Mac-Virenscanner Test 2016

Die 7 besten Mac-Virenscanner im Vergleich.

AbbildungTestsiegerBitdefender Antivirus for MacKaspersky Internet Security for Mac 2016Preis-Leistungs-SiegerG DATA Antivirus für MacNorton Security StandardF-Secure SAFEMcAfee Internet Security 2016ESET Cyber Security Pro
AnbieterBitdefender Antivirus for MacKaspersky Internet Security for Mac 2016G DATA Antivirus für MacNorton Security StandardF-Secure SAFEMcAfee Internet Security 2016ESET Cyber Security Pro
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ab VersionOS X 10.8.5
mit Intel-Prozessor
OS X 10.9OS X 10.7OS X 10.7OS X 10.6.8.OS X 10.8OS X 10.6
mit Intel-Prozessor
Testergebnis
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Bewertung1,3sehr gut
05/2016
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Bewertung1,4sehr gut
08/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
08/2016
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Bewertung2,0gut
08/2016
VirenschutzDer Wert setzt sich aus der Qualität und Schnelligkeit in der Virenerkennung zusammen.98%96%97%94%90%90%95%
Systembelastung
gering

spürbar

spürbar

gering

gering

gering

spürbar
Handhabung
einfach

einfach

etwas umständlich

einfach

einfach

etwas umständlich

einfach
FirewallEine Firewall ist ein Sicherungssystem, das den Computer vor unerwünschten Netzwerkzugriffen schützt.NeinJaJaJaNeinJaJa
Browser-SchutzJaJaJaJaJaJaNein
Spam- und E-Mail-SchutzJaJaJaJaNeinJaJa
Schutz beim Online-BankingJaJaJaJaJaJaJa
Vor- und Nachteile
  • läuft unauffällig im Hintergrund
  • umfangreicher Browser-Schutz
  • läuft nur auf Macs mit Intel-Prozessor
  • an Apple-Design angepasst
  • umfangreiche Kindersicherung
  • Passwort-Management
  • komplexe Oberfläche
  • sehr guter Online-Shopping- und -Banking-Schutz
  • mit Social-Media-Schutz
  • häufige Fehlalarme
  • Geld-zurück-Garantie bei Virusbefall
  • läuft unauffällig im Hintergrund
  • kein Kinderschutz
  • umfangreiche Kindersicherung
  • inkl. iOS-Schutz (iPhone)
  • wenig weitere Schutzfunktionen
  • unbegrenzte Anzahl von Geräten
  • inkl. iOS-Schutz (iPhone)
  • umfangreiche Kindersicherung
  • keine Back-Up-Funktion
  • einfache Bedienung
  • umfangreiche Kindersicherung
  • mit Social-Media-Schutz
  • läuft nur auf Macs mit Intel-Prozessor
Fazit
Kaum Systembelastung, eine hohe Erkennungsrate bei Viren und ein starker Browser-Schutz: Der Bitdefender für Macs schützt unauffällig, aber wirkungsvoll.
Trotz großem Funktionsumfang kommen auch Laien mit der Software zurecht. Die Virenerkennung läuft tadellos, der Fokus liegt aber auf Online-Schutz und Privatsphäre.
Die deutsche Software erkennt Viren und Malware sehr zuverlässig und sorgt für einen sicheren Umgang im Internet.
Der Virenscanner erfordert viel Arbeitsspeicher, läuft ansonsten aber ressourchenschonend und zuverlässig fast unsichtbar im Hintergrund.
Eher eine reduzierte Windows-Version als ein auf Macs zugeschnittenes Programm, aber sehr zuverlässig in der Erkennung und Beseitigung von Malware.
Im Abo können Sie für einen Geräte- und systemübergreifenden Schutz sorgen. Leider fehlt die Möglichkeit eines Back-Ups, falls ein Virus den Mac befällt.
Umfangreiches Paket, das den Mac wirkungsvoll vor Viren und Malware schützt, ohne das System zu stark zu belasten.
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Geht auf alle Viren – Mac Virenscanner im Test

