Backpacking-Rucksack Test 2016

Die 7 besten Backpacking-Rucksäcke im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellTatonka „Yukon“Tatonka „Isis“Mountaintop „Adventure“Jack Wolfskin „Denali“Deuter „Act Lite“Black Canyon „Explorer“Outdoorer „Trek Bag“
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
08/2016
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Bewertung1,6gut
08/2016
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Bewertung1,7gut
11/2016
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,3gut
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Bewertung2,4gut
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Kundenwertung
21 Bewertungen
10 Bewertungen
19 Bewertungen
4 Bewertungen
6 Bewertungen
124 Bewertungen
104 Bewertungen
RucksacktypEin Trekkingrucksack eignet sich für längere Wanderungen zu Fuß, ist aber meist etwas schwerer zu packen. Ein Kofferrucksack ist für längere Wandertouren ungeeignet, lässt sicher aber aufklappen und ist deswegen viel übersichtlicher als ein Trekkingrucksack.TrekkingrucksackTrekkingrucksackTrekkingrucksackTrekkingrucksackTrekkingrucksackTrekkingrucksackTrekkingrucksack
geeignet fürViele Backpacking-Rucksäcke sind Unisex-Modelle für Damen und Herren. Es gibt aber auch Rucksäcke nur für Damen. Sie sind oft kleiner und besitzen eine kürzere Rückenlänge. Außerdem sind die Schultergurte hier kürzer und die Hüftgurte stärker abgewinkelt.
VolumenBei vielen Modellen haben Sie die Möglichkeit, das Volumen durch Einstellung der Kompressionsriemen und Kordelzüge zu vergrößern oder zu verkleinern. So kommen Angaben wie z.B. "55 + 10 l" zustande.60 l50 l75 l75 l55 l60 l70 l
MaterialPolyester und Polyamid sind sehr flexible und robuste synthetische Stoffe. Sie sorgen auch dafür, dass der Rucksack bis zu einem gewissen Grad wasserabweisend ist.Polyester, PolyamidPolyester, PolyamidPolyamidPolyester, PolyamidPolyester, PolyamidPolyurethanPolyester
Belüftung
Maße (L x B x T)85 x 35 x 25 cm74 x 31 x 25 cm83 x 35 x 26 cm94 x 42 x 39 cm75 x 30 x 25 cm75 x 42 x 25 cm72 x 27 x 35 cm
Gewicht2,8 kg2,6 kg1,9 kg2,8 kg1,5 kg2,0 kg2,0 kg
variable RückenlängeJaJaJaJaJaJaJa
flexible HüftflossenPassen sich an Ihre Hüfte an und bewegen sich flexibel mit.JaJaJaJaJaJaJa
inklusive RegenschutzJaJaJaJaNeinJaNein
mehrere Farben erhältlichJaJaJaNeinJaJaNein
Vorteile
  • hochwertige Verarbeitung
  • robust
  • übersichtliche Fächeraufteilung
  • hoher Tragekomfort
  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • Vorrichtung für Trinksystem
  • hochwertige Verarbeitung
  • robust
  • übersichtliche Fächeraufteilung
  • hoher Tragekomfort
  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • Vorrichtung für Trinksystem
  • frauenspezifischer Schnitt
  • übersichtliche Fächeraufteilung
  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • Gurte und Riemen sehr einfach zu bedienen
  • reflektierende Details
  • hochwertige Verarbeitung
  • robust
  • übersichtliche Fächeraufteilung
  • hoher Tragekomfort
  • schlank geschnitten
  • Vorrichtung für Trinksystem
  • hochwertige Verarbeitung
  • robust
  • übersichtliche Fächeraufteilung
  • hoher Tragekomfort
  • Vorrichtung für Trinksystem
  • frauenspezifischer Schnitt
  • übersichtliche Fächeraufteilung
  • leichtgängige Reißverschlüsse
  • übersichtliche Fächeraufteilung
  • Gurte und Riemen sehr einfach zu bedienen
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
  • Amazon
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  • wildnissport.de - echt gute Ausrüstung
  • Bergsport-Welt
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Backpacking-Rucksack-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Auf längeren Reisen mit vielen Ortswechseln bietet es sich an, das Gepäck in einem Rucksack zu befördern und nicht im Koffer. Vor allem in Gebieten mit schlechter Infrastruktur und nicht-asphaltierten Wegen ist es von Vorteil, wenn man sein Hab und Gut auf den Rücken schnallen kann.
  • Backpacker haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Arten von Rucksäcken: Der Trekkingrucksack ist schlank und ergonomisch geschnitten und eignet sich auch für längere Touren zu Fuß. Der Kofferrucksack lässt sich (wie ein Koffer) leicht aufklappen und schnell be- und entladen, verzichtet aber auf viele Extras und ist für längere Wanderungen nicht geeignet.
  • Wer einen Backpacking-Rucksack kaufen möchte, der sollte vor allem darauf achten, dass dieser sich gut einstellen lässt und zur eigenen Statur passt. Messen Sie deswegen vor dem Kauf unbedingt Ihre Rückenlänge. Beim Packen sollten Sie dann darauf achten, dass der Rucksack nicht zu schwer ist – machen Sie am besten einen kleinen Probespaziergang durch den Park.

