Friteuse Test 2016

Die 7 besten Friteusen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerTefal YV 9601Tefal FR8040Philips HD9240/90 Airfryer XLKlarstein VitairPreis-Leistungs-SiegerDeLonghi F 28311Moulinex AM3021Tefal AH9002  ActiFry Family
ModellTefal YV 9601Tefal FR8040Philips HD9240/90 Airfryer XLKlarstein VitairDeLonghi F 28311Moulinex AM3021Tefal AH9002  ActiFry Family
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
07/2016
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Bewertung2,3gut
07/2016
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Bewertung2,3gut
07/2016
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Bewertung2,7befriedigend
07/2016
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Bewertung2,7befriedigend
07/2016
Kundenwertung
435 Bewertungen
124 Bewertungen
483 Bewertungen
182 Bewertungen
259 Bewertungen
297 Bewertungen
212 Bewertungen
Typ
klassische Friteusen nennt man "Kaltzone"-Friteusen
Eine Kaltzone-Friteuse ist eine herkömmliche Friteuse, wie sie in jedem Schnellimbiss Verwendung findet. Heißluft-Friteusen arbeiten ohne Fett und gelten somit als gesunde, aber auch weniger geschmacksintensive Alternative.
HeißluftKaltzoneHeißluftHeißluftKaltzone Roto
rotierender Frittierkorb
KaltzoneHeißluft
Leistung1.400 Watt2.300 Watt2.100 Watt1.400 Watt1.800 Watt1.800 Watt1.400 Watt
Fassungsvermögen1,5 kg1,2 kg1,2 kg2 kg1 kg1,5 kg1,5 kg
Garzonen2121111
Geeignet für6 Personen5 Personen5 Personen7 Personen6 Personen6 Personen6 Personen
digitale Zeit- und TemperaturanzeigeJaJaJaJaNeinJaJa
Auto-Off-Funktion am Ende der GarzeitJaNeinJaJaNeinNeinJa
Spülmaschinenfest?JaJaJaJaJaJaJa
Besonderheitzusätzliche Fläche erlaubt paralleles Braten und FrittierenKomplett zerlegbarbesonders edles Design-Rotierender FrittierkorbAnti-Geruchs-FilterkassetteActiFry
Vorteile
  • zwei Garebenen
  • großes Fassungsvermögen
  • kurze Frittier- und Garzeit
  • kurze Aufheizzeit
  • sehr knuspriges Frittieren
  • auch zum Auftauen geeignet
  • geruchsneutral
  • edle Optik
  • schnelle Frittier- und Garzeit
  • großes Sichtfenster
  • einfache Handhabund
  • simple und schnelle Reinigung
  • einfache Handhabung
  • gutes Verhältnis von Größe und Füllmenge
  • ausführliche Anleitung
  • großes Sichtfenster
  • hochwertige Verarbeitung
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Friteuse-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Friteusen, wie man sie auch in Gastronomien oder privaten Haushalten findet, sind Geräte zum Ausbacken von Lebensmitteln in Fett. Am häufigsten werden sie zur Produktion von Pommes Frites genutzt.
  • Man unterscheidet meist zwischen zwei Typen von Friteusen, den Heißluft- und Kaltzonen-Geräten. Die Kaltzonen-Technik arbeitet mit dem Einsatz von Öl und ist heute der Standard. Die Heißluft Methode arbeitet ohne den Einsatz von Öl. Ein guter Tipp für Figurbewusste.
  • Auf was Sie beim Kauf unbedingt achten sollten ist die Leistung des Geräts, das Volumen des Korbes und dass Ihr Produkt spülmaschinenfest ist.

friteuse test frittieren pommes

Geht es noch besser?

Nach dem Motto „schlimmer geht immer“ haben die Engländer einen frittierten, in Bierteig gewendeten, Marsriegel erfunden. Seit den 1990er Jahren wird er in Fish and Chips Imbissen vor allem im westlichen Schottland und Australien verkauft.

Das Lieblings-Grundnahrungsmittel des Deutschen ist die Kartoffel. Ein durchschnittlicher Bundesbürger isst 60 kg Kartoffeln im Jahr. Nicht umsonst gibt es den italienischen Spitznamen „patata“(Kartoffel) für uns. Schon bei Kindern ist die Kartoffel in Form von frittierten Pommes sehr beliebt. Es ist daher kein Wunder, dass das Lieblingskantinenessen in Deutschland das Schnitzel mit Pommes ist, oder Schnipo, wie es manchmal genannt wird.

Allen Ernährungsexperten zum Trotz, normale Menschen in diesem Land mögen Lebensmittel, die aus der Friteuse stammen. Es ist egal, ob es sich dabei um Kartoffelchips, Pommes, Quarkbällchen oder Geflügel handelt.

Da beim Frittieren einiges zu beachten ist und dabei vor allem die Friteusen für das Endergebnis eine große Rollen spielen, haben wir die modernsten Friteusen für den privaten Haushalt in unserem Friteuse Vergleich getestet.

1. Was ist eine Friteuse?

Tipp: Friteuse wird eigentlich Fritteuse geschrieben. Laut den aktuellen Rechtschreiberegeln vom 01. August 2006 ist dies, die einzig richtige Schreibweise. Im Duden findet sich daher nur noch die Variante mit zwei „t“. In Lichtenstein und der Schweiz darf die Schreibweise noch verwendet werden. Jedoch hält sich kaum ein Deutscher im Internet an die richtige Schreibweise, daher findet im Friteuse Test auch die Variante Friteuse hauptsächlich Anwendung.

