Das Wichtigste in Kürze
  • Anders als Schwimmhilfen oder Schwimmwesten helfen Rettungswesten, in einer Notsituation im offenen Meer die Person auch ohne eigene Kraftanstrengung über Wasser zu halten.
  • Rettungswesten werden in verschiedene Normenklassen eingeteilt. Westen in der Kategorie ISO 12402-2 oder ISO 12402-3 gelten als ohnmachtssicher und sind damit hochseetauglich.
  • Rettungswesten sollten mindestens alle zwei Jahre gewartet werden, um die Sicherheitsanforderungen weiterhin erfüllen zu können. Bei stetem Gebrauch kann sich die Zeit zwischen den Wartungen stark verkürzen.

Rettungsweste Test

Die Bundestelle für Seefahrtuntersuchungen hat im Jahr 2015 insgesamt 510 Vorkommnisse und Unfälle notiert. Davon waren 244 weniger schwere Seeunfälle, 16 schwere und 8 sehr schwere Unfälle. Eine Rettungsweste kann in solch einem Notfall nicht nur hilfreich sein, sondern auch Leben retten.

Hochsee

Bei Stürmen auf See entstehen hohe Wellen und das Schiff ist schlechter zu kontrollieren. Eine Rettungsweste kann im Notfall Ihr Leben retten.

Sollten Sie bei einem Segeltörn oder während einer Angeltour über Bord gehen, ist das nicht nur ein Schreckmoment. Ihr Ölzeug und anderen Kleider saugen sich sofort mit Wasser voll und ziehen Sie unter Wasser. Haben Sie eine Schwimmweste oder Rettungsweste umgelegt, kann das Ihr Leben retten, da dieses Bootszubehör dafür sorgt, dass Sie oberhalb der Wasseroberfläche bleiben.

Worin genau der Unterschied zwischen Schwimmweste und Rettungsweste liegt, was es mit den ISO-Normen auf sich hat und welches Zubehör die beste Rettungsweste benötigt, erfahren Sie in unserem Rettungswesten-Vergleich 2020.

Noch mehr Sicherheit im Wasser:

1. Rettungsweste vs. Schwimmweste vs. Schwimmhilfe: Unterscheidungen, die Leben retten

Den allgemeinen Sprachgebrauch dominiert der lose Begriff “Schwimmweste”. Dahinter verbergen sich tatsächlich jedoch sehr unterschiedliche Modelle mit verschiedenen Sicherheitsstufen, die wir Ihnen in Kapitel 2 im Detail aufschlüsseln. Diese mitunter überlebenswichtigen Unterschiede sind für Sie rein optisch kaum zu erkennen.

Damit Sie nicht an eine Rettungsweste geraten, die diesen Titel gar nicht verdient, beachten Sie beim Kauf folgende grundlegende Unterscheidungen:

Schwimmhilfe Schwimmweste Rettungsweste
Schwimmhilfe Schwimmweste Rettungsweste selbstaufblasbar
  • Auftrieb mindestens 50 N
  • nicht ohnmachtssicher
  • Feststoffweste
  • nur für Schwimmer gedacht (Unterstützung beim Schwimmen)
  • Einsatzbereich: Jollensegeln oder Wildwasserpaddeln
  • Auftrieb mindestens 100 N
  • nicht ohnmachtssicher
  • meist Feststoffweste
  • nur für Schwimmer geeignet
  • unterstützt Kopf über Wasser zu halten
  • Einsatzbereich: geschützte Gewässer und Binnenrevier
  • Auftrieb mindestens 150 N
  • ohnmachtssicher
  • vollautomatisch ausgelöst (auch manuell auslösbar)
  • hält auch Nichtschwimmer mit dem Kopf über Wasser
  • Einsatzgebiet: Hochsee und extreme Bedingungen
Fazit: Sind Sie häufiger in offenen Gewässern unterwegs, brauchen Sie dringend eine Rettungsweste. Auch wenn es in Deutschland bisher noch nicht Pflicht ist, so eine an Bord zu haben, sind Sie doch immer auf der sicheren Seite, sollte Ihnen doch einmal etwas passieren. Für die meisten Wassersportarten ist eine Schwimmhilfe oder Schwimmweste ausreichend.

2. Die ISO-Kategorien: Ist Schwimmweste gleich Rettungsweste?

Die unterschiedlichen Typen der Rettungs- und Schwimmwesten leiten sich von den Normen ab, die seit 2007 gelten. Ist eine Weste in der Kategorie ISO 12402-2, zählt sie zu den ohmachtssicheren Rettungswesten. Was sich hinter diesen Normen verbirgt, erläutern wir in diesem Kapitel.

