MTB-Rucksack Test 2026

Die besten Mountainbike-Rucksäcke im Vergleich.

Ein Mann trägt den MTB-Rucksack von Vaude auf dem Rücken und fährt Fahrrad.
Zuletzt aktualisiert: 15.12.2025
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Der MTB-Rucksack von Deuter liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Performance-Tipp
Deuter Race Air 14+3
Der MTB-Rucksack von Evoc liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Allrounder
Evoc FR Trail Blackline
Der MTB-Rucksack von Vaude liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Einsteiger-Tipp
Vaude Uphill 8
Camping-Experin Inke Gehrling
Expertin
Fachbereich: Outdoor-Rucksäcke
Redakteur: Tobias G.
Inke Gehrling verbringt ihre Urlaube ausschließlich im Zelt und reist dabei mit vier Kindern zwischen 6 und 15 Jahren. Seit 2019 schreibt sie darüber auch auf Instagram. Sie liebt Wandern, Kanufahren und alles in der Natur. Camping? Ja, gerne - aber bitte hübsch und gemütlich! Inke ist Ausrüstungsnerd und liebt es, lokale Spezialitäten im Zelt zu kochen. Generell gilt: Lieber Berge und Meer statt Freizeitpark und Shoppingcenter!

Ein guter MTB‑Rucksack begleitet Sie zuverlässig durch Wälder, Berge und Alltagswege. Brust‑ und Hüftgurte sichern ihn am Körper, Helmhalterung, Trinksystem oder Rückenprotektor bestimmen die Einsatzmöglichkeiten. Volumen, Belüftung und Material variieren stark. Preislich starten einfache Modelle bei etwa 30 Euro und können je nach Ausstattung auf über 200 Euro steigen.

So wurde getestet

Im MTB‑Rucksack‑Test standen Sitz, Stabilität und Gurte zu Beginn im Fokus. Auch Rückenklima, Belüftung und Kontaktfläche spielten eine zentrale Rolle. Zusätzlich prüften wir Organisation, Zugriffe und die Aufteilung der Fächer. Abschließend betrachteten wir Materialien, Zipper, Schnallen und bei passenden Modellen die Handhabung von Helmhalterung oder Protektor, um ein vollständiges Bild der Nutzung zu erhalten.

Der MTB-Rucksack von Deuter liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Performance-Tipp
Deuter Race Air 14+3

Der Deuter-MTB-Rucksack kombinierte im Test einen stabilen Sitz mit durchdachter Belüftung und erweiterbarem Volumen. Auch bei Bewegung blieb er rutschfest auf dem Rücken. Die Fächerstruktur ist klar gegliedert, der Zugriff funktional. Auffällig war zudem die angenehm straffe Rückenpartie mit gutem Luftkanal – besonders bei kurzen bis mittleren Fahrten ein praktisches Gesamtpaket.

Der MTB-Rucksack von Evoc liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Allrounder
Evoc FR Trail Blackline

Der Evoc-MTB-Rucksack fiel im Test durch seine Schutzfunktion und die ergonomische Konstruktion auf. Der integrierte LITESHIELD-Rückenprotektor (EN 1621-2) sitzt eng am Körper und bleibt dennoch beweglich. Die Fächer sind logisch angeordnet, auch bei voller Beladung bleibt der Zugriff gut möglich. Der Rucksack lässt sich vielseitig einsetzen – auch abseits des Rads.

Der MTB-Rucksack von Vaude liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Einsteiger-Tipp
Vaude Uphill 8

Der Vaude-MTB-Rucksack zeigte sich im Test als minimalistische Lösung für kurze Touren mit leichtem Gepäck. Durch die schmale Form und das geringe Gewicht trägt er sich nahezu unbemerkt. Organisation ist nur eingeschränkt möglich, eine Helmhalterung fehlt. Wer bewusst mit wenig Ausrüstung fährt, erhält hier ein funktionales, aufs Wesentliche reduziertes Modell.

Vergleichstabelle MTB-Rucksack

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 10.01.2026

1 - 8 von 14: Beste MTB-Rucksäcke im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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MTB-Rucksack Vergleich
Evoc  Trail ProEvoc Trail Pro
Vergleichssieger
Evoc Ride 16Evoc Ride 16
Preis-Leistungs-Sieger
Evoc FR Trail BlacklineEvoc FR Trail Blackline
Deuter Race Air 10Deuter Race Air 10
Evoc FR Lite Race 10Evoc FR Lite Race 10
Abbildung*
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Highlight
Vergleichssieger
Evoc  Trail ProAmazon Logo
Preis-Leistungs-Sieger
Evoc Ride 16Amazon Logo
Highlight
Evoc FR Trail BlacklineAmazon Logo
Deuter Race Air 10Amazon Logo
Evoc FR Lite Race 10Amazon Logo
Modell*