Fritteusen, wie die Modelle aus dem Friteuse Test, sind  Geräte zum Ausbacken von Lebensmitteln im heißen Öl. Den Vorgang selbst bezeichnet man als das Frittieren. Das Fett, was verwendet wird, bekommt den Namen Frittüre. Dieses Wort wird auch manchmal in der Umgangssprache als das frittierte Endprodukt selbst verwendet.

Gastronomie

Beeketal Profi Gastronomie

Friteusen können in privaten Haushalten, der Gastronomie und der Industrie vorkommen. Im Haushalt und der Gastronomie haben diese Friteusen einen recht ähnlichen Aufbau. Hier wird durch die Friteuse Fett erhitzt und die Lebensmittel werden dazugegeben. Das Öl muss nach einer gewissen Zeit gewechselt werden, damit das Endprodukt eine gute Qualität hat. Hier arbeitet man im Batchbetrieb, d. h. das Gerät wird befüllt, dann wird gebacken und zum Schluss entleert.

Industrielle Fritteusen sind erstens viel Größer als die Modelle aus dem Friteuse Vergleich und arbeiten zudem kontinuierlich. Das Rohprodukt wird demnach ständig zugeführt und das Endprodukt abgeschöpft. Bei diesem Vorgang wird bei der Entnahme des Endprodukts ein Teil des Öls abgeschöpft. Es muss also kontinuierlich neues zugeführt werden, damit der Prozess am Laufen gehalten wird. Der Arbeitsschritt der Entleerung kann so eingespart werden.

Was ist Acrylamid?

Acrylamid ist ein Stoff, der vor allem aus der Kunststoffherstellung bekannt ist. 2002 konnten schwedische Forscher nachweisen, dass der Stoff auch beim Erhitzen von Lebensmitteln entsteht. In großen Mengen entsteht es beim falschen Ausbacken. Im Tierversuch ist der Stoff krebserregend und nervenschädigend. Noch kann keiner sagen, wie die Wirkung auf den Menschen ist. Jedoch sollte es vermieden werden, große Mengen des Stoffes aufzunehmen.

2. Aufbau einer Friteuse

Der Aufbau einer herkömmlichen Kaltzone Fritteuse, wie denen aus unserem Friteuse Vergleich, ist recht simpel. Sie besteht aus einem Korpus aus Edelstahl. Dort kommt das Öl hinein. In diese Edelstahlwanne passt ein Frittierkorb. Dieser dient zur Aufnahme der Lebensmittel und kann durch einen Griff schnell und leicht herausgenommen werden, wenn die Zeit um ist.

Das Herz des ganzen Gerätes bildet ein Heizkreislauf, der sich in der Bodenplatte des Gerätes befindet. Dieser kann auch in der Form eines Tauchsieders ausgeführt sein, vor allem bei älteren Modellen. Ein Temperaturfühler ist vorhanden, damit man einen Sollwert einstellen kann, auf den das Öl erhitzt werden soll. Als Standard ist mittlerweile ein Sicherheitstemperaturbegrenzer vorhanden, der bei einer Fehlfunktion die Überhitzung des Öls verhindern soll.

Die Kaltzonen Friteusen wurden zum Standard der Fritteusen Herstellung. Das Kaltzonen-Prinzip ist ein besonderes Verfahren für die Erhitzung des Fettes. Die Heizstäbe befinden sich bei diesen Geräten über dem Boden der Edelstahlwanne. Durch dieses Verfahren entsteht am Boden eine Schicht kälteren Fetts. Während Öl zum Ausbacken 190° Celsius hat, sind dort lediglich 85°. Reste der Lebensmittel können so nach unten sinken und verbrennen nicht.

Philips Ratgeber

Mit einer Friteuse kann Essen schnell und leicht zubereitet werden.

Die Vorteile überwiegen bei diesem Verfahren:

  • schnelleres Aufheizen der Frittüre
  • längere Standzeit des Fetts
  • weniger Acrylamid

In der Gastronomie sind vor allem Gas Friteusen verbreitet. Diese werden meist, anders als die Modelle aus dem Friteuse Vergleich, nicht in privaten Haushalten verwendet, da der Aufwand für den Einbau eines Gasanschlusses sich in der Regel für kleine Mengen nicht lohnt. Daher gibt es keine Hersteller von Küchenmaschinen, die Gas Friteusen für den privaten Haushalt anbieten.

Als neuer Trend kam die Heißluftfritteuse auf den Markt. Besonders relevant sind hier die Hersteller Tefal und Philipps. Das Prinzip der Friteusen unterscheidet sich deutlich von dem Prinzip herkömmlicher Kaltzone Friteusen. Auf den Einsatz von Öl soll hier möglichst verzichtet werden. An die Stelle des normalen Fetts tritt hier ein Heißluft Gebläse, was während des ganzen Vorgangs in ständiger Zirkulation ist. Ein modernes Halogen-Infrarot Heizelement sorgt für die richtige Temperatur. Dadurch sollen die Geräte Energie sparen, was sich an der meist geringeren Leistung ablesen lässt. Die Hersteller versprechen, dass man mit 20 ml Öl eine Packung Pommes von 1,5 kg frittieren kann. Die Vorteile dieser Technik sind folgende:

  • Einsparung von Öl bis zu 80%
  • Endprodukt hat weniger Kalorien
  • sanftes Frittieren bei 150° Umluft

3. Was ist beim Kauf einer Friteuse zu beachten?

Die Moulinex Am 3021

Die Moulinex Am 3021

Der Online-Kauf einer Friteuse unterscheidet sich nicht grundlegend vom Kauf eines solchen Gerätes bei einem Geschäft für Haushaltselektronik. Der Vorteil eines Kaufes im Geschäft ist jedoch, dass man die Friteuse sehen und alle Teile einmal auseinander nehmen kann. Trotzdem kann man sagen, dass die Auswahl im Internet weitaus größer ist und vor allem hier die technischen Details besser verglichen werden können. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit die beste Friteuse für Ihren Haushalt hier zu finden größer. Bei einem Kauf einer Fritteuse sollte man sich erst einmal Vorstellungen machen, was für ein Gerät man haben möchte. Man sollte sich zunächst folgende Fragen aus dem Friteuse Vergleich stellen:

  • Wie gesund möchte ich mich ernähren?
  • Möchte ich ein Produkt, was mehr oder weniger Fett verwendet?
  • Brauche ich die Friteuse nur zum Frittieren?
  • Wie oft werde ich eine Friteuse benutzen?
  • Wie viele Personen will ich bekochen?
  • Brauche ich eine Timer Funktion am Gerät?
  • Brauche ich mehrere Garzonen?
  • Soll das Gerät Spülmaschinenfest sein?
  • Soll es eine Fondue Funktion mit übernehmen?

Die wichtigste Frage ist, ob man eine Kaltzone Friteuse oder eine modernere Heißluftfritteuse haben möchte. Wenn man diese Frage beantwortet hat, kann man sich um die technischen Details kümmern. Beim Kauf sollte man vor allem auf die Leistung der Geräte achten, auf das Fassungsvermögen des Korbes, auf die Fettfüllmenge und ob die Geräte spülmaschinenfest sind. Fragen nach dem Gewicht, der Größe und vor allem den zahlreichen Extras, die einige Modelle haben, sollte man danach erst stellen, um die beste Friteuse zu finden.

3.1 Die Leistung des Gerätes

Die Leistung des Gerätes ist wichtig, wenn es um die Aufheizzeit des Öls geht. Bei Friteusen die mit heißer Luft backen, spielt dieser Fakt keine große Rolle, jedoch sollte man darauf achten, dass die Geräte wenigstens 1300 Watt für ein gutes Ergebnis haben. Eine größere Rolle  spielt die Leistung bei Geräten, die viel Fett benötigen. Im Friteuse Test 2016 gab es Geräte, die eine Fettfüllmenge von 4 Litern hatten. Das Gerät hatte lediglich 2000 Watt, es hat dadurch eine beachtliche Zeit gedauert, bis die Friteuse auf Betriebstemperatur war.

Für normale Füllmengen von 1-2 Litern reichen 1800 Watt Leistung eindeutig für einen Friteuse Testsieger aus. Falls es mehr als 2 Liter Öl sind, die erhitzt werden müssen, sollte das Gerät schon 2500 Watt haben. Bei kleineren Geräten mit einer Fettfüllmenge von unter 1 Liter können auch um die 800 Watt ausreichen.

Tipp! Die Leistung des Gerätes sollte der Fettfüllmenge angemessen sein. Es bringt nichts bei der besten Friteuse nur auf die Leistung zu achten.

3.2 Das Fassungsvermögen und die Fettfüllmenge

Bei Heißluft Friteusen spielt die Fettfüllmenge keine Rolle mehr, da es hauptsächlich um den eigentlichen Garraum geht. Dieser sollte für Ihre Bedürfnisse angemessen sein. Ein Single Haushalt braucht keine Friteuse mit Fassungsvermögen von 2 kg. Eine Familie mit 5-6 Personen braucht eine solche Größe schon eher.

Auch wenn die Hersteller angeben, dass man kein Öl braucht, so ist es doch praktisch so, dass in Form von Marinade oder ähnlichem 20-50 ml verwendet werden sollten. Tefal gibt auch zu, dass man 20 ml Fett braucht, um gute Pommes zu frittieren.

Die Fettfüllmenge ist vor allem bei traditionellen Geräten wichtig, da man sicherlich nicht zu viel Fett verbrauchen will. Egal wie groß der Garraum ist, man sagt als Faustregel, dass das Fett und Lebensmittel Verhältnis 1:4 betragen sollte. Also wenn man 4 Liter Fett hat, können darin 1 kg Pommes frittieren. Wenn man mehr nimmt, kann es Auswirkungen auf die Qualität haben. Kaum ein Gerät der Hersteller ist nach dieser Formel genormt. Auch schmecken die meisten Leute keinen Unterschied, wenn man 1,2 kg Inhalt in 2 Litern Öl ausbäckt.
Wann rentiert sich eigentlich eine Heißluft Fritteuse?

Modell Klarstein Vitair Moulinex AM3021
Preis 115 € 81 €
Benötigtes Öl 0,02 l 2,2 l
Preis/Liter Sonnenblumenöl (Aldi) 1,29 € 1,29 €
Kosten pro Einsatz 0,03 € 2,84 €
Kosten pro Jahr (bei Nutzung 2 x pro Woche und Wechsel des Fetts alle 5 Benutzungen) 2,68 € 64,22 €
Kosten nach einem Jahr Benutzung mit Anschaffung 117,68 € 145,22 €

Tipp! Der Kauf eines teureren Gerätes kann sich nach kurzer Zeit schon rentieren, wenn es ökonomischer arbeitet. In diesem Falle würde sich der Kauf einer Heißluft Friteuse nach 11 Monaten rechnen, wenn man sie regelmäßig nutzt.

3.3 Die Extras einiger Geräte

Bei den Kaltzone Friteusen sollte man keine großen Extras erwarten, so haben die meisten Geräte nur eine digitale Anzeige und eventuell einen Timer. Bei diesen Produkten kann es Vorteile bringen, wenn man mehrere Frittierkörbe hat. Auch sind in dieser Kategorie nicht alle Maschinen spülmaschinenfest. Falls diese Extras von Bedeutung für Sie sind, sollten sie genau die technischen Eigenschaften der jeweiligen Geräte studieren.