Das Wichtigste in Kürze
  • Macs benötigen ebenso wie Windows-PCs einen ausreichenden Schutz vor Malware, Viren und Co. Das Gerücht, Apples Betriebssystem sei auch ohne Mac OS Virenscanner gut gegen Schadsoftware gewappnet, hat sich insbesondere in den letzten Jahren nicht bewährt.
  • Die Hauptaufgabe der Mac Antivirus Programme – die Erkennung und Beseitigung von Viren und Schadstoftware – erledigen alle Anbieter zuverlässig. Größere Unterschiede gibt es bei der Systembelastung und den Zusatzfunktionen, wie Kinderschutz und Spam-Abwehr.
  • In jedem Fall sollten Sie vor dem Kauf auf die passende OS X-Version achten. Außerdem laufen einige Virenscanner nur auf Macs, die einen Intel-Prozessor verbaut haben.

Mac-Virenscanner Test

Viren sind so alt wie Computer selbst. Apples Betriebssystem OS X sei gegen Computerviren so gut wie immun. Probleme mit Schadsoftware wie auf Windows-Computern kennen Mac-Besitzer kaum, heißt es oft. Viren als klassisches Windows-Problem? Tatsächlich wurde der erste Computervirus überhaupt für Apple-Computer und nicht für Windows-PCs konzipiert. Im Jahr 2014 wurden erstmals massenweise Macs von einem Wurm befallen. Malware-Experten sind der Meinung, die Virengefahr wird von den meisten Apple-Fans unterschätzt.

Die schädliche Software ist schneller auf dem PC als man manchmal blinzeln kann: Ein täuschend seriös wirkender Download, ein verführerischer Link in einer Spam-Mail oder eine Infizierung des USB-Sticks bei einem fremden PC – die Wege zum Computervirus sind vielfältig. Auch immer mehr Macs infizieren sich mit einem Virus, auch wenn die Gefahr im Vergleich zu Windows-PCs deutlich niedriger ist. Einen garantierten Schutz gibt es auch beim Mac nur mit einem Antivirenprogramm. In unserem Mac-Virenscanner Vergleich 2016 haben wir die wichtigsten Anbieter für Mac Antivirus Software unter die Lupe genommen und erklären, wie Sie den besten Mac-Virenscanner finden.

1. Braucht ein Mac einen Virenscanner?

Den absoluten Schutz gibt es nicht - Virenprogramme für Mac-Systeme werden immer notwendiger.

Den absoluten Schutz gibt es nicht – Virenprogramme für Mac-Systeme werden immer notwendiger.

Viele Apple-Jünger stehen früher oder später vor der Frage, ob ein Virenscanner für Mac sinnvoll ist. Bei den Fans und Nutzern der Apple Computer hält sich hartnäckig der Mythos, das System sei von Beginn an mit einem umfassenden Schutz gegen alle Viren, Würmer und andere Bösewichte aus dem Internet gesegnet. Das Gerücht, dass Mac OS X quasi unbezwingbar sei, hat sich gerade in den letzten Jahren nicht bewahrheitet. Im Unterschied zu Windows-PCs hält sich die Gefahr, die von Viren und Schadsoftware ausgeht, bei Macs aber in Grenzen. Meistens handelt es sich um Adware, mit der die OS X Firewall gut klar kommt.

Völlig frei von der Bedrohung sind Apple Computer natürlich nicht. Denn mit der stark wachsenden Zahl an verkauften iMacs und Macbooks steigt auch die Anzahl der Angriffe auf das Betriebssystem. Einer der ersten Mac-Würmer namens Mac.BackDoor.iWorm hat im Jahr 2014 tausende Macs infiziert. In vielen Unternehmen ist seitdem ein Virenprogramm für Mac-Computer genauso wichtig wie ein Virenscanner für Windows-PCs, vor allem um sich gegen Windows-Malware zu schützen und andere Betriebssysteme nicht unabsichtlich zu infizieren.

Trotzdem gilt Mac OS X auch ohne Virenschutz als relativ sicher, weil das Betriebssystem über ein starkes Sicherheitssystem verfügt. Die Firewall von Apples Betriebssystem ist beispielsweise gut gegen Angriffe und schädliche Software geschützt. Wer mit Vorsicht und gesundem Menschenverstand an seinem Mac agiert, hat nicht viel zu befürchten. Gerade in den letzten Jahren gab es aber immer wieder Angriffswellen auf die Apple PCs. Den absoluten Schutz gibt es nicht – am besten hat sich eine Kombination aus Antivirenprogramm und vorsichtigem Verhalten im Internet bewährt.