Evoc Trail Pro

Evoc Ride 16

Evoc FR Trail Blackline

Deuter Race Air 10

Evoc FR Lite Race 10

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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Evoc Trail Pro
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Evoc Ride 16
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Evoc FR Trail Blackline
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Deuter Race Air 10
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Evoc FR Lite Race 10
01/2026
Kundenwertung
bei Amazon
*
Preis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Allgemeine Produktdetails
Volumen
16 l
16 l
20 l
10 l
10 l
Material
50% Polyester, 30% Polyethylen, 20% Polyurethan
Nylon
Nylon
Polyamid
N420 D HD, 3D AIR MESH, AIRO FLEX
Leergewicht
1.000 g
600 g
1.400 g
500 g
970 g
Verfügbare Farben
  • Mehrfarbig
  • Karbongrau
  • Gelb
  • Schwarz
  • Schwarz
  • Atlantic
  • Lavender
  • Mineral
  • und weitere
  • Olive/Loam
  • Carbon Grey / Black
Tragesystem und Ausstattung
Gurtsystem
  • ergonomische Schulterträger
  • Hüftgurt mit Reißverschlusstasche
  • ergonomische Schulterträger
  • Brustgurt
  • Hüftgurt
  • ergonomische Schulterträger
  • höhenverstellbarer Brustgurt mit Signalpfeife
  • Hüftgurt mit Reißverschlusstasche
  • stufenlos justierbarer Brustgurt
  • Hüftgurt
  • gepolsterter Hüftgurt
  • ergonomische Schulterträger mit Tasche
  • höhenverstellbarer Brustgurt
Fächer
  • 1 Hauptfach mit Innentasche
  • 1 Fronttasche
  • Seitentaschen
  • 1 Hauptfach mit Innentasche
  • 1 Fronttasche
  • 1 Seitentaschen
  • 1 Hauptfach mit Innentasche
  • 1 Fronttasche
  • 2 Seitentaschen
  • 1 Hauptfach
  • 1 Fronttasche mit Reißverschlussfach, Netzfächern und Offenfächern
  • 1 Helmnetz
  • und weitere
  • 1 Hauptfach mit Innentasche
  • 1 Fronttasche
  • 2 Seitentaschen
Rückenbelüftung
lt. Kundenrezensionen
besonders gut
sehr gut
sehr gut
besonders gut
besonders gut
Rückenprotektor
Trinksystem kompatibel
Helmhalterung/-netz
Regenhülle
Reflektoren
Vorteile
  • besonders leicht
  • optimale Unterstützung des Rückens
  • hoher Tragekomfort
  • mit Rückenprotektor
  • besonders gutes Belüftungssystem für den Rücken
  • besonders hochwertige Verarbeitung
  • mit Helmhalterung
  • mit Rückenprotektor
  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • besonders hochwertige Verarbeitung
  • besonders gutes Belüftungssystem für den Rücken
  • besonders viele Aufbewahrungsmöglichkeiten
  • mit Brillenhalterung
  • mit Reflektoren
  • gute Rückenbelüftung
  • mit Rückenprotektor
  • inkl. Signal Pfeife
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MTB-Rucksack Testberichte

Unser Testsieger: Der Deuter Race Air kombiniert reduziertes Design mit technischem Aufbau

Der MTB-Rucksack von Deuter liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Performance-Tipp
Deuter Race Air 14+3

Beim Auspacken fällt der Deuter-Race-Air-MTB-Rucksack durch sein reduziertes Erscheinungsbild mit klarer Linienführung auf. Die Netzrücken-Konstruktion und die aufgeraute Oberfläche der Schulterträger wirken direkt als Teil eines funktionellen Belüftungssystems. Auffällig sind die integrierten Reflektorstreifen und die dezente Helmhalterung, die sich fast vollständig im Design einfügt.

Der MTB-Rucksack von Deuter liegt eingepackt auf einem Rollwagen.

Verpackt ist der Deuter-Race-Air-MTB-Rucksack in einer einfachen Plastiktüte, wodurch er sich schnell auspacken und benutzen lässt.

Die Verarbeitung der Gurte und Schnallen erscheint zweckmäßig. Brust- und Hüftgurt lassen sich leicht greifen und rasten spürbar ein. Die Volumenerweiterung über umlaufende Reißverschlüsse ist optisch zurückhaltend, aber gut integriert. Der Rucksack liegt im unbefüllten Zustand leicht in der Hand und zeigt eine kompakte Form.

Die Schutzhülle wird vom Deuter MTB-Rucksack gezogen.

Beim Deuter-Race-Air-MTB-Rucksack wird die Regen-Schutzhülle in einem kleinen Fach auf der Unterseite verstaut, weshalb sie bei Bedarf schnell greifbar ist.

Das beigelegte Regencover ist im Bodenfach verstaut und mit einem kleinen Hinweisetikett markiert. Ein seitlicher Zugriff auf das Hauptfach ist nicht vorgesehen, alle Öffnungen erfolgen von oben oder frontal. Die Rückenstruktur bleibt formstabil, ohne starr zu wirken.

Im MTB-Rucksack-Test überzeugt der Deuter Race Air durch strukturierte Aufteilung und stabile Lastverteilung

Im MTB-Rucksack-Test zeigte sich der Deuter Race Air direkt beim Anlegen körpernah und stabil. Rückenplatte, Netzstruktur und Schultergurt-System sorgten für eine enge, gleichmäßige Lastverteilung, die sich selbst bei kurzen Bewegungsphasen nicht veränderte. Auf befestigtem Untergrund sowie bei unebenem Boden blieb der Rucksack ruhig und flatterfrei. Sowohl Hüft- als auch Brustgurt ließen sich während der Fahrt schnell anpassen, ohne dass ein Abnehmen nötig war.

Wer plant mit dem Mountainbike eine Radreise zu unternehmen, kommt mit den meisten MTB-Rucksäcken schnell an die Grenzen. Für ein neues T-Shirt und etwas Unterwäsche reicht der Platz meist. Größere Rucksäcke für längere Reisen finden sich in unserem Wanderrucksack-Test.

Die Rückseite des Deuter MTB-Rucksacks mit Protektoren.

Das netzartige Material auf der Rückseite des MTB-Rucksacks von Deuter sorgt für eine gute Belüftung während der Fahrradtour.

Auffällig war das Rückensystem mit gespannter Netzfläche. Bereits nach wenigen Minuten Bewegung im Test des MTB-Rucksacks entstand ein messbarer Luftaustausch zwischen Rücken und Tragesystem. Ein vollständig trockener Rückenbereich blieb während der Fahrt zwar nicht erhalten, aber das Belüftungskonzept reduzierte den Wärmestau spürbar. Der mittige Luftkanal war auch unter Last fühlbar und wurde durch die seitlichen Polster ergänzt.