Bei den Heißluft Friteusen wird viel mehr Wert auf einige Extras gelegt. So haben alle Geräte eine digitale Zeit und Temperatur Anzeige, eine Timer Funktion, eine Abschaltfunktion am Ende der Garzeit und auch spülmaschinenfeste Teile. Ein weiteres Extra kann ein beweglicher Rührarm sein, falls man in diesem Gerät auch automatisch Soßen kochen möchte.

3.4 Stiftung Warentest

In der Ausgabe 01/2003 wurden Friteusen zum letzten Mal von der Stiftung Warentest verglichen. Leider sind die Produkte nicht mehr verfügbar.

4. Was haben wir in unserem Friteusen Test 2016 getestet?

Bei dem Friteuse Test wurde grundlegend zwischen Heißluft und Kaltzone Friteusen unterschieden, da diese Produkte zwar ähnliche Eigenschaften haben, aber in der Handhabung doch sehr verschieden sind. Vor allem wurden die Geräte auf Leistung, Fassungsvermögen und Anzahl der Frittierkörbe getestet. Am Ende wurden auch noch die Extras näher beleuchtet, die vor allem bei Heißluft Friteuse sehr ausgeprägt waren.

4. 1 Die Heißluft Friteusen im Test

Bei Heißluft Friteusen gab es bei der Leistung nur geringe Unterschiede. Drei der Testgeräte hatten 1400 Watt Leistung. Dazu gehören der Testsieger in der Kategorie, die Tefal YV 9601, die Klarstein Vitair und die Tefal AH9002. Das Produkt von Philips hatte die größte Leistung mit 2100 Watt. Die TKG OT 1014 Friteuse bildet das Schlusslicht mit 1300 Watt. Die Unterschiede waren bei allen Modellen dem Fassungsvermögen angemessen. Ein Heißluft Friteuse Testsieger sollte um die 1300 oder 1400 Watt haben. Mehr wird nicht benötigt.

Als nächstes wurden das Fassungsvermögen und die Fettfüllmenge untersucht. In unserem Friteuse Test gab es zwei Varianten. Einige Geräte brauchten ein wenig Öl, damit sie frittieren können, andere Geräte sollten ganz ohne Öl auskommen. Bei beiden Produkten von Tefal gibt der Hersteller an, dass man wenigstens 20 ml Fett dazugeben muss, um ein ideales Ergebnis zu erhalten. Der Test hat gezeigt, dass das Endprodukt weitaus besser ist, wenn man diese Regel einhält.

Die Fritteusen von Philips, Klarstein und TKG kommen ganz ohne Fett aus. In unserem Friteuse Test hat sich jedoch gezeigt, dass auch hier das Endprodukt besser ist, wenn man wenigstens einen Esslöffel Öl hinzu gibt.

Beim Fassungsvermögen hatten alle Produkte recht gute Werte, so konnten sie alle mindesten 1,2 kg Kartoffeln aufnehmen. Am besten haben hier der Klarstein Vitair und der TKG OT 1014 abgeschnitten mit einem Fassungsvermögen von 2 kg.

TEfal Ratgeber

Eine Friteuse vom Hersteller Tefal.

Bei den Extras der Geräte hatten alle nur einen Frittierkorb. Der Testsieger, der Tefal YV 9601, konnte sich durch zwei Garzonen auszeichnen, da über dem Friteuse Bereich noch eine Garzone für das Braten von Fleisch war. Außerdem kann bei den beiden Modellen von Tefal ein rotierender Rührarm aufgesetzt werden. Da beim Frittieren Fett vom Fleisch tropfen wird, kann dieses gleich in der Friteuse voll automatisch zu einer Soße verarbeitet werden. Ein Umgießen in einen Extra Topf entfällt so.
Der Philips HD9240/90 konnte ebenfalls zwei Garzonen vorweisen, die ähnlich gute Ergebnisse beim Friteuse Test geliefert haben.

Bei den Automatikprogrammen waren alle Geräte recht verschieden. Die beiden Modelle von Tefal verfügten über Programme für Fleisch, Geflügel, Fisch und Dessert. Am besten war die Klarstein Vitair mit 7 Programmen. Benannt werden sie als Universal-, Grillspieß-, Griffkäfig-, Back-, Pizza-, Steak- und Schaschlikprogramm. Die Philips HD9240/90 besitzt nur ein Programm, welches aber manuell programmierbar ist und somit auf das jeweilige Frittiergut abgestimmt werden kann.

Alle Geräte hatten eine Timer Funktion, an dessen Ende sich der Garprozess auch abschaltet. Alle Friteusen waren gut auseinandernehmbar und spülmaschinenfest. Die Geräte waren zwischen 6 und 7 kg schwer und hatten alle recht ähnliche Maße. Sie waren ungefähr 40 cm hoch, 30 cm tief und 20-30 cm breit.

Die ActiFry oder AirFry Technologie, die von Tefal und Philips verwendet wird, beschreibt einen bestimmten Kreislauf, in dem die Luft zirkuliert. Dieses Actifry oder AirFry soll für eine gleichbleibende Temperatur sorgen und die schonende Garung der Lebensmittel bei 150° Celsius garantieren. Am Ende konnten diese Geräte im Friteuse Test besonders überzeugen.

4.2 Die Kaltzonen Friteusen im Test

Beim Kaltzonen Friteuse Test waren die Vergleichskriterien recht ähnlich. So war die Leistung von besonderer Bedeutung, da sie Indikator dafür ist, wie schnell das Öl heiß wird. Außerdem wurden ebenfalls das Fassungsvermögen, die Fettfüllmenge und die Extras getestet.