2.1. ISO 12402-2: Die Extreme

Faltboot

Beim Wassersport wird eher eine Schwimmweste benötigt.

Eine Weste mit dieser DIN-Bezeichnung erreicht die Stufe 275 der Sicherheitsanforderungen. Das bedeutet, dass die Person im Wasser auch bei extremen Bedingungen über Wasser gehalten wird. Hier sind nicht nur extreme Witterungsbedingungen gemeint, sondern auch Kleider, in denen sich viel Luft sammeln kann. Westen mit dieser ISO sind in der Regel Automatik-Rettungswesten

Dies kann die Auftriebsfunktion der Weste beeinträchtigen oder für eine Bauchlage auf der Wasseroberfläche sorgen, aus der sich die Person nicht mehr befreien kann. Solche Westen verfügen meist auch über gewisses Zubehör, wie zum Beispiel einem Spritzschutz, Dauerlicht oder GPS-Signal. Auch Nichtschwimmer werden mit Hilfe dieser Weste mit Mund und Nase über Wasser gehalten (Auftrieb zwischen 220 N und 275 N – sehr hohe Schwimmfähigkeit).

2.2. ISO 12402-3: Die Hochseetaugliche

Beiboot

Die Küstenwache rettet Personen auf hoher See mit einem Hubschrauber.

Westen, die die Sicherheitsanforderungen der Stufe 150 erfüllen sind ebenfalls ohnmachtssicher. Dieses Auftriebsmittel eignet sich nicht nur für die Hochsee, sondern auch für andere Gewässerarten. Auch diese Weste verringert den Kraftaufwand, den eine Person benötigt, um sich über Wasser zu halten und verlängert die Zeitspanne, die zur Rettung benötigt werden kann. Der Auftrieb beträgt bei diesen Westen meist zwischen 150 N und 180 N.

2.3. ISO 12402-4: Die Schwimmweste

Auftriebshilfen mit dieser Kennzeichnung erfüllen die Sicherheitsanforderungen der Stufe 100. Träger dieser Westen werden lediglich beim Schwimmen unterstützt. Diese Hilfen sind nur bedingt ohnmachtssicher, da die Person nicht automatisch mit Mund und Nase über Wasser gehalten wird.

Kajak

Beim Wassersport sollten mindestens Schwimmwesten getragen werden.

In ruhigen und geschützten Gewässern (Binnengewässer und in Nähe der Küsten) ist die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) schnell vor Ort, sodass Sie nicht lang auf Rettung warten müssen. Auf hoher See sollten Sie diese Westen nicht als Sicherheitsweste tragen, da sie das Ertrinken nicht verhindern können. Sollten Sie sich in Bauchlage befinden, da Ihr Ölzeug zu viel Luft hat, können Sie sich mit dieser Weste nicht so leicht daraus befreien. Mund und Nase werden nicht automatisch über Wasser gehalten.

2.4. ISO 12402-5: Die Schwimmhilfe

Westen mit der Sicherheitsanforderung der Stufe 50 werden auch als Schwimmhilfen bezeichnet. Der Auftrieb beträgt hier mindestens 50 N. Daher ist diese Hilfe nur als Unterstützung zu betrachten, die den Kraftaufwand beim Schwimmen reduziert. Durch den geringen Auftrieb schafft diese Weste es nicht, Nichtschwimmer mit Mund und Nase über Wasser zu halten. Dadurch sollten diese Schwimmhilfen nur in ruhigen Wassern zur Schwimmuntertsützung getragen werden. Auf hoher See helfen diese Westen allerdings nur wenig oder gar nicht.

Rettungsweste segelbootVORSICHT: Eine Rettungsweste kann das Überleben auf dem Wasser nicht garantieren. Eine ohnmachtssichere Weste bringt allerdings bessere Chancen mit sich als eine andere Weste (z.B. Regattaweste).

3. Welche Kriterien sind beim Rettungswesten-Kauf zu beachten?

Ersatzteile

Gerade bei hohen Wellen und rauer See wird das Tragen einer Rettungsweste lebenswichtig.

Bevor Sie eine Rettungsweste kaufen, sollten Sie nach dem Einsatzgebiet auch auf weitere Kriterien achten: Auftriebskraft, automatische oder manuelle Auslösung und welches Zubehör die Weste hat. In diversen Rettungswesten-Tests wird außerdem die Zeit überprüft, die ohnmachtssichere Westen benötigen, um von der Bauchlage in die Rückenlage zu drehen. Woran Sie eine gute Weste erkennen, verraten wir Ihnen in unserer Kaufberatung.