Backpacking-Rucksack Test
Backpacking liegt voll im Trend. Das Ergebnis einer Umfrage zeigt, dass es im Jahr 2015 rund 17 Millionen Deutsche gab, die ein Wander- bzw. Rucksackurlaub reizen würde.

Wenn auch Sie sich dazu entschieden haben, eine kleine Auszeit zu nehmen, um die Welt zu erkunden und an einem fernen Strand die Seele baumeln zu lassen, aber noch auf der Suche nach dem richtigen Rucksack sind, dann legen wir Ihnen unseren Backpacking-Rucksack Test ans Herz. In unserer Kaufberatung erfahren Sie, welche Arten von Backpacks es gibt, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten und wie Sie Ihr Gepäck richtig verstauen.

1. Der Rucksack – Treuester Begleiter des Backpackers

Rucksackreise

Viele träumen davon, manche tun es einfach: Mit dem Rucksack um die Welt reisen.

Weltenbummler, die eine lange Reise geplant haben, stehen vor vielen Fragen. Zwei davon sind: Was packe ich ein? Und: Wie soll ich das ganze Gepäck überhaupt transportieren? Die erste Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn jedes Reiseziel stellt andere Anforderungen an die Ausrüstung. Wer eine Expedition am Nordpol plant, packt andere Dinge ein, als jemand, der ein halbes Jahr durch Australien reisen möchte. Die Frage nach dem richtigen Behälter scheint viel leichter zu klären zu sein: Entweder man wählt einen Koffer, eine Reisetasche oder einen Rucksack. Und als waschechter Backpacker („backpack“ = Rucksack) ist die Entscheidung da eigentlich schon längst gefällt.

Wenn man eine längere Tour mit vielen Ortswechseln geplant hat, ergibt es auch einfach mehr Sinn, mit dem Rucksack zu reisen: Backpacking-Rucksäcke lassen sich leichter transportieren, sind robuster und praktischer aufgebaut als Koffer oder Reisetaschen. Vor allem in den typischen Backpacker-Ländern kommt es häufiger vor, dass die Bürgersteige nicht richtig asphaltiert sind oder man über Wiesen, Sand und Schotter läuft. In diesen Momenten freut man sich dann, dass man sich sein Gepäck auf den Rücken schnallen kann und nicht mit dem Rollkoffer unterwegs ist.

Auf der Reise wird der Rucksack schnell zum treuesten Begleiter des Backpackers. Hier wird alles verstaut, was man besitzt: Kleidung, Kosmetikartikel, Kopfkissen – und natürlich die vielen kleinen Andenken, die einen, sobald man wieder zu Hause ist, an das unvergessliche Abenteuer erinnern sollen.

Bevor es aber losgehen kann, müssen Sie sich für den richtigen Backpacking-Rucksack entscheiden. In unserem Backpacking-Rucksack Vergleich 2016 erklären wir Ihnen, welche verschiedenen Reiserucksack-Typen es gibt und worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten. Haben Sie sich dann für den besten Backpacking-Rucksack entschieden, steht Ihrer Reise nichts mehr im Weg!