Beim Friteuse Test in der Kategorie Kaltzone waren die Leistungen der Geräte doch recht verschieden. Der Testsieger, die Tefal FR8040, konnte durch eine Leistung von 2300 Watt überzeugen. Diese benötigt er auch um 3,2 Liter Öl in einer angemessenen Zeit auf die richtige Temperatur zu bringen. Die Friteusen von DeLonghi, die F 28311, und von Moulinex, die AM3021, hatten eine Leistung von 1800 Watt. Diese war für die jeweiligen Fettfüllmengen vollkommen ausreichend. Die Clatronic FR 3195  Friteuse hatte dagegen mit nur 2000 Watt aber einer Fettfüllmenge von 4 Litern große Probleme. Es dauert sehr lange, bis das Gerät die Betriebstemperatur erreicht. Ein deutlich besseres Bild zeigt die Severin FR 2408. Es ist eine Mini Friteuse mit Fondue. Sie braucht weniger als einen Liter Fett und hat eine Leistung von 840 Watt. In einer angemessenen Zeit kann sie das Fett auf Temperatur bringen.

Moulinex Ratgeber 2

Ein Geruchs Filter im Einsatz

Bei der Anzahl der Frittierkörbe sind alle Produkte recht ähnlich. Das Modell von Clatronic konnte sich hier besonders auszeichnen, da es über drei Stück verfügte. Ein großer Korb und zwei Kleine sind im Lieferumfang enthalten. Der Nutzer kann also entscheiden, ob er zwei verschiedene Lebensmittel frittieren möchte, oder von einer Art besonders viel.

Die getesteten Geräte waren alle für 6-8 Personen geeignet. Außenseiter war die Mini Friteuse von Severin, die vor allem für Single Haushalte gut ist. An Extras haben die Produkte meist eher weniger zu bieten. Der Testsieger, die Tefal FR8040, konnte mit einer digitalen Temperatur Anzeige und einem Timer überzeugen. Eine ähnliche Ausstattung hatte nur die Moulinex AM3021. Die beiden Geräte und die Moulinex AM3021 sind auch zerlegbar und spülmaschinenfest. Der Testsieger von Tefal konnte zusätzlich durch 2 Automatikprogramme überzeugen, die jedoch hier mit der Filtration und dem Herausnehmen des Öls zusammenhängen. Die DeLonghi F 28311 hat eine Besonderheit. Während des Frittierens rotiert der Frittierkorb. Dadurch wird weniger Öl benötigt. Mann kann durch die Rotationstechnik bis zu 50% Öl einsparen.

4 der Produkte im Test verfügten über einen Anti-Geruchs-Filter. Eine Ausnahme bildet die recht preiswerte Alternative von Clatronic. Dieses Gerät ist komplett offen und es kann bei der Benutzung zu Gerüchen einer normalen Fritteuse kommen.

Am Ende des Friteuse Tests muss gesagt werden, dass man sich überlegen sollte, welche Art der Friteuse man wirklich benötigt. Wer lieber gesund leben will, sollte auf eine Heißluft Friteuse setzen. Wem der richtige Geschmack von in Öl Frittiertem lieber ist, sollte sich eine Kaltzone Friteuse anschaffen. Eine Mini Friteuse ist eher nicht zu empfehlen, da sie meist zum richtigen Frittieren zu klein ist. Sie ist eher etwas für das Fondue.

5. Bezugsmöglichkeiten und Hersteller

5.1 Bezugsmöglichkeiten

Es gibt verschieden Möglichkeiten Friteusen zu kaufen. Zum einen kann man zu einem Elektronik Markt gehen, wie Saturn oder Mediamarkt. Das Heißluft Gerät von Philips bekommt man bei Saturn für 199 €, also zum gleichen Preis, wie es online angeboten wird. Bei Mediamarkt muss man meistens mehr bezahlen, als Beispiel sei die Mini Friteuse von Severin genannt. Sie kostet bei Mediamarkt ungefähr 20 €.

Falls man keinen großen Elektronik Markt in seiner Stadt hat, kann man auch auf Friteusen Angebote beim Discounter warten. Hier muss gesagt werden, dass das Angebot bei Aldi, Lidl oder Penny um einiges geringer ist und dass meist nur Kaltzone Fritteusen angeboten werden. Aldi Nord und Süd bieten dabei Modelle von Quigg oder Studio an, die für 30 € zu haben sind. Sie stehen auf einer Stufe mit dem Modell von Clatronic, welches hier getestet wurde. Bei Lidl zahlt man für das Modell von Clatronic hingegen 38€.

Bei den Angeboten im Geschäft werden demnach meist die normalen Internetpreise erreicht. Deshalb kann man eine Friteuse auch nach einem guten Vergleich online kaufen. In der Regel hat der Besuch eines Marktes den Vorteil, dass man sich das Produkt genau anschauen kann. Da die meisten Firmen aber an einem Internetkauf interessiert sind, ist die Bebilderung im Internet meist so gut, dass man sich auch ein verlässliches Bild von dem Produkt machen kann.

5.2 Hersteller und Marken

  • Tefal
  • Philips
  • Severin
  • Clatronic
  • Siemens
  • Bosch
  • Quigg
  • Studio
  • Silvercrest
  • DeLonghi
  • Bestron
  • Moulinex
  • Steba
  • Unold
  • Klarstein
  • Bomann
  • Tristar
  • Rosenstein & Söhne

6. Beliebte Geräte

In unserem Friteuse Test haben sich einige Geräte als besonders praktikabel oder auch als sehr günstig herausgestellt. Diese Geräte sollen nun noch näher vorgestellt werden.