3.1. Vollautomatisch aufblasbar oder Feststoffweste

Wie der Name bereits vermuten lässt, lassen sich Feststoffwesten nicht aufblasen. Die Füllung besteht meist aus Polystyrol oder Kork (bei älteren Modellen), wodurch Sie an der Wasseroberfläche treiben. Sie sind zwar beinahe wartungsfrei (siehe Kapitel 5) aber schränken die Bewegungsfreiheit stark ein, sodass die Person mit der Weste kaum schwimmen kann. Außerdem werden Sie nicht automatisch in die Rückenlage gedreht, sodass Mund und Nase frei liegen.

Kanu

Auch bei einer Paddeltour sollte Sicherheit stets vorgehen.

Die meisten Rettungswesten blasen sich automatisch auf, wenn Sie auf dem Wasser aufkommen und untertauchen. Die Sensoren in der Weste bemerken den veränderten Druck durch das Wasser und bewirken das Öffnen und Aufblasen der Luftpolster. Diese automatische Rettungsweste dreht Sie eigenständig auf den Rücken, wodurch Mund und Nase zum Atmen an der Luft gehalten werden (mit Ölzeug und schwerer Kleidung ist dies nur bei 275 N der Fall). Sollten die Sensoren nicht funktionieren oder sind Sie schneller als die Weste, kann sie auch manuell ausgelöst werden. Bei den meisten Modellen sorgt ein Mundstück dafür, dass Sie die Luftpolster auch manuell nachfüllen können.

Sind Sie also öfter auf hoher See unterwegs, ist eine vollautomatische Rettungsweste die richtige Wahl für Sie und Ihre Familie. Schwimmwesten sollten Sie eher für den Wassersport, in Küstennähe oder an Seen nutzen, da hier eine Ohnmacht unwahrscheinlicher ist und die Weste zur Unterstützung dienen soll.

Im Folgenden sehen Sie, wie eine vollautomatische Rettungsweste ausgelöst wird

3.2. Gewicht: nasse Kleidung nicht in Gewichtsbeschränkung eingeschlossen

Angeln

Gerade für Kinder ist eine Schwimm- oder Rettungsweste auf dem Wasser sinnvoll, da sie schnell die Kraft verlieren, sich über Wasser zu halten.

Auch das empfohlene Gewicht sollten Sie beim Kauf einer Rettungsweste berücksichtigen. Gerade Westen, die in verschiedene Gewichtsklassen eingeordnet sind, haben unterschiedliche Füllmengen in den Polstern. Ist Ihr Gewicht beispielsweise geringer, könnte die Weste im Notfall von Ihrem Körper rutschen. Außerdem könnte der Auftrieb so stark sein, dass Sie nicht mehr schwimmen oder sich fortbewegen können.

Wiegen Sie mehr als das empfohlene Gewicht, könnten die Polster zu wenig Füllung beinhalten, sodass der Auftrieb nicht gesichert werden kann. Für ohnmachtssichere Westen gibt es meist nur eine Obergrenze. Die nasse Segelbekleidung ist bei diesen Gewichtsbeschränkungen übrigens nicht mit einberechnet.

Auch wenn es viele Rettungswesten in Einheitsgrößen gibt, haben wir eine Tabelle mit dem Gewicht und dem typischen Brustumfang angefertigt, damit Sie besser einschätzen können, welche Weste Sie benötigen.

Gewicht (in kg) Brustumfang (in cm) mind. Auftrieb (in Newton)
3 – 10 kg 50 – 60 cm 32 N
10 – 20 kg 60 – 70 cm 42 N
15 – 30 kg 60 – 75 cm 45 N
30 – 40 kg 70 – 80 cm 55 N
40 – 50 kg 80 – 90 cm 66 N
50 – 70 kg 90 – 100 cm 88 N
70 – 90 kg 110 – 120 cm 105 N
90+ kg 120 – 130 cm 115 N

Eine Person, die über Bord gegangen ist, kann sich bei einer Wassertemperatur von 10Rettungsweste segelboot °C noch maximal 10 Minuten selbst an einer Rettungsaktion beteiligen. Haben Sie einen Neoprenanzug unter Ihrer Kleidung, können Sie die Textilien ausziehen, um das zusätzliche Gewicht los zu werden.

3.3. Nützliches Zubehör

3.3.1. Lifebelt: Das Überbordgehen verhindern
Motorboot

Hohe Geschwindigkeit und ein kleines Boot – hier darf eine Rettungsweste nicht fehlen.