Im Bereich Organisation und Zugänglichkeit zeigte der MTB-Rucksack von Deuter mehrere getrennte Fächer, darunter ein Werkzeugfach, ein Deckelfach sowie ein elastisches Einschubfach außen. Reißverschlüsse konnten mit einer Hand geöffnet werden, selbst wenn der Rucksack am Rücken getragen wurde. Die Ausdehnung des Volumens um 3 Liter vergrößerte das Hauptfach erkennbar und machte sich beim Verstauen von Kleidung direkt bemerkbar.

Der MTB-Rucksack von Deuter ist mit Schutzhülle versehen, lehnt an einem Baumstamm im Wald und wird beregnet.

Das integrierte Regencover schützt den Deuter-Race-Air-MTB-Rucksack bei nassem Wetter vor Regen und hält Ihren Rucksack-Inhalt trocken.

Werkzeug und Smartphone ließen sich getrennt aufbewahren, wobei das Werkzeugfach in unserem Test des MTB-Rucksacks etwas tiefer lag als bei anderen Modellen. Der Zugriff blieb dennoch möglich, erforderte jedoch einen größeren Öffnungswinkel. Ein Schlüsselhaken sowie ein schmaler Organizerbereich waren im Frontfach integriert, das sich flach öffnen ließ.

Bei der Verarbeitung zeigten Zipper, Gurtbänder und Stoffe im MTB-Rucksack-Test eine feste, gleichmäßige Struktur. Die Helmhalterung bestand aus zwei elastischen Haken, die unterhalb des Frontfachs angebracht waren und über einen Clip fixiert wurden. Das Verstauen des Helms funktionierte ohne Verhakungen, erforderte aber ein Ausrichten der Riemen.

Die Helmhalterung wird am Deuter Rucksack zur Befestigung vorbereitet. Die Helmhalterung wird am Deuter Rucksack befestigt. Ein Mann trägt den MTB-Rucksack von Evoc mit Helmhalterung auf dem Rücken.

Das beiliegende Regencover war einfach zugänglich und farblich markiert. Nähte und Reißverschlussabdeckungen blieben selbst bei simuliertem Feuchte-Kontakt geschlossen. Die Rückenfläche war formstabil, passte sich aber ausreichend der Bewegung an, ohne zu drücken oder zu verrutschen.

Deuter Race Air im MTB-Alltag: Durchdachtes System für Touren mit wechselnder Ausrüstung

Der Deuter Race Air zeigte im MTB-Rucksack-Test einen ausgeglichenen Aufbau aus Belüftung und fester Tragestruktur. Das Rückensystem erzeugte früh eine spürbare Luftzirkulation, ohne den Kontaktpunkt zum Rücken zu verlieren. Die Gurte ließen sich schnell anpassen, sodass der Rucksack auch auf kurzen Beschleunigungen stabil blieb.

In der Organisation bot der Race-Air-Rucksack für das MTB eine klare Aufteilung aus Front-, Werkzeug- und Hauptfach. Die Erweiterung des Volumens ermöglichte eine flexible Nutzung, besonders wenn zusätzliche Kleidung oder Ausrüstung verstaut wurde. Die Helmhalterung funktionierte zuverlässig, zeigte aber Grenzen bei größeren Helmformen.

Insgesamt eignete sich der Rucksack im Test für Fahrten, bei denen Belüftung, fester Sitz und ein strukturierter Stauraum gleichzeitig gefragt waren. Weitere seitliche Zugriffsmöglichkeiten hätten den Umgang erleichtert, waren im Ablauf jedoch kein entscheidendes Hindernis.

Deuter Race Air 14+3
Performance-Tipp
Deuter Race Air 14+3
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Evoc FR Trail Blackline im Test: Protektorfläche, Reißverschlüsse und Fächerstruktur sofort erkennbar

Der MTB-Rucksack von Evoc liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Allrounder
Evoc FR Trail Blackline

Der Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksack wirkt beim Auspacken direkt technischer als andere Modelle. Die großflächige Rückenplatte fällt sofort auf und zeigt deutlich die integrierte Schutzstruktur. Auch die Form ist starrer als bei weicheren Rucksäcken. Die Schulterträger sind kantiger geschnitten, der Hüftgurt breit ausgeführt und mit zusätzlichen Verstärkungen versehen.

Der MTB-Rucksack von Evocliegt eingepackt auf einem Rollwagen.

Auch der Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksack ist in einer einfachen Plastikhülle verpackt. Darunter zeichnen sich deutlich die typischen gelben Reißverschlüsse ab.

Die Front ist in mehrere Bereiche unterteilt. Auffällig ist die Vielzahl an Reißverschlüssen, Fächern und Befestigungspunkten. Das Hauptfach lässt sich weit aufklappen, während kleinere Fächer einzeln zugänglich bleiben. Die Helmhalterung ist direkt sichtbar und leicht durch eine flexible Netzstruktur zu erkennen, die an der Außenseite verstaut ist.

Die Rückseite des Evoc MTB-Rucksacks mit Protektoren.

Rückenprotektoren bieten Schutz vor Stürzen und Verletzungen, indem sie die Kräfte, die beim Aufprall entstehen, großflächig über den Rücken verteilen und die Aufprallenergie dämpfen.

Beim Anlegen spürt man das Rückenteil als feste Fläche. Der Protektor liegt großflächig und ohne Zwischenräume am Rücken an. Das Tragesystem sitzt straff, ohne sich von selbst anzupassen. Auffällig ist auch das höhere Eigengewicht im Vergleich zu einfacheren MTB-Rucksäcken.