Hier nochmal die Vor- und Nachteile eines Rucksacks im Vergleich zum Koffer:

  • bietet die Möglichkeit, auch weniger erschlossene Gebiete zu erkunden, die keine asphaltierten Straßen aufweisen
  • eignet sich mitunter für längere Wanderungen und Trekkingtouren
  • hat außen Schlaufen zur Befestigung von zusätzlichem Material (z.B. Isomatte oder Zelt)
  • ist unübersichtlicher – es sei denn, er lässt sich auch von vorne öffnen
  • lässt sich auf asphaltierten Wegen nicht einfach rollen wie ein Trolley

2. Welche Backpacker-Rucksack-Typen gibt es?

Für Rucksackreisen bieten sich zwei verschiedene Arten von Backpacks an, die wir Ihnen im Folgenden etwas genauer erläutern möchten.

Rucksack-Typ Beschreibung
Trekkingrucksack

mountaintop-adventure-75l

Wer an Backpacking-Rucksäcke denkt, dem wird vermutlich zunächst das Bild eines klassischen Trekkingrucksacks in den Sinn kommen. Trekkingrucksäcke sind großvolumige Outdoor-Rucksäcke, schlank und ergonomisch geschnitten, die sich für lange Touren zu Fuß eignen. Sie müssen mitunter Zelt, Rucksack und Verpflegung aufnehmen können und es Ihren Trägern gleichzeitig ermöglichen, mittelschwere bis schwere Lasten relativ leicht über längere Strecken zu befördern.

Wer also unterwegs auch längere Wander-Etappen einplant, der benötigt einen Backpack mit ausgefeiltem Tragesystem und sollte zum Trekkingrucksack greifen.

Kofferrucksack

vaude-kofferrucksack

Kofferrucksäcke sind – anders als Trekkingrucksäcke – nicht für längere Wanderungen entwickelt worden. Sie stellen (wie der Name schon sagt) einen guten Kompromiss zwischen Koffer und Rucksack dar. Ihr Tragesystem ist das eines Rucksacks, sie verzichten aber auf viele Extras und weisen weniger Gurte und Riemen zur Befestigung von Trekkingzubehör auf.

Außerdem lassen sie sich, dank eines umlaufenden Reißverschlusses, vollständig aufklappen und deshalb leichter be- und entpacken. Die Tragegurte eines Kofferrucksacks kann man in einem extra Fach verschwinden lassen – so können sie sich nicht verfangen und abreißen. Die meisten Kofferrucksäcke haben ein abnehmbares Daypack (kleiner Rucksack), welches sich gut als leichter Wanderrucksack oder als Rucksack für die City nutzen lässt.

Für Reiselustige, die sich noch nicht ganz zwischen Trolley und Rucksack entscheiden können, gibt es mittlerweile auch Rucksäcke mit Rollen (auch „Trolley Rucksack“ genannt). Einen Backpacker-Rucksack mit Rollen kann man sowohl auf den Rücken schnallen, als auch gemütlich ziehen. Leider muss man hier häufig Abstriche beim Tragesystem machen, das bei vielen Modellen wenig ausgefeilt ist. Die meisten Backpacker greifen also weiterhin lieber zur klassischen Variante.

3. Kaufkriterien für Backpacking-Rucksäcke: Darauf müssen Sie achten

3.1. Volumen

Outdoor Rucksäcke

Klein und mit Blümchen verziert: Ein Damen Backpacking-Rucksack von Deuter.

Die Größe eines Reiserucksacks wird im Regelfall in Litern angegeben. Generell gilt: Je kleiner und leichter ein Rucksack ist, desto einfacher lässt er sich tragen. Trotzdem gibt es natürlich Dinge, die man auf langen Reisen einfach dabei haben muss, deswegen wird Ihnen ein Mini-Rucksack wenig nutzen. Erfahrene Backpacker sprechen von einer „Untergrenze“ von 40 Litern. Viel kleiner sollte der Backpacking-Rucksack also nicht sein, sonst wird es zu eng.

Das Volumen hängt prinzipiell von drei verschiedenen Kriterien ab:

  • Geschlecht: Männern wird ein Volumen zwischen 65 und 80 Litern empfohlen, Frauen sollten einen Rucksack wählen, der zwischen 50 und 65 Litern fasst.
  • Unterkunft: Wer vorrangig campen möchte, muss mehr Ausrüstung einpacken als jemand, der in Hostels unterkommt. Camper sollten sich also für einen Rucksack im oberen Volumen-Bereich entscheiden, damit sie Platz für Zelt, Gaskocher, Isomatte und Schlafsack haben.
  • Reiseziel und Wetter: Dicke Winterkleidung nimmt mehr Platz weg als Sommerkleidung. Das Volumen des Rucksacks hängt also auch davon ab, wohin man reist und wie das Wetter vor Ort ist.

