehr, wobei es hier auch auf die weitere Tontechnik ankommt.
Tipp: Viel wichtiger als technische Daten ist das persönliche Empfinden. Das perfekte Mikrofon für Ihre Aufnahme werden Sie nicht durch technische Daten, sondern durch Probieren finden.
Guten Abend. Kann ich mit einem Adapter die Mikros mit xlr am Laptop anstecken?
VG
Martha
Guten Tag Martha,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Vergleich von Großmembran-Mikrofonen.
Die Mikros mit XLR sind etwas für das eigene Tonstudio. Hier benötigen Sie noch einen Verstärker und müssen das Signal im Anschluss digitalisieren. Für den Laptop sind die Modelle mit USB-Anschluss am besten geeignet. Auch die Mikrofone mit Klinke können direkt am Computer angeschlossen werden, sind aber nicht ganz so bequem und variabel zu verwenden wie bei USB.
Mit den besten Grüßen
Ihr Vergleich.org-Team