Die Vor- und Nachteile eines Mac-Virenscanners im Überblick:

  • Schutz vor Malware und Viren
  • Sicherheit beim Surfen
  • Schutz von sensiblen Daten (z.B. Passwörter)
  • Erweiterung der Firewall
  • viele sinnvolle Extra-Features
  • ergänzt den ohnehin guten Schutz von Macs perfekt
  • schützt nur vor bekannter Malware
  • kann die Systemleistung etwas ausbremsen
  • Fehleinschätzungen und Fehlalarme möglich

2. Welche Malware-Typen gibt es?

Der Begriff Virus oder Computervirus ist mittlerweile zum Überbegriff für Schad- und Spähsoftware geworden. Der korrekte Sammelbegriff lautet Malware und vereint alle Programme, die dem Computer und seinem Nutzer Schaden zufügen oder Daten klauen. Der Begriff Malware ist ein Kofferwort aus den englischen Wörtern malicious (zu deutsch: bösartig) und Software. Synonym werden die Wörter Junkware und Evilware für die Schadprogramme genutzt. Ein gutes Virenprogramm für Mac-Nutzer schützt natürlich nicht nur vor Viren, sondern auch vor jeglicher Art der Malware, zum Beispiel:

Malware Beschreibung
Virus Ein Computervirus ist eine Datei oder ein Programm mit einem schädlichen Code, der es auf die vorhandenen Dateien auf dem Mac abgesehen hat. Gelangt diese Datei auf den Mac, wird der Code in weitere Programme auf dem Mac eingeschleust, infiziert andere Dateien und verbreitet sich dadurch immer weiter. Viren können sich selbst reproduzieren und Dateien, die geöffnet werden, den schädlichen Code einpflanzen. Der Nutzer merkt erstmal nichts: Die infizierten Dateien lassen sich genauso öffnen und bearbeiten wie zuvor.

Welchen Schaden der Virus anrichtet, ist unterschiedlich. Mit der Verbreitung der infizierten Dateien durch den Mac-Nutzer gelangt der Virus über Datenträger (wie USB-Sticks), gesendete Dateien per Mail, hochgeladene Dateien in Tauschbörsen oder über Netzwerklaufwerke auf andere Rechner. Ein Virenscanner für Mac-Computer spürt die Virus-Datei und die bereits infizierten Dateien auf, beseitigt den Erreger und sorgt dafür, dass sich der Virus nicht weiter verbreitet.

Würmer Ein Wurm nutzt die Schwachstellen im OS X-Betriebssystem und installierten Programmen auf dem Mac. Es handelt sich bei einem Computerwurm um ein Script, bzw. Programm, das sich ebenfalls selbst reproduzieren kann. Würmer beinhalten schädliche Programme wie Viren oder Trojaner. Ein Computerwurm wird nicht unbewusst durch den Mac-Nutzer verbreitet, wie es beim Virus der Fall ist, sondern versucht aktiv auf andere Systeme zu gelangen.

Zum Beispiel nutzt ein Wurm Schnittstellen ins Internet, wie ein auf dem Mac installiertes E-Mail-Programm, um sich an dort gespeicherte Kontaktadressen zu verteilen. Deshalb gelangen die meisten Würmer über einen E-Mail-Anhang, in Chats, als Link zu einer Website oder über Tauschbörsen auf den Mac. Ein wirkungsvoller Spam- und Browser-Schutz durch ein Antivirenprogramm für Mac-Systeme kann am besten vor Würmern schützen.

Trojaner Wie in der griechischen Mythologie verbergen Trojanische Pferde, kurz Trojaner genannt, die eigentlich schädliche Funktion. Es handelt sich dabei um als nützlich getarnte Dateien oder Programme, die heimlich weitere Dateien auf dem Computer infizieren. Eine Musikdatei kann z.B. einen Trojaner beinhalten, der sich erst aktiviert, wenn die Datei geöffnet wird. Trojaner können Dateien auf dem Computer sperren, löschen und modifizieren, was sich auf die Funktionalität der Macs und Netzwerke auswirken kann. Außerdem kann ein Trojaner Backdoor-Aufgaben übernehmen und dadurch die Tür für weitere Schadprogramme aus dem Netz öffnen.