Zum Segelzubehör sollte auch stets eine Rettungsweste gehören. Der Lifebelt (oder Harness) ist ähnlich wie beim Klettern ein Gurtgeschirr, welches den Sturz verhindern soll und bei einigen Westen integriert. Mit einem Karabinerhaken und der passenden Leine (Sorgleine oder Lifeline) können Sie sich am Schiff befestigen. Meist sichern sich Seeleute beim Klettern in der Takelage.

Auch der Lifebelt sollte stets in der richtigen Größe getragen werden, um die Sicherheit zu garantieren. Das Tragen dieses Sicherheitsgurtes ist ebenso empfohlen wie das Tragen einer Rettungsweste. Daher sind Varianten mit einem integrierten Lifebelt sehr nützlich und meist auch bequemer, als wenn Sie beides separat kaufen und tragen.

3.3.2. Signalpfeife und Licht: Im Meer hörbar und sichtbar werden

Nicht nur der Lifebelt ist ein nützliches Zubehör. Auch eine Signalpfeife kann einem Mann über Bord Hilfe leisten (z.B. bei der Secumar Rettungsweste vorhanden). Durch den schrillen Pfiff kann er auf sich aufmerksam machen und das Boot oder Schiff wieder zu sich lotsen, falls schlechte Witterungsbedingungen die Sicht einschränken.

Faltboot

Beim Segeln sollte auch für den Skipper eine Rettungsweste Pflicht sein.

Ein Notlicht ist das optische Pendant zu der Signalpfeife – der Träger dieser Weste kann mit einem Lichtsignal auf sich aufmerksam machen. Verschiedene Rettungswesten-Tests haben gezeigt, dass dies besonders in der Nacht ist von Vorteil ist. Ein GPS-Signal kann die Suche natürlich deutlich erleichtern, da die Crew nicht auf optische oder akustische Signale warten muss, sondern einfach dem Sender folgt.

3.3.3. Spritzschutzhaube: Verringert das Risiko zu Ertrinken

Eine Weste mit einer Spritzschutzhaube schützt den Träger nicht nur vor starkem Regen, sondern auch vor Wellen, die über ihn hereinbrechen. Dadurch wird die Gefahr des Ertrinkens noch weiter verringert.

Welche Vor- und Nachteile bietet also eine Rettungsweste gegenüber einer Schwimmweste oder Schwimmhilfe?

    Vorteile
  • ohnmachtssicher
  • auch für die Hochsee und extreme Witterungsbedingungen
  • auch für Nichtschwimmer geeignet
  • viel Zubehör
    Nachteile
  • fällt Öffnungsautomatik aus, kein Schutz
  • Folgekosten (Kartuschen zum Aufblasen der Polster)

Resttungsweste Kanu

4. Garantiert eine regelmäßige Wartung Funktionalität?

Sicherheit für Hochsee-Hunde

Schwimmweste Hund

Auch für den Vierbeiner an Bord gibt es eine passende Schwimmweste. Besonders in rauen Gewässern oder auf kleineren Booten brauchen Tiere ihre eigene Weste. Eine Hundeschwimmweste hat meist einen Griff, um den Vierbeiner schnell und einfach wieder aus dem Wasser zu ziehen.

Damit die Funktionalität von Rettungswesten über die Jahre gewährleistet werden kann, sind regelmäßige Wartungen notwendig. Feststoff- und aufblasbare Westen sind etwa zehn Jahre nutzbar. Während die Feststoffweste fast wartungsfrei ist, sollte diese trotzdem alle zwei Jahre in einer Wartungsstelle oder direkt vom Hersteller überprüft werden.

Angeltour

Auch beim Angeln in tieferen Gewässern kann es zu Unfällen kommen. Wappnen Sie sich mit einer Weste.

Diese Westen werden auf Materialschäden (z.B. Risse, Verfärbung oder Verblassen der Signalfarbe, Einschnitte in den Gurten) überprüft, welche durch falsche Lagerung oder durch Sonneneinwirkung entstehen können. Durch diese Einwirkungen kann der Auftrieb der Weste verändert werden, sodass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Gerade vollautomatische Rettungswesten sollten mindestens alle zwei Jahre gewartet werden. Je nach Einsatzgebiet kann auch eine jährliche Prüfung notwendig sein. Ähnlich einer TÜV-Plakette zeigt das Siegel des FSR (Fachverband für Seenot-Rettungsmittel e.V.) an, wann die nächste Wartung fällig ist.

Bei diesem Service wird vor allem auf die Auslösemechanik geachtet und darauf, ob die Luftpolster dicht sind. Neben dieser Untersuchung bieten viele Wartungsstationen oder Hersteller auch Reparaturen (z.B. der Schutzhülle oder eines Polsters) oder Um- bzw. Nachrüstungen (z.B. Anbringung einer Spritzschutzhaube oder Notleuchte) an.