MTB-Rucksack-Test mit dem Evoc FR Trail Blackline: Rückenplatte, Stauraum und Reißverschlüsse im Fokus

Beim Test des MTB-Rucksacks fiel die Rückenplatte des Evoc-FR-Trail-Blackline als markantestes Element auf. Die breite Fläche mit festem Material lag über die gesamte Rückenzone hinweg an. Bewegungen beim Gehen und Fahren übertrugen sich kaum auf den oberen Teil, da die Form den Rucksack in seiner Position hielt. Der Hüftgurt verhinderte zusätzliches Kippen bei Lastwechsel. Brust- und Hüftgurt ließen sich getrennt justieren, beide blieben auch unter Zug stabil.

Die Rückseite des EvocMTB-Rucksacks mit Protektoren.

Der Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksack zeigt einen insgesamt überzeugenden Aufbau aus äußerer Helmhalterung und verschiedenen Innentaschen.

Die Belüftung wurde durch die Rückenplatte spürbar eingeschränkt. Während des MTB-Rucksack-Tests zeigte sich ein schneller Temperaturanstieg am Rücken, besonders bei konstanter Bewegung. Ein durchgängiger Luftkanal war nicht spürbar, da die Fläche eng auflag. Seitliche Polsterzonen waren vorhanden, ihre entlastende Wirkung blieb jedoch begrenzt. Schweißstaus bildeten sich je nach Fahrtlänge merklich früher als bei Modellen mit Netzrücken.

Innenseite des Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksacks mit Nutzungshinweisen.

Auf der Innenseite des Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksacks befinden Nutzungshinweise. So ist dieser Rucksack beispielsweise auch zum Skifahren geeignet.

In der Organisation wies der Evoc-MTB-Rucksack mehrere funktional voneinander getrennte Bereiche auf. Das Frontfach beinhaltete kleinere Innenfächer mit Netzabdeckung sowie elastische Halter für Werkzeug oder Minipumpe. Der Zugriff auf alle Fächer war durch die markanten Reißverschlüsse auch mit Handschuhen möglich. Das Hauptfach öffnete über eine lange Führungslinie, wodurch sich größere Gegenstände direkt einsetzen ließen.

Zusätzliche Reißverschlüsse in den Flanken boten Zugriff auf flache Fächer. Im MTB-Rucksack-Test zeigte sich dabei, dass die Einteilung eine klare Trennung von Ausrüstung und Proviant ermöglichte. Ein integriertes Trinkblasenfach war rückseitig erreichbar, die Schlauchführung verlief über die rechte Schulter. Der Clip zur Fixierung des Mundstücks war in den Träger eingelassen.

Ein Mann trägt den MTB-Rucksack von Evoc mit Helmhalterung auf dem Rücken.

Auch der Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksack bietet eine praktische Helmhalterung, in der der Helm beispielsweise während Pausen verstaut werden kann.

Bei der Verarbeitung zeigte sich der MTB-Rucksack von Evoc insgesamt formstabil. Reißverschlüsse liefen straff, aber ohne Widerstand. Die Helmhalterung bestand aus einer verstaubaren Netzkonstruktion, die über elastische Schlaufen und Haken an der Front befestigt wurde. Ein Fahrradhelm ließ sich damit ohne große Spannung fixieren, solange die Beladung darunter nicht zu ausladend war.

Der MTB-Rucksack von Evoc ist mit Schutzhülle versehen, lehnt an einem Baumstamm im Wald und wird beregnet.

Der Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksack kommt ebenfalls mit Regen-Schutzhülle, sodass er sich auch für Fahrten bei nassem Wetter eignet.

Der Rückenprotektor entsprach der CE-Norm EN 1621-2 und bestand aus einem mehrlagigen, leicht flexiblen Material. Die Fläche passte sich beim Tragen dem Rückenverlauf nur begrenzt an, blieb aber formtreu unter Druck. Der Protektor ließ sich über eine separate Innentasche entnehmen und zeigte im MTB-Rucksack-Test keine Verformungen nach kurzer Beanspruchung.

Der Evoc FR Trail Blackline eignet sich für Touren mit Ausrüstung, Werkzeug und zusätzlichem Schutz

Der Evoc-FR-Trail-Blackline-MTB-Rucksack zeigte im Test eine stabile Konstruktion mit klarer Lastverteilung. Die Rückenplatte sorgte für eine durchgehend feste Struktur, auch bei voller Beladung. Bewegungen übertrugen sich kaum auf den Rucksackkörper. Für Nutzer, die auf einen gleichmäßigen Sitz achten, bringt das klare Vorteile – auch bei wechselnder Belastung.

Im Fachaufbau bot der Evoc-MTB-Rucksack viele Einzelfächer und eine sinnvolle Trennung zwischen Werkzeug, Proviant und Kleidung. Die verstaubare Helmhalterung funktionierte zuverlässig, solange das Frontfach nicht überfüllt war. Der Zugriff blieb auch mit Handschuhen möglich, was sich im Gelände als praktisch erwies. Trinkblase und Protektor waren separat untergebracht und leicht zugänglich.

Wünschenswert wäre eine Belüftung, die mehr Abstand zur Rückenfläche bietet. Durch die durchgehende Platte entwickelte sich schnell ein spürbarer Wärmestau, selbst bei gemäßigter Bewegung. Wer längere Touren plant, sollte das bei der Auswahl berücksichtigen.