3.2. Geschlecht des Trägers

Das Geschlecht des Reisenden spielt nicht nur dann eine Rolle, wenn es darum geht, wie groß der Rucksack sein soll. Zwar sind die meisten Rucksäcke unisex (können also von Männern und Frauen gleichermaßen getragen werden), es gibt aber auch Modelle, die speziell für Damen entwickelt worden sind.

Frauenspezifische Backpacks haben ein spezielles Tragesystem, das auf die weibliche Anatomie abgestimmt ist. Meist sind die Rückenlängen kürzer und die Tragegurte stärker geschwungen, kürzer und schmaler. Der Hüftgurt zeichnet sich durch stärker angewinkelte Hüftflossen aus.

Tipp: Nur, weil Sie als Frau einen Rucksack wählen, der als Backpacking-Rucksack für Damen angeboten wurde, heißt das aber nicht zwangsläufig, dass dieser auch zu Ihnen passt. Am besten probieren Sie verschiedene Backpacks aus – egal ob unisex oder nur für Frauen gedacht – und entscheiden dann, welcher sich am besten und bequemsten anfühlt.

3.3. Ausstattung

Wasserdichter Rucksack

Die meisten Outdoor-Rucksäcke sind aus wasserabweisendem Material gefertigt und halten leichtem Regen stand. Wasserabweisend heißt aber nicht wasserdicht! Achten Sie beim Kauf darauf, ob Ihr Rucksack inklusive Regenschutzhülle geliefert wird. Ansonsten kann man eine solche Hülle auch zusätzlich zum Rucksack günstig erstehen. Sie müssen nur sichergehen, dass Sie die passende Größe wählen.

Trekkingrucksäcke sind meist in drei Bereiche gegliedert: Das Hauptfach (auch „Packsack“ genannt) wird von einem Zwischenboden in ein oberes Haupt- und ein Bodenfach unterteilt. Bei vielen Modellen lässt sich der Zwischenboden öffnen. Dann gibt es noch ein Deckelfach, das häufig in mehrere Reißverschlussfächer unterteilt ist. Die meisten Trekkingrucksäcke verfügen über frontale und seitliche Reißverschlussöffnungen, die den Zugang zur Ausrüstung erleichtern. Außen wird der Trekkingrucksack durch zahlreiche Fächer und Schlaufen ergänzt, die die Möglichkeit bieten, Material zu befestigen.

Auch Kofferrucksäcke verfügen meist über ein unterteiltes Hauptfach, das aus einem oberen und einem unteren Bereich besteht. Beide Fächer sollten von außen über einen Reißverschluss zugänglich sein. Ansonsten lassen sich Kofferrucksäcke, wie bereits erwähnt, sehr weit aufklappen, gut sichten und schnell be- und entladen. Viele Modelle bieten einen Erweiterungs-Reißverschluss, der für zusätzliches Volumen sorgt. Auch der häufig mitgelieferte Daypack bietet zusätzlichen Stauraum und kann zudem als praktischer Wanderrucksack genutzt werden. Im Gegensatz zu Trekkingrucksäcken haben Kofferrucksäcke kaum Schlaufen und Gurte – das macht es einerseits leichter, sie in öffentlichen Transportmitteln zu befördern, andererseits lässt sich außen aber schlecht zusätzliche Ausrüstung befestigen.

3.4. Tragesystem

Das Tragesystem, das meist aus profilierten Aluminium- oder Kunststoffstreben besteht, sorgt für die Übertragung der Last auf die Schulter- und die Hüftgurte. Nur so lässt sich der Rucksack angenehm tragen. Schulter- und Hüftgurte sollten möglichst hochwertig sein und Kompressions- sowie Lastenkontrollriemen aufweisen. Über diese Riemen lässt sich der Packsack näher an den Körper heranziehen, was den Schwerpunkt verbessert. Das Gewicht sollte übrigens zum Großteil auf der Hüfte liegen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass der Rücken versteift und die Gurte ausreichend gepolstert sind.

Achtung: Günstige Rucksäcke bestechen meist durch ihren niedrigen Preis. Wenn Sie sich für ein preiswerteres Modell entscheiden, sollten Sie aber unbedingt aufpassen, dass es über ein ordentliches Tragesystem verfügt.