6.1 Tefal ActiFry

tefal

Tefal YV9601

In dem Test hat sich gezeigt, dass Geräte von Tefal am praktikabelsten waren. Es handelt sich hierbei um Heißluft Friteusen mit der ActiFry Technologie. Der Testsieger, die YV9601, hat besonders gut abgeschnitten. Sie verfügt über die ActiFry Technologie 2 in 1. Dies ist ein System, was bisher nur von Tefal angeboten wird und es erlaubt dem Nutzer, während des Frittierens auch Lebensmitte auf einer erhöhten Plattform zu braten. Das Heißluft System von Tefal kann die Lebensmittel bei 150° Celsius schonend garen mit nur wenig Öl. Da sowohl der untere Bereich als auch der Obere rotieren kann, hat das Frittiergut am Ende eine gleichmäßige Qualität.

Vor allem überzeugen die vollautomatischen Programme für Fisch, Fleisch, Geflügel und Dessert. Ansonsten ist der rotierende Rührarm eine zusätzliche Erleichterung für den Koch. Eine Soße kann in dem Gerät hergestellt werden, somit entfällt das umgießen der Flüssigkeit und ein zusätzlicher Topf muss auch nicht benutzt werden. Es ist ein Teil, das weniger abgewaschen werden muss.

Das Design dieses Gerätes ist besonders ansprechend und wird von einigen sogar als regelrechter EyeCatcher betrachtet. Sicherlich kann dieses Gerät neben einem Wasserkocher oder einem Kaffeeautomaten ein gutes Bild abgeben.

Auch das Kochbuch gibt Anregungen wie Gemüsepfannen, Chili Con Carne und einige Eintöpfe schnell und gut in dem Gerät zubereitet werden können. Dieses Gerät ist vor allem für Familien im Alltag zu empfehlen.

6.2 Steba DF 300

steba

Steba DF 300

Bei den Kaltzone Friteusen konnte der Steba DF 300 sehr gut überzeugen. Er eignet sich vor allem für Großfamilien oder Menschen, die schnell große Mengen an frittierten Lebensmitteln haben wollen. Er hat eine Fettfüllmenge von 5 Litern, die er auch sehr gut mit seinen 3000 Watt Leistung erhitzen kann. Er zeichnet sich durch eine stufenlose Temperatur Regelung bis 190° Celsius an. Man kann daher Fleisch, Fisch, Kartoffelprodukte und Geflügel gut in diesem Gerät frittieren. Auch sind 3 Körbe für die optimale Portionierung der Lebensmittel vorhanden. Der Steba hat ein Edelstahl Gehäuse, welches komplett zerlegbar ist. Somit ist dieses Gerät auch spülmaschinenfest und kann relativ einfach gereinigt werden.

6.3 Bomann FFR 1290

In der Kategorie Mini Kaltzone Friteuse konnte der Bomann FFR 1290 überzeugen. Er hat ein Fassungsvermögen von 1 Liter und kann so 250 g Lebensmittel gut frittieren. Bei einer Leistung von 900 Watt, dauert es nicht besonders lang, bis das Fett die gewünschte Temperatur hat. Besonderes Extra dieses Modells ist, dass es auch als Fondue genutzt werden kann. Daher sind im Lieferumfang auch 6 Fonduegabeln enthalten. Für einen Single Haushalt ist dieses Modell von Bomann zu empfehlen. Für Familien ist dieses Gerät eher zu klein.

7. Was muss man bei der Benutzung von Friteusen beachten?

Bomann

Bomann Fr 1290

Auch wenn die Bedienung einer Friteuse nicht sonderlich schwer ist, so sollte man doch verschiedene Verhaltensweisen bei der Benutzung beachten. Nachdem man sich für ein Fett entschieden hat, sollte man das Gerät  auf die erforderliche Temperatur einstellen. Man sollte das Gerät gleich auf die richtige Temperatur festlegen, da die Friteuse nicht schneller warm wird, wenn man die Temperatur möglichst hoch wählt.

Die meisten Hersteller empfehlen sogar die Temperatur zunächst bei 60-80° C einzustellen und 10 Minuten zu warten. Das Fett kann schon mal beginnen zu schmelzen. Dann erst sollte man auf 175° übergehen um ein vorzeitigen oxidativen Verderb vorzubeugen.

Die erste große Frage ist, wann das Fett die richtige Temperatur hat. Da meist bei einer Temperatur von 175° Celsius frittiert wird, empfiehlt es sich nicht einen Test mit den Händen durchzuführen. Normalerweise benutzt man einen Holzstab, also den Griff eines Rührlöffels aus Holz, und hält diesen in das Öl. Wenn das Öl Blasen schlägt, kann man bedenkenlos anfangen zu frittieren.
Beim Frittieren selbst gibt es nicht viele Dinge zu beachten. Die Lebensmittel sollten vor allem wasserarm in das Fett kommen und nicht kurz vorher gewaschen worden sein. Beim Frittieren sollte man unbedingt die richtigen Zeiten für die Nahrungsmittel einhalten.

Um gegebenenfalls Wissenslücken zu füllen, haben wir hier eine Tabelle mit den wichtigsten Zeiten und Temperaturen für Sie zusammengestellt..

Nahrungsmittel Temperatur in °C Zeit
in Minuten
Bratwurst/Frikadellen 175 3-4
Paniertes Kotelett 175 5-6
Unpaniertes Schnitzel 175 2-3
Paniertes Schnitzel 170 5
Cordon Bleu 160 8-10
Leber 160 2-3
Hähnchenkeulen 170 15
Krabben 175 1-2
Riesengarnelen 175 5
Fischfilet in Backteig 170 7
Fischstäbchen 160 5-8
Karpfen in 4 Stücken 175 8-10
Pommes Frites 170 4
Tiefgekühlte Kroketten 175 6-8
Zwiebelringe 170 3
Kohlrabi in Scheiben 170 2-3
Zucchini in Scheiben 170 3
Berliner pro Seite 175 5
Quarkkeulchen pro Seite 175 1,5
Spritzgebäck pro Seite 175 2
Panierter Camembert 170 2

Als letztes muss noch über die Reinigung der Friteusen gesprochen werden. Sie ist heutzutage bei den hochwertigen Modellen relativ leicht. Bei den Heißluft Friteusen ist sie besonders einfach. Die Modelle können zerlegt und in der Spülmaschine gereinigt werden. Da nicht viel Öl anfällt, muss dort nichts beachtet werden.