Evoc FR Trail Blackline
Allrounder
Evoc FR Trail Blackline
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Vaude Uphill 8 im Test: Leichtbauweise, kompakte Form und reduzierte Ausstattung für kurze Touren

Der MTB-Rucksack von Vaude liegt ausgepackt auf einem Rollwagen.
Einsteiger-Tipp
Vaude Uphill 8

Der Vaude-Uphill-8-MTB-Rucksack fällt beim Auspacken durch sein geringes Volumen und das reduzierte Design auf. Das Hauptmaterial wirkt leicht strukturiert, die Farbgebung ist zurückhaltend. Die Rückseite ist flach aufgebaut und folgt einer einfachen Polsterstruktur, ohne Zwischenräume oder Netzabstand. Die Gurte sind schmal gehalten und nicht zusätzlich gepolstert.

Der MTB-Rucksack von Vaude liegt eingepackt auf einem Rollwagen.

Genauso wie die beiden anderen Modelle aus unserem Test wird auch der Vaude-Uphill-8-MTB-Rucksack in einer einfachen Plastikhülle geliefert.

Die Form bleibt im leeren Zustand eng zusammengezogen. Ein seitlicher Kompressionsriemen sowie ein Gummizug auf der Front stabilisieren das Packmaß. Auf den ersten Blick wirkt der Rucksack bewusst reduziert, ohne zusätzliche Halterungen oder Aufbauten. Auch eine Helmhalterung ist nicht integriert.

Ein Mann trägt den MTB-Rucksack von Vaude auf dem Rücken.

Im Vergleich zu den anderen beiden Modellen wirkt der Vaude-Uphill-8-MTB-Rucksack auf den ersten Blick minimalistischer in Design und Ausstattung.

Beim ersten Anlegen liegt der Rucksack körpernah, ohne aufzutragen. Der Brustgurt ist in der Höhe verstellbar, ein schmaler Hüftgurt mit Steckverschluss ist vorhanden. Die Bewegungsfreiheit bleibt durch das geringe Gewicht uneingeschränkt, wobei das Gurtsystem eher einfach gehalten ist.

Der Vaude-MTB-Rucksack im Einsatz: Trageverhalten, Aufbau und Zugriff in kompakter Form

Im MTB-Rucksack-Test zeigte sich der Vaude-Uphill-8-MTB-Rucksack als leichtestes Modell im Vergleich. Der Rucksack lag durch sein geringes Eigengewicht eng am Körper, wobei der flache Rückenbereich direkten Kontakt zur Kleidung herstellte. Ein Abstand zur Rückenfläche war nicht vorgesehen, wodurch der Rucksack die Körperkontur unmittelbar abbildete. Der Brustgurt ließ sich in mehreren Stufen verstellen. Ein einfacher Hüftgurt sorgte für leichten Halt im unteren Bereich.

Ein Mann trägt den MTB-Rucksack von Vaude auf dem Rücken und fährt Fahrrad.

Beim Vaude-Uphill-8-MTB-Rucksack fehlt eine separate Helmhalterung. Hier gibt es nur die Möglichkeit, den Helm am äußeren Gummizug zu befestigen.

Die Belüftung fiel entsprechend dem Aufbau reduziert aus. Während des Tests entwickelte sich bereits nach wenigen Minuten eine gleichmäßige Erwärmung entlang der gesamten Rückensektion. Ein Luftstrom oder kühlende Luftkanäle waren nicht vorhanden, was bei durchgehendem Tragen zu einem kontinuierlichen Temperaturanstieg führte. Das Polstermaterial blieb dabei weich und gab unter Druck leicht nach.

Beim Zugriff auf den Inhalt zeigte der MTB-Rucksack von Vaude eine einteilige Struktur. Das Hauptfach war über einen Reißverschluss von oben zugänglich. Dieser ließ sich im Test mit beiden Händen leicht öffnen, einhändig jedoch nur unter Spannung. Ein separates Trinkblasenfach war integriert, die Schlauchdurchführung erfolgte offen an der Schulter. Der Fixierclip befand sich im oberen Trägerbereich.

Die Schutzhülle wird beim Vaude MTB-Rucksack mit ihrem Beutel innen eingehakt.

Auf der Oberseite im Innenbereich befindet sich eine Schlaufe, an der sich beispielsweise der Regenschutz in seinem kleinen Beutel anbringen lässt.

Ein Frontfach aus elastischem Material war zusätzlich aufgenäht und konnte lose Gegenstände aufnehmen. Seitliche Fächer oder interne Unterteilungen waren nicht vorhanden. Das Beladen erfolgte durch einfaches Einlegen. Im MTB-Rucksack-Test führte dies bei kleinteiligem Inhalt gelegentlich zu überlagernden Gegenständen.

In der Verarbeitung zeigte der Vaude-MTB-Rucksack eine sichtbare Reduktion auf einfache Materialverbindungen. Die Zipper ließen sich ohne Hakenführung bewegen, das Material zeigte im belasteten Zustand eine leichte Dehnung. Der Kompressionszug an der Außenseite konnte das Gesamtvolumen verkleinern. Eine Helmhalterung war nicht integriert. Externe Befestigungsmöglichkeiten beschränkten sich auf den vorderen Gummizug.

Der MTB-Rucksack von Vaude ist mit Schutzhülle versehen, lehnt an einem Baumstamm im Wald und wird beregnet.

Auch beim Vaude-Uphill-8-MTB-Rucksack wird eine Schutzhülle mitgeliefert, die in unserem Test problemlos wasserdicht blieb.

Der MTB-Rucksack trug sich im Test gleichmäßig, ohne aufzutragen. Die reduzierte Ausstattung führte zu einem niedrigen Gesamtgewicht, wodurch die Bewegung nicht eingeschränkt wurde. Die Form blieb stabil, auch wenn keine Verstärkungen im Rückenbereich vorhanden waren. Der Zugriff erfolgte ausschließlich über die Oberseite, zusätzliche Öffnungen gab es nicht.

