Jeder Eiskratzer ist grundsätzlich mit einer Klinge ausgestattet, die für die rückstandslose Beseitigung der Eisschichten auf der Autoscheibe sorgt. Alle anderen Ausstattungsmerkmale können jedoch von Typ zu Typ stark variieren. Während moderne Eisschaber häufig mit einem langen Stiel ausgestattet sind, verfügen Eiskratzer-Parkscheiben oder flache Eiskratzer, die als Werbemittel verschenkt wurden, oftmals über keinen richtigen Handgriff.

Die Verbindung von Schaber und Griff ist eine der häufigsten Bruchstellen beim Eisschaber.
2.1. Die Klinge ist entscheidend
Eine Klinge aus Hartplastik finden Sie vor allem bei günstigen Eiskratzern. Eigentlich handelt es sich hierbei auch gar nicht um eine Klinge, sondern vielmehr um ein möglichst spitz zulaufendes Ende. Um Eis von der Scheibe kratzen zu können, ist dabei durchaus etwas Kraft notwendig. Dafür müssen Sie sich keine Sorge hinsichtlich Kratzern auf der Windschutzscheibe machen.
Ein Eiskratzer mit Messing-Klinge zählt qualitativ zu den besten Produkten. Durch die scharfe Klinge können Sie selbst dickere Eisschichten problemlos von der Autoscheibe entfernen. Doch Vorsicht: Die scharfe Klinge kann unter Umständen Kratzer im Glas hinterlassen. Die Kinder schon einmal die Scheiben enteisen zu lassen, während Sie noch schnell den Schlüssel suchen, ist also keine so gute Idee.
Manche Modelle bieten eine zweiseitige Klinge, wobei ein Ende mit einer Gummilippe ausgestattet ist. Das ist besonders praktisch, wenn die Scheiben beschlagen. Der Eiskratzer mit Gummilippe entfernt dann die Feuchtigkeit und sorgt für klare Sicht.
2.2. Material und Stabilität
In der Regel sind Eiskratzer aus Kunststoff gefertigt, bestimmte Teile können aber auch aus Metall sein. Die Stange vom Teleskop-Eiskratzer ist entweder ebenfalls aus Kunststoff oder aus stabilem Aluminium gefertigt.
In diesem Fall macht das Leichtmetall jedoch mehr Sinn, da Sie über den Stiel mehr Kraft aufwenden müssen. Hierbei kann ein Griff aus Kunststoff schnell einmal brechen und Sie könnten sich an den scharfen Kanten schneiden.
2.3. Länge und Kantenbreite
Die Gesamtlänge eines Eisschabers bestimmt Ihre Reichweite beim Eiskratzen. Ein normaler Eisschaber ohne Teleskop-Funktion hat meist eine Länge von 15 bis 30 cm. Eiskratzer mit Teleskopstange lassen sich je nach Modell noch einmal um zusätzliche 30 cm verlängern.
Das ist praktisch, wenn die Motorhaube voller Schnee ist und Sie eine große Windschutzscheibe von Eis befreien müssen. Eiskratzer mit Besen haben in der Regel ebenfalls einen längeren Stiel. Während Sie so problemlos Schnee vom Auto kehren können, lässt sich ein solches Modell aufgrund der fixen Länge aber nicht bequem im Handschuhfach verstauen.
Hinweis: Kantenbreite bezeichnet die Länge der Klinge, mit der Sie das Eis letztlich entfernen. Ein guter Eiskratzer sollte eine Kantenbreite von 10 bis 15 cm aufweisen. So können Sie die Scheiben am Auto binnen weniger Minuten komplett von Eis befreien.
2.4. Griff
Der Griff am Eiskratzer fürs Auto sollte ergonomisch geformt sein, damit er besonders gut in der Hand liegt. Achten Sie auf Einkerbungen am Griff, die den Fingern zusätzlichen Halt verleihen. Das schont Ihr Handgelenk und sorgt für eine bessere Kraftübertragung.
Viele Scheibenkratzer sind mit Softgriff ausgestattet und verfügen über einen speziellen Schaumstoff-Besatz. Dieser sorgt einerseits dafür, dass die Hände während des Kratzens nicht so schnell kalt werden und andererseits gibt er einen besseren Halt.
Eine eigene Produktkategorie bilden hingegen mittlerweile Eiskratzer mit Handschuh und wärmendem Innenfutter. Diese Modelle bringen zwar auf den ersten Blick mehr Komfort mit sich, sind gleichzeitig oft aber nicht mit einem ergonomischen Griff ausgestattet. Dafür bleiben Ihre Hände trocken und warm, wenn Sie frühmorgens bei Minusgraden die Scheiben von Eis befreien.

Ein Griff mit Aussparung in der Mitte bietet oft weniger Stabilität und bricht leichter.
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