Bei einer Kaltzone Friteuse ist das ein wenig aufwendiger. Das Öl muss nach zwanzig Betriebsstunden oder spätestens nach 5 Benutzungen bei unregelmäßiger Verwendung gewechselt werden. Die Qualität des Endproduktes vermindert sich sonst zu stark. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten der Reinigung.

Tefal Reinigung

Zur Reinigung muss das Gerät in seine Einzelteile zerlegt werden.

Bei dem Testsieger von Tefal wird das Öl in eine Kunststoffschüssel abgelassen und kann dann entsorgt werden. Bei DeLonghi kann man einen Abfluss ausklappen, aus dem man das Öl raus laufen lassen kann, falls es flüssig ist.

Bei den anderen preiswerteren Produkten, ist der Ölwechsel ein wenig aufwendiger, da man das Fett aus der oberen Öffnung herausbekommen muss. Falls das Öl fest geworden ist, muss man es entweder heraus kratzen oder nochmal erhitzen und im heißen Zustand entsorgen.

Wichtige Sicherheitstipps für Fritteusen zusammengefasst:

  • Kein Wasser in die heiße Friteuse füllen!
  • Die Lebensmittel sollten wenig Wasser enthalten, also nicht frisch gewaschene Produkte in die Friteuse geben!
  • Nie die Hände in das heiße Fett tauchen!
  • Das Fett sollte 175° Grad nicht überschreiten, sonst bildet sich Acrylamid.
  • Das Fett regelmäßig wechseln, entweder alle 20 Betriebsstunden oder alle 5 Tage.
  • Brennendes Fett NIEMALS mit Wasser löschen, lieber die Flammen abdecken!

8. Das Geheimnis des Öls – Was ist gut zum Frittieren?

Die Auswahl des richtigen Öls für die Fritteuse kann sehr schwierig sein und es werden auch viele Fehler gemacht. Meistens wird das preiswerteste Öl genommen, was entweder aus Sonnenblumenkernen oder Raps hergestellt wurde.

Wichtig ist beim Frittieren der sogenannte Rauchpunkt, da einige Öle beim Erhitzen anfangen Rauch zu bilden. Die Rauchbildung hat die Entstehung von gesundheitsschädlichen Acrolein zur Folge. Zweitens sollten mehrfach ungesättigte Fettsäuren beim Frittieren vermieden werden, da sie im Verdacht stehen krebserregend zu sein, wenn sie erhitzt werden.

In einer Tabelle haben wir hier die besten Öle zum frittieren kurz zusammengestellt:

Art des Öls Zum Frittieren geeignet? Rauchpunkt in °C Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren in %
Palmöl Ja 220 8
Palmkernfett Ja 220 unter 5
Kokosfett Ja 205 1-2
Butterschmalz Ja 200 3
Olivenöl Ja 200 10
Butter Nein 175 unter
5
Sonnenblumenöl Nein 200 60
Sojaöl Nein 230 55
Erdnussöl Nein 230 45
Sesamöl Nein 230 40
Rapsöl Nein 200 40
Walnussöl Nein 130 70
Schweineschmalz Nein 160 10
Margarine Nein 170 40

Das Öl sollte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Vor allem in Großbetrieben und auf Märkten, wie einer Kirmes oder den Weihnachtsmärkten, ist das ein großes Problem. So gibt es immer wieder Ratgeber die behaupten, dass man am letzten Tag Schnellimbisse meiden sollte, da sie alle altes Fett verwenden. Fakt ist, altes Fett kann große Auswirkungen auf die Qualität des Endproduktes haben. Auch sollte man achtgeben, was man wann frittiert. Man sollte nicht erst Fisch frittieren und danach Camembert, es sei denn, man mag den Geschmack von Fisch auf Käse.

DeLonghi Ratgeber

Ölwechsel bei DeLonghi

Ansonsten sollten die Öle spätestens gewechselt werden, wenn sie unangenehm riechen und anfangen vermehrt zu spritzen. Faustregel ist zwar alle 20 Betriebsstunden, es richtet sich aber auch danach, was frittiert wird und welche Mengen.
Öl kann wie jedes Lebensmittel verderben. Man erkennt es an der Struktur des Öls. Das Öl wird zähflüssiger, was man am fadenziehenden Abtropfen erkennt. Lebensmittel nehmen im schlechten Öl die doppelte Menge an Öl auf, daher auch der geschmackliche Unterschied. Mittlerweile kann man den Verderbnis Grad von Ölen auch messen. Er wird in Polaren Anteilen angegeben. Die Polaren Anteile stellen dabei die thermisch-oxidativ veränderten Fettbestandteile dar. Wenn mehr als 24% des Öls aus polaren Bestandteilen bestehen, gilt das Fett als verdorben. Auch ohne Messgerät kann man diesen Zustand erkennen. Wenn Fett bei 140° Celsius anfängt zu spritzen, ist es verdorben.

Die richtige Entsorgung des Öls stellt nochmals die letzte große Hürde da. Von einer Entsorgung im Abfluss oder in der Toilette ist abzuraten. Falls man ein Haus mit Garten hat, kann man das Öl bedenkenlos auf dem Komposthaufen entsorgen. Die Gärprozesse werden auch zur Zersetzung des Öls führen und der Kompost ist nachher immer noch als Blumenerde zu gebrauchen.