Leicht, kompakt, direkt: Der Vaude-MTB-Rucksack für kurze Touren

Der MTB-Rucksack von Vaude zeigte sich im Test als durchdacht reduziertes Modell für überschaubares Equipment. Wer auf Tour nur das Nötigste mitnimmt, erhält mit dem Uphill 8 ein kompakt anliegenden Begleiter mit festem Sitz und niedrigem Gewicht. Besonders beim Pedalieren war der Rucksack kaum spürbar, blieb aber stets stabil auf dem Rücken.

Die einteilige Struktur reduziert allerdings die Organisationsmöglichkeiten. Kleinteile können leicht verrutschen, wenn keine zusätzlichen Taschen verwendet werden. Eine Helmhalterung oder modulare Befestigungen fehlen, was den Einsatzbereich etwas einschränkt. Wer häufiger Werkzeug oder Zubehör mitnimmt, stößt hier früher an Grenzen.

Für kurze Strecken und minimalistische Setups überzeugt der Vaude Uphill 8 durch seinen leichten Aufbau. Weniger geeignet ist er jedoch für Nutzer, die systematisch packen oder unterwegs häufig zugreifen möchten. Ein kleiner Clip oder Karabiner im Hauptfach hätte die Nutzung zusätzlich erleichtert.

Vaude Uphill 8
Einsteiger-Tipp
Vaude Uphill 8
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

MTB-Rucksäcke-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen MTB-Rucksäcke Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein stabiler Sitz mit Brust- und Hüftgurt reduziert das Verrutschen und verbessert die Kontrolle auf dem Trail.
  • Je nach Streckenlänge sind 8 bis 20 Liter sinnvoll, ergänzt durch Helmhalterung, Trinksystem und Werkzeugfach.
  • Trinkblase, Protektor und Regenschutz erhöhen den Nutzen bei langen Touren, erfordern jedoch sorgfältige Auswahl.

MTB-Rucksack-Test: Ein Mann radelt in den Bergen

Ein MTB-Rucksack sitzt dann richtig, wenn er auch in der Abfahrt ruhig bleibt. Rückenteil, Gurtführung und Belüftung spielen dabei zusammen. Wer länger unterwegs ist, braucht durchdachte Fächer, Platz für eine Trinkblase und sicheren Stauraum für Ausrüstung. Je nach Strecke verändert sich, worauf es beim Packen und Tragen wirklich ankommt.

1. Wie sollte ein MTB-Rucksack sitzen, damit er beim Fahren ruhig bleibt?

Ein MTB-Rucksack bewegt sich bei jeder Kurbelumdrehung mit – es sei denn, er sitzt exakt. Gerade bei schnellen Abfahrten oder technischen Trails sorgt ein fester Sitz dafür, dass nichts verrutscht oder stört. Die folgenden Aspekte beeinflussen, wie ruhig ein Rucksack am Körper bleibt.

1.1. Verstellbare Gurte halten den Rucksack in Position

Ein sicherer Sitz hängt direkt von der Gurtkonstruktion ab. Rucksäcke für Mountainbiker besitzen in der Regel einen Brustgurt sowie einen Hüftgurt. Diese beiden Gurte fixieren das Gepäck eng am Körper, was Bewegungen beim Fahren deutlich reduziert. Auch bei Sprüngen bleibt der Schwerpunkt dadurch stabil.

Ergänzend arbeiten viele Modelle mit seitlichen Kompressionsriemen. Diese Riemen ziehen das Volumen des Rucksacks zusammen, sobald er beladen ist. Dadurch flattert der Rucksack nicht bei höheren Geschwindigkeiten und bleibt auch in Kurven eng am Rücken.

1.2. Rückenpolster und Netzflächen beeinflussen die Belüftung

Um den Rücken nicht unnötig zu erhitzen, setzen viele Modelle auf Polsterkanäle oder Netzrücken. Diese Konstruktionsmerkmale ermöglichen eine bessere Luftzirkulation, auch bei intensiven Touren. Der direkte Kontakt zur Kleidung wird dadurch reduziert.

Die Rückseite eines getesteten MTB-Rucksack mit Polsterung und Gurten in einem Laden.

Wir stellen fest, dass dieser Deuter-MTB-Rucksack „Race Air 14+3“ den typischen Federstahlrahmen aufweist, mit dem Deuter für eine Hinterlüftung bei seinen kleineren Modellen sorgt.

Ein Netzrücken schafft durch Abstandshalter eine leicht gewölbte Rückenfläche. Die dabei entstehende Luftschicht reduziert Hitzestau und sorgt für bessere Trocknung beim Schwitzen. Diese Art der Belüftung beeinflusst sowohl das Tragegefühl als auch das Hautklima beim Biken.

1.3. Die Form des Rückenteils bestimmt das Verhalten im Gelände

Die Form des Rückenteils folgt meist einer ergonomischen Kontur, die sich an die Haltung auf dem Bike anpasst. Ein körpernah geformter Rückenbereich verbessert die Bewegungsfreiheit, da nichts übersteht oder kippt. Auch enge Kurven lassen sich dadurch sicherer fahren.

Steifere Rückenplatten sorgen zudem dafür, dass sich der Rucksack beim Beladen nicht durchbiegt. Ein stabiler Aufbau verhindert, dass der Inhalt nach unten rutscht, was das Gleichgewicht auf dem Rad beeinträchtigen könnte. Diese Eigenschaft wirkt sich auf langen Abfahrten besonders aus.