Anders als Viren und Würmer können sich Trojaner nicht selbst vervielfältigen, werden aber meist von anderen Nutzern unbewusst weiterverbreitet, etwa als E-Mail-Anhang oder auf einem USB-Stick.

Backdoor Als Backdoor werden bestimmte Teile einer getarnten Software (z.B. Trojaner oder Fakeware) genannt, die es dem Entwickler der Schadsoftware ermöglichen, Zugang zum Mac, zum Netzwerk und zum Betriebssystem zu erhalten. Ähnlich wie ein Trojaner ist ein Backdoorprogramm ebenfalls als nützliches Programm getarnt, um Zugriff auf geschützte Bereiche (z.B. Passwort-geschützte Bereiche) zu erhalten. Backdoor beschreibt eine komplizierte, aber wirkungsvolle Hacking-Technik und ist meistens Bestandteil von Trojanern.
Adware & Phishing Adware-Programme sind meistens nicht schädlich, aber extrem nervig für den Nutzer und schwierig zu beseitigen. Adware zielt durch aggressive Werbung auf Websites oder über Pop-Ups auf dem Rechner darauf ab, sensible und private Daten des Nutzers über sein Surf- und Kaufverhalten Preis zu geben.

Phishing bezeichnet im Prinzip den Enkeltrick des Internets: Über Websites oder Spam-Mails wird versucht, den Nutzer durch gefälschte und täuschend echt wirkende Informationsschreiben zur Herausgabe von wichtigen Daten etwa fürs Online-Banking oder die Kreditkarte aufzufordern. Ein Passwort-Schutz (wie es z.B. bei Kaspersky der Fall ist) kann vor Daten-Missbrauch schützen. Phishing-Tools für den Browser warnen vor Webseiten, die massenhaft Daten des Nutzers abfragen. Es handelt sich bei Phishing nicht um Viren oder Software, die auf dem Computer Schaden anrichten, hier geht es einzig und allein um sensible Daten, die z.B. dazu genutzt werden können, das Konto leer zu räumen. Ein guter Browser- und Online-Banking-Schutz durch ein Mac Virenschutz-Programm kann diese Gefahr aus der Welt räumen.

Die Produkte aus unserem Mac-Virenscanner Test schützen umfangreich gegen diese Arten der Malware und beseitigen infizierte Dateien vom Virusbefall. Neben einem Antivirenprogramm empfiehlt sich außerdem eine regelmäßige Datensicherung (Back-Up) auf einer externen Festplatte.

3. Kaufberatung für Mac Antivirus Programme: Darauf müssen Sie achten

3.1. Virenerkennung

Elk Cloner

Malware für Macs gibt es nicht erst seit heute. Tatsächlich war der erste Computervirus überhaupt für Apple-Computer und nicht für Windows-PCs konzipiert. Der „Elk Cloner“ wurde 1982 von einem 15-jährigen Schüler in den USA entwickelt, war aber nicht gefährlich für das System. Der so genannte Bootsektorvirus erforderte einen Neustart des PCs und verbreitete sich über infizierte Disketten.

Die Hauptaufgabe der Virenerkennung erledigen alle Produkte aus unserem Mac-Virenscanner Test sehr zuverlässig und schnell. Das auf Virenbekämpfung und IT-Sicherheit spezialisierte Unternehmen AV-Test hat im Dezember 2015 einige Mac OS X Virenscanner auf die Erkennung von Malware und Spam überprüft. Mehr als die Hälfte der getesteten Mac Antivirus Programme hatte eine Erkennungsrate von 100 Prozent, darunter Bitdefender Antivirus für Mac, Norton Security, ESET und Kaspersky.

