Die folgenden Kaufkriterien zählen zu den wichtigsten Merkmalen eines Beinspreizers und werden auch in diversen Beinspreizer-Tests im Internet immer wieder thematisiert.
2.1. Max. Spreizungsgrad – für einen normalen Spagat sind 180 Grad ausreichend
Der max. Grad der Spreizung eines Beinspreizers gibt an, wie weit Sie Ihre Beine mit ihm spreizen können – die entsprechende Flexibilität Ihrer Muskeln vorausgesetzt. Der Spreizungsgrad eines Beinspreizers ist im Normalfall stufenlos verstellbar, damit Sie die Trainingsintensität nach und nach langsam steigern können.
Wollen Sie einen normalen Spagat trainieren, reicht ein Spreizungsgrad von 180 Grad. Möchten Sie darüber hinaus gehen, achten Sie darauf, dass der Beinspreizer Ihrer Wahl einen größeren Spreizungsgrad aufweist.

2.2. Die max. Spannweite muss für Ihre Beinlänge reichen
Damit Sie mit dem Beinspreizer trainieren können, muss dessen max. Spannweite dafür ausreichen, dass Sie Ihre Beine komplett durchstrecken können.
Das von Ihnen benötigte Mindestmaß entspricht in etwa Ihrer doppelten Innenbeinlänge.
Bei den manuellen Beinspreizern ist eine Dehnung ab einem gewissen Punkt nicht mehr möglich, wenn die Spannweite für Sie zu klein ist. Sehr unangenehm und schmerzhaft kann es hingegen bei einem mechanischen Modell in einem solchen Fall sein, weil Ihre Beine dann nicht komplett aufliegen.
2.3. Die richtige Polsterung macht das Training angenehmer
Manuelle Beinspreizer mit einem Zugband sind in der Regel nicht gepolstert, da sie aus einem weicheren Material bestehen. Bei allen anderen Varianten ist eine Polsterung wichtig, damit Sie sich keine Druckstellen oder schlimmere Verletzungen zuziehen.
Mechanische Beinspreizer oder Spagattrainer weisen in den meisten Fällen Polsterungen an der Beinablage sowie der Sitz- und Rückenfläche auf. Manuelle Beinspreizer mit Zugstange verfügen im Normalfall über gepolsterte Fußauflagen und Handgriffe.

2.4. Das sagen Beinspreizer-Tests im Internet zum Thema Gewicht
In Sachen Gewicht sind zwei Punkte wichtig. Zum einen das Eigengewicht des Beinspreizers. Dieser sollte nicht zu schwer sein, wenn Sie ihn an verschiedenen Orten nutzen möchten.
Praktisch sind bei den mechanischen Beinspreizern auch Rollen für den Transport und entsprechende Transportgriffe, um Sie zu verschieben.
Insbesondere bei den mechanischen Beinspreizern, auf die Sie sich setzen, ist die maximale Gewichtsbelastung ein weiterer wichtiger Punkt, den Sie beachten sollten. Damit das Gerät nicht unter Ihnen zusammenbricht oder anderweitig Schaden nimmt, sollte es Ihr Gewicht aushalten.
2.5. Die meisten Beinspreizer sind aus Metall oder Stahl
Hinsichtlich des Materials sind die meisten metallenen Beinspreizer aus Stahl gefertigt. Neben den Beinspreizern aus Metall gibt es aber auch noch Beinspreizer aus ganz anderen Materialien. Dabei handelt es sich um die manuellen Beinspreizer mit einem Zugband. Diese bestehen häufig aus besonders reißfestem Polyamid oder hautfreundlicher Baumwolle.
Die Farbe ist Geschmackssache. Die meisten Beinspreizer sind in dunklen Farben, wie zum Beispiel Schwarz, Anthrazit und Blau, gehalten. Insbesondere bei den Modellen mit Zugband stehen teilweise auch andere Farben wie Rosa zur Wahl.

Ich kann keinen Spagat, würde das aber so gerne ändern. Wie lange dauert es, bis man einen Spagat kann?
Liebe Ines,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Beinspreizer-Vergleich.
Wie lange es braucht, um einen Spagat zu lernen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach Beweglichkeit, Alter und Trainingsintensität dauert es unterschiedlich lang.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Üben. Bleiben Sie geduldig und achten Sie beim Training immer auf Ihre persönlichen Grenzen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team