2. Wie groß sollte ein MTB-Rucksack sein, damit Sie Ihre Ausrüstung sinnvoll verstauen können?

Die Größe eines MTB-Rucksacks hängt stark davon ab, wie lange Sie unterwegs sind. Auf kurzen Strecken genügt oft ein kleines Modell für das Nötigste. Für Tagestouren oder wechselhaftes Wetter braucht es hingegen mehr Volumen und eine durchdachte Aufteilung.

MTB-Rucksack-Test: Ein MTB-Rucksack von vorne in einem Regal neben anderen Produkten hängend.

Auf diesem Bild sehen wir den Deuter-MTB-Rucksack „Race Air 14+3“, wobei sich die Zahlen auf das Volumen beziehen (14 Liter Grundvolumen, erweiterbar um 3 Liter).

2.1. Kleine und große Modelle eignen sich für unterschiedliche Streckenlängen

Kleine Rucksäcke zwischen 5 und 10 Litern bieten Platz für Werkzeug, Snacks und eine Trinkblase. Sie eignen sich für kurze Ausfahrten oder Wettkämpfe, bei denen geringes Gewicht zählt. Viele dieser Modelle sitzen besonders nah am Rücken.

Für Ganztagestouren empfiehlt sich ein Volumen von 12 bis 20 Litern. So lassen sich Wechselkleidung, Pumpe und Regenjacke unterbringen, ohne dass der Rucksack überladen wirkt. Auch Proviant und Erste-Hilfe-Set finden darin problemlos Platz.

Je nach Fahrstil, Tourenlänge und Ausrüstung unterscheiden sich die Anforderungen an einen Fahrradrucksack. Die folgende Tabelle stellt verschiedene Modellarten gegenüber und zeigt, welche typischen Vorteile und Einschränkungen sie im Einsatz mit sich bringen:

Rucksacktyp Merkmale im Überblick
Kleiner MTB-Rucksack (bis 10 Liter) geringes Eigengewicht, kompakte Maße, sitzt körpernah
kaum Platz für Wechselkleidung, eingeschränkte Fächeranzahl, kein Protektor möglich
Großer MTB-Rucksack (ab 16 Liter) mehr Stauraum für Kleidung, Verpflegung und Tools
höheres Gewicht, auf kurzen Strecken oft überdimensioniert, größerer Luftkontakt am Rücken
MTB-Rucksack mit Trinksystem integrierte Blase mit Schlauch, unterwegs trinkbar ohne Absetzen
Reinigung aufwendig, zusätzlicher Platzbedarf, höherer Pflegeaufwand
Wasserdichter Fahrradrucksack schützt Ausrüstung bei Regen, kein zusätzliches Raincover nötig
geringe Belüftung, starre Materialien, meist weniger Fächer
Fahrradrucksack mit Rückenbelüftung Netzrücken oder Luftkanäle reduzieren Schwitzen
weniger direkter Sitz, Schwerpunkt liegt weiter außen, weniger kompakt bei schnellen Fahrten
MTB-Rucksack mit Rückenprotektor zusätzlicher Schutz bei Stürzen, Rücken wird stabilisiert
schwerer, steifer Rückenteil, weniger flexibel bei Bewegungen
Standard-Rucksack ohne Fahrradspezifik universell einsetzbar, günstig in der Anschaffung, oft viel Volumen
keine Fixierung am Körper, schlechter Halt auf Trails, keine Belüftung oder Trinksysteme
Enduro- oder Trailrucksack sportliche Passform, oft mit Protektor und Werkzeugfach
oft teurer, auf Alltagstauglichkeit weniger ausgelegt, meist kleineres Volumen
Bikepacking-Rucksack
(für mehrtägige Touren)
großes Fassungsvermögen, stabile Tragesysteme, oft erweiterbar
sperriger Aufbau, langsamer Zugriff, Gewichtslast höher

2.2. Außentaschen und Innenfächer erleichtern die Organisation

Innenfächer unterteilen das Hauptfach und verhindern, dass Kleinteile lose herumpendeln. Ein integriertes Werkzeugfach bietet schnellen Zugriff auf Multitool oder CO2-Kartusche, ohne das ganze Gepäck entladen zu müssen. Auch Schlüssel oder Geld lassen sich getrennt aufbewahren.

MTB-Rucksack getestet: Ein leicht geöffneter, gelber MTB-Rucksack auf dem Rücken liegend auf einem Hocker.

Dieser Deuter-MTB-Rucksack „Race Air 14+3“ hat, wie wir erfahren, eine Zuladungsempfehlung für 2 bis 5 kg.

Außentaschen bieten zusätzlichen Stauraum für Dinge, die unterwegs griffbereit sein sollen. Viele Modelle besitzen seitliche Reißverschlussfächer für Riegel, Handschuhe oder Brille. Elastische Netzeinsätze eignen sich auch für nasse Kleidung oder Müll.

2.3. Eine Halterung für den Helm schafft Platz im Hauptfach

Ein Helm nimmt viel Volumen ein, wenn er im Rucksack transportiert wird. Viele Modelle verfügen daher über außenliegende Halterungen mit Clips oder Elastikriemen, um den Helm außen zu befestigen. Das entlastet das Hauptfach spürbar.

Diese Halterungen bestehen häufig aus verstellbaren Frontgurten, die sich dem Helmtyp anpassen lassen. So bleibt im Inneren mehr Platz für Kleidung, Werkzeug und Verpflegung, ohne dass der Rucksack größer werden muss.

3. Welche Zusatzfunktionen erleichtern den Einsatz auf längeren Touren?

Längere Touren stellen andere Anforderungen an den Rucksack als kurze Strecken. Je weiter der Weg, desto wichtiger werden durchdachte Funktionen. Trinksystem, Schutz bei Stürzen und Regensicherheit spielen dann eine größere Rolle.

Im Test: Ein MTB-Rucksack in gelb-grau hängt neben anderen in einem Regal.