Grundsätzlich liefern die meisten kostenpflichtigen Antivirus Programme einen hochwertigen und vollumfassenden Schutz vor Computerviren, Malware und anderen Bedrohungen aus dem Internet. Die meisten getesteten Virenscanner für Mac-Systeme konnten neue, noch unbekannte Viren und Schädlinge erkennen und anschließend entsorgen oder in Quarantäne verschieben. Lediglich kostenlose und web-basierende Virenscanner schnitten im AV-Test bei der Virenerkennung nicht ganz so gut ab, liegen aber immer noch bei einer Erkennungsquote von rund 75 Prozent.

Natürlich kann es immer vorkommen, dass eine Datei oder ein Pfad zu Unrecht vom Mac Virenscanner als schädlich deklariert wird. Für den Nutzer ist das nervig, weil z.B. der Start von Programmen und Apps blockiert oder der Zugriff auf eine bekannte Website verhindert wird. Fehlalarme blieben bei der Prüfung von AV-Test aber aus – auch hier haben sich kostenpflichtige Anbieter für Mac Virenschutz besser bewährt als Anbieter, bei denen der Mac Virenscanner kostenlos ist.

3.2. Systembelastung

Wenn der Mac durch die regelmäßigen Scans und Updates spürbar langsamer wird, nervt das den Nutzer und schränkt ihn unter Umständen bei seiner Nutzung des Computers stark ein. Die Systembelastung kann beim Virenscanner Mac abhängig unterschiedlich ausfallen – es kommt auf die Version an. Auch wenn nicht genügend Festplattenspeicher zur Verfügung steht oder die Internetverbindung sehr langsam ist, drückt die Arbeit vom Mac Antivirenprogramm auf die Leistung des Computers. Ob ein Virenscanner Mac OS X Systeme stark beansprucht, hat das bereits erwähnte AV-Test ebenfalls geprüft. Die besten Mac Virenscanner verlangsamen das System nur um ca. 10 Prozent, darunter die Anbieter Bitdefender, Norton Antivirus und Panda. Von einer spürbaren Verlangsamung kann bei einer CPU-Belasung von ca. 20-40 Prozent gesprochen werden, worunter die Anbieter Avira und Kaspersky fallen.

3.3. Handhabung und Bedienung

Bitdefender Antivirus for Mac

Die Benutzeroberfläche von Bitdefender ist perfekt an Apples OS X angepasst.

Neben den vielen angebotenen Funktionen sollte ein Mac Virenscanner einfach und selbstverständlich zu bedienen sein. Während es sich früher für die Anbieter von Antivirenprogrammen nicht gelohnt hat, eine zusätzliche Version im Apple-Design zu gestalten, passen mittlerweile die meisten Virenscanner optisch perfekt in das OS X System. Ähnlich übersichtlich wie Apples Betriebssystem ist auch der Virenschutz für Mac gestaltet. Gerade Anfänger und Laien sollten auf eine einfache Handhabung achten, um sich im Mac Virenprogramm zurecht zu finden. Über die Qualität eines Anbieters aus unserem Mac Antivirus Test sagt die Benutzeroberfläche natürlich weniger aus.

3.4. Systemanforderungen und Version

Die verschiedenen Mac OS X Versionen des Betriebssystems werden regelmäßig auf neue Gefahren und Attacken von außen gerüstet. Aus diesem Grund ist der Virenschutz Mac-System abhängig. Die meisten Programme aus unserem Antivirus Mac Vergleich laufen ab der Version OS X 10.7 Lion oder OS X 10.8 Mountain Lion. In jedem Fall sollten Sie vor dem Download oder Kauf eines Antivirus Mac Programms darauf achten, ob das Viren-Programm mit Ihrer Betriebssystem-Version kompatibel ist. Sowohl ältere als auch neuere OS X Versionen werden von den Antivir Mac Programmen häufig nicht unterstützt.

Achtung: Einige der Software-Produkte aus unserem Mac-Virenscanner Test laufen nur auf Computern mit Intel-Prozessoren!