3.5. Rückenlänge

Backpacking Rucksack Größe

Bei vielen Modellen lässt sich die Rückenlänge individuell anpassen.

Weil kein Körper gleich ist, werden Rucksäcke in verschiedenen Rückenlängen angeboten. Bei vielen Modellen lässt sich die Rückenlänge auch nachträglich individuell anpassen. So kann gewährleistet werden, dass der Rucksack optimal passt. Um sicherzustellen, dass Ihr Backpacking-Rucksack auch die richtige Größe hat, sollten Sie vor dem Kauf unbedingt Ihre Rückenlänge messen.

Die Rückenlänge ist der Abstand zwischen der Oberkante des Schulterblatts und der Oberkante des Beckenknochens. Grob lassen sich Rückenlängen in drei Kategorien einteilen:

  • kurz: 40-49 cm
  • mittel: 50-57 cm
  • lang: 58-69 cm

Wie genau Sie Ihren Rucksack richtig einstellen können, wird Ihnen in folgendem Video nochmal ausführlich erklärt:

4. Den Backpacking-Rucksack richtig packen

Prinzipiell gilt: Schwere Gegenstände sollten dicht am Rücken und hoch im Schulterbereich untergebracht werden. Direkt am Rücken verstaut man keine harten und kantigen Teile. Bekleidung, die meist leichter ist als das restliche Gepäck, wird mittig und weiter außen gepackt. Das separate Bodenfach ist für den Schlafsack vorgesehen. In die Deckeltasche kommen Notausrüstung und Regenschutz.

In folgendem Video können Sie sich das Ganze nochmal ausführlicher ansehen:

5. Trekkingrucksäcke bei der Stiftung Warentest – Die Einstellung zählt

Die Stiftung Warentest hat zwar noch keinen speziellen Backpacking-Rucksack Test gemacht, im Jahr 2000 führte sie aber einen Trekkingrucksack-Test (erschienen in: test 04/2000) durch. Auch wenn die damals getesteten Modelle heute getrost als „veraltet“ bezeichnet werden können, machten die Tester eine wichtige Feststellung: Beim Tragen eines Rucksacks ist es in erster Linie wichtig, dass er richtig eingestellt ist. Der teuerste Rucksack nutzt nichts. wenn er falsch sitzt. Auch die Art und Weise, wie der Rucksack gepackt wird, hat einen großen Einfluss auf den Tragekomfort. Als Neuling sollte man sich also intensiv mit diesen Dingen auseinandersetzen, bevor man aufbricht. Einen Kofferrucksack-Test hat es bisher leider noch nicht gegeben.

Sport Rucksack

6. Die wichtigsten Hersteller und Marken

Hier noch eine kleine Auswahl wichtiger Hersteller und Marken aus unserem Backpacking-Rucksack Test. Einige Namen werden Ihnen sicher schon bekannt vorkommen:

  • Mammut
  • The North Face
  • Highlander
  • AspenSport
  • Jack Wolfskin
  • Black Canyon
  • Outdoorer
  • Salewa
  • Tatonka
  • Mountaintop
  • Deuter
  • Vaude
  • High Peak
  • Osprey
  • Quechua
  • Fjällräven
  • Lowe Alpine
  • Bergans
  • McKinley
  • Marmot
  • Salomon

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Rucksäcke für Backpacker

7.1. Wie schwer darf mein Backpacking-Rucksack sein?

Bei der Aufstellung der Packliste gilt: Je weniger Sie sich aufladen, desto leichter ist der Travel-Rucksack und desto entspannter lässt er sich tragen. Hier ein paar Anhaltspunkte:

  • Die Bundeswehr geht davon aus, dass ein Soldat bis zu 33% des eigenen Körpergewichts auf seinem Rücken befördern kann.
  • Die meisten Backpacking-Experten sind aber der Meinung, dass das zu schwer ist und sprechen von einer Obergrenze von 20-25%.
  • Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, sollten niemals mehr als 10% des eigenen Körpergewichts auf dem Rücken tragen.

Tipp: Am besten testen Sie Ihr Backpacking-Rucksack Gewicht einmal aus, bevor Sie in den Flieger steigen. Packen Sie Ihren Rucksack so, wie Sie ihn auch auf die Reise mitnehmen möchten, schnallen Sie ihn sich auf und gehen Sie für etwa 15 Minuten spazieren. Wenn der Rücken schon nach einer kurzen Tour durch den Park schmerzt, dann sollten Sie gegebenenfalls noch einmal umpacken.

