Das Wichtigste in Kürze
  • Zwei Varianten lassen sich in den unterschiedlichen Tests von Fülldraht-Scheißgeräten im Internet finden. Ein Draht-Schweißgerät ohne Gas ist in der Regel relativ leicht und kompakt. Solche Fülldraht-Schweißgeräte von Güde, Parkside und vielen anderen Herstellern lassen sich ausschließlich mit dem passenden selbstschützenden Fülldraht verwenden. Weniger handlich und somit auch schwerer zu transportieren sind dagegen Kombi-Schweißgeräte. Diese können ebenfalls mit Fülldraht verwendet werden, lassen sich aber zusätzlich mit Schutzgas betreiben. Die besten Fülldraht-Schweißgeräte für eine möglichst variable Nutzung sind die Modelle, die sich für mehrere Schweißarten verwenden lassen.

1. Wo ist das Fülldraht-Schweißgerät besonders gut einsetzbar?

Das Schweißen mit Fülldraht ist überall dort sinnvoll, wo die durch ein Schutzgas geschaffene Atmosphäre um den Lichtbogen schwer aufrechtzuerhalten ist. Im Freien bei starkem Wind zum Beispiel kommen die Stärken des Fülldrahtschweißens sehr gut zu Geltung. Kaufen Sie ein Fülldraht-Schweißgerät, wenn Sie damit etwa auf einer Baustelle an verschiedenen Stellen mobil und ungeachtet der Bedingungen schweißen wollen.

2. Welche Metalle lassen sich damit schweißen?

Beim Vergleich von Fülldraht-Schweißgeräten mit anderen Modellen fallen insbesondere der unruhige Lichtbogen und die besonders starke Hitze ins Gewicht. Das Fülldraht-Schweißgerät ist bei Alu oder dünnen Blechen deshalb nicht geeignet. Auch für Edelstahl lässt sich das Fülldraht-Schweißgerät nicht nutzen. Dicke Metalle, die im Freien verschweißt werden sollen, sind dagegen das ideale Betätigungsfeld für ein Fülldraht-Schweißgerät. Bei Obi, Bauhaus oder auch in anderen Baumärkten können Sie außerdem erfragen, ob für Ihr spezielles Vorhaben diese Methode infrage kommt.

3. Was zeigen Fülldraht-Schweißgeräte-Tests im Internet außerdem an Vor- und Nachteilen?

Für besonders feine Arbeiten in geschütztem Umfeld lohnt sich der Einsatz eines Fülldrahts, der zudem vergleichsweise teuer ist, nicht. Davon einmal abgesehen lassen sich jedoch zahlreiche Vorteile finden. Die Schweißzeit ist wegen einer hohen Abschmelzleistung gering. Es treten weniger Spritzeffekte auf und die Schweißnaht ist besonders stabil, bietet eine gute Risssicherheit und es treten kaum Bindefehler auf. Hierfür ist allerdings Erfahrung im Schweißen vorausgesetzt.

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