Neben der Version des Systems gibt es weitere Systemanforderungen, die von Hersteller zu Hersteller variieren können. Gerade der notwendige verfügbare Festplattenspeicher kann unterschiedlich ausfallen. Für den Download ist selbstverständlich eine Internetverbindung zwingend erforderlich. Teilweise gibt es Mindestanforderungen an die Monitor-Auflösung (in der Regel mind. 1.024 x 640 Pixel). Die weiteren Mindestanforderungen der Anbieter aus unserem Antivirenprogramm Mac Test im Überblick:

  • mindestens 1 GB Arbeitsspeicher
  • zwischen 400 und 800 MB freier Speicher auf der Festplatte (keine externe Festplatte)
  • aktive Internetverbindung für Updates, Service und Hinweise des Anbieters

4. Sicherheitstipps für Macs

Zwar sind Apple-Computer auch ohne Antivirus für Mac ganz vernünftig gegen Angriffe von außen geschützt, den absoluten Schutz gibt es aber nie. Mit folgenden Hinweisen kann die Sicherheit auf dem Mac erhöht werden:

  1. Regelmäßige Datensicherung: Wenn Sie in regelmäßigen Abständen eine Datensicherung des Systems durchführen, können Sie im Falle eines Virusbefalls das System und die Daten in ihrer nicht-infizierten Form wiederherstellen.
  2. Aktualisierungen durchführen: Apples Betriebssystem schließt durch Updates auftretende Sicherheitslücken selbst und beseitigt Bugs und Fehler. Auch die installierten Programme wie Adobe Reader, Flash und Java sollten stets auf dem aktuellsten Stand sein.
  3. Keine dubiose Fremdsoftware installieren: Vermeiden Sie es, „gecrackte“ Versionen von kostenpflichtigen Programmen im Internet herunterzuladen – hier ist ein Virusbefall oft vorprogrammiert.
  4. Sicheres Passwort: Apples Betriebssystem ist dafür bekannt, ständig nach einem Passwort zu fragen. Benutzen Sie auf keinen Fall ein leeres Passwort, am besten sind wirre Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen.
  5. Antivirus für Mac installieren: Es lohnt sich, den Computer regelmäßig von einem Mac Virenscanner überprüfen zu lassen: Ein Virenprogramm für Mac-PCs hat weitere Sicherheitstipps, nützliche Tools wie einen Online-Banking-Schutz und beseitigt Schadsoftware, wenn es zu spät sein sollte.

Virenscanner Mac Test

5. Mac Virenscanner bei der Stiftung Warentest

G DATA

Das deutsche Software-Unternehmen G DATA schneidet bei der Stiftung Warentest gut ab.

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Mac-Virenscanner Testsieger gekürt, prüft aber regelmäßig Sicherheitssoftware für Windows PCs. Da die Anbieter, die einen guten Schutz für Windows-Betriebssysteme garantieren, in der Regel auch für hohe Sicherheit bei Macs sorgen, können die Ergebnisse der Stiftung Warentest bei der Kaufentscheidung helfen.

In Ausgabe 04/2016 hat das Prüfinstitut 17 verschiedene Anbieter für Internet Security Suiten und Virenscanner getestet. Der Testsieger BullGuard bietet keine Antivir-Mac-Version an. Auf Platz 2 folgt G Data Internet Security 2016, das auch in unserem Virenscanner Mac Test vertreten ist. Den dritten Platz teilen sich die Software-Marken AVG, Eset und Kaspersky, deren Virenschutz für Mac-Computer aber nicht untersucht wurde.

Als weiteres wichtiges Prüfunternehmen für Antivirenprogramme hat sich das unabhängige IT-Testportal AV-Test etabliert. Seit kurzem werden auch Mac Virenscanner und Securtity Suiten unter die Lupe genommen. Ein mit dem AV-Siegel ausgezeichnetes Antivirenprogramm gilt als sehr zuverlässig in der Virenerkennung, ohne gleichzeitig das System zu stark zu beanspruchen. Noten verteilt das Institut zwar nicht, auf eine Zertifizierung mit dem AV-Test-Logo sollte vor dem Kauf eines Mac Virenscanners jedoch geachtet werden, um maximale Sicherheit für den Mac erhalten zu können.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Virenschutz für Mac

6.1. Apples Betriebssystem gilt als sicher: Warum ist ein Virenscanner für Mac notwendig?

Auch ein MacBook ist nicht zu 100% vor Gefahren aus dem Internet sicher.

Auch ein MacBook ist nicht zu 100% vor Gefahren aus dem Internet sicher.

