Das Wichtigste in Kürze
  • Wie schnell Sie Daten kopieren und auslesen können, ist im Grunde das wichtigste Kriterium in den verschiedenen Tests zu USB-C-Sticks im Internet. Ein schneller USB-Stick mit Typ-C-Anschluss sollte 200 MB pro Sekunde lesen und 100 MB schreiben können. Aber auch mit jeweils der Hälfte dieser Geschwindigkeiten kaufen Sie einen USB-C-Stick mit ausreichender Übertragungsrate für fast alle Gelegenheiten. Einzelne Fotos oder Musik werden in Bruchteilen von Sekunden kopiert. Selbst ein Film in HD-Auflösung würde bei 50 MB pro Sekunde nicht einmal eine Minute Zeit zum Speichern benötigen. Ein sehr schneller USB-Stick ist vor allem dann ratsam, wenn Sie große Datenmengen kopieren oder auch Sicherungen von Foto- und Videosammlung anfertigen, die immer wieder aktualisiert werden sollen. Die Anschlüsse am Smartphone hingegen erreichen nur selten solche Übertragungsraten, sodass hier auch ein langsamer USB-Stick mit USB-C gut eingesetzt ist.

1. Wie viel Speicher benötigt ein USB-C-Stick?

Wollen Sie Daten von Ihrem Smartphone sichern, benötigen Sie eine andere Kapazität als beispielsweise für Sicherungen von einem Laptop oder hochauflösenden Videodateien. Der beste USB-C-Stick, um auf dem Mobiltelefon Platz zu schaffen, sollte wenigstens 64 GB aufweisen. Dieser Speicher bietet ausreichend Platz für mehr als 10.000 Fotos oder Musikdateien. Ein USB-C-Stick mit 256 GB ist dagegen eher etwas, um Ihre gesamte Bildersammlung der letzten 10 Jahre oder Videos in großen Mengen zu sichern. Die äußeren Abmessungen haben damit übrigens nichts zu schaffen. Ein Mini-USB-C-Stick kann genauso viel Speicherplatz aufweisen wie ein groß geratenes Modell im Format eines Feuerzeugs.

2. Warum sollten Daten auf dem USB-Stick verschlüssel werden?

Zum Transport von besonders sensiblen Daten, wobei es sich im Allgemeinen um Firmenunterlagen handeln wird, ist eine Verschlüsselung ratsam. Solche speziellen Modelle unterscheiden sich beim Vergleich von USB-C-Sticks recht deutlich von den anderen Sticks. Das liegt insbesondere an der eingebauten Tastatur und einem Chip, der die hinterlegten Daten sofort verschlüsselt. Diese werden nur bei Eingabe des korrekten Codes freigegeben. Wollen Sie dagegen Ihre privaten Daten vor fremdem Zugriff schützen, genügt die ebenfalls sehr sichere Softwareverschlüsselung. Die bietet zum Beispiel Windows 10 kostenlos an. Allerdings lässt sich der Stick auch nur auf Geräten mit Windows 10 auslesen.

3. Was bedeutet OTG?

Mit „OTG“ oder lang „On-the-Go“ wird die Fähigkeit beschrieben, dass am Anschluss von Smartphones USB-Geräte angeschlossen werden können. Ursprünglich war der Stecker nur zum Laden und zur direkten Verbindung mit einem Computer gedacht. Früher konnten Adapter eingesetzt werden, die teils sogar externen Strom benötigten, um einen Stick anzuschließen und Daten zu übertragen. Seit etwa 2016 unterstützen immer mehr Smartphones den direkten Anschluss eines USB-Sticks vom Typ C. Schauen Sie sicherheitshalber in der Beschreibung Ihres Mobiltelefons nach. Die meisten großen Hersteller wie Sony, Samsung oder Huawei unterstützen OTG automatisch. So können Sie beispielsweise mit einem Dual-USB-Stick Bilder unmittelbar vom Smartphone kopieren und auch auf einem Laptop ohne USB-C anschauen.

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