Rettungsweste SegelbootNach zehn Dienstjahren sollte eine Rettungsweste gegen ein neues Modell ausgetauscht werden, da sich das Material im Laufe der Jahre abnutzt und die Sicherheit von Ihnen und Ihrer Familie nicht mehr gewährleisten kann.

Marken wie Secumar bieten für ihre hochwertigen Rettungswesten ebenfalls einen Wartungsservice an. Günstige Rettungswesten wie von Bootskiste sollten in speziellen Wartungsstationen überprüft werden. Alle Hersteller und Marken von Rettungswesten bieten neben diesen Produkten auch weiteres Bootszubehör oder Wassersportzubehör an.

  • Secumar
  • Marinepool
  • Helly Hansen
  • Compass
  • Crewsaver
  • Lalizas
  • Seatec
  • Bootskiste
  • Segelladen
  • Plastimo

5. Fragen und Antworten rund um die Rettungsweste

5.1. Welchen Rettungswesten-Testsieger hat die Stiftung Warentest gekürt?

Küstennähe

In Küstennähe beobachtet ein Rettungsschwimmer das Meer und gibt Alarm, wenn jemand über Bord geht.

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Rettungswesten-Test durchgeführt. Allerdings hat sie in ihrer Ausgabe 07/2011 Schwimmhilfen unter die Lupe genommen. Hier wurden Schwimmflügel, Schwimmgürtel und Schwimmsitze überprüft. Die Gruppe der Schwimmflügel hat die besten Leistungen erbracht, auch wenn es einige mangelhafte Exemplare gab.

5.2. Wer darf Rettungswesten prüfen?

Auch beim Sport im Wasser oder Angeln sollte eine Rettungsweste stets zum Zubehör gehören. Damit die Rettungsweste auch lange funktioniert und Sicherheit bieten kann, sollte sie mindestens alle zwei Jahre gewartet werden. Die meisten Hersteller bieten selbst einen Wartungsservice für ihre Westen an, um weiterhin die Sicherheit im Wasser garantieren zu können.

Neben den Herstellern gibt es auch noch ausgezeichnete Wartungsstellen, die die Plakette des FSR vergeben. Diese zeigt Ihnen an, wann die Weste das nächste Mal überprüft werden muss. Wird Ihre Weste innerhalb dieses Zeitraums nicht gewartet, kann sie durch kleine Mängel wie Risse im Material oder einer fehlerhaften Öffnungsautomatik keine Sicherheit mehr in Gewässern bieten.

5.4. Welche Rettungsweste ist für Kinder geeignet?

Schwimmweste Kind

Gerade für Babys und Kinder sind Schwimmwesten am Wasser ein Muss.

Eine Schwimmweste für Kinder sollte mindestens 50 Newton Auftrieb haben, um das Kind an der Wasseroberfläche zu halten. Wollen Sie Ihrem Kind das Schwimmen beibringen, ist eine Schwimmhilfe besser geeignet als eine Weste.

Kann Ihr Kind bereits schwimmen und Sie sind in ruhigeren Gewässern unterwegs, kann eine Schwimmweste bereits ausreichend sein. Segeln Sie allerdings aufs Meer hinaus, empfehlen wir Ihnen, dass Sie auch Ihrem Kind eine ohmachtssichere Rettungsweste anziehen. Auch eine Schwimmweste für Babys sollte stets ohnmachtssicher sein.

Eine Kinder-Rettungsweste ist allerdings nur schwer zu finden, da Kinder für den hohen Auftrieb der Weste zu wenig wiegen. Ihr Kind könnte dadurch auf den Bauch gedreht werden, anstatt in die ohnmachtssichere Rückenposition zu gelangen.

Rettungsweste SegelbootKann Ihr Kind noch nicht schwimmen, sollten es eine ohnmachtssichere Rettungsweste tragen. Diese Weste hält auch Nichtschwimmer mit dem Kopf über Wasser, sodass sie weiter atmen können.

Bildnachweise: shutterstock.com/Max Topchii, shutterstock.com/Vladimirs Koskins, shutterstock.com/Boonsom, shutterstock.com/scnhnc052008, shutterstock.com/alysta, shutterstock.com/Joerg Steber, shutterstock.com/Rihardzz, shutterstock.com/Eric Gevaert, shutterstock.com/Julie Keen, shutterstock.com/James Becker,sutterstock.com/Karel Gallas, shutterstock.com/Kazakova Maryia (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

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