Genau wie ein Windows-PC braucht auch ein Mac Virenschutz. Zwar ist die Gefahr an sich geringer, weil das Betriebssystem von Apple grundsätzlich gut gegen Hacker-Angriffe, Malware und Adware geschützt ist, einen vollständigen Schutz garantiert OS X aber nicht. Mit der stetig wachsenden Zahl der Mac-Nutzer steigt auch die Attraktivität für Entwickler von Schadsoftware. Die wichtigsten Anbieter für Antivirenprogramme, die schon erfolgreich auf Windows-Systemen arbeiten, gibt es ebenfalls in einer Version für Macs. Achten Sie aber darauf, nicht im App-Store den Schutz zu kaufen und herunterzuladen, da diese Versionen oft weitaus schmaler ausgestattet und eher auf iPhones und iPads zugeschnitten sind. Am besten ist ein Download direkt von der Herstellerseite.

6.2. Gibt es guten Virenschutz für Mac kostenlos?

Im Internet und im App-Store befinden sich viele kostenlose Mac Virenscanner. Die Testergebnisse der Stiftung Warentest, AV-Test und unserem Antivirus Mac Test (u.a.) ergeben aber alle das gleiche Bild: Umfassenden und zuverlässigen Schutz des OS X Systems gibt es nur gegen Geld. Bei der Stiftung Warentest schützten drei getestete Gratis Antivirenprogramme nur befriedigend. Am besten haben sich in der Kategorie kostenloser Virenscanner Mac-Versionen von Avira und Sophos herausgestellt, bei denen Sie allerdings auf viele sinnvolle Zusatz-Features verzichten müssen.

Warum ein Virenschutz für Mac notwendig ist, erläutert auch folgendes Video:

6.3. Wie sicher sind Online Mac Virenscanner?

Neben den kostenlosen Versionen von Virenschutz für Mac-Systeme gibt es Internetseiten, auf denen Nutzer auch über Online Virenscanner Mac-Computer und andere Geräte auf Virusbefall prüfen können. Diese Seiten werden meistens von gefährlichen Adware- und Phishing-Netzwerken betrieben und spionieren den Computer aus oder nerven mit lästiger Werbung. Auf keinen Fall sollten Sie auf solchen Seiten etwas herunterladen. Kostenlose Mac Online Virenscanner gelten als höchst unseriös. Ein bloßer Besuch der Seite ist zwar nicht gefährlich, sobald Sie Passwörter eingeben oder etwas herunterladen sollen, sollten Sie jedoch Abstand nehmen. Ein Internet Virenscanner oder ein Gratis Antivirus Programm kann die Produkte aus unserem Mac-Virenscanner Test nicht ansatzweise ersetzen.

6.4. Sind Windows Virenscanner Mac-kompatibel?

Wenn Sie bereits einen kostenpflichtigen Windows-Virenscanner besitzen und z.B. zu einem Macbook gewechselt sind, können Sie den Virenschutz nicht einfach übertragen. In einzelnen Fällen bieten die Anbieter aus unserem Virenscanner Mac Test eine Rabatt-Aktion für das neue Abo an, in sehr seltenen Fällen kann das Abo auf einem neuen PC übernommen werden. Die Hersteller der Mac Antivirus-Software haben in der Regel eine eigene, speziell auf Macs zugeschnittene Version ihrer Internet Security für Mac-Betriebssysteme. Achten Sie jedoch darauf, dass das Antivirenprogramm mit Ihrer installierten OS X Version kompatibel ist, da der Virenschutz Mac-Versionen aus vergangene Zeiten nicht immer unterstützt.

Kommentare (1)
  1. Apfelfan89 sagt: 07. April 2016, 17:48 Uhr

    Meiner Meinung nach wird das Problem wirklich unterschätzt. An dem Irrglauben, Apple-Nutzer wären vor Viren durch das (wirklich gute) OS immer in Sicherheit, ist auch Apples Marketing Abteilung schuld. Dabei haben die letzen Jahre gezeigt, dass immer mehr Viren auch für OS entwickelt werden. Wer so viel Geld für einen Mac oder Macbook ausgiebt, sollte auch ein paar Euro für einen guten Viren-Scanner ausgeben. Wenigstens eine Antivirus Freeware sollte auf dem Mac installiert werden.

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