Eine Wadenbandage ist eine Art Strumpf, allerdings ohne Fußbereich. Diese festsitzende Stütze übt wie ein Kompressionsstrumpf einen leichten Druck aus, was die Durchblutung verbessert und wodurch die Muskulatur besser mit Sauerstoff versorgt wird. Alternativ können Sie auch ein Kinesiologie-Tape verwenden. Eine große Auswahl an Wadenbandagen bieten Apotheken oder Sanitätshäuser an.
1.1. Wadenbandage bei Verletzungen
Laut Wadenbandagen-Tests im Internet gehören Zerrungen mit zu den häufigsten Sportverletzungen. Außerdem ist die Wadenbandage bei Muskelfaserrissen besonders empfehlenswert. Diese Verletzungen treten auf, wenn Sie Ihren Körper im Training überlasten oder gar stürzen. Entsprechende Wadenbandagen für die Behandlung von Verletzungen gibt es zum Beispiel von Bort. Weiterführende Informationen zu dem Thema finden Sie auf den Seiten des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Aber warum hilft eine Kompression bei einer Zerrung? Die Wadenbandage übt vom Knöchel zum Herzen hin Druck aus, wodurch die Wadenmuskulatur besser durchblutet wird. Dadurch gelangen mehr Sauerstoff aber auch Nährstoffe in den Muskel, was den Heilungsprozess erheblich ankurbeln kann. Zudem bewirkt die Bandage, dass sich die schmerzhaften Schwellungen und Blutergüsse schneller wieder abbauen.
Gleichzeitig ist die Wadenbandage aber auch ein wirksamer Schutz für den lädierten Muskel. Wer schon einmal eine Wadenzerrung hatte, wird das Gefühl kennen: Jeder Schritt, vor allem auf hartem Boden, schmerzt. Das liegt daran, dass der Muskel bei jeder Bewegung in Schwingungen gerät. Die Wadenbandage wirkt wie eine Art Schiene und minimiert diese Erschütterungen. Dank dieser stabilisierenden Wirkung kann der Muskel schneller regenerieren.

Wegen der stützenden Wirkung wird die Wadenbandage bei Muskelfaserrissen von Therapeuten empfohlen.
1.2. Wadenbandagen zur Vorbeugung
Auch ohne Verletzung macht es Sinn, eine Kompressions-Wadenbandage wie zum Beispiel von Rehband, Bauerfeind und Select zu tragen. Vor allem bei schnellen Sportarten können laut Wadenbandagen-Tests im Internet abrupte Bewegungswechsel die Muskeln, Sehnen und Bänder belasten. Zum Beispiel sind Wadenbandagen im Handball oder Fußball stark verbreitet, weil sie stabilisierend wirken und Verletzungen vorbeugen können. Auch beim Basketball sind Wadenbandagen oder Kompressionsstrümpfe häufig zu sehen.
Akupressur-Wadenbandagen
Es gibt auch Wadenbandagen gegen Rückenschmerzen zu kaufen. Um Schmerzen zu lindern, drückt diese Manschette auf einen Akupressurpunkt in der Mitte des Wadenmuskels. Laut der Adhoc-Apotheke ist die Wirksamkeit der Akupressur-Wadenbandage allerdings noch nicht in wissenschaftlichen Studien belegt.
Selbst für Freizeitsportler kann sich der Kauf einer Wadenbandage lohnen. Besonders beim Joggen sowie bei allen Laufsportarten müssen die Muskeln Höchstleistungen erbringen. Durch die Kompressions-Wadenbandagen erhöht sich der Druck auf die Gefäße des Lymphsystems, wodurch Wassereinlagerungen und Schwellungen minimiert werden können.
Durch die Wadenbandage beim Sport werden dank der besseren Durchblutung Abfallprodukte wie Milchsäure besser abgeführt, weshalb die Muskeln nicht so schnell übersäuern. Bei einem anstrengenden Training oder sportlichen Aktivitäten wie dem Joggen schützen Wadenbandagen die stark beanspruchten Muskeln und verbessert die Regeneration, so dass unter Umständen seltener Verletzungen, Krämpfe oder Muskelkater auftreten. Achten Sie aber auch darauf, gut sitzende Laufschuhe zu verwenden.
Hallo,
ich bin Fußballer und würde gerne einen Schienbeinschoner unter den Bandagen tragen. Geht das überhaupt?
Grüße
Rolf F.
Sehr geehrter Herr Fechter,
vielen Dank, dass Sie sich für unseren Wadenbandagen-Vergleich interessieren.
Leider ist es nicht möglich, einen Schienbeinschoner unter der Wadenbandage zu tragen.
Wadenbandagen sollen allem voran die Durchblutung fördern und zusätzliche Stabilität verleihen. Es ist daher notwendig, dass die Passform sehr eng anliegend ist. Für einen Schienbeinschoner ist demnach kein Platz.
Viele Grüße
Ihr Vergleich.org-Team