Kleinere Mengen können durch ein Zellstofftuch aufgesaugt werden und in der Bio-Tonne entsorgt werden. Größere Mengen aus einer 2 Liter Friteuse sollten in alte Gläser (z. B. von eingeweckten Gemüse oder Obst) abgefüllt werden. Diese können dann über den normalen Hausmüll entsorgt werden.

Größere Mengen von 5 Litern aufwärts sollten Sie in Kanistern sammeln und zu dem nächsten Wertstoffhof bringen. Es ist zwar aufwändiger, aber dafür richtig recycelt. Im Internet finden sich auch sehr kreative Tipps zu diesem Thema.

9. Beliebte Gerichte aus der Friteuse

9.1 Der Klassiker – Pommes Frites

Pommes erfreuen sich heutzutage bei Jung und Alt, jedoch kaum einer weiß, woher sie eigentlich stammen. Die älteste Überlieferung der Pommes Frites geht auf den Belgier Joseph Gérard zurück. Er hat 1781 dieses Gericht beschrieben. Er erzählte wie die Einwohner von Namur, Huy und Dinant Fische in der Maas fingen und diese in heißem Öl frittierten. Im Winter, als sie weniger Fische fingen, sollen sie Kartoffeln in Form eines Fisches frittiert haben. Das waren die ersten Pommes Frites.
Das Geheimnis von gelungenen Pommes Frites liegt in der richtigen Herstellung. Normale Kartoffeln, vorwiegend mehlig kochend, sollten benutzt werden. Die Kartoffeln müssen dann in kleine Stäbchen von 9-14 mm Dicke geschnitten werden. Zunächst werden sie bei 160° Celsius vorfrittiert und müssen danach 10 Minuten abkühlen. Danach können sie bei 180° C fertig frittiert werden. Dann müssen sie nur noch abtropfen und gesalzen werden.

Tipp! Die besten Pommes kommen immer noch aus Belgien. Der Unterschied zu deutschen Imbissen ist, dass dort häufig Rinderfett zum Frittieren verwendet wird anstatt Pflanzenöl.

Was sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren?

Ungesättigte Fettsäuren sind z. B. Omega-3 und Omega-6. Sie sind im Normalfall sehr gesund, bilden jedoch beim Erhitzen freie Radikale. Diese sind als krebserregende Substanzen eingestuft worden, daher sollten diese beim Frittieren nur bedingt im Öl vorhanden sein.

9.2 Kartoffelchips

Angeblich sollen Kartoffelchips am 24. August 1853 von George Crum, einem Koch aus Amerika, erfunden worden sein. Ein Gast soll sich bei ihm über seine zu dicken Bratkartoffeln beschwert haben. Der Koch schnitt die Stücken also hauchdünn und frittierte sie. Der Gast soll über die dünnen Scheiben, die sich nicht einmal mehr mit der Kabel aufspießen ließen, so fasziniert gewesen sein, dass der Koch sie auf die Speisekarte nahm. Sie wurden bald in ganz Amerika ein großer Verkaufsschlager.
Seit den 1920er Jahren gibt es eine industrielle Fertigung von Kartoffelchips. Die Chips waren zunächst noch ungewürzt, was stark ihrer Beliebtheit schadete. Erst ab den 1940er Jahren wurden Verfahren entwickelt, mit denen man den Chips Gewürze und Käse einarbeiten konnte. Seitdem erfreuen sich Kartoffelchips großer Beliebtheit und sind ein Klassiker als Partysnacks.
Die Herstellung der Chips ist auch im Hausgebrauch nicht schwierig. Die Kartoffeln werden einfach in dünne Scheiben geschnitten und anschließend 1-2 Minuten frittiert. Danach können sie noch mit Salz gewürzt werden.

9.3 Schnitzel

Der Klassiker in der deutschen Kantine ist immer noch das Schnitzel mit Pommes. Da es circa 12000 Kantinen und Betriebsrestaurants in Deutschland gibt und diese mindestens 15 Millionen Kunden haben, sollte an dieser Stelle auch etwas zum Lieblingsgericht Schnipo gesagt werden. Das normale Wiener Schnitzel wird zuerst in Mehl gewendet. Danach wird es paniert, also zuerst in Ei gewendet und danach von Semmelbröseln ummantelt. Ei und Semmelbrösel sollten gewürzt und gut verrührt werden. Danach kommt das Schnitzel in die Fritteuse bei 175° circa 16 Minuten.

10. Fazit

Der Friteuse Test hat gezeigt, dass ein potenzieller Käufer sich vor allem erstmal für das Produkt einer bestimmten Kategorie entscheiden muss. Die Frage ist hierbei, ob man viel oder wenig Fett benutzen will. Wenn man eher gesund leben will, ist eine Heißluftfritteuse zu empfehlen.

In dem Test hat sich gezeigt, dass vor allem Modelle von Tefal besonders praktikabel sind. Andere Anbieter wie Philips oder TKG haben sicherlich auch gute Produkte, müssen jedoch gegenüber dem Testsieger einige Einbußen bei der Bedienbarkeit hinnehmen.

Bei den Kaltzone Friteusen wird noch richtig viel Öl verwendet. Daher ist die Wahl des richtigen Öls zum Frittieren von besonderer Bedeutung. Empfehlenswert ist hier vor allem der Clatronic FR 3195, der auch Preis-Leistungs-Sieger wurde. Er ist sehr günstig und kann ein gutes Endprodukt abliefern. Wer mehr Komfort bei der Bedienung haben will, sollte auf die hochwertigen Modelle von Tefal, Moulinex oder DeLonghi setzen.

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