MTB-Rucksäcke gibt es in verschiedenen Formen und Größen, von unterschiedlichen Herstellern und mit einer Auswahl an zusätzlichen Funktionen und Details.

3.1. Ein Fach für eine Trinkblase verkürzt den Griff zum Wasser

Viele MTB-Rucksäcke sind mit Trinkblase und verfügen über ein separates Fach für diese. Dieses liegt nah am Rücken und entlastet dadurch die restlichen Fächer. Eine spezielle Öffnung führt den Trinkschlauch an der Schulter nach außen.

Der Schlauch wird meist durch elastische Führungen am Träger gehalten. So lässt sich während der Fahrt trinken, ohne den Rucksack abzusetzen. Der Zugriff erfolgt schnell und stört nicht beim Pedalieren.

3.2. Ein Protektor beim MTB-Rucksack erhöht die Sicherheit bei Stürzen

Einige Modelle besitzen eine integrierte Rückenplatte, die als Schutz dient. Diese kann bei Stürzen auf rauem Gelände Verletzungen im Lenden- oder Brustbereich abmildern. Die Platten bestehen meist aus mehrlagigem Schaumstoff oder Kunststoff.

Oft lassen sich Protektoren entnehmen oder nachrüsten. Dadurch passt sich der Rucksack an unterschiedliche Strecken und Risikolevel an. Bei Bedarf bleibt er auch ohne Protektor angenehm leicht.

3.3. Wasserabweisende Stoffe schützen beim Regen

Das Außenmaterial vieler Modelle ist mit PU beschichtet oder besteht aus dichten Synthetikfasern. Dadurch perlt leichter Regen zuverlässig ab und der Inhalt bleibt trocken. Manche Stoffe trocknen auch bei Nässe vergleichsweise schnell.

Zusätzlich schützen Regenhüllen, die in einem Bodenfach verstaut sind. Sie lassen sich bei Bedarf über den kompletten Rucksack ziehen und decken auch Reißverschlüsse oder Helmhalterungen ab. Sichtbarkeitselemente bleiben dabei oft außen sichtbar.

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach MTB-Rucksack-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Im Zusammenhang mit MTB-Rucksäcken treten oft Fragen auf, die sich erst beim Packen oder Fahren zeigen. Die folgenden Antworten liefern kompaktes Wissen für Touren, Bikeparks und Alltag. So lässt sich der Rucksack sinnvoll auswählen, nutzen und einstellen.

4.1. Wie groß sollte ein MTB-Rucksack für Tagestouren oder längere Strecken sein?

Für kurze Touren reichen 8 bis 12 Liter Volumen. Bei längeren Fahrten oder Mehrtagestouren empfehlen sich Modelle mit 14 bis 20 Litern. Zusätzliche Features wie Helmhalterung oder Werkzeugfächer machen den Unterschied bei langen Einsätzen.

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4.2. Was gehört in einen gut gepackten MTB-Rucksack?

Eine Basisausstattung umfasst Trinkblase, Multitool, Ersatzschlauch, Minipumpe, Riegel, Regenjacke und Erste-Hilfe-Set. Je nach Gelände kommen Flickzeug oder Protektoren hinzu. Wer Bikepacking betreibt, ergänzt Ersatzteile, Kartenmaterial und ggf. ein Ladekabel für Navigationsgeräte.

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4.3. Wie lässt sich ein MTB-Rucksack richtig einstellen?

Rückenlänge und Schulterriemen müssen an den Körper angepasst sein. Hüft- und Brustgurt verteilen das Gewicht gleichmäßig und verhindern ein Verrutschen. Die eng anliegende Position erhöht Stabilität in Kurven und bei Sprüngen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

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4.4. Welche Marken oder Hersteller bieten die besten MTB-Rucksäcke?

Mehrere Anbieter haben sich auf Bike-Rucksäcke spezialisiert: Evoc, Deuter, Vaude, Ortovox und Transalp. Alle setzen auf körpernahen Sitz, trinksystemfreundliche Bauweise und durchdachte Fächeraufteilung. Viele Modelle kommen mit Rückenprotektoren oder integrierter Regenhülle.

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4.5. Welcher MTB-Rucksack ist der beste?

In Vergleichen von MTB-Rucksäcken punkten solche mit hoher Rückenstabilität, einfacher Handhabung und klarer Fachstruktur. Wichtiger als der Testsieger ist jedoch die Passform am eigenen Rücken. Die besten MTB-Rucksackmodelle bleiben auch bei voller Beladung stabil und stören nicht beim Fahren.

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Videos zum Thema MTB-Rucksack

In diesem YouTube-Video werden die Neuheiten von Evoc für das Jahr 2022 vorgestellt. Eine besondere Produktlinie ist die E-Ride-Serie, die speziell auf die Anforderungen von E-Bike-Fahrern zugeschnitten ist. Außerdem werden der leichte Hydro Pro-Rucksack sowie die praktischen Gear Bags für die sichere Aufbewahrung von Ausrüstung vorgestellt. Das Video vermittelt zudem eine präzise und informative Beschreibung des Ride 16 von Evoc.

In diesem YouTube-Video wird der Ergon BA Protect vorgestellt, ein spezieller Rucksack für E-Mountainbiker. Der Rucksack bietet ausreichend Stauraum für Ausrüstung und Wasser und verfügt zudem über einen Rückenprotektor, der zusätzlichen Schutz gewährleistet. Durch seine ergonomische Passform und das geringe Gewicht eignet sich der Ergon BA Protect für abenteuerliche E-MTB-Touren.

Quellenverzeichnis

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Zusammenfassung: Die besten MTB-Rucksäcke in aller Kürze.
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