7.2. Wie kann man einen Backpacking-Rucksack richtig einstellen?

Am besten befolgen Sie diese Schritte:

  • Lockern Sie alle Riemen und setzen Sie Ihren persönlichen Backpacking-Rucksack Testsieger auf.
  • Dann beugen Sie Ihren Oberkörper nach vorne und heben den Rucksack so weit nach oben, dass der Hüftgurt mittig über der Kante des Becken-/Hüftknochens liegt.
  • Schließen Sie den Hüftgurt, dann Brust- und Schultergurte.
  • Mit den schmalen Zugentlastungsgurten wird der obere Teil des Rucksacks näher an die Schultern gezogen.

Übrigens: Im Idealfall liegen etwa 70% der Last auf der Hüfte, die restlichen 30% auf den Schultern.

7.3. Kann man einen Backpacker Rucksack abschließen?

Backpacker Rucksack abschließen

Ein Vorhängeschloss: Sichert den Rucksack nicht perfekt, schreckt aber zumindest Gelegenheitsdiebe ab.

Unterwegs ist man ab und zu dazu gezwungen, seinen Traveller-Rucksack aus den Augen zu lassen – schließlich kann man ihn nicht überall mit hinnehmen. Je nach Beschaffenheit lassen sich Backpacks aber mit einfachen Schlössern sichern. Das bietet selbstverständlich keine absolute Sicherheit, kann aber dennoch zur Abschreckung von Gelegenheitsdieben beitragen. Besonders wertvolle Gegenstände sollte man ohnehin nicht mitführen, den Rest kann man mithilfe eines Vorhänge- oder Zahlenschlosses im Rucksack einschließen.

7.4. Kann man einen Backpacking-Rucksack im Handgepäck mitführen?

Wer plant, mit seinem Backpacking-Rucksack im Flugzeug zu reisen, der fragt sich vielleicht, ob man den Rucksack nicht auch als Handgepäck mitführen kann. In den meisten Fällen wird das leider nicht möglich sein. Bei vielen Fluggesellschaften werden Maße und Gewicht des Handgepäcks genau kontrolliert. Die Gewichtsbeschränkung variiert je nach Anbieter, liegt aber meistens zwischen 7 und 10 kg. Ein vollgepackter Backpacking-Rucksack wird in den meisten Fällen auch die zulässigen Maße überschreiten, die im Durchschnitt bei 55 x 40 x 20 cm liegen.

Achtung: Wer dennoch plant, den Rucksack im Handgepäck mitzunehmen, der sollte sich im Voraus genau über die Regulierungen seiner Fluggesellschaft informieren und zusätzlich die Richtlinie für Flüssigkeiten im Handgepäck im Hinterkopf behalten.

Kommentare (2)
  1. Crocodile Dundee sagt:

    Hidiho, ich (w, 19) reise in ein paar Wochen nach Australien und mache dort acht Monate Work and Travel. Frage ist, ob ich mir einen Backpacker Rucksack auch ausleihen kann? Oder meint ihr, es ist besser, wenn ich meinen eigenen kaufe? Ist halt schon viel Gel für eine arme Abiturientin 😉 Meine Mama hat noch einen Trekkingrucksack für Damen, den sie nicht mehr braucht. Der würde sich doch anbieten, oder? Tausend Dank! LG Danielle

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Liebe Danielle,

      vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Backpacking-Rucksack Vergleich.

      Selbstverständlich ist es möglich, sich einen Rucksack auszuleihen. Sie müssen nur sicherstellen, dass er sich auf Ihre Größe einstellen lässt und perfekt sitzt. Am besten packen Sie ihn einmal so, wie Sie es auch für die Reise geplant haben, setzen ihn auf und gehen eine Runde zu Fuß. Achten Sie darauf, dass er zu Ihrer Rückenlänge passt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie bequem 15 Minuten laufen können, ohne dass es unangenehm drückt, dann könnte der Rucksack auch für Sie geeignet sein. Ist dies nicht der Fall, so finden Sie sicher einen günstigen Backpacking-Rucksack als Alternative.

      Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen und wünschen Ihnen viel Spaß auf Ihrer Reise!

      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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